Fragen zu Gott

Der *vermutete* Gammablitz war aber zu schwach um nachhaltigen Schaden, besonders in Form einer Apokalypse, zu bewirken.

[...]

Hört sich schon anders an, wie *jede Sekunde*. Wahrscheinlicher sind da eher lokale Katastrophen oder eine wie auch immer geartete Selbstauslöschung.
Außerdem müsste ein solcher Gammaburst auch noch direkt auf die Erde zeigen. Diese Gammabursts werden ja immer entlang der Rotationsachse ins All verschickt. Zumindest laut meine Informationen. Des Weiteren sind die Folgen eines direkten Treffers wohl nicht ganz so schlimm wie von vielen populärwissenschaftlichen Magazinen postuliert. Die Ozonschicht bekommen wir glaube ich effektiver zerstört ;)

Gezeitenraumschiffe o.Ä. sind sowieso totaler Quatsch. Bei den Entfernungen, die es alleine zum nächsten Planeten sind, bräuchten wir ja schon tausende Jahre. Ob der in der habitablen Zone liegt, es auf dem überhaupt lebenswert ist, die Strahlung uns vorher nicht tötet, es keinen Mord und Totschlag gibt, wir einfach verhungern, von Kometen oder anderen hochenergetischen Kleinstkometen durchsiebt werden, steht ja noch auf einem ganz anderen Blatt.

Das wird irgendwann von der kosmischen Bildfläche verschwinden ist alleine beim betrachten unserer eigenen Galaxie keinen feuchten Furz wert. In Anbetracht des (sichtbaren) Universums ist unser Getue, die Betrachtung wir wären so besonders, hätten irgendeinen Daseinsberechtigung, doch der blanke Hohn!

Darum haben wir uns auch Konstrukte wie Gott oder einen Himmel zurecht gelegt. Ein Leben mit dem Wissen, dass wir nur ein Unfall in einem günstig gelegenen Bereich in einer von Milliarden Galaxien sind, wäre psychisch wohl nicht sehr förderlich.

Damit möchte ich keinem seine Spiritualität oder einen irgendwie gearteten Schöpfungsakt aberkennen. Die Form ist dann doch aber schon etwas arg begrenzt und primitiv. Gut, das Ganze stammt ja auch aus einer anderen Zeit.
 
Wat, es gibt genug Hausfrauen die probieren taeglich eine unaufhaltsame Biowaffe zu entwickeln? :D

Ja. Man nennt das ungerichtete Genmanipulation, und zusammen mit der Möglichkeit des horizontalen Gentransfers hat sie zum Beispiel auch schon MRSA "erschaffen". Und glaub mir: Es gibt genug Hausfrauen, die mit Sagrotan waschen, und keinen blassen Schimmer haben, was sie uns damit irgendwann mal antun werden. "Werden" ist da schon richtig - es WIRD passieren, die Frage ist nur, WANN. Das Problem bei der Desinfektion ist nämlich nicht, dass man es macht, sondern dass es falsch gemacht wird - und ich würde schätzen, dass hier trotz halbwegs aufgeklärtem Publikum 90% der Leute nicht wissen, wie man richtig desinfiziert.
 
Ach du heilige Scheiße. Ist das hier der neue Stellvertreter des Verschwörungsthreads vom g:b?

Ich meine Hausfrauen, Genmanipulation, Gammablitze und Raumschiffe?

WAT :D
 
gammablitze Treten Tatsächtlich relativ häufig im Universum auf , die Warscheinlichkeitrechnung ist aber in ihren Ergebnissen recht weit voneinander Entfehrnt und deshalb ist es schwer was genaues dazu zu sagen.
Fakt ist das in der nähe der Erde nur weniger Sterne Existieren die Groß genug sind einen gammastrahlen Blitz zu erzeugen und dazu kommt dann noch das die ausrichtung der Nova und der Erde zu einander stimmen muss um uns zu treffen....
alles in allen sind Gammastrahlenblitze zwar möglich als weltuntergangs scenario aber sehr sehr sehr Unwarscheinlich... 1:100 ? naja eher 1:1.000.000.000 würde ich schätzen wenn nicht noch mehr :)

Bevor uns so ein Mist erledigt Verhungern wir, fallen einen Virus zum Oper wie die Spanische Grippe in den 1930ern oder Schiessen uns selbst in die luft mit unseren beeindruckenden atomwaffen Arsenal... *hust*
 
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Ende durch uns selber entstehen wird-...

