Brexit - Should I stay or should I go now?

Die Engländer werden nun nämlich auf ihrer Insel hocken und alles was über den Eurotunnel oder sonst wie vom europäischen Festland kommt, einfach zurück schicken. Die kratzt sowas nämlich nicht und die werden das durchziehen.
Ja, denn bisher hat das EU-Mitglied GB nochmal wieviele hunderttausende Flüchtlinge aufgenommen?
 
Und warum hat sie sie aufgenommen? Und wie waren die Reaktionen der großen Masse der Briten?
Haben sich alle gefreut wie ein Keks, oder? Warte, nein, doch nicht.
 
Das war ja erst einmal ein Referendum, die sind ja noch nicht draußen. Das kann noch etwas dauern.
 
Dennoch stehen die ersten Folgen schon an. Wie z.B. die EU-Rats-Präsidentschaft im 2. Halbjahr 2017, die nach Malta eigentlich an GB gehen sollte.

Polemik, bestimmt verfällt die Insel plötzlich ins Mittelalter, wird von Pest und Cholera regiert, ein Komet schlägt in GB ein und danach versinkt die ganze Insel im Meer - und das alles einzig wegen dem EU Austritt!
Wer sagt denn was von Mittelalter, Pest und Cholera? GB besteht aus den Landesteilen England, Wales, Schottland und Nordirland. Und die ersten Schotten haben schon ein Referendum zur Abspaltung von GB gefordert. :rolleyes:
 
GB war eines der Länder, die mit die EU getragen haben
Echt? Ich hab die Briten eher als die im Kopf die von Anfang an dagegen waren und ständig ne Extrawurst wollten.


Aber was betrifft dich der EU Austritt GBs? Vermutlich wirst du davon dauerhaft nichts zu spüren bekommen. Gut, vielleicht musst du demnächst ein bisschen mehr bezahlen, wenn du dir Waren aus dem Königreich importierst.. Wie häufig machst du das noch gleich? Und würden dir 2-3% Preisaufschlag auffallen?
Bist du halbwegs damit vertraut wie moderne Ökonomie funktioniert? Wohl eher nicht, ansonsten würdest du hier nicht so einen Quatsch schreiben. UK ist der drittwichtigste Handelspartner Deutschlands, was glaubst du, kaufen die eher mehr oder eher weniger bei uns ein wenn ihre Wirtschaft zusammenkracht und ihre Währung abstürzt? :m



Nein, nicht nur du, sondern auch die Leute, die uns schätzungsweise alle 10 Jahre in eine Finanzkrise führen. Die so zukunftssichere Entscheidungen und Aussagen treffen. Die ungefähr 1 Tag in die Zukunft planen können, bestenfalls. Das sind auf jeden Fall alles Experten auf ihrem Gebiet und die haben bestimmt auch die Expertise die Folgen eines EU-Austritts von GB abzusehen.
Meine Güte. Finanzkrisen entstehen nicht, weil Finanzmarktakteure auf Ökonomen hören, umgekehrt wird ein Schuh draus. Aber Hauptsache ein bisschen Blödsinn gepostet, hm? :m


Und was hast du davon bisher gespürt? Sind deine Mrd Aktien plötzlich wertloses (digitales) Papier geworden?
Das betrifft zu aller erst erst mal nur die Eliten und die dem Durchschnittsbürger mal herzlich egal.
Genau, wenn uns vergangene Rezessionen eines gezeigt haben dann dass in der Krise immer erst die Reichen bluten. In was für einer Welt lebst du eigentlich?

Was für ein Blödsinn du hier verzapfst ist ja fast nicht mehr zu toppen.



Kommt da eigentlich nochmal was? Hab dir ja ein paar Fragen gestellt. Oder ist das einfach deine Masche: Erst irgendeinen Quatsch posten und dann ein paar Seiten Thread über die Peinlichkeit wachsen lassen? Dann werd ich es mir in Zukunft sparen das zu kommentieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Should I stay or should I go now?

