EU: Verschärfung des nationalen Waffenrechts

Ungefähr so, wie wenn man auf wachsende Zahlen von Banküberfällen mit dem Vorschlag reagiert, nachzugucken, was in der Sozialisation der Täter schiefgelaufen ist

Ein guter Ansatz, erklär mir mal was daran falsch ist.

Tut man aber nicht, und aus gutem Grund. Sondern man schützt die Kassen durch automatische Auszahlungssperren, geringere Geldmengen etc.

Also sollten wir doch auch an Schule Metalldetektoren anbringen, oder? In Banken gibts auch schonmal Sicherheitspersonal, das sollte dann in Schulen auch vorhanden sein, korrekt?

<-- Sarkasmus

Und wenn ausgerastete Schüler sich die Knarre für die Tat beim Sportschützen besorgen, dann besteht Handlungsbedarf. Zuerst muss diese Möglichkeit der Waffenbeschaffung ausgeschaltet werden.

Vollkommen korrekt. Also sollten wir unbedingt da ansetzen wo es am effektivsten ist. Bei illegalen Waffen, die sind nämlich am einfachsten zu beschaffen.
 
Als Grund wurde immer genannt, der Täter wollte in Wirklichkeit nachmachen was er in den Spielen gesehen hat - das Spiel war also stehts alleiniger Auslöser.


Zusammenfantasierter Auslöser, aber nicht nachweisbare Tatwaffe. Das ist doch eine ganz andere Hausnummer.

Die Tatwaffe kennt man genau. Man weiß auch, dass der Täter ohne sie, also mit anderen Tatwerkzeugen wie Messer etc. keine 15 Menschen hätte töten können. Und ohne die Aussicht, so viele auf einen Streich zu schaffen, hätte er vermutlich die ganze Sache abgeblassen, weil er mit ihr ganz groß rauskommen wollte. Die Beretta hat eine entscheidende Rolle beim Zustandekommen der Tat gespielt. Und die akute Reaktion darauf kann es nur sein, den Bestand an derartigem Schießgerät derart restriktiv zu regeln, dass Jugendliche auch über Umwege nicht mehr rankommen.

Die Kaffeesatzleserei, warum und wieso der Täter... etc., kommt später.

Diese jugendlichen Ausraster in Form von Amoklauf sind ein Zeitphänomen. In den 50er Jahren und davor hat es das nicht gegeben. Auffällig an der familiären Herkunft: Kein Migrationshintergrund; keine Unterschicht. Immer Mittelschicht und höher, Familie äußerlich intakt bis mustergültig. Dominanter Vater, Sohn steht unter Erfolgsdruck, dem er nicht gewachsen ist. Will, wenn nicht beim Papa, dann bei den Mitschülern punkten, schafft es aber nicht, macht sind unbeliebt, vereinsamt und wird gemobbt. Er ist der Looser, der es auf einen Schlag allen zeigen will.

Aber selbst wenn diese Theorie stimmen würde, was sie vermutlich nicht tut, wäre ihr weder zu entnehmen, was man dagegen tun soll, noch könnte sie das Zeitphänomen hinreichend erklären. Es fällt ja zusammen mit ganz ähnlichen Phänomenen anderswo, mit den islamischen Selbstmordattentätern, mit den Suicide Bombers. Wie sie ist der Täter von Winnenden nicht daran interessiert gewesen, zu überleben.

Alles sehr rätselhaft und Stoff für langjährige Forschungsarbeit und ein dickes Buch. Geht es in den vordergründig intakten Mittelstandsfamilien wegen des Erfolgsdrucks für die Kinder besonders grausam zu, viel schlimmer als bei Assis und Migranten? Who knows.

Praktisch wichtig ist nur, dass man ihnen in der gefährlichen Lebensphase - die geht ja wieder vorbei - keine Gelegenheit gibt, sich das Tatwerkzeug zu verschaffen.

Ein guter Ansatz, erklär mir mal was daran falsch ist.

Nicht nochmal, das ist so ein alter Hut.

Kennst Du das Musical "West Side Story"? Die Szene, wo die Gang sich über den Jugendpychologen amüsiert? Und wie man den Sozialarbeiter mit der Triefgeschichte reinlegt, die er hören will?

Stammt aus den 50er Jahren, das wusste man sogar damals schon. Heute weiß man es noch viel besser.

