Hätte mal eine Frage: Hat UK mehr in den EU Topf eingezahlt als herausbekommen oder umgekehrt? Wenn sie nämlich mehr gezahlt als zurückbekommen haben, könnten sie die Gelder jetzt dafür nutzen, die Projekte, die vorher von der EU profitiert haben (Landwirtschaft, Studium...) zu finanzieren.
Jupp, das war ein großes Argument bei der Kampagne.
Ob die 350 Mio € / Woche die Briten jetzt wirklich in ihren eigenen Taschen wiederfinden? Bin mal gespannt.
Was Handel angeht: Da kann man verhandeln und es könnte sein, dass sich diesbezüglich nichts oder kaum etwas ändert. Einzig dass UK dann - wenn es soweit ist - nicht mehr an die EU Bürokratie gebunden ist und nicht mehr solchen Quatsch wie Gurkenkrümmung, Bananenkrümmung, Glühbirnenverbot, Kaffeemaschinen-Regulierung, Toaster-Regulierung, Dusch(kopf)-Regulierung, Erdbeerengröße, Kirschfarbe ect hinnehmen muss.
Auch das ist richtig. Dann können sie wieder krumme Bananen importieren, 100-Watt-Glühbirnen herstellen und überall sämtliche Normen streichen. Der britische Binnenmarkt wird sicherlich davon profitieren.
Wenn sie dann trotzdem mal wieder exportieren wollen, werden sie wohl für jede dieser o.g. Quatschnormen einen eigenen Vertrag mit der EU abschließen müssen. Ob das besser ist?
Ich hatte ab und zu mal bei Ebay was von der Insel bestellt. Jetzt erst ein gebrauchtes Buch, was bei uns 20€ teurer gewesen wäre. Vor ein paar Jahren einen MP3-Player, der dort als "refurbished" verkauft wurde und bei uns nicht mehr erhältlich ist. Ist schade, dass das in Zukunft wegfallen wird. GB war häufig der erste Anlaufpunkt für Waren aus Hongkong und Amiland, die man bei uns sonst häufig teurer bekommen hätte.
streben jetzt ein neues Unabhängigkeitsvotum an. Ein paar Nordiren sehen auch gleich mal die Chance auf eine
. Und Spanien erhebt schon mal langsam wieder
.
Wenn's ganz dumm kommt für die Briten, gibt's dort bald ein "Vereinigtes Königreich England und Wales".
Ach ja, und nicht zu vergessen:
hat mal einen alten Archivartikel rausgekramt und modifiziert.