Dachrinne von Laster abgefahren

Wie lange lebt die Dachrinne


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Ich meine mich zu erinnern, dass du einen öffentlichen Platz (das ist die Straße vor eurem Haus) filmen darfst. Kannst ja mal nachschauen.

Den Schaden der Versicherung melden und Anzeige gegen Unbekannt erstatten habt ihr sicherlich gemacht?
Eventuell würde ich auch mal anfragen und konkret auf der Stadt Zahlen über derartige Unfälle und Kosten vorlegen.


Verkehrszeichen darfst du nicht einfach aufstellen, aber ein Warnschild an deinem Haus anbringen ist durchaus erlaubt..
 
Hier heißt das Poller :)

Und es gibt sogar elektrisch versenkbare Poller. Mit Schlüssel. Da steht dann auch: Achtung Poller.

BTT: Ich hatte extra Links zu Schildern gepostet die nicht als Straßenschilder nach StVO gekennzeichnet
sind. Also so welche, die auch Geschäfte an ihre Vorderfronten/Überhänge machen, damit der Lieferverkehr
die nicht absägt. Oder einsame Bauernhöfe, damit bei Dunkelheit die Einfahrt zum Hof erkennbar ist.
 
@pspzockerscene: Bitte gerne. Ich steh da auch nicht so in der Materie, deshalb fragt doch bitte einfach mal beim Ordnungsamt oder der Straßenverkehrsbehörde telefonisch nach.
Kannst du ja allgemein gültig formulieren, ohne die genaue Stelle zu nennen, um die es geht. Da bekommst Du die Infos dann aus erster Hand, welches Formular und welcher Ablauf usw..
 
dort wo es auch pollerleuchten zu kaufen gibt ^^ in owl nennt man es bömpel oder poller.
 
Ich frag mich echt, wieso wegen der doch recht massiven Sachbeschädigung nicht jedes Mal Anzeige erstattet wurde. :m Selbst wenn nicht bekannt ist, welcher LKW das war. Und wieso schrammen die immer da ran? Straße zu eng? Dann muss die für LKWs gesperrt werden. Zu schnell? Auch LKW Fahrer müssen sich an die StVO halten.
 
Weil eine Anzeige erstatten doch ziemlich mühsam ist. Und wenn es eh keinen Erfolg bringt, bzw. die Chancen verschwindend klein sind, warum die Mühe machen? Leider ist es nicht immer so einfach im Leben wie es sein sollte.
 
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  • #48
@UrinHolz
So habe ich vorhin auch argumentiert, aber das sehen einige anders und hätte ich es immer gemeldet hätte es evtl. Erfolge bringen können bzlg. eines Warnschildes.
Aus der Sicht eines Polizisten: "Man nicht schon wieder der mit der Dachrinne..."

GreeZ psp
 
Ich kenne das Problem, dass sich die Justiz nicht um "Kleinigkeiten" kümmern will, bzw. kann. Dementsprechend würde ich auch auf Selbstinitiative setzen (was du ja auch tust), ich bezweifle sehr, dass dann jemand aus der Justiz dumm kommt. Die sind doch auch froh, wenn Probleme mit gesunden Menschenverstand, und ohne sie gelöst werden. Ein Schild ist aufjedenfall weniger "unrecht" als der ständige Schaden.
 
Weil eine Anzeige erstatten doch ziemlich mühsam ist. .
Wohne ich im falschen Land? Was ist an einer Anzeige gegen (Un)Bekannt bitte mühsam? Hier fährt man eben mal bei der Polizeiwache vorbei, meldet den Schaden und die ermitteln.

Und selbst wenn die sich im Hinterkopf denken: "Nicht der schon wieder", allein wegen der Reparaturkosten und der Versicherung die das bezahlen soll/muss ist dieser Weg doch schon unumgänglich.
 
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  • #51
Ui - Fortsetzung

Lustig - habe gerade nochmal nach solchen Schildern gesucht und dann meinen Thread per Google gefunden und nehme das zum Anlass, weiter zu berichten.

