Feminismus - Notwendig oder ein Druckmittel für Männer?

Ein wichtiges Nahziel feministischer Bemühungen sollte sein, den Männern ein für alle Mal das Rederecht in der feministischen Diskussion zu streichen. Die fläzen sich sonst breitbeinig mit Dicker Hose mitten in die Diskussionsräume und bilden sich ein, den Frauen erklären zu können, wie Feminismus richtig geht. :dozey:
 
Ein wichtiges Nahziel feministischer Bemühungen sollte sein, den Männern ein für alle Mal das Rederecht in der feministischen Diskussion zu streichen. Die fläzen sich sonst breitbeinig mit Dicker Hose mitten in die Diskussionsräume und bilden sich ein, den Frauen erklären zu können, wie Feminismus richtig geht. :dozey:
Diskussionsräume? Früher nannte man das Küche.
:p

Ist es so überraschend dass sich Männer gegen Diskrimminierung wehren?
Dass man diese "Rosinenpickerei" nicht einfach hinnimmt?
Abgesehen davon, dass sich Feministen anmaßen, für alle Frauen zu sprechen - aber von diversen Zentralräten kennt man das ja auch nicht anders.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht immer um Deutungshoheit.
Es hieß einmal:
Den Frauen gehts doch gut, sie haben viele Vorteile, sexuelle Belästigung gegenüber Frauen gibt es höchstens vereinzelt und ist doch gar nicht so schlimm die Frauen finden das doch gut.
Heute heißt es:
Den Männern gehts doch gut, sie haben viele Vorteile, sexuelle Belästigung gegenüber Männern gibt es höchstens vereinzelt und ist doch gar nicht so schlimm die Männer finden das doch gut.
Oder: Häusliche Gewalt von Frauen gegen Männer gibt es kaum, ist kein wichtiges Thema etc..

Das hat sich einfach herumgedreht. Daher tun Männer als gesellschaftliche Gruppe richtig, nun ihrerseits Aufklärung zu leisten, Probleme ins Bewusstsein zu rücken, Rollenverständnisse zu problematisieren, genau so wie feministinnen das völlig zu Recht getan haben.
Die können dann auch als Gegenpol die seltsamen Auswüchse des Feminismus aufarbeiten oder Themen aufgreifen die der Feminismus ausklammert und in dem Konfliktfelt muss man hoffen das hintenraus ein gesundes Mittelmaß gefunden wird.
 




Bei Feminismus von Gleichberechtigung zu sprechen ist IMO dumm.
Er enthält das Wort Feminin, es beschäftigt sich also mit den Problematiken, in denen Frauen benachteiligt werden.
Was zwar stimmt, aber nichts daran ändert das es gemacht wird. Ich denke das hängt damit zusammen, dass "Gleichberechtigung" gut klingt und jeder zivilisierte Mensch sich dahinter stellen wird, wenn man ihn darauf anspricht.
"Entschuldigung, aber könnten sie mir kurz erklären worum es im Feminismus geht?"
"Aber natürlich. Es geht um Gleichberechtigung."
"Gleichberechtigung? Finde ich gut!"

Es ist die gleiche Denkweise die ich früher hatte. Nach mittlerweile 9 Monaten von u.A. purem Feministen-Wahnsinn am Stück, haben sich meine Ansichtsweisen geändert.


Wenn man Gleichberechtigung für alle will, dann wäre das Egalitarismus.
:T

Ja, aber trotzdem richtig :D
Ich wollte damit auch nicht sagen, dass sie falsch sind, bloß das sie so allgemein sind, dass sie in einer Debatte zu einem konkreten Thema einfach nicht helfen.

Dabei geht es weniger darum was Feministen wollen, es geht darum was Objektiv gut für Frauen und Gesellschaft ist.
Und genau das ist das Problem. Menschen sind nicht objektiv, Punkt. Man kann sich nur mehr oder weniger nah an richtige Objektivität annähern, wird sie aber nie erreichen. In dem Beispiel, dass ich genannt habe, sind beide Parteien für "das Richtige". Zumindest laut eigener Aussage. Wem gibt man jetzt Recht?