Atombomben....
 
Doch bevor der Planet Erde dank des Menschen vor die Hunde geht, suchen wir uns davor einen anderen Planeten zum ausräumen.

Schaute denn niemans Avatar - Aufbruch nach Pandora? :unknown:

Ganz aktuell zum Thema ist gerade der Film Elysium :coffee:
 
Maarten Keulemans, ick hör dir trabbsen.

Wenn man diesem Wissenschaftsjournalisten Glauben schenken will, gibt es mehrere mögliche Weltuntergangsszenarien.
Ich denke nur, dass niemand von uns eines dieser Szenarien erleben wird. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach du heilige Scheiße. Ist das hier der neue Stellvertreter des Verschwörungsthreads vom g:b?

Nein, hier ging es ursprünglich mal um die Frage nach Gott, was zwangsläufig dazu führte, dass wir uns mit unserer Rolle im Universum befassten - über Aliens kamen wir dann zu Weltraumreisen und zum Ende der Menschheit.

Hat nix mit Verschwörungstheorien zu tun und ist eigentlich alles zumindest halbwegs ernst zu nehmen.
 
Moin, zusammen:
Ui, in den paar Tagen in denen ich nicht im Forum war, ist es ja ganz schön weiter gegangen.
Aber ich würde doch nochmal gerne zurück:
Ich habe in #233 behauptet, das Schöpferwesen schöpft, um eine Reflektionsfläche zu haben, und sich dann in Ihr erkennen zu können, an ihr entwickeln zu können.
Metal_Warrior antwortet in #237:
Die eigene Schöpfung kann nicht als Reflektionsfläche des eigenen Selbst dienen. Ein Kind erkennt sich auch nicht selbst, indem es ein Legohäuschen baut. (...) Eine Reflektionsfläche muss dir auf Augenhöhe entgegentreten können.
Ich denke nicht, dass eine Refelxionsfläche auf "Augenhöhe" nötig ist: Ich stieß heute morgen mit meinem Knie an die Tischkante.
Nehmen wir das mal auseinander:
Mein Geistiges sitzt in meinem physischen Körper, die physischen Sinnesorgane bewirken ein Schmerzerlebnis in meiner Seele. Durch die Kräfte des unterbewussten Verstandes zog ich mein Knie zurück.
- Bis hierhin schafft das jedes Tier.
Nun aber: Mit meinen bewussten Verstandeskräften (geistiges) rückte ich den Tisch so, dass er nicht mehr im Wege steht.
Eine Reflexionsfläche, die ganz ohne "Augenhöhe" auskommt; vielleicht findet jemand noch passendere Beispiele.

Noch ein Beispiel gegen "Augenhöhe", andersherum: Wer hat noch nie mit einem geistig viel höher stehenden Menschen gesprochen und dabei das Gefühl gehabt: Er begibt sich zwar mit seinen Argumenten auf meine Augenhöhe, damit ich es begreifen kann; Seine Inhalte bleiben gleichwohl unerreicht hoch!

Die Aussage: "Gott ist allwissend und benötigt daher keine Reflektionsfläche":
Hier liegt möglicherweise ein Mißverständnis vor zwischen den Begriffen "Allwissend" und "Entwicklungsfähig".
Ein Beispiel: Ein Kind, das seine Muttersprache beherrscht, muss deshalb nicht unbedingt die grammatischen Regeln begriffen haben. In Bezug auf Sprachfähigkeit ist es jedoch allwissend. Nur: Durch das verstehen der zu Grunde liegenden grammatischen Regeln kann eine Weiterentwickelung erfolgen, vielleicht i.S.v. erwerben einer Fremdsprache.