Also sollten wir doch auch an Schule Metalldetektoren anbringen, oder? In Banken gibts auch schonmal Sicherheitspersonal, das sollte dann in Schulen auch vorhanden sein, korrekt?

Natürlich, wenn die Umstände es erfordern. Keiner macht das zum Spaß.

Vollkommen korrekt. Also sollten wir unbedingt da ansetzen wo es am effektivsten ist. Bei illegalen Waffen, die sind nämlich am einfachsten zu beschaffen.

Nein, vollkommen falsch. Am einfachsten ist es, dem Sportschützenpapa die Kanone von Nachttisch zu klauen, wie der Täter von Winnenden es gemacht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wer sagt dir dass die dann nicht eine Bombe bauen wie die von dir erwähnten Islamisten? Oder sich ne Schusswaffe aufm Schwarzmarkt kaufen? Ich leb nun wirklich nicht in einer Großstadt aber selbst hier komm ich theoretisch leichter an ne illegale Waffe als an meine Sportwaffen.

Bevor du forderst allen Sportschützen und Jägern ihre Waffen wegzunehmen sollte man eventuell auch eine Abwägung machen was dann als tatsächlicher Nutzen bei rauskommt. Dass dir das egal ist wenn ich nicht mehr schießen darf ist verständlich und legitim, aber auch ich möchte meine Rehte die mir zustehen (jedenfalls noch) nicht einfach aufgeben müssen um nachher zu sehen dass es genauso läuft wie in England. Das ist eine einfache Kosten - Nutzen Frage die sich für mich sehr schnell und einfach beantworten lässt, aber jemanden der rein emotional schon gegen Schusswaffen ist davon zu überzeugen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, leider.
 
Und wer sagt dir dass die dann nicht eine Bombe bauen wie die von dir erwähnten Islamisten?

Keiner, ich bin kein Hellseher. Kann mich nur mit dem befassen, was ist, nicht mit dem, was sein könnte.

Bevor du forderst allen Sportschützen und Jägern ihre Waffen wegzunehmen

Fordere ich nicht. Sowieso interessiere ich mich für das Thema nur, weil es hier diskutiert wird. Ansonsten gibt es wichtigere Dinge auf der Welt.

Ohne dass ich mich dafür politisch engagieren würde, sage ich, was ich für richtig halte.

1. Die Waffen von Sportschützen benötigen eine dauerhafte Sperre. Wenn der Eigentümer sein Fingerchen auf den Sensor legt, wird die Sperre für 5 Minuten aufgehoben. 5 Minuten nach der letzte Auflage des Fingerchens rastet sie wieder ein.

2. Die Waffen von Sportwaffen sollen gebräuchliche Sportwaffen sein, Kleinkaliber zum Beispiel, keine mehrschüssigen Pistolen.
 
Sich nicht mit den Konsequenzen von dem was man tut oder fordert zu befassen disqualifiziert jemanden imho in einer Diskussion.

Kleinkaliberwaffen gibts genauso halbautomatisch und die sind für den Sport auch nötig, das erklär ich dir hier aber nicht. GK ist im übrigen auch "geläufig" man sehe Olympia.
Das mit dem Fingersensor ist so nicht machbar, fällt von der Umsetzbarkeit auf eine Ebene mit Totalverbot.
 
Die Tatwaffe kennt man genau. Man weiß auch, dass der Täter ohne sie, also mit anderen Tatwerkzeugen wie Messer etc. keine 15 Menschen hätte töten können. Und ohne die Aussicht, so viele auf einen Streich zu schaffen, hätte er vermutlich die ganze Sache abgeblassen, weil er mit ihr ganz groß rauskommen wollte. Die Beretta hat eine entscheidende Rolle beim Zustandekommen der Tat gespielt. Und die akute Reaktion darauf kann es nur sein, den Bestand an derartigem Schießgerät derart restriktiv zu regeln, dass Jugendliche auch über Umwege nicht mehr rankommen.

Die Kaffeesatzleserei, warum und wieso der Täter... etc., kommt später.

Diese jugendlichen Ausraster in Form von Amoklauf sind ein Zeitphänomen. In den 50er Jahren und davor hat es das nicht gegeben. Auffällig an der familiären Herkunft: Kein Migrationshintergrund; keine Unterschicht. Immer Mittelschicht und höher, Familie äußerlich intakt bis mustergültig. Dominanter Vater, Sohn steht unter Erfolgsdruck, dem er nicht gewachsen ist. Will, wenn nicht beim Papa, dann bei den Mitschülern punkten, schafft es aber nicht, macht sind unbeliebt, vereinsamt und wird gemobbt. Er ist der Looser, der es auf einen Schlag allen zeigen will.