Bewegungen entstehen, wenn es Problematiken gibt, die zu groß werden.
Unter Anderem. Wenn man sich Sekten anschaut wird man feststellen, dass Bewegungen auch durch Manipulation entstehen können. Das nur mal so am Rande und nicht direkt auf Feminismus bezogen.

Das was die Bewegungen fordern, ist aber nicht zwangsläufig die korrekte Lösung für das Problem.
Weswegen wir ja jetzt hier debattieren. ;)

Und die Lautesten sind nicht immer die Mehrheiten, sogar intern von Bewegungen.
Das die Lautesten nicht immer die Mehrheiten sind ist wahr.
Feministen sind aber auch im allgemeinen eine Minderheit. Umfragen zufolge bezeichnen sich nur ca. 20% der US Einwohner als Feministen. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn man sich anschaut wie es dort so zu sich geht. Was ich so in den letzten 9 Monaten von den US Medien mitbekommen habe, ist ein Armutszeugnis. Als ich dann vor einigen Tagen beim Modellieren einen Podcast gehört habe wo Einer darüber geredet hat wie es in einem (wohl sehr reputablen) Journalismus-Studiengang abläuft, hätte ich entsetzt sein müssen; Es hat mich aber nicht verwundert.



Er hat aber auch recht. Einen Anspruch darauf, alleine darüber zu reden habt ihr schon deswegen nicht, weil die Ziele von Feministen das Leben von Männern direkt beeinflussen. Schon alleine deswegen haben wir hier Mitspracherecht; Ob es dir passt oder nicht.
Davon mal abgesehen haben Leute die über andere Leute reden, idR nur dann etwas dagegen das die Leute über die sie reden dabei sind, wenn sie wissen das sie Scheiße labern. Hast du Argumente, hast du nichts zu befürchten.
 
Nein, brauchen sie natürlich nicht. Aber keinen besonderen Schutz zu brauchen ist nicht gleichbedeutend mit gar keinen Schutz zu brauchen.
Das trifft sowohl auf Rassismus, als auch auf Sexismus, Diskriminierung und andere Lebensbereiche zu.

Exakt. Deswegen habe ich auch explizit von besonderem Schutz gesprochen.
 

Gleichberechtigung, ist nicht Chancengleichheit, ist nicht benachteiligten Förderung.

--- [2015-05-16 16:20 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---


Was Objektiv das Richtige ist, kommt immer darauf an, was das Ziel ist.
Das ist auch das Problem.
Wenn man Über Sex-Positiv und Sex-Negativ redet, ist das viel zu weit unten angesetzt.
Es geht viel mehr drum, wo will ich eigentlich hin?

Die Zusammenhänge sind halt ein wenig größer, als das Kampfschrei Feministen, oder Stammtischharry sich damit beschäftigen können.

Deswegen wollten ja auch die ganzen Leute, dass immer alles so bleibt wie es ist, oder wieder so wird, wie es früher schon nicht war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gleichberechtigung, Chancengleichheit ... Wie wäre es mit Gleichheit? Einfach nur das. Sowohl Berechtigung als auch Chance implizieren, dass Feminismus eine Frage der Gerechtigkeit wäre. Feminismus so missverstanden, führt die Diskussion in einen Streit um gerechte oder ungerechte Zustände, ob sie denn nun bestehen oder nicht, und ob sie bestehen sollten oder nicht. Im Vergleich zur Gleichheit ist die Gerechtigkeit eine schwammige Angelegenheit; letztendlich lässt sich alles mit Gerechtigkeit rechtfertigen - insbesondere Ungleichheit. Das zeigt die Diskussion hier für jeden offenbar.

