Meta-Diskussion über die Vertretbarkeit der Diskussion über Lockpicking

Er spielt auf die Geschwindigkeit an...
Besorg dir doch mal einen und schnapp dir ein Vorhängeschloss..

Die Picks kann man teilweise auch selber recht gut anfertigen...
 
Zuletzt bearbeitet:

Sind Urbexer nicht einfach Urbanruinenkraxler? So hatte ich das in Erinnerung.
Und bei Kampfsportlern spreche ich meistens vom MMA-Umfeld: Kickboxer, Boxer, Ringer, Jiu-Jitsu-Praktizierende.
 
Das müssen nicht unbedingt Ruinen sein... Und selbst die werden teilweise noch recht gut bewacht... :D

Gibt ja noch 'ne ganze Menge mehr... Muay Thai, Krav Maga etc...
Und gerade bei diesen finden sich die Leute, die auch mal "richtig zuschlagen" wollen.
Wobei das natürlich nicht die Mehrzahl sein wird...
 
Natürlich! Aber die nehmen in der Regel nix mit außer vielleicht "gefundene" Speicherkarten und nette Eindrücke...
Stören tun sie eigentlich niemanden so wirklich. Zumindest, so lange es nicht zu einem Unfall kommt...

Sind die jetzt also auch potentielle Wohnungseinbrecher?
 

Nein. Ich glaube kaum, dass man Wohnungen so einfach betreten kann, wie Ruinen.
 
Schlösser knacken sind meiner Meinung nach erstmal eine Fähigkeit, unabhängig davon, was die Absicht ist. So lange man übt und besser werden will und zwar bei eigenen Schlossen und bei denen man es darf, sehe ich überhaupt kein Problem darin.

Man stelle sich mal vor, es bricht eine Zombieapocalypse aus. Dann suchst du händeringend nach Leuten, die Schlösser knacken können. Außerdem verbessert das knacken ja auch die Schlösser.

Sicherungen sind doch erst so sicher geworden, weil man immer versucht hat, sie zu knacken. Für die Entwicklung ist sowas gut.

Zombies is klar, ist nur als spaß gedacht. In Notsituation kann so eine Fähigkeit trotzdem leben retten

Nur weil jemand gerne schnelle Autos mag, heißt das noch lange nicht, dass er in einer 30er Zone 200 fährt.
 
Schon klar... Mir ging es dabei auch eher um das unauffällige, lautlose Bewegen, um nicht entdeckt zu werden...
Zumal man in viele "Ruinen" ja auch nicht einfach so rein spazieren kann... Allein schon wegen Nachbarn, Passanten und dem evtl. vorhandenen Wachdienst...
Der im übrigen recht hartnäckig sein kann...^^
 

Wahrscheinlichkeiten, Wahrscheinlichkeiten, Harley.
1. Ist ein Notfall wahrscheinlicher als ein Einbruch? Mal von der Zombieapocalypse ausgenommen, nehmen wir den wahrscheinlichsten - wie wahrscheinlich ist es, sich mitsamt seinem Lockpick-Werkzeug auszuschließen, wenn man es nicht jederzeit mit hat?
2. Wenn ein Mensch einen Ferrari besitzt und schnell fahren kann, ist es da wahrscheinlicher, dass er damit rasen wird, als der Opa mit dem Fiat Punto?
 
Wir sind doch nicht bei Minority Report, wo du Dinge verbieten kannst, wegen Wahrscheinlichkeiten. Eine Tat muss eine Absicht haben und muss bewiesen sein. So funktioniert Rechtstaat und Demokratie.

Man kann doch nicht, weil man angst vor etwas hat, es verbieten. Wo fängt das an und wo hört das auf.

Sollen wir Alkohol verbieten, weil statistisch gesehen es unter den Drogen das meiste Leid verursacht und kann?
 