Das mit der übergeordneten Sicht ist bei Dir nicht angekommen - si postum legisses, tacuissesue, philosophos manxisses.

Das Latein macht den blöden Spruch auch nicht pfiffiger.

Klingt nach Gymnasiallehrer auch der Kreidezeit.



Ja, denn bisher hat das EU-Mitglied GB nochmal wieviele hunderttausende Flüchtlinge aufgenommen?

Fragen wir lieber nach D:

Bestimmt nur einen kleinen Bruchteil der Flüchtlinge, die es verursacht hat im der NATO.

Die Sinti und Roma, die heute gelegentlich durchkommen, sind immer noch eine Folge jenes Krieges.

Deutschland das Land der Flüchtlingsretter?

Wers glaubt, wird selig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtig, die Regelungen, die positiv für Norwegen sind, übernehmen sie. Sie sind aber eben nicht an Vorgaben gebunden, die schlecht für Norwegen sind. Auch GB kann bestimmte Richtlinien und Vorgaben der EU beibehalten/ übernehmen/ umsetzen, eben die, die ihnen gefallen. Trotzdem müssen sie künftig keine Vorgaben mehr umsetzen, die für GB negativ ausfallen. GB war eines der Länder, die mit die EU getragen haben, genauso wie Deutschland eines dieser Länder ist. Das ist ja eine der Ideen der EU, dass strukturärmere durch sturkturstärkere Länder unterstützt werden. Das bedeutet für die strukturschwächeren Länder, dass sie unterstützt (weniger belastet) werden und für die strukturstärkeren, dass sie mehr belastet werden. Diese zusätzliche Last, die GB im Rahmen der EU tragen sollte, entfällt nun aber auch.

Da geht es nicht um gute oder schlechte Verordnungen sondern um Vereinheitlichungen, die den Handeln vereinfachen.

Diese Sichtweise, das die europäischen Nettozahler belastet würden ist ein Milchmädchenrechnung. Es ist ja nicht so, als wäre Deutschland die letzte Jahrzehnte ausgeblutet.
Das Geld muß man vielmehr als Investition und Subvention sehen, der den dt. Handelsüberschuß mit ermöglicht.

Unter dem Strich gewinnt Deutschland dabei.
 
Hätte mal eine Frage: Hat UK mehr in den EU Topf eingezahlt als herausbekommen oder umgekehrt? Wenn sie nämlich mehr gezahlt als zurückbekommen haben, könnten sie die Gelder jetzt dafür nutzen, die Projekte, die vorher von der EU profitiert haben (Landwirtschaft, Studium...) zu finanzieren.

Was Handel angeht: Da kann man verhandeln und es könnte sein, dass sich diesbezüglich nichts oder kaum etwas ändert. Einzig dass UK dann - wenn es soweit ist - nicht mehr an die EU Bürokratie gebunden ist und nicht mehr solchen Quatsch wie Gurkenkrümmung, Bananenkrümmung, Glühbirnenverbot, Kaffeemaschinen-Regulierung, Toaster-Regulierung, Dusch(kopf)-Regulierung, Erdbeerengröße, Kirschfarbe ect hinnehmen muss.




Kommt da eigentlich nochmal was? Hab dir ja ein paar Fragen gestellt. Oder ist das einfahc deine Masche: Erst irgendeine Scheiße posten und dann ein paar Seiten Thread über die Peinlichkeit wachsen lassen? Dann werd ich es mir in Zukunft sparen deinen Quatsch zu kommentieren.

Also bei diesem Tonfall kommt schon mal gar nicht. Hast mal aus dem Fenster geguckt, was für ein klasse Wetterchen das heute war?
 
Die UK sind, als einer der großen Wirtschaftsnationen, einer der an direkten Geldern mehr gibt als empfängt, aber, was eben leider auch viele Briten anscheinend vergessen, sind diese Gelder eben nicht das einzige, wovon die UK profitieren.
 