Zur Gleichheit fehlt aber manchen der Mut. Dazu verfehlen die üblichen Gegenmeinungen den hier angebrachten Begriff der Gleichheit, wenn sie auf körperliche oder geschichtliche Tatsachen verweisen. Solche Tatsachen fallen nicht unter diesen Begriff der Gleichheit, stehen in Bezug auf ihn außerhalb des Bereiches sinnvoller Aussagen; sie können also nicht herangezogen werden, um die Idee der Gleichheit der Geschlechter zunichte zu machen. Diese besteht unabhängig von Tatsachen, und sozusagen am Anfang der Diskussion. Von der Gleichheit aus, die den Anspruch ausdrückt, kann sinnvoll weiter diskutiert werden über die Frage, wie diese ideale Gleichheit in zunehmendem Maße faktisch verwirklicht werden kann. Das ist die Grundlage des Feminismus, oder jeder freiheitlich-egalitären Bewegung überhaupt. Selbstverständlich ist ebenso, dass Gleichheit und Vielfältigkeit (der Lebensentwürfe, der Körperlichkeit, der Sexualität, der Liebe, der Fähigkeiten) sich nicht ausschließen.

Wer Feminismus anders versteht, sei es als Feminist selbst oder als Außenstehender, muss seine Diskussion abtrennen hiervon, ansonsten führen Äquivokationen unweigerlich zu Missverständnissen.

Mit der Gleichheit ist gleichzeitig auch das Kriterium gegeben, an dem alles Weitere zu messen ist; insbesondere weitere gesellschaftliche Zustände, die alle Geschlechter betreffen. Damit ist außerdem die Verbindung geschaffen zu allgemeinen gesellschaftlichen Überlegungen, Zielen und Ideen, sofern sie in der Gleichheit wurzeln. Daraus könnte sich eine produktive Diskussion ergeben, sofern sich nur diejenigen beteiligen, die ebenso auf diesen Grundsätzen stehen - oder sich für diese Diskussion darauf einlassen. Ggf. könnte dieser eine Grundsatzdiskussion über die Idee der Gleichheit vorangehen, und welche Rolle sie in gesellschaftlichen Überlegungen spielen sollte. Es ist jedoch schwachsinnig zu glauben, dass ausgehend von verschiedenen Prinzipien eine Diskussion gelingen könnte, so wie es für jedes politisch-philosophische Thema der Fall ist.

Als kleine Nebenbeschäftigung für die nächsten Wochen kann jeder Teilnehmer seine Augen öffnen für alle Gleichheit und Ungleichheit, die ihm begegnen, und wie sie ihm begegnen - nicht durch irgendwelche Zeitungsberichte oder Statistiken, sondern durch eigene, unmittelbare soziale Erfahrung. Vielleicht ist die Aufgabe für manche etwas schwieriger als für andere, insbesondere wenn sie in dieser Art der Wahrnehmung ungeübt sind. Das lässt sich aber erlernen. Daraus hervorgehende Erkenntnisse können, und müssen vielleicht auch der materielle Anfang sein für eine Diskussion über die Gleichheit der Geschlechter. Schließlich geht es in Wirklichkeit weder um die Höhe von Gehältern noch um die Häufigkeit von Vergewaltigungen an sich, sondern um die gesellschaftlichen Zustände insgesamt, und wie sie sich im einzelnen Menschen wie auch in der Gesamtheit zeigen und wirken.
 

Schöne Rede, leider hast du vergessen deinen Begriff von Gleichheit irgendwie zu erklären...
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine positive Begriffsbestimmung kann ich nicht geben, deswegen die negative, um zumindest die üblichen anderen Bedeutungen des Wortes auszuschließen. So nähern wir uns der Sache und dem Grundanliegen des Feminismus wenigstens zuverlässig an, anstatt in alle Himmelsrichtungen uns zu verirren.

