Warum Schwachsinn? Darum:
Millionen von orthodoxen Muslimen schon gar nicht. Zumindest nicht in Deutschland. Ich mag gar nicht daran denken, dass eine Million junger, männlicher Muslime ihre ganzen Familien auch noch nach Deutschland holen wollen. Die allermeisten davon in ihren archaischen Vorstellungen von Religion und Gesellschaft geprägt. Und nein, ich habe keinen Bock auf Transfer von deren Problemen und Ansichten nach Deutschland.
Der Begriff "orthodox" vermittelt in deinem Zusammenhang etwas negatives, was vermutlich auch deine Absicht war. Dumm nur, das schon allein in Deutschland seit mehreren Jahrzehnten "orthodoxe" Muslime friedlich am leben sind. Denn als orthodoxe Muslime werden im Allgemeinen die sunnitischen Muslime bezeichnet, die nicht nur allgemein im Islam die Mehrheit bilden, sondern auch schon seit 50 Jahren in Deutschland. Wie viele davon sind dir schon archaisch gegenübergetreten, sofern du nicht gerade deren Behausung anzünden wolltest?
Oder hast du versucht, den extremen Islamisten einen neuen Begriff anzuhängen, und damit auch versucht, die friedlich seit mehreren Generationen hier lebenden Moslems und die friedlich herkommenden Flüchtlinge in einen Topf zusammen mit Terroristen zu stecken?
Die Radikalisierung und Fanatisierung der Anhänger des Islam schreitet weltweit voran. In wie vielen Ländern herrscht schon Terror, Unterdrückung und Gängelung nur durch so eine sch... Religion? Ob Ideologie oder Theologie - immer werden Menschen fanatisiert und zu Hass und Aggression getrieben.
Das sichtbarste, was allerdings voranschreitet, ist der immer größer werdende unbegründete Hass vor allem Fremden. Dumm und einfach nur beschränkt.
Von daher ist die AFD Führung nur den berechtigten Sorgen vielen Bürger mit Plattheiten und kaum verholenen Aufrufen zur Vertreibung und Gewalt entgegen gekommen. Und viele jubeln denen zu, weil sie sich von etablierten Parteien nicht ernstgenommen fühlen, weil ein depperter Gauck meint, dass der Islam zu Deutschland gehören würde (ach ja?).
Der Islam darf meinetwegen gerne den gleichen Stellenwert in Deutschland einnehmen, wie alle anderen Religionen. Wobei ich auch weiterhin der Meinung bin, das Religion privatsache ist, und nichts im politischen und weltlichen Geschehen zu suchen hat.
Wer den Islam verbieten will, sollte wenn schon dann auch alle Religionen gleich behandeln.
Als scharfer Kritiker des fundamentalistischen Islam in DE differenziere ich dennoch zwischen Otto-Normal-Muslim und den ewig-gestrigen Muslimen! Ja, das übersieht man leicht,
Das man das leicht übersieht, liegt daran, das du es nicht machst. Du schreibst oben selbst, das du Angst vor einer Million junger Männer mit archaischen Vorstellungen von Religion und Gesellschaft und deren Problemen und Ansichten hast. Das von dieser Million gar nicht alles deine gesehenen jungen Männer sind, sondern oft auch schon Familien sind, und viele von denen einfach nur Angst vor dem Tot haben, siehst du nicht,
indem man nur die AFD verteufelt und leicht vergisst, dass die Salafisten, die Gülen-Anhänger und Ähnliche noch weitaus rassistischer und abgrenzender agieren. Vielleicht eine Form von Ursache und Wirkung? Die AFD sind auch nur Bauernfänger. Es wäre aber fatal, ihre Wähler der letzten Wahlen allesamt als Nazis zu verteufeln, wie es Grün-Links so gerne tut und gleichzeitig blind auf dem Auge der Religion ist.
Nicht alle AfD-Wähler sind Nazis, aber sehr viele sind einfach gestrickte und durch Parolen und Hetze leicht beeinflussbare Menschen, bei denen oft einfach nur die unbegründete Angst vor Verlusten daherkommt. Was sich in letzter Zeit aber immer mehr herausstellt, ist, das die AfD von Nazis mit verfassungsfeindlichen Ansichten geleitet wird, denen jede Hetze recht ist, um im Gespräch zu bleiben.