Ich habe seitdem nichts weiter unternommen - die Dachrinne wurde im beschädigten Zustand (sehr zerdellt an der einen Seite) gelassen, da sie ihren Zweck weiterhin erfüllte.
... bis ein Laster diese Mitte Juni samt der ersten Reihe Ziegeln erwischt hat.
Das hat allerdings richtig gescheppert - da kamen auch die Nachbarn raus. Der Fahrer hat mir alle Kontaktdaten dagelassen und ist dann zügig weitergefahren.
Die Dachrinne wurde dann ca. 2 Wochen später von einer Partnerfirma der Spedition auf deren Kosten erneuert - und die haben ihren Job sehr gut gemacht und diese sogar um ein paar Zentimeter erhöht.
Ich habe mich daraufhin nochmal persönlich bei dem LKW Fahrer für seine Ehrlichkeit bedankt.

Danach habe ich Neon-Klebeband an der Seite angebracht.
Leider ist mir heute aufgefallen, dass sie schon wieder verbeult ist - ein sehr kleiner Schaden, aber sehr sehr blöd!
Kenne das Problem. Gegen 40-Tonner kann man nicht mit Flatterbändchen und DuDu-Schildchen anstinken.
Das kann ich nun bestätigen ;)

Da ja hier im Thread bereits alles gesagt wurde werde ich mich nun um so ein Schild kümmern.

Wohne ich im falschen Land? Was ist an einer Anzeige gegen (Un)Bekannt bitte mühsam? Hier fährt man eben mal bei der Polizeiwache vorbei, meldet den Schaden und die ermitteln.

Und selbst wenn die sich im Hinterkopf denken: "Nicht der schon wieder", allein wegen der Reparaturkosten und der Versicherung die das bezahlen soll/muss ist dieser Weg doch schon unumgänglich.
Nach 6 Jahren möchte ich gerne auf deinen Post eingehen.
Warum ich das nicht bei der Polizei melde:
- Ich schätze die Wahrscheinlichkeit, dass der Verursacher gefunden wird als sehr gering ein
- Ich möchte daher die Zeit der Polizeikräfte nicht mit sowas verschwenden
- Ich kann selbst "ermitteln", indem ich die Nachbarn frage - viel mehr kann die Polizei meiner Meinung nach auch nicht tun

Grüße, psp
EDIT

P.S. Ja die Hauswand sieht noch immer so beschissen aus - hatte einfach keine Priorität.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns am NETTO-Parkplatz und an der Eingangstür zum Laden ist seit einiger Zeit ein Plakat:

Fahrerflucht ist eine Straftat!

Sähe natürlich bei euch an der Hauswand seltsam aus, aber vielleicht erfüllt es seinen Zweck.
Wenn man es schön mit Glitzer und so macht, sehen die LKW-Fahrer das u.U. schon eher, dass ihr da eine Gefahrenstelle habt.
 
Alle Rechnungen sammeln und der Stadt, dem Amt für Strassenbau schicken, und von denen das Geld zurückfordern.

Stadt bzw. Strassenbauamt sind auch dafür verantwortlich solche Schäden zu verhindern, daher würde ich einfach denen die Rechnungen schicken und wenn die nicht bezahlen klagen!

Du wirst Dich wundern wie schnell das Problem auf einmal gelöst wird.
 
@KapiTN ICh hab Dich auch ganz doll lieb :D


Fakt ist, die Stadt betreibt die Strasse und hat auch eine Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Bewohnern.
Und dazu gehört nunmal auch sie vor Schäden zu schützen - wieso sonst gibt es nachts Beleutung, oder Verkehrsschilder ?
Genau - weil bei Fehlen derselben eben die Stadt verklagt werden kann auf unterlassene Sorgfaltspflicht.

Also - geh mal zum Amt und frag nach.
Meine Lebenserfahrung hat mir aber nunmal auch gezeigt, dass dort Beamte sitzen und die sind ihrem Brötchengeber verpflichtet. Daher wird deren erste Antwort wohl eher aus einem NEIN bestehen - um Dich lästigen Bittsteller abzuwimmeln.

Tätig werden die erst, wenn man ihnen etwas Feuer unterm Allerwertesten macht - und da ist halt die Methode Rechnungen schicken und um Erstattung bitten schonmal nicht schlecht. Denn dann müssen die erstmal in ihren Paragraphen suchen, um zu finden warum sie DAS eben nicht müssen.
Das kostet Dich erstmal nicht mehr als ein Einschreiben - denn DU als "dummer" Bürger musst eben nicht gleich alle Gesetze auswendig kennen.
Die Antwort in typischem Beamtenschwurbeldeutsch lässt man dann wiederum von einem Anwalt prüfen, und findet so eventuell neue bessere Wege die Stadt doch zum Handeln zu bekommen.

