Brexit - Should I stay or should I go now?

@NecroniX:
Naja, der keltische Appendix ist ja noch drin :unknown:



Wenn ich so darüber Nachdenke:
Eigentlich wäre es schön, wenn die Britten ein Ausweg finden.
Vereinigtes Irland, Schottland und Klein Brittanien - Mit dem Ende der Extrawürste für Inselaffen :T
 
Also bist Du einer seiner treuesten und regelmäßigsten Leser. Glückwunsch, das zeugt von Geschmack.



Warum beschimpfst Du Deinen Lieblingsautor so garstig?

Halt, ich hatte vergessen, dass "Troll" für Dich ein Kompliment ist.




Das war ein Fehler. Von Fleischhauer könntest Du lernen, wie man Beiträge schreibt, die etwas lebendiger sind als Deine.
Ernsthaft?

Hab dich bis jetzt für nen Kautz gehalten, der manchmal dies und jenes durcheinander bringt, letztlich aber manchmal auf charmante, oft arrogante (das nur halb als Angriff, in diesem Zusammenhang aber mehr als Anerkennung eines gewissen Kenntnisstandes) Weise deinen Teil zum Boardleben beizutragen versuchst.
Den man, wenn man um ein paar Ecken denkt, zumindest (ab und an) nachvollziehen kann.

Aber, wenn ich das richtig verstehe, und ich gebe zu, ich kann von dir in die Irre geleitet worden sein, wenn du die Grundrichtung und vor allem den Schreibstil von Fleischhauer richtig bzw. gut in irgend einer Form (nachahmenswert) findest, dann...
Ach, egal.

Nein, doch nicht egal. Wenn dem so ist, dann bin ich fast traurig und ziemlich (sehr) enttäuscht.

Und du musst nicht wieder betonen, wie langweilig oder schwach du diesen Kommentar findest, wie du das mit all den Kommentaren machst, die dich so langweilen, aber dennoch immer wieder zu Beiträgen reizen.
Mir geht es nicht um Rechthaberei.
Sondern wirklich um deine offenbare Meinung zu Fleischhauer.
Die mich echt das erste Mal wirklich überrascht bei dir (mir fällt gerade auf, immerhin mal was Ungewohntes), aber leider negativ Überrascht.

Um es richtig zu verstehen: du magst den Schreibstil Fleischhauers und vielleicht auch seine "Inhalte"? :confused:
 
@Chegwidden:
Wie schon öfter Erwähnt: so was wie den/einen Brexit gab es noch nie, man muss also spekulieren.
Aufgrund eigener Erfahrungen, aber auch aufgrund der Expertise anderer Personen, etwa Kolumnisten.

Und da finde ich es doch tatsächlich gerade interessant, wie der erwähnte Kolumnist hier im Board so wahr genommen wird.

Es wirkt so, als ob allein ein paar reißerische Worte im Link zu einem Spiegelartikel mir und zumindest KaPiTN gezeigt haben, um welchen Kolumnisten es geht. Hier bei mir ahnte ich es, weil ich weiß, das ist so reißerisch, wie es eher in der BILD üblich ist. Wenn aber der Spiegel im Link vorkommt, dann kommt für mich eigentlich auch nur ein Kolumnist in Frage.

Jemand anders hier im Board (nero) meint, zumindest ich könnte von diesem lernen.
Mag sein.

Aber um ehrlich zu sein, wir alle haben hier zu dem Thema doch nur eine Meinung, weil wir uns an verschieden Autoren halten.
Und da finde ich es schon wichtig zu wissen, wie wir bestimmte Autoren, die einen gewissen Bekanntheitsgrad haben, einordnen.

Du weist selbst, Autoren bzw. Quellen sind wichtig, gerade hier im P&G.

Deshalb finde ich das nicht wirklich OT.

--- [2016-06-28 04:46 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Immerhin ein ganz anderes Kaliber als Sascha Lobo und der Freitags-Augstein. :dozey:
Inwiefern anderes Kaliber?
Größer oder Kleiner?

Fleischhauer ist für mich das typische Beispiel eines kleinkalibrigen Spießers.
Allerdings nervt mich Lobo auch, erinnert mich manchmal an...
Nein, Umgekehrt, manchmal lese ich hier jemanden und denke, ja, ähnlich wie bei Lobo.
Ich versteh ihn, gehe mit ihm, aber denke, Mensch, warum musst du es wieder und wieder auf diese historische/epische Ebene bringen und vier Schritte zu weit gehen und dich dabei auch noch intellektuell erhaben fühlen?
Ich denke, unter anderem bei Lobo, fahr mal ein paar Gänge runter und du hast Recht. Aber Lobo ist noch jung, er kann noch dazu lernen. Aber wir sind nicht alle noch jung...