Aber selbst wenn diese Theorie stimmen würde, was sie vermutlich nicht tut, wäre ihr weder zu entnehmen, was man dagegen tun soll, noch könnte sie das Zeitphänomen hinreichend erklären. Es fällt ja zusammen mit ganz ähnlichen Phänomenen anderswo, mit den islamischen Selbstmordattentätern, mit den Suicide Bombers. Wie sie ist der Täter von Winnenden nicht daran interessiert gewesen, zu überleben.

Alles sehr rätselhaft und Stoff für langjährige Forschungsarbeit und ein dickes Buch. Geht es in den vordergründig intakten Mittelstandsfamilien wegen des Erfolgsdrucks für die Kinder besonders grausam zu, viel schlimmer als bei Assis und Migranten? Who knows.

Praktisch wichtig ist nur, dass man ihnen in der gefährlichen Lebensphase - die geht ja wieder vorbei - keine Gelegenheit gibt, sich das Tatwerkzeug zu verschaffen.





Tatmittel sind scheiß egal.
Sieht man auch sehr schön, wenn man die Selbstmordraten mit der Verfügbarkeit von Waffen vergleicht.

Jeder einzelne Amoklauf hatte Zeichen DREI FERFICKTE MEILEN HOCH!
Columbine: ein Jahr vor der Tat Videos und Tagebücher mit Tatplanung.
Erfurt: Saß ein halbes Jahr jeden Tag im Cafe, nach dem er illegal aus der Schule geschmissen wurde.
Finland: Am Tag vorher war die Polizei da, wegen einem Gewaltvideo auf YOUTUBE.
Virginia Tec: War bei Psychologen und stand vor der Exmatrikulation wegen seiner offenkundigen Störungen.
Jared Loughner: bekannt geisteskrank.
Dunblane: polizeibekannt, bekannt geisteskrank, aus dem Schützenverein geschmissen und Waffen waren von der Polizei konfisziert.
Washington Navy Jard: DREI ! Schusswaffenvorfälle, rief SELBST bei der Polizei an wegen der Stimmen die er hörte.
Winnenden: Psychiatrische Behandlung.
Fort Hood: hat sich über ein Jahr bitter und auf allen Wegen gegen den Afghanistan Einsatz beschwert.
Emsdetten: Gewaltvideos, Abschiedsbrief und war in einer Community.
Batman Kino: Wurde exmatrikuliert aufgrund psychologischer Probleme.
Schweizer Kantonregierung: Bekannt als Querulant, 10 Jahre ! nach dem er irgendwo raus geschmissen wurde.

Wer behauptet die Amokläufe hätten nicht durch psychologische Betreuung erkannt und verhindert werden können ist geisteskrank.

Der erste Amoklauf fand in Deutschland im Jahr 1913 statt.
Amerika: 1927 .



Vielleicht möchtest du über etwas reden, von dem du etwas verstehst.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]Vielleicht möchtest du über etwas reden, von dem du etwas verstehst.

Ich glaube das möchte er gar nicht, sondern nur dass alle seine Meinung akzeptieren.

MfG
Mr. J

Ps.: hat so ein bisschen was von militanten Vegetarier wo die Meinung der Anderen auch nix zählt.
 
Und die akute Reaktion darauf kann es nur sein, den Bestand an derartigem Schießgerät derart restriktiv zu regeln, dass Jugendliche auch über Umwege nicht mehr rankommen.
Ist es bereits, der Vater hat die Gesetze aber nicht eingehalten.
Ebenso hätte er seinem Sohn, sich selbst oder auch der Sohn eine Knarre am Schwarzmarkt besorgen können.

Wenn Gesetze nicht eingehalten werden, nützt die Verschärfung derselben auch nichts.

Zu seinen sonstigen Vorschlägen bezüglich Magazingröße- und Kaliberbegrenzung - stellt sich hier noch wer ihn vor, wie er als Jäger mit einer einschüssigen Kleinkaliberpistole auf eine Wildsau schießt? :D
 
Wer behauptet die Amokläufe hätten nicht durch psychologische Betreuung erkannt und verhindert werden können ist geisteskrank.