Also wenn hier Leute, die Jiu-Jitsu praktizieren, mit gewissenlosen Schlägern verglichen werden, hört der Spaß auf. Ich selbst wurde einige Male übel mitgenommen, weil ich Angst hatte dass mein Gegenüber in der typischen Straßenschlägerei gegen meine Kampfkünste keine Chance gehabt hätte.
Klar, dem Vollidioten der mir die Nase gebrochen hat, hätte ich auch stattdessen das Genick brechen können, aber ich bin eben kein gewissenloser Schläger. Deswegen versuchte ich es im Geist des Jiu-Jitsu mit weniger destruktiven Methoden wie "Bein stellen" und "wegrennen" und landete halt selbst im Krankenhaus.


Wie schon gefühlte 200x in diesem Thread angemerkt (hab nur drübergescrollt): Es geht immer um den Kontext.
 
Puh, viel Text zum lesen. Wie es aussieht halten alle Nutzer bis auf einen den Thread über Lockpicking für Vertretbar, das freut mich. Und da der eine Nutzer dem Thema Lockpicking nicht objektiv gegenübersteht und es mit einem bei ihm verübten Einbruch assoziiert, gehe ich davon aus dass der Thread seine Daseinsberechtigung hat.

Auf ein paar Aussagen möchte ich dennoch antworten.


Geht das mitm Bolzenschneider echt bei Wohnungstüren?

Nein, aber mit einem frei im Baumarkt erhältlichen Brecheisen ist jede (Standart-) Balkon- oder Wohnungstür binnen Sekunden zu öffnen.




Aber Handlungsbedarf alleine aufzuzeigen ist nicht genug. Das ist, als ob jemand zu euch sagen würde "Du bist dumm" und es nicht weiter begründen würde - er zeigt einen Handlungsbedarf auf, sagt aber nicht in welche Richtung. Das ist doch kontraproduktiv.
Menschen, die die Schlösser knacken, die sie selber entwickeln, sozusagen als Beta-Test, sehe ich ganz anders.

Du stellst einfach Behauptungen auf, obwohl von mehreren Nutzern das Gegenteil geschrieben wurde. HIER ein Beispiel von mir. Und ich kenne niemanden der als Hobby Schlösser entwickelt. Sozusagen als Beta-Test. So ein Quatsch.


Hast du zuhause ein Dietrichset und übst an immer komplizierteren Schlössern? Nein? Dann ist ja gut.

Was ist daran jetzt gut? Viele Leute haben zuhause ein "Dietrichset" und üben damit an komplizierten Schlössern. Zum Teil sogar im eingetragenen Verein. Sind diese Leute dann schlecht? Wird an der Himmelspforte nachgeschaut ob man ein Dietichset besaß und dann danach aussortiert?

Na, wenn sie in Objekte eindringen, die bewacht werden, sind sie des Hausfriedensbruchs schuldig. Ganz klar.

Unbefugterweise in Objekte einzudringen ist immer Hausfriedensbruch, ob sie bewacht sind oder nicht. Ganz klar.


Selten heisst aber nicht nie, oder? :unknown:
Ich bin sicher, dass nicht jeder Einbrecher Lockpicker ist. Aber jeder geschickte Lockpicker wäre in der Theorie ein guter Verbrecher.
Vielleicht ist das schlicht mein Misstrauen gegenüber solchen Fähigkeiten, weil ich keine Lockpicker persönlich kenne. Ich kenne zB Kampfsportler und weiß, dass diese Menschen normalerweise viel disziplinierter sind als die meisten Nichtsportler, was Gewalt angeht.

Jeder geschickte Lockpicker wäre ein guter Verbrecher? Wenn ich sowas schon höre. Dann geh ich mal davon aus, dass jeder Mensch der einen Führerschein besitzt, ein guter Fluchtwagenfahrer wäre. Oder jeder Schweißer ein guter Tresorknacker. Nur weil man weiß, wie ein Schloss funktioniert heißt das noch lange nicht, dass man geeignet ist, ein Verbrechen zu begehen.

Tun sie auch nicht. Sie sondieren das Objekt, merken sich das Schlossmodell, kaufen es im Laden, üben üben üben, fertig. Wie die Sportler.

Das ist so ziemlich das dümmste was ich je gehört habe. Sondieren das Objekt, merken sich das Schlossmodell, kaufen es im Laden, üben nur daran, tags, nachts, bis sie genau dieses Schloss aufbekommen, dann schlagen sie zu! Was für ein Schwachsinn.


