[Politik und Gesellschaft] BKA: 45 Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte im Jahr 2016

Wie der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, mitteilte, gab es im Jahr 2016 bislang 45 Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland. Die größte Sorge hierbei sei, dass die Qualität der Gewalt steigt, so Münch.

Die meist männlichen Täter kamen dabei großteils aus dem Ort, in dem auch der Anschlag verübt wurde. Auch wenn es hierbei keine Erkenntnisse zu überregionalen rechtsextremistischen Strukturen gebe, bestehe durchaus das Risiko der Bildung krimineller oder gar terroristischer Strukturen.

Auch die steigende verbale Gewalt im Internet gegen Flüchtlinge sei besorgniserregend. "Wir gehen davon aus, dass verbale Gewalt eine Vorstufe für Übergriffe auf Flüchtlinge sein kann - die Sprache kommt häufig vor der Tat."


Bild:
Quelle:
 
3000 Fälle von verbaler Gewalt.
Dann geht es um 45 "Anschläge"
Das kann man nicht vergleichen.

Aber ok, scheinbar besteht kein Interesse an derartigen Statistiken.
Wie gesagt, da die Leute hier die sonst immer solche Statistiken anführen diesmal keine bringen gehe ich davon aus, das der Trend rückläufig ist.

edit:

freudiges ist zu vermerken.
Das Jahr ist nun fast halb rum und wir hatten nur 45 Anschläge.
immer noch 45 zu viel, klar.
Aber, 2015 waren es um die 1000!!



ist damit erkennbar, das der Rechtsruck abgewendet wurde?

Oder liegt das einfach daran, das die Medien 2016 mehr andere Themen hatten?
 
Blubber dir selbst einen zurecht.

Aber da du ja unfähig bist, zu googlen:

Und ganz ehrlich: sei froh, das ich hier in den News kein Mod bin, ansonsten hättest du für deinen arroganten Schwachsinn jetzt eine weitere Auszeit von mir bekommen.
Wir sperren gelegentlich User wegen unerträglicher Blödheit. Das Schlimme am Blödsein ist, dass die Betroffenen das meist selber nicht merken. Wenn Du von einem Moderator entsprechend verwarnt wirst, arbeite an Deinem IQ.
 
freudiges ist zu vermerken.
Das Jahr ist nun fast halb rum und wir hatten nur 45 Anschläge.
immer noch 45 zu viel, klar.
Aber, 2015 waren es um die 1000!!

Ui, hat da doch noch Google bemühen können... Scheinbar hat er aber auch da wieder vergessen, die Artikel zu lesen. Nur Überschriften zu lesen reicht nicht.

Vor allem ist der Anteil der Gewalttaten gestiegen: So registrierte das BKA im vergangenen Jahr 173 Fälle, während es 2014 nur 28 gezählt hatte. Davon handelte es sich bei 92 Übergriffen um Brandstiftungen, 2014 waren es noch 6. Im laufenden Jahr haben die BKA-Staatsschützer bislang bereits 35 Übergriffe auf Flüchtlingsheime erfasst.

Und jetzt schauen wir nochmal auf den ersten Artikel, um was es sich dort genau handelt. Genau: Brandanschläge.


Danke für die Drohung und die Wiederholung dessen was ich 2 Minuten vor dir geschrieben habe :confused:
Nicht vor mir geschrieben: Nachträglich reineditiert. Innerhalb von 5 Minuten werden bei uns keine Edithinweise angezeigt.

Wie viele Reinfälle möchtest du heute noch schaffen?
 
Ist doch klar, das waren alles Selbstzündungen. :m

So langsam läuft mir die Galle über, deshalb klärt das lieber im P&G.
 
Es waren sicherlich nicht Selbstzündungen. Warum du deshalb meine Kritik am schwachen Artikel des TS löschen musstest, könntest du vielleicht mal näher erklären.
 
@ hezu
stimmt, danke für die Aufklärung.
Damit hat sich das wohl ein Glück seit 2015 nicht (edit: kaum) verschlimmert.
Im Vergleich zu 2014 und den Jahren davor ist es aber immer noch extrem viel.