Ich werde mich in das Thema der Gleichheitsbegriffe tiefer einlesen, was aber seine Zeit benötigt. Die Schwierigkeit solcher grundlegenden Begriffe wie Gleichheit, Freiheit, Vernunft, Wahrheit, Wissen und Glück ist immer dieselbe: Es lässt sich auf nichts zeigen, und das ist dann, wodurch offensichtlich wird, was es ist. Zudem sind diese Begriffe geschichtlich aufgeladen, und je nachdem, wer unter welchen konkreten Einflüssen steht, assoziiert anderes damit.

Daneben denke ich aber nicht, dass ein in den vorher bestimmten Grenzen noch vager Gleichheitsbegriff der Diskussion im Weg steht. Die großen Abweichungen sind ja ausgeschlossen, und der Rest könnte sich auf dem Weg ergeben.

Als Methode, der Gleichheit oder Ungleichheit in diesem Sinne auf die Spur zu kommen, bietet es sich an, eine zuvor erlebte Situation gedanklich auf verschiedene Weisen durchzuspielen: also die Geschlechter tauschen, das Gebaren verändern, die Redeweise abwandeln. Es dürfte sich so zeigen, welche Handlungsmöglichkeiten innerhalb eines Geschlechts und einer Rolle bestehen, und welche Handlungen außerhalb der üblichen Möglichkeiten stehen und so unübliche Konsequenzen haben; das aber in Abhängigkeit vom Geschlecht und unter Bereinigung weiterer Umstände. Das wäre dann ein ungleicher Zustand. Gleich in Bezug auf die Geschlechter wäre es, wenn Männer und Frauen dasselbe auf dieselbe Weise täten und dieselbe (soziale) Antwort erhielten. Damit ist auch der Anspruch der Gleichheit in Bezug auf den Feminismus, sofern er auf Gleichheit beruht, etwas konkreter formuliert.

Zuvor muss wahrscheinlich eine ganze Menge Naivität beseitigt werden, mit der wir aufgrund von Gewohnheit blind sind (das betrifft alle Geschlechter) für alles, was eben gewöhnlich ist. Aber gerade das Gewöhnliche ist ja zu entdecken.
 

Kurz, du forderst in der Diskussion etwas von uns, von dem du selber nicht weißt was es ist.
Damit ist deine Rede, so schön sie auch klingt, nur eins.... Inhaltlos.

Edit:
Gleich beschreibt einen zustand:
4+5 und 3+6 haben die gleiche Summe
sie sind aber nicht inhaltlich gleich, denn die Summanden sind ungleich.

das heißt deine Gleicheit ist inhaltlos, ohne Referenz, damit sehr nett gemeint, aber völlig am Sinn vorbei!
 
Ich suche einen Ausweg aus einer Diskussion, die in großen Teilen am Thema vorbei geht, hin zu einer Grundlegung, die einen Erkenntnisgewinn ermöglicht. Es ist ein Angebot, und es kann sich darauf einlassen, wer darin eine Chance sieht. Also darin, die Begriffe zu klären und Methoden zu finden, nachdem die bisherige Auseinandersetzung ja gerade zeigt, dass es daran mangelt. Den Anfang dazu habe ich gemacht. Dass dieser deinem Absolutheitsanspruch nicht genügt, liegt einfach an der Sache, die solche Absolutheit nicht zulässt, und sicher auch daran, dass ein Foren-Beitrag kein 1000-Seiten-Buch ist, das alle Eventualitäten und Gegenargumente ausbreitet (und daran, dass wohl keiner hier der große Überflieger ist; das Gleichheitsproblem könnten ja auch andere als ich auflösen: du beispielsweise). Aber ein 1000-Seiten-Buch soll es ja auch nicht sein. Niemand hier steht am Anfang: Wir sind alle vielfältig geistig sozialisiert, haben viel gelesen, diskutiert usw. Die Bücher stehen alle im Regal, die kann und will hier niemand wiederholen. Wenn der Veranstaltung hier überhaupt ein Sinn zukommt, dann dadurch, dass sie für uns einen Wert schafft. Das ist aber unerreichbar, wenn wir uns in Missverständnissen und irreführenden bis idiotischen Herangehensweisen verlieren.