Auf "Nehmen wir an, Gott sei ein Wesen" fragte Vark in #239, warum man das annehmen sollte.
Falls Vark die existenz Gottes nicht verneint, bliebe nur, sie als Kraft zu definieren. Da eine Kraft aber keinen Freiheitsbegriff kennt, somit deterministisch wäre, widerspräche es der Fähigkeit einer schöpferischen Tätigkeit.
Gruß:
Axel3
 
Was verstehst Du unter "Reflexionsfläche" ?

Hast Du den Begriff erfunden? :D

das Schöpferwesen schöpft, um eine Reflektionsfläche zu haben, und sich dann in Ihr erkennen zu können, an ihr entwickeln zu können.

Das ist wirr.
 
Sollte er das nicht selbst erklären? Oder hat er Dich gebeten, das zu übernehmen?

Dann erklär mal:

"das Schöpferwesen schöpft, um eine Reflektionsfläche zu haben, und sich dann in Ihr erkennen zu können, an ihr entwickeln zu können. "
 
Meine Herrn Typ, warum musst du so gezwungen unangenehm sein?

Gott erschafft Menschen nach seinem Ebenbild um sich besser betrachten und verbessern zu koennen, das ist meine Interpretation der Aussage.
 
Das ist allerdings ein physikalisches Phänomen.
Zu
Wie vergewisserst Du dich deiner eigenen Existenz? Aus Dir alleine heraus? Das fände ich abwegig.
schrieb Descartes sinngemäß: Ich denke, also bin ich. Wieso sollte ein Gott noch mehr benötigen als ein Mensch?

Möglicherweise habe ich Dein Beispiel "positives Spannungsfeld Großzügigkeit - Sparsamkeit" nicht verstanden, kannst Du hier noch etwas nachlegen? Wie kommt man bei diesem Begriffspaar ohne Polarität aus?
Es gibt einen Kontrast ohne das es etwas negatives gibt. Habe ich als Gegenargument zu
Tatsächlich ist die Existenz negativer Kräfte jedoch vonnöten, um einen Unterschied zu andersartigen, positiveren Kräfte zu ermöglichen. (Beispiel Rote Tischplatte - roter Filzstiftstrich)

Ich mag ungern negatives sagen, weil die Gedanken durchaus kreativ sind und ich nicht an der Selbstwahrnehmung als nachdenklicher intelligenter Typ rütteln will. Aber es ist meines Erachtens nicht mehr als spielen mit hochstrabenden Wörtern. Deswegen würde ich nur ungerne ausführlich darüber diskutieren.
 
Ich finde auch, daß Descartes völlig ausreicht.

Und wer etwas Anderes oder Besseres sagen will, sollte mehr als Reflexionsflächen anbieten. :D
 

Deine Antwort ist .... DER KNALLER ich lach mich weg , Entschuldige das falls du das ernst meinst aber das mit der Tischkante OMG , Leider Geil !

Nun mal meine ernstgemeinte einstellung zu Gott :
Ich weiss nicht ob es ihn gibt oder nicht und ich bin auch nicht in der Lage das zu ergründen...
ich weiss auch nicht ob alles was In der Bibel steht stimmt oder nicht...
ich weiss aber eins und das ist das Glaube vielen Menschen hilft oder sogar das Leben Rettet und das ganz unabhängig davon ob es Gott nun gibt oder nicht!
Ich für meinen Teil halte mir alle Optionen offen um im fall der Fälle nicht vor Gott stehen zu müssen und "ähm zu sagen" auf seine Frage ob ich an ihn gegelaubt habe ( das meine ich durchaus ernst)
in diesen Sinne eine gute nacht euch allen
Greetz
 
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