Es ist auch irgendwie egal ob die Flüchtlinge vielleicht in der Hälfte der Fälle (edit: was ich bezweifle) selbst Feuer gelegt haben oder ob es Anwohner oder Nazis waren.
Anschlag bleibt Anschlag.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, es gab tatsächlich einen dokumentierten Fall wo ein Flüchtling nicht zufrieden mit der Wohnsituation war und deshalb Feuer gelegt hat. Zusätzlich hat er auch n Hakenkreuz gesprüht damit man es eben der rechten Szene zuweisen hat können.

Ob die Hälfte der Brandanschläge jetzt von Flüchtlingen begangen wurde sei mal so dahingestellt...
 
@freudenkind
Komm runter.
Niemals nicht hatte ich das unterstellt.
Ziemlich schnell interpretieren hier einige das was sie gerne lesen wollen.

Ich wollte nur den Hinweis an alle geben die der Meinung sind das Flüchtlinge auch Brandanschläge auf die eignen Unterkünfte machen, das das völlig irrelevant ist.
Selbst wenn (was ich sehr stark bezweifle) 50% der Anschläge von Flüchtlingen begangen worden sind, dann haben wir immer noch eine extrem hohe Zahl an Anschlägen von anderen Gruppen.

Im Endeffekt wollte ich nur sagen, es ist doch fast egal wer die Anschläge begeht, wenn es darum geht deren Unmenschlichkeit und Gefährlichkeit hervorzuheben.
Bei so nem Brandanschlag können leicht Menschen sterben.

@freudenkind
nein, das war keine Provokation mit "der hälfte"...
du willst es nicht verstehen.

Menschen die sowas machen sind für mich das letzte.
Dabei ist es mir egal woher sie kommen und warum sie so was machen.
 
:m

OK, rechnen ist also auch nicht deine Stärke. 45 in viereinhalb Monaten würde (für deine achso geliebte Statistik) zum Ende des Jahres auf 120 steigen, wenn die Rate gleichbleibt. Aber klar, es hat sich nicht verschlimmert... :m

"Ich mach' mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ...."

Für mehr lohnt es nicht, sich mit dir zu unterhalten, denn du leidest unter absolutem Realitätsverlust.

Naja, es gab tatsächlich einen dokumentierten Fall wo ein Flüchtling nicht zufrieden mit der Wohnsituation war und deshalb Feuer gelegt hat. Zusätzlich hat er auch n Hakenkreuz gesprüht damit man es eben der rechten Szene zuweisen hat können.

Ob die Hälfte der Brandanschläge jetzt von Flüchtlingen begangen wurde sei mal so dahingestellt...

Wurde ja hier im Thread ja auch schon aufgeführt, und nirgendwo wurde sowas dementiert. Nur liegen eben doch aus Erfahrung die Wahrscheinlichkeiten hoch, das eben nicht "die Hälfte" alles Brandanschläge von Flüchtlingen selbst durchgeführt wurden. Ausnahmen bestätigen die Regel, war schon immer so, wird auch immer so bleiben.

Die Wahrscheinlichkeit aufgrund der Erfahrungswerte aus vergangenen Jahren sagt einem aber, das die Mehrzahl eben jener Brandanschläge einen rechten Hintergrund haben. Und nein, extra für kbn: Das ist nicht gleichbedeutend, das die Täter gleich aus der rechten Szene/Milieu/sonstiger rechter Organisation kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ hezu
für dich editiere ich dann auch noch das Wort "kaum" rein.
Dann musst du dich nicht mehr aufregen...

Im Ernst, die Zahlen sind drastisch gestiegen in den letzen 10 Jahren oder so.
Da ist der mögliche Anstieg 2016 eher gering aka "kaum".

Müssen wir hier echt über 20 Fälle mehr oder weniger reden?
Die Sache an sich ist schlimm genug, auch wenn es nur 3 Fälle wären.
 
Das Problem bei solchen Posts ist, der Effekt, der in in dem Video von Seedys Thread Die Gefahr der Echokammer, oder warum unser P&G nur halb so schlimm ist. erwähnt wird.

Was kbn das sagt ist inhaltlich nicht angreifbar, weil er nicht sagt, daß es so so. Auch Larius äußert sich nicht so, wobei er nur darauf hinweisen will, daß es für die Aussage seines Beitrags keine Rolle spielt.
Aber auch wenn es verneint wird, so wird dennoch eine Aussage formuliert, die im Gedächtnis bleibt:
Die Hälfte der Anschläge ging von den Flüchtlingen selber aus.
Das ist wie "Ich sage jetzt nicht "rot" und ich möchte auf keinen Fall, daß Du jetzt an "rot" denkst".