UNd jetzt noch ein Tip - anstatt direkt mit Einschreiben zu starten solltest Du einen Termin im Amt machen und einen Sachbearbeiter persönlich fragen.
Höflich eine Anfrage stellen, den Sachverhalt schildern und um Hilfe bitten. Nicht drohen oder wütend sein.
Anschliessend bittest den Angestellten dann, dass er Dir eine Abschrift des Gespräches schriftlich zuschickt. Somit hast Du den Bewies dass Du erstmal nur gefragt hast - ohne eine Drohgebärde aufzubauen.

Anschliessend kannst Du dann später den Brief mit der Rechnung schicken und auf das erste Gespräch Bezug nehmen - und darauf hinweisen dass dies nicht in Deinem Sinne verlaufen sei.

Sowas nennt man Diplomatie - denn wenn dem Sachbearbeiter gleich so ein Einschreiben auf den Tisch kommt ist er sauer.
Kennt er Dich aber aus einem Vorgespräch als freundlichen, umgänglichen und höflichen Menschen - ist er weitaus mehr geneigt Dein dann auch höfliches Schreiben mit der Bitte um Kostenerstattung weiter zu bearbeiten und sich darum zu kümmern.
 
Zuletzt bearbeitet:
@KapiTN

Fakt ist, die Stadt betreibt die Strasse und hat auch eine Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Bewohnern.
Und dazu gehört nunmal auch sie vor Schäden zu schützen - wieso sonst gibt es nachts Beleutung, oder Verkehrsschilder ?
Genau - weil bei Fehlen derselben eben die Stadt verklagt werden kann auf unterlassene Sorgfaltspflicht.

Nö. Nicht überall.
Es kann sich auch durchaus um eine Straße handeln für die das Land zuständig ist.
Und verklagen ist gar nicht so einfach, wie es aus der Ferne und locker am Rechner aussieht.

Was man durchaus mit zuerst mal höflichen Worten versuchen kann ist, bei eben der Institution, die diese Straße unterhält,
bitten, ob die vielleicht einen Betonpoller, einen Betonblumenkübel oder ähnliches aufbaut.
Man kann aufgrund der bisherigen Vorkommnisse anführen, dass nur so Leib und Gut geschützt werden können.
Aber egal ob die Stadt, die Gemeinde oder das Land zuständig ist: Gutachten, Anträge, Verwalten, etc dauert ewig.

Dann würde ich lieber vorher schon mal ein fettes weiß-rot diagonal gestreiftes, im Dunklen stark reflektierendes Schild aus Metal an die Ecke ballern.
 


Darüber hinaus, daß hier die Sorgfaltspflicht für die Straße hier nicht erkennbar greifbar ist, kommt noch der Umstand hinzu, daß die Stadt bei einer Prüfung der örtlichen Begebenheit evtl. feststellen könnte, daß die Regenrinne als Teil des Dachüberbaus über die Grundstücksgrenze hinausragt.
 
Na, das hätte man, also die entsprechende Behörde, aber schon bei der Baugenehmigung des Hauses sehen oder erkennen müssen.
Die Pläne des Architekten enthalten ja die genauen Maße inklusive evtl. Überstände. Regenrinnen sind, soviel ich weiß, auch Vorschrift.
Und wenn die Straße erst nach Hausbau gebaut wurde, bzw,. erweitert, hätte die Stadt/Gemeinde/das Land das erkennen müssen.

Es gibt sicher eine Möglichkeit die Ecke offiziell als Gefahr zu markieren, aber das wird ewig dauern.

Wahrscheinlich ist eh alles regelkonform und es liegt nur am Einschlag des Lenkrads eines LKW. 1000 passen durch, einer schludert ein wenig und wech is die Rinne ;)
 
Da ist die Frage, ob es zur Zeit der Bebauung bereits Autos gab. Sicher nicht die heutigen strengen Überprüfungen von Vorschriften.

Daß die Hauskante durch Bewuchs verdeckt wird, ist sicher auch nicht hilfreich.
 
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