Drogenpolitik

Mir ist keine Aktion der Pharmaindustrie gegen Marihuana bekannt. Ich glaube auch nicht an die fehlende Patentierbarkeit, da würden die sich schon was einfallen lassen. Etwa bei der Galenik. Aber solange das illegal ist können keine Studien stattfinden. Die Forschung lohnt sich deshalb nicht.
 






Forschungen können selbstverständlich stattfinden, die Kosten für alle nötigen Genehmigungen werden in einer der verlinkten Quellen auf ca. 100.000 € beziffert - was die Hürde hoch legt.


Bei THC von einer klassischen, körperlichen Sucht zu sprechen, ist . Bei Langzeitkonsumenten treten lediglich gelegentlich sehr leichte "Entzugs"erscheinungen in Form von ca. 3 Tage anhaltenden Schlafstörungen und Schweißausbrüchen aus. Dies hat nicht allzuviel mit körperlichem Entzug zu tun, sondern eher mit dem Umstand, dass das Gehirn unverarbeitete Eindrücke aus der Konsumphase in heftigen Traumschüben abarbeitet - hab leider keine schnelle Quelle dafür gefunden.
 
Mit 100 000 Euro ist aber keine Studie zu finanzieren. Alleine eine durchschnittliche Klinische Studie III kostet irgendwas um die 80 Millionen.
 

Bei THC von einer klassischen, körperlichen Sucht zu sprechen, ist .

wo habe ich von einer klassischen körperlichen Sucht gesprochen?

Fakt ist doch, kombiniert man die Substanzen Nikotin und THC (und das werden viele machen), weiß man hinterher kaum noch nach was es einem süchtelt.
Nikotin hat durchaus eine extrem hohe körperliche und psychische Suchtgefahr.
THC dann noch psychisch.

Übrigens will ich damit nicht sagen THC zu konsumieren ist nicht gut/ok/sollte illegal bleiben.

Ich würde nur jedem raten das gute THC nicht mit so einem beschissenen Rauschgift wie Nikotin zu mischen.
Warum sich ohne Not nikotinabhängig machen?
 
Ich würde nur jedem raten das gute THC nicht mit so einem beschissenen Rauschgift wie Nikotin zu mischen.
Warum sich ohne Not nikotinabhängig machen?

Weil Gras alleine beschissen brennt, sich beschissen dosieren lässt und du hasch so kaum angezündet bekommst.

Erst jetzt, dank den Amis und den e-Zigaretten in Mode kommen ;)
 
Gras pur funktioniert mit normalen Blättchen einwandfrei. Alternativ gibt es auch Pipes mit Filter. Oder eben die Vaporizer. Die sind btw Super ;)
 
Weil Gras alleine beschissen brennt, sich beschissen dosieren lässt und du hasch so kaum angezündet bekommst.

Erst jetzt, dank den Amis und den e-Zigaretten in Mode kommen ;)

es gibt auch Tabakalternativen ohne Nikotin und wie du erwähnt hast Vaporisatoren.

Wann und warum Vaporisatoren in Mode kamen ist ja juck, wenn es einem ein bisschen um Gesundheit und Nikotinfreiheit geht hätte man sich so ein Teil ja schon vor Jahren recherchieren und kaufen können.
 

Ich glaube - Kiffer wissen besser, warum sie dinge so machen wie sie es tun.
Die Jungs sind, wenn es um den Genuss des Konsums geht, ziemlich einfallsreich und brauchen deine Hilfe sicher nicht.
 
