Drogenpolitik

@HoneyBadger:
Ich versteh sowieso nicht wieso man Alten/Sterbenden nicht fast jeden Scheiß erlaubt.
Ich mein die meisten sterben eh mit ca.80 ab einem gewissen Alter kann man doch wohl auf langfristige Folgen scheißen, oder?
 
@Kenobi van Gin:
Nein.
Ich bin nur der Meinung man ab einem gewissen Alter das Recht sich reinzupfeifen was man will.
Schließlich hat man nicht mehr viel zu erwarten.
 


Woran erkennt man das Alter, ab dem das THC nicht mehr blöde macht, sondern sich positiv auswirkt? Und tritt dieser positive Effekt auch auf, wenn man bereits vor diesem Zeitpunkt Kontakt zu THC hatte?
 
@Seedy: Ich sehe das im Prinzip genau so wie du, allerdings eher von der Warte der eigenen Gesundheit. Wenn z.B. meine Oma mit ihren 80 Jahren gerne jeden Tag Schokolade isst, dann soll sie das doch machen. Ob sie deshalb dann nur 87 wird statt 90 macht doch kaum einen Unterschied :unknown:
Ich meinte damit nur, dass natürlich eine entsprechende Altersfreigabe kaum umsetzbar wäre. Aber darauf wolltest du vermutlich eh nicht hinaus :)

--- [2017-10-13 16:46 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

@KaPiTN: Vermutlich wird es doch eher eine Frage der Dosis und der Zusammensetzung der einzelnen Cannabinoide sein, meinst du nicht?
 
Aber darauf wolltest du vermutlich eh nicht hinaus :)

Es geht mir eher um das seltsame Verhalten von Ärzten.
Bestimmte Medikamente werden mit verweis auf unbekannte Nebenwirkungen und Langzeitschäden abgelehnt.

Wenn man ein 20 Jährigen behandelt muss man abwägen ob die Behandlung auf dauer mehr Schaden anrichtet:
Man wiegt Notstand jetzt gegen Lebensqualität später ab und kommt zu einer Entscheidung.

Bei 80 Jährigen tut man das gleiche, wobei diese meist die Langzeitschäden eh nicht mehr erleben.
Daher sollten Freigaben und Beschränkungen für Medikamente mit dem Alter massiv gelockert werden.


Was kann einem 85 Jährigen passieren wenn man ihn mit Gras behandelt?
Es funktioniert, oder nicht und wenn es nicht funktioniert war er wenigstens high :D

--- [2017-10-13 16:49 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

@KaPiTN:
Falsche Fragen
 
@KaPiTN: Das kann ich dir nicht sagen. Ich bin schon über einige Artikel gestolpert, die Aussagen, dass Cannabis für noch nicht voll entwickelte Gehirne nicht sonderlich gut ist. Und jetzt eben, dass es im Alter ganz gut sein könnte.

Insofern würde ich zur Jugend sagen, wartet bitte, bis Probleme in der Entwicklung ausgeschlossen sind, danach wenn man will, in Maßen und verantwortungsbewusst und im Alter immer rein damit.
 
Im Augenblick tritt bei mir bei der Registrierung immer ein Fehler auf. Ich möge es später nochmal probieren oder via Kontaktformular den Petitionsausschuss informieren. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt :rolleyes:
Naja, dann eben später.
 
Ich weiß nicht ob ich so etwas übers internet machen möchte, ist das ganze denn sicher? Kann man so etwas denn nicht anonym und offline machen?
 
@Bernd:
Anonym nein, Offline ja.
Das ist nur die elektronische Erweiterung einer bereits offline bestehenden Petition.
 
100 % anonym macht eine Petition wenig bis gar keinen Sinn. Um die Stimme des Volkes per Petition zu erheben, muss diese schon in irgendeiner, zumindest abgespeckten Form individuell zugeordnet sein. Ansonsten könnte ja irgendwer kommen, einfach mal 50.000 Einträge generieren und behaupten, dass das auch 50.000 Menschen so wollen, um dadurch das Gehör für Interessen zu öffnen, die es in Summe vielleicht gar nicht gibt.

Die verlinkte Petition ist übrigens auf der offiziellen Seite des Bundestages und dient genau dem Zweck auch z.B. unangenehme Themen, die die Politik nicht auf dem Schirm hat und/oder haben will, proaktiv zu thematisieren. Die e-Variante ist vom Ergebnis das Gleiche, wie die Variante per Papier. Ferner ist die o.a. Petition vom DHV (Deutscher Hanfverband) gestartet worden. Dieser gingen bereits ca. 30.000 Unterschriften voran, die per klassischem Zettel gesammelt worden. Hierdurch ist die e-Variante erst möglich geworden, da gewisse Minimalkriterien zu erfüllen sind. Es wird übrigens auch geprüft, ob Stimmen bereits per Papier erfasst worden sind, wenn man online unterschreibt. Eben um jedem EINE Stimme zu erlauben. (Demokratische Grundsätze!)