Wenn du glaubst, du kommst mit einem mathematischen Gleichheitsbegriff oder überhaupt anderen Begriffen hier besser zurecht: Versuche dein Glück! Nur sehe ich da zwischen uns beiden wahrscheinlich keine Grundlage für mehr - außer du überzeugst mich vom Gegenteil und zeigst, wie das gehen könnte. Es wäre zumindest ein interessantes Experiment, auf das ich mich einlassen könnte. Dagegen hier ein paar verkürzte Einwände zu bringen, hilft dir in deinem Denken sicher ebenso wenig weiter wie dem Rest von uns. Angebracht wäre aktives Beitragen eigener Entwürfe und die gemeinsame Weiterentwicklung dieser. Die Kritik kann erfolgen, aber von innen heraus, damit sie überhaupt zweckdienlich ist. Von innen heraus bedeutet, nachdem verstanden ist, was Gegenstand der Kritik ist, und dann auf gemeinsamer Grundlage.
 

IMO schiebst du das Problem eben nur eine Etage nach oben und verkaufst das als die heile Welt Lösung.

Statt zu definieren was die Ziele sind, wirfst du einfach einen neuen abstrakten Begriff in den Raum.
Einen, der selber erstmal definiert werden muss.

Du fordert von uns mit dir diesen Begriff zu gestalten, von dem ich z.B. genau weiß was er heißt.
Seine Definition hier allerdings, wie du an meinen Gleichungen sehen konntest, komplett fehl am Platz ist.

Da wo Menschen gleich sind, besteht ja kein Handlungsbedarf.
Da haben sie die gleichen Fähigkeiten und die gleichen Bedürfnisse.

Aber außer bei Luft, findest du selbst innerhalb eines Geschlechts, kaum Gemeinsamkeiten.
Deswegen geht es darum, den Unterschieden Zielorientiert zu begegnen.

Was jetzt das Ziel ist, dass ist die große Frage:

Eine, bei der es immer wieder Kehrseiten gibt.
Eine, bei der man als Gemeinschaft und Gesellschaft viele verschiedene Meinungen hat.

Ist das Ziel eine möglichst hohe Individuelle Freiheit?
Ist es eine höchst mögliche Effizienz der Arbeitsabläufe?
Ist es eine höchst mögliche gefühlte Gleichheit in möglichst vielen Belangen?


Das ist in meinen Augen der Ausgangspunkt.
 
Es ist natürlich zunächst eine übergeordnete Betrachtung. Die aber angesichts verschiedener, widersprüchlicher Vorstellung davon, was Feminismus sein soll, angebracht ist. Ich kenne eine zufriedenstellende Antwort, und die ist mittlerweile skizziert. Über andere Vorstellungen von Feminismus möchte ich nicht wirklich reden.

Deine weiteren Ausführungen zeigen aber, dass du in einem Gleichheitsbegriff verhaftet bist, der hier nicht weiterhilft. Deine Einwände sind genau die, denen ich bereits vorher begegnet bin: Natürlich gibt es Unterschiede zwischen allem; selbst zwischen demselben Ding in unserer Wahrnehmung gibt es von Sekunde zu Sekunde Unterschiede. Aber wir können davon abstrahieren und sagen, das Ding ist sich identisch. Bei verschiedenen Dingen, die sich ähneln, sagen wir, sie sind gleich. Darunter fallen Menschen, die als Menschen gleich sind. Deswegen kann ich dich als Gleichen ansehen, obwohl unsere Körper ganz unterschiedliche äußere Erscheinungen haben, wir Verschiedenes wollen usw. Das gilt es zunächst ernst zu nehmen und nicht darüber hinwegzusehen, um im Alltag wieder so zu tun, als ob nicht jeder Mensch in dieser Hinsicht eben nicht gleich wäre. Das ist die allgemeine Forderung, die aus der allgemeinen Feststellung folgt; die spezielle Forderung in Bezug auf die Gleichheit von Frauen mit Männern ist Feminismus.

