EU: Verschärfung des nationalen Waffenrechts

Regelmäßige Kontrollen (unangekündigt). Kostet sicherlich Geld aber so etwas sollte trotzdem aus Sicherheitsgründen gemacht werden. Und die entsprechenden Strafen und Bußgelder müssen dann auch richtig weh tun.

Jaja das darfst du mir mal erklären, wie das in der Praxis aussehen soll! :)

Momentan ists so:
Es wird kontrolliert, unangekündigt. Soll heißen es klingelt irgendwann bei dir an der Tür jemand kommt rein guckt sich deinen Waffenschrank an. Stellt sicher, dass alles was auf der Besitzkarte steht auch da ist und die Munition den Vorschriften entsprechend getrennt gelagert ist.

Schön und gut nun die Probleme, die ich sehe:
Wenn ich nicht zuhause bin brechen die nicht meine Tür auf sondern kommen wieder. Das machen die normalerweise einmal dann kommt ein Termin an dem ich da sein muss. Wenn nicht gibts Probleme. Soweit so schön, das hat dann aber nichts mehr mit unangekündigt zu tun. Wobei man auch sicherlich nicht erwarten kann das jeder immer zuhause ist, wie will man das also bitte handhaben?
Nächstes Problem: Ich darf zuhause meine Waffe führen. Führen bedeutet ich darf damit rumhantieren, sie auch nach belieben Laden, am Holster tragen und was mich sonst noch so glücklich macht. Was nicht geht ist, dass ich einschlafe und die Wumme neben mir liegt, bzw nicht abgeschlossen ist. So jetzt kann die unangekündigte Kontrolle gerne kommen. Wie soll das aussehen? Ich wohne alleine kann mit meiner Waffe zuhause rumlaufen wie ich lustig bin, da kann der Kontrolleur auch nichts sagen, der wird dann gucken, dass ich einen Waffenschrank habe der zur Waffe passt. Viel mehr ist da dann auch nicht mehr drin.

Edit: Wobei mich wirklich interessieren würde ob du eine Idee hast wie man sowas umsetzen könnte. Tendentiell wäre das ein wichtiger Schritt, meiner Meinung nach. Also wenn dir was einfällt nur her damit, mich interessierts.
 
Eigentlich sollten solche Kontrollen bereits ausreichend sein. Zum Thema Sicherung würde mir noch so etwas wie RFID oder NFC einfallen, wo ein Chip in der Waffe mit einem Chip z.B. in der WBK kommuniziert und man diese mitführen muss um die Waffe zu entsperren. Über sowas könnte man wahrscheinlich auch ein "Bewegungsprofil" der Waffe erstellen und ein Kontrolleur könnte z.B. prüfen ob die Waffe weg geschlossen war während man arbeiten war. Möglichkeiten gibts da mit Sicherheit.

MfG
Mr. J
 
Eine Möglichkeit mag das sein, aber irgendwo hörts dann auch bei mir mit dem Verständnis auf was Überwachung angeht. ;)
 
Auch wenn eine Waffe frei verfügbar und zugänglich ist, zu einem Amoklauf gehört der Täter.

Wer hätte das gedacht: Zur Tat gehört ein Täter.

Ein Tatwerkzeug aber auch. Und da setzt die Prävention an: Verhindern, dass Tatwerkzeug und Tatwilliger zueinander finden, damit aus dem Tatwilligen kein Täter wird.

Ist doch mit den Computerspielen das gleiche.
Wenn es einen Amoklauf gibt, sind Waffen und PC-Spiele schuld, ja nicht nach den wahren Ursachen suchen.

Schräger Vergleich. Mit einem PC-Spiel wurde noch keiner umgebracht.
 
Das ist schon richtig, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Wer unter Einsatz seines eigenen Lebens, möglichst viele Menschen töten will, der wird das auch definitiv schaffen.

Ob eine Amokfahrt in der Fussgängerzone, große Steine auf einem ICE-Gleis, selbstgebastelte Bomben in der Schule, oder der Amoklauf in der Schule.

Die Waffe ist nur die bevorzugte und einfachste Art.
 
Das ist schon richtig, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Aber nicht jeder schafft ihn, vor allem wenn der Weg schwierig ist. Von einer kleinen Atombombe dürften viele Terroristen träumen, aber das bleibt ein Traum.

Bei Jugendlichen in der Pubertät hängt die Latte sehr viel tiefer, aber ohne Knarre immer noch hoch genug. Unterwegs kann ihnen leicht die Puste ausgehen, böser Zorn verraucht auch mal.
 
Aber nicht jeder schafft ihn, vor allem wenn der Weg schwierig ist. Von einer kleinen Atombombe dürften viele Terroristen träumen, aber das bleibt ein Traum.
Genau so ist es! Vor ein paar Jahren ist doch auch irgendein Mädel mit ner Axt Amok gelaufen bzw. hats versucht, aber daran sieht man das es nicht nur einen Willen braucht, sondern auch die richtigen "Werkzeuge", wenn diese richtig verwahrt bzw. gesichert sind sinken die Chance erheblich, dass etwas schreckliches daraus erwächst...
 