EDIT: Und ja, kbn, auch wenn Du keine feste Meinung vertrittst, oder vertreten möchtest, so unterstützt Du mit solchem Verhalten eine Meinung.
 
...
Was kbn das sagt ist inhaltlich nicht angreifbar, weil er nicht sagt, daß es so so. ....

er sagt es nicht nur, er meint es auch nicht.

Es ging darum aufzuzeigen, dass es womöglich egal ist wer die Anschläge verübt.
Als direkte Antwort auf die einzelnen Fälle in denen das wirklich so war.
Menschen gefährden andere Menschen oder zerstören mindestens das Eigentum anderer Menschen. Das geht gar nicht.
Egal wer die Täter sind.

Warum genau ist denn offensichtlich vielen so wichtig wer die Täter waren?
Warum ist es denn für manche schöner wenn Flüchtlinge ihre eigenen Unterkünfte anzünden?
Warum ist es für andere wiederum schöner wenn es alles Nazis waren?

Zumindest waren es wohl alles Täter die in Deutschland leben.
Müsste das nicht reichen?
Ist jede weitere Unterscheidung nicht genau das Gegenteil einer toleranten, multikulturellen Gesellschaft?
Warum ausgrenzen durch Unterscheidungen der Täterherkunft?
 
er sagt es nicht nur, er meint es auch nicht.


Davon bin ich mal ausgegangen. Es geht nicht darum, daß es schöner wäre, wenn Nazis zündeln. Am Mordversuch ist gar nichts schön, egal wer der Täter ist.
Natürlich sind die Anschläge in der Regel fremdenfeindlich. Es muß auch nicht verschwiegen werden, daß ein Haus auch aus anderen Gründen brennen kann, solange man nicht den Eindruck vermittelt. Fremdenfeindlichkeit sei nur eine von vielen Möglichkeiten.

Deinen letzten Absatz magst Du gerne stehen lassen, aber Kommentieren werde ich das bestimmt nicht.
 
Warum genau ist denn offensichtlich vielen so wichtig wer die Täter waren?
Warum ist es denn für manche schöner wenn Flüchtlinge ihre eigenen Unterkünfte anzünden?
Warum ist es für andere wiederum schöner wenn es alles Nazis waren?

Zumindest waren es wohl alles Täter die in Deutschland leben.
Müsste das nicht reichen?
Ist jede weitere Unterscheidung nicht genau das Gegenteil einer toleranten, multikulturellen Gesellschaft?
Warum ausgrenzen durch Unterscheidungen der Täterherkunft?

Nein.
Das wäre keine Toleranz, das wäre Ignoranz.
Dabei geht es nicht um Herkunft per se. Es Geht um Gemeinsamkeiten zwischen den Tätern.
Ein Gruppenmerkmal, dass dir ein Hinweis auf Ursache gibt.

Wenn du aufgrund von Toleranz plötzlich Ignorant wirst, schneidest du dir ins selbe Fleisch.
Toleranz, bedeutet " noch erträgliche Abweichung vom Soll".
Brandstiftung ist keine ertragbare Abweichung, es ist eine Straftat.

Es geht dabei auch nicht darum eine ganze Gruppe pauschal zu verurteilen.
Es geht darum, eine gemeinsames Merkmal einer Tätergruppe zu finden.

Dabei ist nun egal, ob es Herkunft, oder Gesinnung ist.

Natürlich bleiben die Verfahren weiterhin Einzelfall Prüfungen.
Es geht aber darum zu Zeigen, dass wir ein Problem damit haben, dass eine bestimmte Gruppe zunehmend radikaler wird und mehr Täter hervorbringt, als gewöhnlich.
 
Es geht aber darum zu Zeigen, dass wir ein Problem damit haben, dass eine bestimmte Gruppe zunehmend radikaler wird und mehr Täter hervorbringt, als gewöhnlich.
Nazis zündeln
Flüchtlinge klauen und grabschen

Immer eine Schublade bereit halten, einen Kamm für alle, differenzieren ist einfach zu unbequem.
 
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