Brexit - Should I stay or should I go now?

Inzwischen haben ja schon viele in einer Unterschriftenaktion für ein zweites EU-Referendum geworben. Auf dieser offiziellen Petitionsseite heißt es, das das Parlament ab einer Zahl von 100.000 Unterschriften überlegen wird, die Petition zum Thema zu machen.

Inzwischen (Stand jetzt) sind schon über 2 Mio Unterschriften abgegeben worden. Und minütlich kommen tausende dazu.

 
Das wäre in der Tat ein Ding - der Exit vom Brexit. Mal sehen, wäre für alle Seiten gut und man könnte diese Sache als sehr teuren Schuss vor den Bug abhaken, auch für beide Seiten.
 
Das ist traurig. Denn in dem Fall ist es wirklich sehr sehr einfach, mal googlen zu können, ist ja schließlich für die Briten auch alles haarklein aufgeschlüsselt worden.
 
Das wäre in der Tat ein Ding - der Exit vom Brexit. Mal sehen, wäre für alle Seiten gut und man könnte diese Sache als sehr teuren Schuss vor den Bug abhaken, auch für beide Seiten.

Finde ich nicht gut.

Besser fände ich es, wenn GB ein Kokurrenzunternehmem dur Achse Berlin - Paris würde. Also eine EU, und weil es so schön war, gleich nochmal eine. Einfach um das Monopol und die faktische Zwangsmitgliedschaft aufzubrechen.

Demokratsich ist, wenn man wählen kann. Als Alleinherrscherin hat die EU Züge vom alten Ostblock.


Das ist traurig. Denn in dem Fall ist es wirklich sehr sehr einfach, mal googlen zu können, ist ja schließlich für die Briten auch alles haarklein aufgeschlüsselt worden.


Warum soll ich googeln, wenn es mich nicht interessiert.
 
Das du mit einer friedlichen vereinigten Gruppierung nichts anzufangen weißt, sondern ein Thema nur zu würdigen weißt, bei dem Blut gespritzt ist, ist bekannt, weswegen man sich auch immer so schwer einschätzen kann, denn du bist nicht für oder gegen ein Thema an sich, sondern nur gegen das Hauptthema, egal was es ist.

Das solch eine Konstellation, wie du sie 'vorschlägst', wo nur Konkurrenz herrscht, aber nicht auf Dauer funktionieren kann, sondern irgendwann im unlösbaren Dauerstreit endet, kannst du nicht mehr verstehen.

Dein manischer Hass auf alles und jeden tut mir Leid.

--- [2016-06-25 21:11 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

@gashahn: Auch wer zum nachdenken angehen will, sollte irgendeine Meinung haben.
Wenn aber jemand nur rumpelt und trotz geheucheltem Desinteresse weiterhin nur am jammern ist, hilft das niemandem.

Wenn jemanden etwas nicht interessiert, und er somit auch keine Meinung dazu hat, mit welcher Meinung will er dann etwas ändern können?
 
Das solch eine Konstellation, wie du sie 'vorschlägst', wo nur Konkurrenz herrscht, aber nicht auf Dauer funktionieren kann, sondern irgendwann im unlösbaren Dauerstreit endet, kannst du nicht mehr verstehen.

Dein manischer Hass auf alles und jeden tut mir Leid.

Du bist echt witzig.

Von der Konkurrenz der Parteien und der Marktteilnehmer solltest Du eigentlich schon mal gehört haben.

Oder bevorzugst Du die Einheitspartei?

Und dichte nicht mir einen Hass an, den Du selber mit Dir herumschleppst.
 
Lasst das mit dem Hass mal stecken.

In der EU gibt es allerdings weder eine Einheitspartei, noch spricht die EU immer als Einheit, noch ist sie ohne Konkurrenz.

Im Gegenteil, um Konkurrenzfähig zu bleiben ist ein Staatenverbund auf jeden Fall eine große Hilfe.
 