Man hätte ja auch mal schauen können warum das Mädchen überhaupt Amok laufen wollte und dort mal mit Maßnahmen ansetzen. Aber Ursachen Forschung und Bekämpfung ist halt deutlich schwerer als blinder Aktionismus.

MfG
Mr. J
 
Und dann kommt man nicht rechtzeitig dran wenn Zombieapokalypse ist. Schlechte Idee.

MfG
Mr. J
 
Man hätte ja auch mal schauen können warum das Mädchen überhaupt Amok laufen wollte und dort mal mit Maßnahmen ansetzen.

Großartige Idee. Am besten ein Arbeitskreis, der halbjährlich zusammentritt und dem Bundesminster berichtet.

Äh, was ich noch fragen wollte: Soll man den Täter vor dem Amoklauf fragen oder danach?

Aber Ursachen Forschung und Bekämpfung ist halt deutlich schwerer als blinder Aktionismus.

Bekämpf doch mal Kriminalität. Du bist doch nicht der Erste, der auf diese wenig originelle Idee kommt. Was meinst Du wohl, warum das in der Regel nicht gemacht wird?

Also schlage ich eine Erwerbs und Verschlusspflicht für Axte vor!

Wieso? Bei dem Ding mit der Axt ist doch nix rausgekommen. Hätte das Kind stattdessen eine Beretta gehabt, könnte man sagen, Leichen pflastern seinen Weg
 
Wenn du keine Lust an einer sinnvollen Diskussion hast, dann lass es doch einfach.

MfG
Mr. J
 
Genau so ist es! Vor ein paar Jahren ist doch auch irgendein Mädel mit ner Axt Amok gelaufen bzw. hats versucht, aber daran sieht man das es nicht nur einen Willen braucht, sondern auch die richtigen "Werkzeuge", wenn diese richtig verwahrt bzw. gesichert sind sinken die Chance erheblich, dass etwas schreckliches daraus erwächst...

Man hätte ja auch mal schauen können warum das Mädchen überhaupt Amok laufen wollte und dort mal mit Maßnahmen ansetzen. Aber Ursachen Forschung und Bekämpfung ist halt deutlich schwerer als blinder Aktionismus.

MfG
Mr. J

Das richtig Krasse an dem Fall des Mädchens:
Sie hatte einen "Notfall" Termin beim Psychologen.
Für eine Woche nach der Tat.
Auffällig geworden ist sie bereits eine Woche früher.
Das passiert halt, wenn sich ein Schulpsychologe um 20.000 Schüler kümmern soll.

Psychologen sind halt teurer als eine Verschärfung des Waffengesetzes.
 
Das richtig Krasse an dem Fall des Mädchens:
Sie hatte einen "Notfall" Termin beim Psychologen.
Für eine Woche nach der Tat.
Auffällig geworden ist sie bereits eine Woche früher.
Das passiert halt, wenn sich ein Schulpsychologe um 20.000 Schüler kümmern soll.

Psychologen sind halt teurer als eine Verschärfung des Waffengesetzes.

Glaubst Du wirklich, a) das mehr Schulpsychologen solche Ausraster verhindern können, und b) dass das hier das Thema ist?

Ungefähr so, wie wenn man auf wachsende Zahlen von Banküberfällen mit dem Vorschlag reagiert, nachzugucken, was in der Sozialisation der Täter schiefgelaufen ist

Tut man aber nicht, und aus gutem Grund. Sondern man schützt die Kassen durch automatische Auszahlungssperren, geringere Geldmengen etc.

Und wenn ausgerastete Schüler sich die Knarre für die Tat beim Sportschützen besorgen, dann besteht Handlungsbedarf. Zuerst muss diese Möglichkeit der Waffenbeschaffung ausgeschaltet werden.

Und über die ausgerasteten Schüler diskutiert man später, hier im Forum gerne in einem anderen Thread.
 
Soll das die "sinnvolle Diskussion" sein?

Das war eine nicht ganz ernst gemeinte Erwiderung auf einen vorherigen sucht ganz ernst gemeinten Betrag, aber offenbar fehlt dir da die Fähigkeit so etwas zu erkennen oder du willst einfach nur trollen, von daher lasse ich Zukunft deine weiteren Beiträge einfach unbeachtet.

MfG
Mr. J

--- [2013-12-06 18:27 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

[...]Das passiert halt, wenn sich ein Schulpsychologe um 20.000 Schüler kümmern soll[...]

Dann muss man doch aber an diesem Punkt ansetzen und solche Dienste verstärken.

MfG
Mr. J
 
Schräger Vergleich. Mit einem PC-Spiel wurde noch keiner umgebracht.
Dann hast du scheinbar die Nachrichten nach jedem Amoklauf der letzten 15 Jahr verpasst...
Als Grund wurde immer genannt, der Täter wollte in Wirklichkeit nachmachen was er in den Spielen gesehen hat - das Spiel war also stehts alleiniger Auslöser.
 
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