Brexit - Should I stay or should I go now?

What does it mean to leave the eu?

In GB hat Google eine eigene Trendseite online gestellt, da die Briten wohl mächtig viel gegooglet haben. Während des Referendums :eek:

 
Das können aber auch Befürworter sein, die wissen wollten, was ihnen blühen kann.
 

Klar, denn die Umrechnung Pfund-Euro wird da ja gut abgefragt zur Zeit :D

(Verwirr mich nicht mit Deinem neuen Ava...)
 
Naja, die Britten haben von der EU nicht viel mitbekommen.
Für nen Britten ist eine Grenze mit Schlagbaum meist auch Sinnlos, is ja umgeben von Wasser.
Mit dem Euro zahlen sie auch nicht. Die bekommen halt nicht viel mit vom Festland :unknown:
 


Du meinst den Bürger als einzelnen. Das war ja das Problem, das die Gegner sich nicht den Überblick verschafft haben.
 


Du meinst den Bürger als einzelnen. Das war ja das Problem, das die Gegner sich nicht den Überblick verschafft haben.

Bingo.
Der Bürger als einzelner bekommt nicht viel mit vom Wirken der EU.
Produktionsnormen, Zölle, Investitionen, Subventionen - Sowas kommt unten nicht an.
Von Euros, Schlagbäumen und Visafreiheit - solche Sachen finden aber auf der untersten Ebene statt.


Für die Britten hört es sich ungefähr so an:
"Die machen dumme Regeln, die uns klein halten und wir müssen sogar dafür bezahlen.
In dem Kontext würde ich auch dagegen stimmen.



(Wobei ich generell gegen die EU bin. Ich finde die Idee wunderschön, die Umsetzung ist zum Kotzen -
Gegen diese EU würde ich auch stimmen, wenn wir nicht schon so tief drinstecken würde, dass zurück jetzt noch mehr Schaden anrichtet)
 
Hätte mal eine Frage: Hat UK mehr in den EU Topf eingezahlt als herausbekommen oder umgekehrt? Wenn sie nämlich mehr gezahlt als zurückbekommen haben, könnten sie die Gelder jetzt dafür nutzen, die Projekte, die vorher von der EU profitiert haben (Landwirtschaft, Studium...) zu finanzieren.
Jupp, das war ein großes Argument bei der Kampagne.



Ob die 350 Mio € / Woche die Briten jetzt wirklich in ihren eigenen Taschen wiederfinden? Bin mal gespannt.

Was Handel angeht: Da kann man verhandeln und es könnte sein, dass sich diesbezüglich nichts oder kaum etwas ändert. Einzig dass UK dann - wenn es soweit ist - nicht mehr an die EU Bürokratie gebunden ist und nicht mehr solchen Quatsch wie Gurkenkrümmung, Bananenkrümmung, Glühbirnenverbot, Kaffeemaschinen-Regulierung, Toaster-Regulierung, Dusch(kopf)-Regulierung, Erdbeerengröße, Kirschfarbe ect hinnehmen muss.
Auch das ist richtig. Dann können sie wieder krumme Bananen importieren, 100-Watt-Glühbirnen herstellen und überall sämtliche Normen streichen. Der britische Binnenmarkt wird sicherlich davon profitieren.

Wenn sie dann trotzdem mal wieder exportieren wollen, werden sie wohl für jede dieser o.g. Quatschnormen einen eigenen Vertrag mit der EU abschließen müssen. Ob das besser ist?

Ich hatte ab und zu mal bei Ebay was von der Insel bestellt. Jetzt erst ein gebrauchtes Buch, was bei uns 20€ teurer gewesen wäre. Vor ein paar Jahren einen MP3-Player, der dort als "refurbished" verkauft wurde und bei uns nicht mehr erhältlich ist. Ist schade, dass das in Zukunft wegfallen wird. GB war häufig der erste Anlaufpunkt für Waren aus Hongkong und Amiland, die man bei uns sonst häufig teurer bekommen hätte.

streben jetzt ein neues Unabhängigkeitsvotum an. Ein paar Nordiren sehen auch gleich mal die Chance auf eine . Und Spanien erhebt schon mal langsam wieder .

Wenn's ganz dumm kommt für die Briten, gibt's dort bald ein "Vereinigtes Königreich England und Wales".

Ach ja, und nicht zu vergessen: hat mal einen alten Archivartikel rausgekramt und modifiziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Echt? Ich hab die Briten eher als die im Kopf die von Anfang an dagegen waren und ständig ne Extrawurst wollten.
Es geht ums Finanzielle. Und ja, als Netto-Einzahler hat GB die EU mit getragen. Siehe dazu, was ich vor mehreren Seiten bereits gepostet habe oder was Hezu - und dem glaubst du ja hoffentlich - geschrieben hat.

Hätte mal eine Frage: Hat UK mehr in den EU Topf eingezahlt als herausbekommen oder umgekehrt?
Ich beantworte das mal schnell mit einem Zitat:
Die UK sind, als einer der großen Wirtschaftsnationen, einer der an direkten Geldern mehr gibt als empfängt

Übrigens: Was macht die EU jetzt, wo das gute Geld der Briten fehlt? Glaubt ihr, es wird weniger verteilt oder andere Nettoeinzahler werden künftig mehr zahlen müssen?