Bei Augstein denke ich auch manchmal, sein "Erbe" macht es ihm nicht leicht, aber unter diesen Umständen macht er es doch ganz gut.

Und Fleischhauer, wie schon angedeutet, ist recht peinlich und vorhersehbar.
Bilde mir sogar ein, obwohl ich ja von ihm lernen können soll, dass ich so gut wie jede Kolumne von ihm hätte vorbereiten können, weil da immer nur die typischen Stereotype bedient werden.
 
Zuletzt bearbeitet:


Neid, nichts als Neid.

Fleischhauer kann von der Schreiberei leben, weil er besser schreibt als Du und ich.

Das ist der ganze Unterschied, den neidlos anzuerkennen Du unfähig bist.
 
Ich muss zugeben, noch nie von diesem Typ gehört zu haben - deshalb habe ich auch keine Ahnung was der sonst so von sich gibt.

Etwas wahres ist aber doch an dem ganzen dran, finde ich.
Wie immer ist Kritik an der EU undenkbar für unsere Medien - so ähnlich wie bei den "Rechtspopulisten" (zu denen merkwürdiger Weise nie die CSU dazugezählt wird) und der Linken:
Immer sind diese Wähler dumm, von Hetze manipuliert,...
Dass aber zumindest die beiden (ehemaligen) Großparteien CDU und SPD von einem großen Teil der Bevölkerung als basisfern über abgehoben bis hin zu korrupt und nur den Lobbyisten verpflichtet wahrgenommen werden und die EU dabei noch wesentlich schlimmer wahrgenommen wird, wird äußerst selten thematisiert.

Betrachtet man die Politik beider Parteien seit Schröder 1, kommt man sich auch irgendwie verarscht vor:
Erst führt eine Rot-Grüne Koalition (die eigentlich offiziell unter anderem für Umweltschutz, Arbeitnehmerrechte und Pazifismus, zumindest aber gegen Imperialismus steht) Hartz IV ein und schickt gleichzeitig das erste mal seit dem 2. WK deutsche Soldaten in einen Angriffskrieg.
Anschließend führt mit der CDU eine konservative Partei die Politik der unbegrenzten Einwanderung ein und unternimmt absolut gar nichts gegen bekannt gewordene Wirtschaftsspionage.
Wer auch immer in dieser Zeit aus der Politik ausscheidet, bekommt sofort irgendwelche Berater- und Vorstandsposten, was man als eine Art Korruption in Vorleistung sehen könnte.

Bei der EU ist das ganze gefühlt noch wesentlich schlimmer - mit dem Unterschied dass es dort sogar Fälle gab, in denen die Korruption aufflog, zB bei diesem Strasser aus Österreich.
 
Und deine Lösung ist was?
Brexit und AfD?
Muss ich die denn haben um auf Probleme und Sichtweisen hinweisen zu dürfen?

  • "Gläserne Politik" (sonst gibt es Überwachung ja nur in die andere Richtung)
  • Notwendige Volksabstimmungen -> direkte Demokratie
  • strenge Gesetze gegen Korruption mit schweren Strafen für alle Beteiligten (Politik und Wirtschaft)
Das alles wird am Krähenprinzip scheitern, also habe ich keine.
 
These:
Cameron ist zurück getreten, statt "die Verlassung einzuleiten™" damit sich der Austritt bis mindestens September verschiebt.
Der momentane "Schock" könnte einen Brexit wohl verhindern, Cameron liefert dafür die Zeit.
(Stand so im Focus?)

Klingt nach ner vernüftigen Idee um das Kind wieder aus dem Brunnen zu hohlen.
Oder
Er will einfach nicht der Premier Sein, der GB zu SB hat werden lassen :coffee:
 
Das ist doch das Schöne an der öffentlichen Meinung, dass das Pendel immer zurückschwingt.

Unmittelbar nach dem Grexit sahen wir Phase I: Großer Jammer, wie kann man nur sowas Dummes tun.
Inzwischen ist aber Phase II angelaufen, die öffentliche Meinung kippt.

Heute früh im DLF, Sendung „Informationen am Morgen“, ein Telefoninterview mit EU-Parlamentspräsident Schulz. Seine Meinung kennt man schon, aber der Mann im Studio vermasselt ihm die Parade: Was man denn von einer Organisation halten solle, die für ihr höchstes Amt keinen geeigneteren Kandidaten findet, als denselben Mann, der diese Organisation in seiner Eigenschaft als Luxemburgischer Regierungschef jahrelang um Milliardenbeträge beschissen hat?