Ich verstehe nicht, wo Verschiedenheit der Fähigkeiten und Bedürfnisse hier ein Einwand wären. Wir wissen doch alle, dass jeder ein anderes Leben führt und überhaupt in vielem anders ist. Fähigkeiten und Bedürfnisse können aber natürlich Gegenstand einer feministischen Diskussion sein: Wenn beispielsweise unsere Gesellschaft Frauen andere Fähigkeiten lehrt als Männern, und in Frauen andere Bedürfnisse schafft als in Männern - und zwar jenseits von individuellen Unterschieden. Wenn das Geschlecht zum Unterscheidungskriterium wird, und nicht der einzelne Mensch als Mensch mit seinen besonderen Eigenschaften, sondern pauschal als Frau oder Mann - bzw. das, was wir dafür halten, und wie wir glauben, dass es sein sollte.

Feminismus ist auch nicht dazu da, sich Gedanken zu machen darüber, welche wirtschaftlichen Auswirkungen seine Forderungen haben. Deswegen ist alles damit verbundene ohne eigenen Wert in der feministischen Diskussion; das steht alles jenseits dessen. Was Freiheit und Gleichheit anbelangt: Es ist für Freiheit Gleichheit notwendig, konsequent folgend der geschichtlichen Erfahrungen der Frau als niedriger angesehene und damit unfreie.
 

Wie formuliere ich "geistiger Dünnschiss" am nettesten?

Du schließt aus mit jemanden zu reden, der deine Definitionen nicht teilt.
Du bewertest meinen Gleichheitsbegriff, der definiert ist, als falsch.
Du definierst deinen eigenen Gleichheitsbegriff nicht, benutzt ihn trotzdem als Forderung und Referenzpunkt.
Ähnlich == Gleich: false

Du unterstellst Feminismus Gleichheit zu fordern (deine nicht klare ominöse omnipotente Gott gleiche Gleichheit, die noch niemand gesehen hat)

Und zu guter letzt stellst du alle zentralen Fragen als nicht wichtig da.

Ah... und Freiheit hast du auch noch untergebracht.

Du bedienst dich an der französischen Revolution, die jedoch waren wenigstens bereit ihre Begriffe zu definieren.

Philosophisch klingende Worthülsen, die dich sanft und weise erscheinen lassen und gut klingen.
Eine Substanz von 0 haben.

Sie führen nicht mal am Horizont Richtung Lösung.

Sry, aber was ist dein Punkt?


Also, nach meinem Rant, bitte einmal vernünftig erklären was du meinst.
Damit wir irgendwo einen Punkt finden, von dem wir aus zielorientiert Meinungen austauschen können.
 
Ich teile deine Definition von Gleichheit; aber sie ist eine von etlichen und hier fehl am Platze (weil sie genau zu den dummen Fehlurteilen führt, die bei Feminismus-Diskussionen immer auftreten). Ich möchte daher nicht denselben Fehler begehen. Wenn du über einen anderen "Feminismus" reden möchtest als ich, sind die Themen verschieden. Kannst du das ohne Polemik verstehen?

Falsch ist dein Begriff also nicht an sich, sondern falsch in Bezug auf Feminismus. Du musst lernen, verschiedene Bedeutungen eines Wortes auseinanderzuhalten und verstehen, dass du nicht beliebig die eine mit der anderen ersetzen kannst, ohne dass Schwachsinn dabei herauskommt. Wenn du die Gleichheit der Geschlechter festmachen willst an mathematischen Überlegungen: Wozu soll das führen?