Genau, wenn uns vergangene Rezessionen eines gezeigt haben dann dass in der Krise immer erst die Reichen bluten. In was für einer Welt lebst du eigentlich?
Für den Hartz IV Empfänger mit seinen angesparten 3,50E ist es wohl kaum möglich, große finanzielle Verluste zu erleiden. Zumal er die wahrscheinlich auch zu Hause unter dem Kopfkissen aufbewahrt. Von bspw. dem Sinkflug der Wertpapiere an der Börse können logischer Weise nur die betroffen sein, die auch an der Börse vertreten sind. Das sind in der Regel nur Leute mit einem hinreichenden Vermögen. Jetzt rate mal, wer nun seine Mio. verlieren kann? Die die überhaupt keine haben oder die, die an den Börsen Poker gespielt haben?


In GB hat Google eine eigene Trendseite online gestellt, da die Briten wohl mächtig viel gegooglet haben. Während des Referendums
Wie KaPiTN schon sagte, ohne zu wissen, ob das nun Befürworter, Gegner oder diejenigen waren, Nicht-Wähler oder ungültig-Wähler waren, sind die Trends nichts sagend.
Vielleicht kommen auch viele der Suchanfragen von Kindern, die als Hausaufgabe auf hatten, sich über die EU und den Prexit zu informieren. Ist ja auch nicht unüblich, dass Schulen solche aktuellen Themen in verschiedensten Situationen aufgreifen. Man kann sich die Geschichte natürlich auch schön reden und behaupten, dass das gerade die Bexit-Befürworter waren, die ja so gar keine Ahnung haben, wofür sie da abgestimmt haben. :rolleyes:
 
(Wobei ich generell gegen die EU bin. Ich finde die Idee wunderschön, die Umsetzung ist zum Kotzen -
Gegen diese EU würde ich auch stimmen, wenn wir nicht schon so tief drinstecken würde, dass zurück jetzt noch mehr Schaden anrichtet)

Ich schaffe es nicht mal, gegen die EU zu sein. Dazu ist mir dieser Laden viel zu egal.

Aber eine Frage hätte ich, da ja nun so viele Experten hier versammelt sind:

Warum macht man nicht einfach eine Zollunion, d.h. innerhalb der EU fallen keinerlei Zölle an? Warum dieses Bürokratie-Monster?
 
@Nero:
Sagte ich (und viele andere) im Verlauf des Threads mehrmals:
Die Eu soll mehr als eine Handelskooperative sein.

btw,
Bürokratiemonster?
Die EU arbeitet wesentlich effektiver, als vieler Länderparlamente - besonders im Vergleich zu deutschland :D
 
@Nero:
Sagte ich (und viele andere) im Verlauf des Threads mehrmals:
Die Eu soll mehr als eine Handelskooperative sein.

Du drückst Dich schon wieder um die Frage herum, was die EU eigentlich sei.

Mehr als eine Zollunion?

Was mehr?


btw,

Bürokratiemonster?
Die EU arbeitet wesentlich effektiver, als vieler Länderparlamente - besonders im Vergleich zu deutschland :D

Was für ein unsinniger Vergleich!

Die eine Bürokratie ist nötig, die andere überflüssig.
 
Man kann ja für und man kann gegen die EU sein.
Aber zu sagen, der Laden ist einem egal, ist schon etwas ...naiv? Keine Ahnung, ob das in dem Fall das richtige Wort ist. Aber der "Laden" hat viel zu viel Einfluss auf unser Leben, als dass er einem egal sein könnte.
Am Ende heißt es dann "Ich habe von all dem nichts gewusst." weil es einem egal war....
 
Man kann ja für und man kann gegen die EU sein.
Aber zu sagen, der Laden ist einem egal, ist schon etwas ...naiv?

Das ist ganz einfach Desinteresse.

Um ein Beispiel zu geben: Das StGB ist für jeden Bürger von höchster Bedeutung.

Trotzdem werden nicht alle Bürger Juristen.
 
Die eine Bürokratie ist nötig, die andere überflüssig.
Und die überflüssige Bürokratie soll durch die EU-Normen vereinfacht und vereinheitlicht werden.

Ich weiß, du meintest es anders herum, aber die Idee ist ja, dass die ganzen Kleinigkeiten, welche sich im Lauf der Jahrzehnte in den einzelnen Staaten angesammelt haben, durch übergeordnete EU-Regeln vereinheitlicht und ersetzt werden sollen.
Eine Mammutaufgabe, die aber am Ende eben weniger Demokratie bedeutet.

Und das ganze nicht nur im Hinblick auf den Handel, sondern im Hinblick auf alle Lebensbereiche, in denen es Regeln schon jetzt gibt, nur eben in jedem Land andere Regeln.
 
Na, dafür, das dir das Thema so egal ist, hast du hier aber schon ...

Tatsächlich, Du hast Recht. War mir garnicht bewußt.



Und das ganze nicht nur im Hinblick auf den Handel, sondern im Hinblick auf alle Lebensbereiche, in denen es Regeln schon jetzt gibt, nur eben in jedem Land andere Regeln.

Verstehe ich nicht, bring Beispiele.
 
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