Gras alleine in ne Tüte drehen ist Blödsinn, im Bong,Wasserpfeifchen,Erdloch,Bremsflüssigkeitsbehälter (neu) oder sonstigen geht.
Wir haben damals Tüten gedreht mit getrocknetem Blattgras und Blüten (nur die wirken), auch haben wir natürlich Tabak benutzt(für mich kein Problem), Öl gemacht(nicht ganz ungefährlich) und damit Zigaretten eingestrichen oder eine Mischung aus Blattgras,Blüten und dann das Paper eingeschmiert mit Öl.Alles war o.k. Hauptsache es dröhnt :D.
Mein Werdegang:
mit 15 den ersten Joint(von meinem älteren Bruder)
dann 3 Jahre nichts gekifft.
dann 10 Jahre angebaut,gekifft,experimentiert und von heut auf morgen aufgehört.
Bin heute 53 Jahre.
Habe mir damals gesagt: Du probierst alles "einmal" an Drogen was durch die Lunge geht und das habe ich auch,Kokain,Heroin und Opium(mehr gab es nicht bei uns).
Opium war der Hammer! :D Aber auch nur einmal genossen.
Abhängig? Nie gewesen!
Aber eins ist Fakt, wenn Du nur alleine rauchst, hast Du ein Problem, wir waren damals mindestens zu dritt, scheiße gelabbert und uns über jeden Dreck amüsiert, gelacht ohne Ende und das hat für mich das kiffen ausgemacht.
Möchte die Zeit nicht missen!:T
 
THC kann man nicht patentieren. Das bedeutet, daß man damit nicht richtig Geld verdienen kann. Auf der anderen Seite sinkt der Absatz von Schmerzmitteln, wenn Patienten selber anbauen dürfen.

Zum einen sind Schmerzmittelgewinne Peanuts für die großen forschenden Firmen. Zum anderen können Galeniken sehr wohl patentiert werden. Und drittens würde es sich bei Marihuana möglicherweise lohnen, auf der antipsychotischen Schiene zu forschen. Was aktuell nicht geht weil illegal.
 
Was aktuell nicht geht weil illegal.

Eventuell sollte man das spezifizieren, weil unklar.

Natürlich darf an THC geforscht werden.
Jeder Apotheker und Pharmazeut - Biologen und Chemiker erst recht, hat eine Umgangserlaubnis für diese Stoffe.
(Umgangserlaubnis heißt nicht, dass er die zuhause lagern und fröhlich schlucken darf - es heißt das er sie erwerben, besitzen und bearbeiten darf)

Wen das interessiert: (unterpunkt "Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Cannabis
zur Anwendung im Rahmen einer medizinisch betreuten und begleiteten Selbsttherapie" beachten)


Das Forschungsproblem besteht auf der Ebene der klinischen Studien.
Dafür Genehmigungen zu bekommen ist ziemlich aufwendig - Richtung unmöglich
Ohne Klinische Studien, keine Medikamentenfreigabe.
Ohne Freigabe, darf es nicht verschrieben werden.

Wissen leider nicht alle:
Ein Arzt darf dir (mit Ausnahmen) nicht einfach so etwas verschreiben.
Er muss dir auf die Diagnose abgestimmte, zugelassene Medikamente verschreiben.

Medikamentenfreigabe ist ein extrem aufwendiger Prozess.
 
Der Umsatz allein an rezeptfreien Schmerzmitteln liegt bereits bei über einer Milliarde pro Jahr, alleine in Deutschland.
 
Nikotinfreier Tabak ist für den Raucher, was für den Trinker alkoholfreies Bier ist... Uninteressant.

Das Problem ist hier aber der Verbrauch... Auch ein Grund warum das viele mischen.
So braucht man vielleicht 0,2-0,4g pro Joint... Pur 1-2g oder mehr.

Und pur rauchen ist selbst als starker Raucher nicht unbedingt angenehm, wenn man es nicht gewohnt ist.
Das wäre ungefähr so als wenn du als absoluter Nichtraucher mal schnell eine von den alten Roth-Händle durchziehst.

Vapo ist von gesundheitlicher Seite, abgesehn vom kompletten Verzicht, das Beste.
Allerdings sollte man für einen gescheiten schon ein paar 100€ in die Hand nehmen und auch hier liegt der Verbrauch (zumindest bei mir) deutlich über dem,
was ich brauch wenn ich mir nur Tüten mit Tabak dreh.

Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er es konsumieren will.
Schlaue Ratschläge von Leuten, die 0 Erfahrung damit haben bringen aber wenig.
 
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