Hätte mal eine Frage: Hat UK mehr in den EU Topf eingezahlt als herausbekommen oder umgekehrt? Wenn sie nämlich mehr gezahlt als zurückbekommen haben, könnten sie die Gelder jetzt dafür nutzen, die Projekte, die vorher von der EU profitiert haben (Landwirtschaft, Studium...) zu finanzieren.
Mein Herz, das ist eine Milchmädchenrechnung, das hat der Kapitän schon ganz richtig gesagt. Die Frage die du stellst ist unwichtig, entscheidend ist ob UK von der Mitgliedschaft in der EU unterm Strich profitiert hat oder nicht.


Also bei diesem Tonfall kommt schon mal gar nicht. Hast mal aus dem Fenster geguckt, was für ein klasse Wetterchen das heute war?
Ich glaube nur Nero sieht die Vergangenheit wenn er aus dem Fenster guckt (scnr) ;)
 
Möchte nochmal auf Schottland hinweisen.

Der verbleib in der EU, war ein großer Grund für den Verbleib in GB,
Mit einem Brexit könnte auch dafür ein neues Votum angesetzt werden.
Haben wir bald eine EU mit Schottland, aber ohne Kleinbritanien?
 
Zuletzt bearbeitet:
Seedy, bitte lies noch mal Korrektur, bevor Du abschickst ;)

BTT: Die Nordiren denken, wie die Schotten, auch schon über ein Referendum zur Abspaltung von GB nach.

So kleine Kleinigkeiten finde ich ja auch recht interessant. Den unteren Teil dieses Artikels z.B.
 
Das Problem ist doch das die EU ein extrem undemokratisches Gebilde ist, die EU ist doch schon lange zu einem Lobbyistenverein verkommen...und zu einem Endlager für toxische unfähige Politiker...siehe Oettinger...
 
Einzig dass UK dann - wenn es soweit ist - nicht mehr an die EU Bürokratie gebunden ist und nicht mehr solchen Quatsch wie Gurkenkrümmung, Bananenkrümmung, Glühbirnenverbot, Kaffeemaschinen-Regulierung, Toaster-Regulierung, Dusch(kopf)-Regulierung, Erdbeerengröße, Kirschfarbe ect hinnehmen muss.
Ganz im Ernst, diese ganzen Regularien sind kein Quatsch sondern meist ziemlich nützlich bzw. von der Wirtschaft gewünscht.
Zum Beispiel die Regeln zur Krümmung einer Gurke. Die EU hat die Regelung 2009 außer Kraft gesetzt, obwohl Bauern- und Handelsverbände die Verordnung ziemlich gut fanden und heute weiter intern verwenden.

Es werden nicht einfach Regeln gemacht, um Regeln zu machen. Die Herausforderung ist es, den Menschen den Vorteil der EU und damit auch dieser Regelungen zu vermitteln. Da hat die EU glorreichen versagt.
 
Hier mal was zu diesem Propagandafilm, der in den Kinos lief, in dem auch diese Überregularien angesprochen wurden (Last Week Tonight with John Oliver, ergo nicht alles so Bierernst, dennoch teils aufschlussreich):


So wurden im Film 109 Regularien angesprochen, die alleine für Kissen vorhanden sind. Das darunter aber auch solch absolut nichts mit Kissen zu tun habende Frühstückscerealien in Kissenform mitgezählt werden, wird verschwiegen.

Der komplette Beitrag ist übrigens sehenswert, und das nicht nur wegen des nicht so ganz Bierernst gemeinten Themas.
 
Ganz im Ernst, diese ganzen Regularien sind kein Quatsch sondern meist ziemlich nützlich bzw. von der Wirtschaft gewünscht.

Genau das ist das Problem, die EU hat immer ein offenes Ohr für die Wünsche der verschiedenen Wirtschaftsverbände, ganz im Gegenteil zu den Wünschen der EU Bürger.
 
@Cold: Als Wirtschaftsunion muss sie das natürlich. Aber du hast auch recht mit der Kritik. Je weiter die europäische Einigung voranschreitet und die Wirtschaftsunion hinter sich gelassen wird, umso demokratischer muss sie werden. Eigentlich. Auch da muss sie nachbessern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben