[Politik und Gesellschaft] BKA: 45 Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte im Jahr 2016

Wie der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, mitteilte, gab es im Jahr 2016 bislang 45 Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland. Die größte Sorge hierbei sei, dass die Qualität der Gewalt steigt, so Münch.

Die meist männlichen Täter kamen dabei großteils aus dem Ort, in dem auch der Anschlag verübt wurde. Auch wenn es hierbei keine Erkenntnisse zu überregionalen rechtsextremistischen Strukturen gebe, bestehe durchaus das Risiko der Bildung krimineller oder gar terroristischer Strukturen.

Auch die steigende verbale Gewalt im Internet gegen Flüchtlinge sei besorgniserregend. "Wir gehen davon aus, dass verbale Gewalt eine Vorstufe für Übergriffe auf Flüchtlinge sein kann - die Sprache kommt häufig vor der Tat."


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Quelle:
 
Dann sind vlei so <25% Fälle von spontaner Selbstentzündung :unknown:
 
Keine Ahnung, wie viel der 45 aufgeklärt sind und einen rechtsradikalen Hintergrund haben. Es gibt ja noch die ganz normalen Idioten mit Angst vor fallenden Immobilien-Preisen.
 
Es wird in vielen Fällen einfach die irrationale, von Rechtspopulisten auch angestachelte Angst vor den Flüchtlingen gewesen sein, dazu womöglich oft auch noch Jugendliche Halbstarke, die meinen, sich nur mit solchen Mitteln ausdrücken zu können, oder weil sie von anderen angestachelt wurden. Wie im Artikel zu lesen, oft stehen keine großen Gruppierungen dahinter, sondern es sind Taten einzelner weniger lokal ansässiger gewesen.

Wer das dem Gros nach irgendwelchen Antifaschistischen Gruppen zurechnen will, ist höchstens realitätsfremd, selbst ein Rechtspopulist, der vom eigenen Gedankengut ablenken will, oder - was am wahrscheinlichsten ist und hier zutrifft - einfach nur ein dummer Troll.
 
Solange es sich ernsthaft um Brandanschläge gegen mit Menschen bewohnte Häuser handeln, gibt es nur eines:
Aufklären mit aller Dringlichkeit und Anklage wegen mehrfachen Mordversuchs. Enschließlich entsprechender, harter Bestrafung der Täter!

Man kann zur Asyl-/Flüchtlingspolitik Merkels stehen wie man will, aber eines ist klar:
Gewalt gegen Menschen, die sogar tödlich enden kann, geht nicht. In keinem Fall.
Vielleicht sollte man solchen Idioten einen brennenden Prügel in den Ar... schieben.
 
Ich wollte es nicht im Fun posten, eigenen Diskussionebedarf für einen eigenen Thread sehe ich auch nicht, also hoffe ich, daß es hier geduldet wird:


 
Solange es sich ernsthaft um Brandanschläge gegen mit Menschen bewohnte Häuser handeln, gibt es nur eines:
Aufklären mit aller Dringlichkeit und Anklage wegen mehrfachen Mordversuchs. Enschließlich entsprechender, harter Bestrafung der Täter!

Das ist die entscheidende Frage: Wieviele Häuser waren denn bewohnt?
Wenn z.B. in dem Artikel steht: "Erst vor wenigen Tagen stand in Gelsenkirchen eine Zelthalle in Flammen, in der Dutzende Flüchtlinge untergebracht waren." und erst im verlinkten Artikel heißt es dann: "Nach ersten Zeugenaussagen sei der Brand im Inneren der Halle entstanden und habe sich schnell ausgebreitet. Die Ursache ist bisher unklar.", dann muß man doch schon wieder von Meinungsmache sprechen.
 
Blödsinn. Die Informationen sind zugänglich und Links benutzt man überall um Redundanz zu vermeiden. In diesem Fall, bei Wikipedia und überall.
 
gibt es eigentlich von älteren Jahren Statistiken wie viele Anschläge auf Asylunterkünfte es gab?
Oder prinzipiell Anschläge auch geplante/gebaute Unterkünfte für bedürftige Menschen?
 
Es gibt mehr Flüchtlinge, mehr Flüchtlingslager und damit mehr Ziele für Anschläge. Flüchtlinge werden auch auf kleine Städte verteilt, wo die weltoffene Jugend wegen fehlender Jobs in die Großstädte abgewandert ist. Die sozialen Verlierer sind geblieben und machen die Flüchtlinge für ihre oft selbstverschuldete Misere verantwortlich.
 
...Nach ersten Zeugenaussagen sei der Brand im Inneren der Halle entstanden und habe sich schnell ausgebreitet. Die Ursache ist bisher unklar.", ....

Wie gesagt, meine Aussage bezog sich auf justiziable Brandanschläge und nicht auf Dummheit von Bewohnern, die vielleicht meinen, im Zelt oder Wohnheim mit offenem Feuer hantieren zu müssen oder einfach nur fahrlässig handeln.

Das macht es zwar auch nicht besser, es ist aber ein Unterschied, ob jemand bewusst ein Gebäude oder auch ein Zelt anzündet und dabei bewusst den Tod oder schwere Verletzungen von Bewohnern in Kauf nimmt.
 
Das macht es zwar auch nicht besser, es ist aber ein Unterschied, ob jemand bewusst ein Gebäude oder auch ein Zelt anzündet und dabei bewusst den Tod oder schwere Verletzungen von Bewohnern in Kauf nimmt.

100% :T


Brandstiftung allgemein:
Viele sind sich gar nicht bewusst, bzw. machen sich kaum Gedanken darüber das eine Brandstiftung einem (versuchten) Mehrfach-Mord gleich kommt.

Man zündet nicht bloß ein Gebäude an:
Man nimmt in Kauf, dass ALLE darin sterben und außenstehende Verletzt werden.
In zweiter Instanz ist man dazu bereit ganze Existenzen von Personen zu ruinieren.

Ein Anschlag mit Brandbeschleuniger erhöht ebenfalls die Chance, dass Personen nicht Ersticken (in einer der drei möglichen Formen), sondern bei Bewusstsein verbrennen, bzw. schwere Brandwunden davon zu tragen.

Was ebenfalls ganz oben auf der ekligsten Art zu sterben Liste steht. (bzw. der ekligsten Arten von Verletzungen)

Das ist meiner Meinung nach relativ weit oben auf der Top-Liste der ekligsten Verbrechen, die Mensch begehen kann.

Dann auch noch ein Flüchtlingsheim - das die Kür der Asozialität darstellt.



Wer dazu bereit ist, hat meiner Meinung nach in dieser Gesellschaft nichts mehr verloren.
IMO ist das ein Fall für die lebenslange Sicherheitsverwahrung.
 
Nicht wirklich, da es auf ein schweres Maß an irrationalem Schwachsinn im Kopf des Täters hinweist wärs eher ein Fall für eine Zwangseinweisung. Den für die Gesellschaft (kurz bis mittelfristig) Kostengünstigeren einfachen Gefängnisaufenthalt will ich denen natürlich nicht vorenthalten falls sie den vorziehen.

Aber ich hab ja schon öfter mal angemerkt das es schade ist das unsere Gesellschaft noch nicht so weit ist. Europa und insbesondere die skandinavischen Länder sind aber schon auf einem ganz akzeptablem weg.
 
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