Und weiter: Verbindet sich mit der EU nach was anderes als das Wort Krise, und keine dieser vielen Krisen (z B. Haushaltskrise, Finanzkrise, Flüchtlingskrise) wurde gelöst?

Sind die Briten wirklich blöde, wenn sie entscheiden „nichts wie weg“?
Oder sind sie nur die ersten, und weitere werden folgen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Sendung im DLF = öffentliche Meinung?

Und nein, die Briten sind nicht blöde.
Jahrelang positives aus der EU gezogen und sich dann verpisst.
Wenn dann die Wirtschaft in XX Jahren nicht mehr so gut geht tritt man wieder bei und wird gerettet.
Sei froh das du das nicht mehr miterleben musst.
Aber wie ich das sehe betrifft dich die EU heute schon nicht.
 
Die Frage ist lieber Nero, warum beurteilst du nicht die Aussage an sich sondern deren Schreiber?
Ich weiß auch darauf die Antwort schon.
Wenn du ein Argument nicht widerlegen kannst das deiner abstrusen Meinung widerspricht, dann wirst du persönlich.
Kennt man.

Im Rahmen einer sinnvollen Diskussion könntest du aber ja auch deine eignen Argumente untermauern oder die anderer widerlegen.

Wenn deine Art die richtige wäre, dann würde sich jedes deiner Argumente schon von selbst in Luft auflösen alleine nur deshalb weil es von dir kam.
 
Politiker sind Manipulateure der Öffentlichen Meinung. Dazu bedienen sie sich der Medien, vorzugsweise der ihnen zugänglichen ÖR wie dem DLF, der etwa so staatsfern ist wie der Juncker von Luxemburg.
 
Es geht ums Finanzielle. Und ja, als Netto-Einzahler hat GB die EU mit getragen. Siehe dazu, was ich vor mehreren Seiten bereits gepostet habe oder was Hezu - und dem glaubst du ja hoffentlich - geschrieben hat.
Es ging mir dabei weniger um das finanzielle, als um das ideologische. Und da sind primär Deutschland und Frankreich die Motoren der EU, die Briten haben doch immer wert darauf gelegt "nicht so richtig" dazuzugehören.



Für den Hartz IV Empfänger mit seinen angesparten 3,50E ist es wohl kaum möglich, große finanzielle Verluste zu erleiden. Zumal er die wahrscheinlich auch zu Hause unter dem Kopfkissen aufbewahrt. Von bspw. dem Sinkflug der Wertpapiere an der Börse können logischer Weise nur die betroffen sein, die auch an der Börse vertreten sind. Das sind in der Regel nur Leute mit einem hinreichenden Vermögen. Jetzt rate mal, wer nun seine Mio. verlieren kann? Die die überhaupt keine haben oder die, die an den Börsen Poker gespielt haben?
Hmm, dann muss ich dir aber unterstellen nicht zu wissen wie Krisen funktionieren. Die Reichen haben zwei Vorteile: Den der Diversifikation des Vermögens und den der Kapitalmobilität. Den Hartz IV Empfänger trifft es zuerst und am härtesten, nämlich dann wenn Sozialleistungen gekürzt werden - die Hartz-Gesetze wurden übrigens im Zuge der letzten größeren Wirtschaftsflaute in der BRD eingeführt. Danach trifft es den Mittelstand, diejenigen die entweder den Großteil ihres Vermögens in Wohneigentum gesteckt haben, das sie zu niedrigen Preisen verkaufen müssen um sich finanziell über Wasser zu halten, oder die zum Zwecke des Erwerbs von Wohneigentum einen Kredit aufgenommen haben, den sie aufgrund des gesunkenen Einkommens nicht zurückzahlen können, wodurch die Zinsen steigen und Pfändungen drohen. Zu diesem Punkt hat der Multi-Millionär längst die VW-Aktien abgeschrieben und seine Euro in Dollar getauscht, wo sie unbeschadet die Krise überstehen.



Man kann sich die Geschichte natürlich auch schön reden und behaupten, dass das gerade die Bexit-Befürworter waren, die ja so gar keine Ahnung haben, wofür sie da abgestimmt haben. :rolleyes:
So würde ich das sehen, in der Tat.


Das fallende Pfund wird britische Exporte ankurbeln.

Welche Exporte?


Und würde Griechenland nicht in der EU sein, dann müsste es ebenfalls gegen Frankreich und die BRD konkurrieren, dann aber ohne die Unterstützung seitens der EU

Aber mit der Möglichkeit der Währungsabwertung, genau das ist nämlich der Knackpunkt
 
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