Gegenargument:

Nach einer Tat entdeckt man stets Vorboten für sie, weil man die früheren Ereignisse im Hinblick auf das spätere interpretiert.

Vor der Tat ist das keineswegs so klar, wovon ein Ereignis oder ein Verhalten der Vorbote sein würde.

Wieviele Leute haben sich ganz ähnlich wie in den von Dir genannten Fällen verhalten, und es ist danach nichts passiert?

Außerdem erwähnst Du das Faktum, dass einige der Täter in psychologischer oder sogar psychiatrischer Behandlung gewesen sind. Wie kommst Du dann zu der Gewissheit, die Tagen hätten durch Psychologen verhindert werden können?
 
Nein, vollkommen falsch. Am einfachsten ist es, dem Sportschützenpapa die Kanone von Nachttisch zu klauen, wie der Täter von Winnenden es gemacht hat.

Hätte der Sportschützenpapa keine Sportwaffe gehabt hätte er sich ne illegale zur Selbsverteidigung besorgt, ans Waffengesetz scheint er sich eh nicht zu halten.
 
Wenn ich mir eine Pistole kaufen wollte, ich wüsste wirklich nicht, wie ich das machen soll.

In die übelste Kaschemme gehen, ein Bier bestellen, und die anderen Gäste anhauen?

Das ist keine Provokation, ich weiß es wirklich nicht.
 
Kann ich für dich nicht beurteilen, ich für meinen Teil wüsste bei wem ich fragen müsste. Und notfalls geht das mit ein wenig Aufwand sicher auch übers Internet, jedenfalls bei dem was man so ließt.
 
Bei mir kommt noch hinzu, dass ich mit der Pistole gar nichts anfangen könnte, weil ich nicht weiß, wie man sie bedient. Und Schießen kann ich schon gar nicht.

Der Täter von Winnenden konnte und wusste das, weil er mit seinem Vater im Schützenverein und auf dem Schießplatz gewesen war.

Ich hätte an seiner Stelle derart hohe Hürden zu überwinden gehabt, dass ich mir die Sache wohl nochmal überlegt hätte.
 
Der Schütze von Winnenden war nach Angaben des Vaters ein oder zweimal auf dem Schießstand. Wurde auch vom Schützenverein bestätigt. Da gibts ne Menge interessante Verschwörungstheorien, das passt hier aber nicht her.
 
Gegenargument:

Nach einer Tat entdeckt man stets Vorboten für sie, weil man die früheren Ereignisse im Hinblick auf das spätere interpretiert.

Vor der Tat ist das keineswegs so klar, wovon ein Ereignis oder ein Verhalten der Vorbote sein würde.

Wieviele Leute haben sich ganz ähnlich wie in den von Dir genannten Fällen verhalten, und es ist danach nichts passiert?

Außerdem erwähnst Du das Faktum, dass einige der Täter in psychologischer oder sogar psychiatrischer Behandlung gewesen sind. Wie kommst Du dann zu der Gewissheit, die Tagen hätten durch Psychologen verhindert werden können?
Die Columbine Täter haben die Tat offen angekündigt. Wurde als Witz aufgefasst. Genauso wie Finland.
Loughner, Washington Navy Yard, Virginia Tec und der Kino Schütze hätten in die Klapse gehört.
Mollath saß für weniger.

Ich bin der Meinung, dass Jeder in einer solchen Situation oder mit solchen Anzeigen psychologisch untersucht und unterstützt gehört.

Psychologen können Waffenverbote verhängen. Bzw. dafür sorgen dass eines verhängt wird.
Und im Fall Winnenden wurde sogar Anklage wegen Unterlassung erhoben.

Der Täter von Winnenden konnte und wusste das, weil er mit seinem Vater im Schützenverein und auf dem Schießplatz gewesen war.
Laut Aussage seines Vaters hat dieser ihn EINMAL mitgeschleift.
Was für ein Scharfschütze.

Versuch nicht mir irgendwas zu erzählen. Ich habe mich seit Erfurt intensiv mit dem Thema beschäftigt. Du nicht.
 
@ War-10-ck

Verschwörungstheorien? Klingt interessant, lass doch hören.