Auch trage ich dir dein Hirn nicht hinterher. Lesen kannst du selbst, und nachdenken ebenso. Wenn du nicht verstehst, worin die Gleichheit hier besteht, bist du bei einer Diskussion über Feminismus an der falschen Adresse. Dir fehlen die Voraussetzungen. Im Gegensatz zu dir versuche ich, einen Sinn herzustellen; mein verwendeter Gleichheitsbegriff ist von mir mittlerweile wesentlich breiter und zusammenhängender ausgeführt als dein Schmalspur-Aphorismus. Wenn du zeigen möchtest, dass der zu irgendetwas taugt, bist du an der Reihe zu liefern. Aber du verweigerst dich, weil du glaubst, Feminismus hätte mit Gleichheit nichts zu tun. Oder weil du nicht verstehst, was Gleichheit so alles bedeuten kann.

Du könntest zunächst zugeben, dass du nicht verstehst, wovon ich rede. Ich kann dir versichern, dass es mit den entsprechenden Voraussetzungen Sinn ergibt und zu verstehen ist. Eine explizite Definition steht nicht, aber wenn du genauer liest und einbeziehst, was du sonst so an Bedeutungen kennst, sollte es dir möglich sein, zu verstehen. Der Text, der allein aus sich selbst heraus verständlich ist, muss noch geschrieben werden. Weit davon entfernt sind deine Verkürzungen.


Zielorientiert wäre also, du gibst dir Mühe zu verstehen; oder du möchtest das nicht, dann können wir meinetwegen auch zunächst über deine Verstellungen von Feminismus sprechen. Aber da müsste dann einiges mehr noch kommen an Material.
 
Ich teile deine Definition von Gleichheit; aber sie ist eine von etlichen und hier fehl am Platze (weil sie genau zu den dummen Fehlurteilen führt, die bei Feminismus-Diskussionen immer auftreten).
Genau deswegen Appeliere ich die ganze Zeit an dich, doch bitte eine vernünftige Definition zu liefern.
Wenn der eine von Hund und der andere von Katze redet, ist es klar das unterschiedliches bei raus kommt.... Will das nicht in dein Hirn.

Wenn du ein Wort anders als in der Begriffsdefinition benutzt, stiftest du Verwirrung, also das Gegenteil von dem, was du eigentlich beabsichtigst... merkst du das denn nicht?

Ich möchte daher nicht denselben Fehler begehen. Wenn du über einen anderen "Feminismus" reden möchtest als ich, sind die Themen verschieden. Kannst du das ohne Polemik verstehen?
Ja, deswegen ja auch dieses kleine Wort.... Definition!
Du hast deinen Feminismus mit einer Referenz versehen die ins Leere führt.
Du baust deine ganze Argumentation als Luftschloss und bist zu dämlich es zu sehen, nachdem ich dich mit der Nase da rein drücke.