Insgesamt, muss ich sagen, rollen sich mir bei deinen unfundierten, zum Teil frei erfundenen und mit absurden Vergleichen gespickten Posts zu diesem Thema die Fußnägel hoch. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung aber nur weil du keine Ahnung hast, musst du noch lange nicht lügen. Informiere dich lieber. Und hör auf alle über einen Kamm zu scheren! Ich geh ja auch nicht ins Tuning-Forum und pöbel da rum, nur weil bei illegalen Straßenrennen mit aufgemotzten Autos Leute ums Leben kommen.
 
Und ich kenne niemanden der als Hobby Schlösser entwickelt. Sozusagen als Beta-Test. So ein Quatsch.

Ich sagte nie "als Hobby".

Viele Leute haben zuhause ein "Dietrichset" und üben damit an komplizierten Schlössern. Zum Teil sogar im eingetragenen Verein. Sind diese Leute dann schlecht? Wird an der Himmelspforte nachgeschaut ob man ein Dietichset besaß und dann danach aussortiert?
Ich glaube das ist subjektiv. Ich habe eine gewisse Aversion gegen dieses ganze Schlossknacken.
Jeder geschickte Lockpicker wäre ein guter Verbrecher? Wenn ich sowas schon höre. Dann geh ich mal davon aus, dass jeder Mensch der einen Führerschein besitzt, ein guter Fluchtwagenfahrer wäre. Oder jeder Schweißer ein guter Tresorknacker. Nur weil man weiß, wie ein Schloss funktioniert heißt das noch lange nicht, dass man geeignet ist, ein Verbrechen zu begehen.
Unmittelbarkeit ist hier ein Begriff, glaube ich. Nicht jeder gute Fahrer ist ein guter Fluchtfahrer, aber ein Fahrer, der übt, wie man in der Innenstadt unter Hochgeschwindigkeit der Polizei entkommen kann oder ein Schweißer der nur lernt, wie man Tresortüren aufschweißt....
Das ist so ziemlich das dümmste was ich je gehört habe.
Es freut mich, dass du kein Verbrecher bist. Nur unhöflich.
Jeder hat ein Recht auf seine Meinung aber nur weil du keine Ahnung hast, musst du noch lange nicht lügen.
Ich lüge nicht. Ich äußere meine subjektive Meinung und sie ist durchaus begründet.
Und hör auf alle über einen Kamm zu scheren! Ich geh ja auch nicht ins Tuning-Forum und pöbel da rum, nur weil bei illegalen Straßenrennen mit aufgemotzten Autos Leute ums Leben kommen.
Nur ist das hier kein Lockpickingforum.
 
Nochmal wegen dem Sicherheitsaspekt und was dieser für die Entwicklung beiträgt.

Ich hab mal eben "Lockpicking" gegoogelt und als erstes findet man Vereins- und Privatseiten dazu, wo - - hilfreiche und versierte Tipps und Erklärungen abgegeben werden, warum welche Schlösser sicher sind und welche unsicher sind.

Und ich bin sicher das gute Schlosshersteller sich regelmäßig für solchen Seiten interessieren oder wie z.B. Software unternehmen auch, Wettbewerbe ausschreiben und potentielle Schwachstellen an ihren Schlössern aufzudecken.

Zudem kann der Ottonormalverbraucher sich auf solchen Seiten richtig gut über das Thema informieren. Besser als auf Herstellerwebsiten.
 


Ich wollte darauf hinaus, dass ich nicht hierher kam, weil hier die Lockpicker sind bzw. um sie zu trollen.
 
Also bis auf manch sehr merkwürdige Beispiele *hüstel* Babyhälse kappen *hüstel* finde ich nicht das THEHSA sich so schlecht benommen hat^^

Ist halt seine Meinung muss mann ihm lassen^^

Trotzdem denke ich das z.B. ein örtlicher Lockpicking-Verein mehr für die Sicherheit beiträgt als er je Schaden könnte.

Zum einen sensibelisiert er die Leute für das Thema und klärt sie auf.
 
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