Ich überlege halt, wie das bei mir gegangen wäre. Aus reinem Unvermögen und mangels Gelegenheit wäre die Sache glimpflich ausgegangen. Ich hätte mir vielleicht Buttersäure besorgt. Klingt gefährlich, ist aber völlig harmos, kann man löffeln. Stinkt aber möderisch und nachhaltig nach ungewaschenen Füßen. Der Aufenhalt in einem Klassenzimmer, wo sie vergossen wurde, macht keinen Spaß.

Wie sagt man doch? Gelegenheit macht Diebe. Im Vaterunser (glaube ich) "und führe uns nicht in Versuchung".

Versuch nicht mir irgendwas zu erzählen. Ich habe mich seit Erfurt intensiv mit dem Thema beschäftigt. Du nicht.

Das merkt man, und das stimmt. Du kennst die Fakten besser, von den früheren Amokläufen wusste ich nichts, weil ich die Sache aus meiner eigenen Erinnerung betrachte, und vor den 70er Jahren waren Amokläufe kein Thema.

Aber mir fallen andere Sache auf. In Erfurt war der Vater Siemens-Manager, wenn ich mich recht erinnere, irgendwas Gehobenes jedenfalls. Und vorher gab es einen Fall in Baern auf dem Dorf, wor der Junge aus dem Haus heraus Passanten erschoss. Auch eher vermögende, jedenfalls gut situierte Leute.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es hat schon einen Grund warum sich im Krieg Schusswaffen relativ schnell gegenüber Schwert und Bogen durchgesetzt haben. Die Ausbildungszeit an einer Waffe dauert einfach mal viel kürzer und ist viel leichter zu erlernen als der Kampf mit Schwert und Bogen.

MfG
Mr. J
 
Jemand der einmal mit einer GK Waffe geschossen hat sollte es im Normalfall schwer haben so einen Amoklauf wie in Winnenden zu veranstalten, da gibts jede Menge Verschwörungsvideos auf Youtube. Hab das aber auch nur vor ewigkeiten mal nebenbei gesehen. Wenn dich das Thema interessiert mach aber bitte einen eigenen Thread auf, ich steig da gerne ein. Hier gehört das aber nicht hin. ;)
 
Ich überlege halt, wie das bei mir gegangen wäre. Aus reinem Unvermögen und mangels Gelegenheit wäre die Sache glimpflich ausgegangen. Ich hätte mir vielleicht Buttersäure besorgt. Klingt gefährlich, ist aber völlig harmos, kann man löffeln. Stinkt aber möderisch und nachhaltig nach ungewaschenen Füßen. Der Aufenhalt in einem Klassenzimmer, wo sie vergossen wurde, macht keinen Spaß.
LOL.
Du hast in der Schule nicht gut aufgepasst, oder?

Wenn es kein Volkhofen 2.0 sein soll, im Baumarkt kriegt/e man:
Salzsäure
Nikotin
Rattengift
Chlor+X
Schwefelwasserstoff müsste ich nachlesen(auf Wikipedia)
In der Apotheke gibts
Picrinsäure

Edit: Bedaure Erfurt war reinster Plattenbau. Nix gehoben.

Ein weiterer Beweis gegen ein Waffenverbot.
Vor den 1930 gab es sowohl in Deutschland als auch in Amerika nahezu keine Waffenrestriktionen.
Keine Altersgrenzen.
Jedes Kind konnte ein MG im Katalog bestellen.
Wo waren die vielen Amokläufe von Schülern?

Bis zur RAF konnte man in Deutschland Repetierer und KK bei Otto bestellen.
Wo waren die Amokläufe von Schülern? Das viele Blut in den Straßen?

Der "erste" wesentliche Amoklauf (Columbine) fand während des Assault Weapons Bans statt.
Erfurt: wenige Tage vorher gab es eine Verschärfung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast in der Schule nicht gut aufgepasst, oder?

Doch, aber die Stickstoffchemie fand ich interessanter. Nur zum Basteln taugt das nichts.

Mich würde mal interessieren, was Du über die Ursachen des Amok-Phänomens denkst.


Bis zur RAF konnte man in Deutschland Repetierer und KK bei Otto bestellen.
Wo waren die Amokläufe von Schülern? Das viele Blut in den Straßen?

Früher waren die britischen Bobbys unbewaffnet, heute sind sie es nicht mehr.

Es ist nicht grundsätzlich und immer so, dass Zugang zu Waffen zu mehr Bluttaten führt. Aber unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen tritt dieser Fall ein, und dann muss man den Zugang zu Waffen restriktiv handhaben.
 
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