Bzgl. der Sicherheit würde ich mir daher in diesem Fall keine Sorge machen. Petitionen sind ein durchaus übliches politisches Instrument, welches definitiv seine Daseinsberechtigung hat. Stigmatisiert wirst Du hierdurch auch nicht. Ähnlich als würdest Du Dich aktiv in einer Partei für ein Thema engagieren. Nur eben in deutlich kleinerer Form. Da stehst Du ja auch mit Deinem Namen dahinter. Nach außen hin wirst Du dort übrigens auch anonymisiert dargestellt, wenn Du das wünscht.

findest Du weitere Informationen.

Und hier noch ein Video.


PS: Politik sollte meiner nach immer zuzuordnen sein. Nur so ist und bleibt es transparent.
 
Stimmt, habe das jetzt mit Volksabstimmungen verwechselt. Das ganze ist ja noch eine weile offen, das kann ich mir ja noch überlegen. Worüber ich mir sorgen mache ist halt das deren Datenbank gehackt wird. Name, E-mail und Adresse in der selben Datenbank ist schon heftig.
 
@Bernd:
Wenn du es analog machen möchtest, hast du nicht mehr ganz 2 Wochen bevor die Zettel eingereicht werden müssen.

--- [2017-10-28 18:50 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

PS: Politik sollte meiner nach immer zuzuordnen sein. Nur so ist und bleibt es transparent.

Das kann man zur Diskussion stellen.
 
@HoneyBadger:
Ein ganzer Thread lohnt sich dafür net.

Ist halt nur die Frage:
Einerseits muss ein Prozess demokratisch sein.

Wir haben jedoch geheime Wahlen damit niemand auf Grund seiner Wahl Repressionen fürchtet.
Hier könnte man ähnliche Befürchtungen äußern.
Jeder der auf der Liste steht wird eben etwas öfter ganz zufällig und verdachtsunabhängig kontrolliert.
 
Arrgh, die Kiffer hocken herum, kichern und jetzt haben sie auch noch häufiger Sex, als abstinent lebende Personen. Verdammte Glückspilze.

Rauchen kann die Potenz und auch die Lust auf Sex verringern. Fürs Kiffen gilt dieser Zusammenhang offenbar nicht unbedingt.
Anscheinend erhöht es die Sexhäufigkeit sogar.


Häufiges Kiffen scheint Amerikanern den Spaß am Sex nicht zu verderben - eher im Gegenteil. Das legt zumindest eine Studie von Urologen der Universität Stanford in Kalifornien im "Journal of Sexual Medicine" nahe.

Das Team um Andrew Sun verglich Zahlen aus einem großen US-Gesundheitssurvey. 28.000 Frauen und 23.000 Männer zwischen 25 und 45 Jahren hatten darin Angaben zu ihrem Cannabiskonsum im Vorjahr und der Sex-Häufigkeit gemacht. Knapp 25 Prozent der Männer und knapp 15 Prozent der Frauen gaben an, im Vorjahr Cannabis konsumiert zu haben.

Ungeachtet von Alter, Geschlecht, Ethnie oder Lebenssituation zeigte sich: Wer täglich kiffte, hatte im Mittel sogar etwas häufiger Geschlechtsverkehr als Cannabis-Abstinenzler. Frauen hatten demnach in vier Wochen 7,1- statt sechsmal Sex, Männer 6,9- statt 5,6-mal.



Allerdings stellt die Arbeit keinen kausalen Zusammenhang her, sondern nur eine Korrelation. "Die Studie sagt nicht: Wenn du Marihuana rauchst, hast du mehr Sex", betont Eisenberg. Denkbar wäre etwa auch, dass Menschen, die kiffen, generell entspannter eingestellt sind und deshalb mehr Sex haben.

Noch ein stichhaltiges Argument, die Teufelsdrogenkonsumenten weiterhin aufs Allerschärfste zu verfolgen. :D
 


Eine andere Lesart wäre:

Mehr Sex erhöht nicht nur die Gefahr ungewollter Schwangerschaften, sondern läßt Amerikaner auch eher zu Drogen wie Cannabis greifen.


;)
 
Arrgh, die Kiffer hocken herum, kichern und jetzt haben sie auch noch häufiger Sex, als abstinent lebende Personen. Verdammte Glückspilze.

[..]

Noch ein stichhaltiges Argument, die Teufelsdrogenkonsumenten weiterhin aufs Allerschärfste zu verfolgen. :D

Das größte Problem der nächsten Jahrzehnte wird die Bevölkerungsexplosion sein. :confused:
 
Das man vom Kiffen etwas angeregt wird ist bekannt.
Das ist keine neue Erkenntnis.
 
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