Ich habe schon eine Meinung.
Ich finde es bedauerlich nun wohl ohne die Briten auskommen zu müssen.
Aber eben gerade zum blutspritzen...ich sehe äusserst gewalttätige Proteste in Griechenland, Portugal, Spanien und Frankreich sowieso.
Ich bin wirklich alles andere als gegen ein geeinigtes Europa, aber sind wir halt wirklich auf dem richtigen Weg?
Die EU macht im Augenblick keinen besonders geeinigten Eindruck, aber es eben einfach so weg zu werfen wie gerade die Briten?
Es wäre vielleicht ganz hilfreich gewesen wenn die Briten genau andersrum gestimmt hätten, eben knapp gegen den Brexit.
Gewissermaßen als " Watschenwahl".
War aber nun leider nicht so...
 
Die EU macht im Augenblick keinen besonders geeinigten Eindruck, aber es eben einfach so weg zu werfen wie gerade die Briten?
Jo, hast Recht.

Woran liegt es?
An den ganzen Nein-Blöckern, die es wieder nach oben spült.
Die Kaczyńskis, Orbans, LePens, AfDler, Ukips etc.
Die können die Probleme nicht erfassen, sagen einfach nur Nein zu allem und als dann ein paar Flüchtlinge mehr kamen, hatten sie plötzlich auch den Zulauf all derjenigen, die die Probleme auch nicht fassen können und laut bei diesem Nein gegen alles mitgestimmt haben.

Ich hoffe, diese Phase ist bald vorbei.
 
Im Gegenteil, um Konkurrenzfähig zu bleiben ist ein Staatenverbund auf jeden Fall eine große Hilfe.

Und eine noch größere Hilfe wäre ein zweiter Staatenbund, der dem ersten Konkurrenz macht.

Was meinst Du denn, warum der Parlamentarismus zum Erfolgsmodell wurde? Weil die Parteien sich anstrengen müssen, sonst werden sie nicht mehr gewählt.
 
@ Dorfdisco:
Es sind doch aber nicht diese Gruppierungen, sondern die Tatsache das diese Gruppierungen gewählt werden und deshalb ein Recht auf Mitsprache haben.
Teilweise ein sehr grosses Recht, siehe Österreich oder Polen.
Sie wurden demokratisch gewählt, das gilt es zu akzeptieren.
Ich halte es für gefährlich das als Blökerei abzutun, davon abgesehen, Selbstkritik schadet nie.
 
@Nero:
Ähm, dir ist schon klar, dass die Welt nicht nur aus Europa besteht und es jede Menge weiterer Staatenverbunde bzw. Staaten gibt, die Konkurrenz zur EU sind und an denen sich die EU messen kann, gutes übernehmen kann und schlechtes vielleicht Besser machen kann, wenn man stark genug bleibt, um gegen die Konkurrenz anzukommen.

Es hat schon seine Gründe, dass die europäischen Staaten, die nicht zur EU gehören, dennoch sehr eng mit der EU kooperieren.
 
@Nero: Ein geeintes Europa hätte als Konkurrenz die USA und China.

Ein gespaltenes Europa müsste erstmal Zeit und Geld in den eigenen Konkurrenzkampf stecken, ob danach noch genug Kräfte blieben, um gegen die anderen Big Player ankommen zu können, wäre dann fraglich, und Europa würde gegen den Rest der Welt untergehen.
 
@ Dorfdisco:
Es sind doch aber nicht diese Gruppierungen, sondern die Tatsache das diese Gruppierungen gewählt werden und deshalb ein Recht auf Mitsprache haben.
Sie werden aus den Gründen genannt, die ich erwähnt habe.
Sie werden nicht gewählt, weil die Leute wirklich was gegen die EU haben.
Sie wissen ja nicht mal, wie die EU funktioniert.
Nach der Wahl sagen ja schon nicht wenige Brexit-Wähler, dass sie nicht damit gerechnet haben, dass sie zur Mehrheit gehören und im Nachhinein ihr Kreuz lieber wo anders gemacht hätten.

Das einzige, was diese Leute eint, ist, dass sie keine Identität haben, kein Selbstwertgefühl und sich deshalb in den Nationalismus flüchten. Was Fremdenfeindlichkeit und eben ein stumpfes Nein zu Kooperationen befördert.
 
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