Falsch ist dein Begriff also nicht an sich, sondern falsch in Bezug auf Feminismus. Du musst lernen, verschiedene Bedeutungen eines Wortes auseinanderzuhalten und verstehen, dass du nicht beliebig die eine mit der anderen ersetzen kannst, ohne dass Schwachsinn dabei herauskommt.
Schwachsinn kommt raus, wenn man plötzlich behauptet, dass Worte etwas anderes bedeuten, was du die ganze Zeit tust
Wenn du die Gleichheit der Geschlechter festmachen willst an mathematischen Überlegungen: Wozu soll das führen?
Zu einer verdammten Lösung.
Zu einem Anwendbaren Konzept auf eben Situationen, in denen dies gefragt ist.
Auch trage ich dir dein Hirn nicht hinterher. Lesen kannst du selbst, und nachdenken ebenso. Wenn du nicht verstehst, worin die Gleichheit hier besteht, bist du bei einer Diskussion über Feminismus an der falschen Adresse.
Da es mich Primär betrifft, habe ich glaube ich Mitspracherecht.
Das ich mit deiner verqueren ausgedachten und nicht mitgeteilten Definition nichts anfangen kann, spielt da nix zu sache.
Ich fordere Schalubsel statt Gleicheit...was das ist musst dir selber ausdenken.
Dir fehlen die Voraussetzungen. Im Gegensatz zu dir versuche ich, einen Sinn herzustellen;
Nein, du tust das Gegenteil, du nimmst Sinn weg.
In dem du die Grundlagen der Kommunikation entziehst und willkürlich Bedeutungen veränderst und erwartest, dass alle deine Bedeutungen übernehmen.
mein verwendeter Gleichheitsbegriff ist von mir mittlerweile wesentlich breiter und zusammenhängender ausgeführt als dein Schmalspur-Aphorismus.
Nein. Mein begriff steht im Duden, kannste nachgucken, deiner steht in deinem Hirn, kann ich net nachgucken.
Da sitzt ne ziemliche Bremse zwischen deinen Gedanken und deiner Tastatur.
Wenn du zeigen möchtest, dass der zu irgendetwas taugt, bist du an der Reihe zu liefern. Aber du verweigerst dich, weil du glaubst, Feminismus hätte mit Gleichheit nichts zu tun. Oder weil du nicht verstehst, was Gleichheit so alles bedeuten kann.
Ich brauch nix liefern, ich hab keine Wörter neu erfunden.
Du könntest zunächst zugeben, dass du nicht verstehst, wovon ich rede. Ich kann dir versichern, dass es mit den entsprechenden Voraussetzungen Sinn ergibt und zu verstehen ist.
DA FRAGE ICH DIE GANZE FUCKIN ZEIT NACH!!!!11111einseinself
Eine explizite Definition steht nicht, aber wenn du genauer liest und einbeziehst, was du sonst so an Bedeutungen kennst, sollte es dir möglich sein, zu verstehen. Der Text, der allein aus sich selbst heraus verständlich ist, muss noch geschrieben werden. Weit davon entfernt sind deine Verkürzungen.
Scheinbar ist er ja nicht aus sich selbst verständlich, sonst gäbe es keine Verständnis probleme, a priori hast du also Mist gebaut.
Zielorientiert wäre also, du gibst dir Mühe zu verstehen; oder du möchtest das nicht, dann können wir meinetwegen auch zunächst über deine Verstellungen von Feminismus sprechen. Aber da müsste dann einiges mehr noch kommen an Material.
Du definierst Feminismus anhand von etwas das nicht definiert ist....

Merkst du eigentlich nicht, was du da tust?

Wenn dir GLEICH als Wort nicht gefällt, dann ist das mittel der Wahl ein passenderes Wort zu suchen.
Nicht Gleich einfach umzugestalten.

GLEICH,

Bedeutung:
A: in allen Merkmalen, in jeder Hinsicht übereinstimmend
B: miteinander oder mit einem Vergleichsobjekt in bestimmten Merkmalen, in der Art, im Typ übereinstimmend; sich gleichend; vergleichbar

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.
Dieses entziehe ich dir jetzt, da du das Wort scheinbar nicht kennst und nicht benutzen kannst.


Ich unternehme jetzt mal einen letzten Versuch deinen Hirnfraß irgendwie zu Retten...
Keine zwei Menschen sind komplett Gleich nach Bedeutung A, nicht mal Zwillinge.

Was die Franzosen wollten, war ein gleich von Stand und Recht.
Eine Abschaffung des Kasten/Feudal-Systems.
Das war nach Bedeutung B:
Gleichheit bestimmter Eigenschaften.
Denn, dass nach der Revolution alle Franzosen plötzlich gleich heißen, gleich aussehen und gleich stinken, währe mir nicht entgangen, ich war nämlich dort.

Gib Endlich zu, dass du nur noch dein Luftschloss retten willst, weil dir plötzlich aufgefallen ist, dass du das Fundament vergessen hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben