Naja, der Artikel ist zwar interessant, aber in Sachen Bitcoin ist die Schlussfolgerung schon mal grundlegend falsch.
Ein abenteuerliches Geschäft: Für eine virtuelle Recheneinheit, die durch nichts und niemanden gedeckt ist, die auch nicht als allgemeines Zahlungsmittel anerkannt ist, wurden Ende dieser Woche rund 15.000 Dollar bezahlt.
Das ist schlicht und einfach absurd. Aber solange der Preis steigt und Bitcoin-Besitzer daran glauben, noch irgendjemanden zu finden, der ihnen einen noch höheren Betrag zahlt, solange kann der Hype weitergehen. Die Blase treibt die Blase - bis sie platzt.
So gesehen könnte Bitcoin der Vorbote eines viel größeren Crashs sein. Wie auch immer die nächste Krise aussehen und was auch immer sie auslösen wird, eines ist sicher: Wenn die Magie des Geldes verschwindet, steht mancher Hohepriester nackt da.
Aha, Blase, absurd sind zwar für eine nüchterne Betrachtung denkbar ungeeignete Begriffe, aber das ist geschenkt.
Wenn die Altcoins ein Vorbote eines viel größeren Crashs sind, dann würdent die AltCoin Kurse nahezu senkrecht in die Höhe schnellen, wenn sich der Mega Crash anbahnen würde..
Was macht der Geldbesitzer wohl, wenn er Zustände wie in Zypern, Griechenland oder gar Venezuela fürchten müsste? Richtig, er wird alles versuchen die Kohle dem Zugriff des Staates zu entziehen, und es in Tauschobjekte umzuwandeln, die es ihm ermöglichen, sie weltweit gegen Waren, Güter und Dienstleistungen einzutauschen.
Die Griechen standen deshalb täglich stundenlang in der Schlange vor den Geldautomaten um sich ihre 50€ zu holen, weil sie eben sonst zu keinem Zahlungsmittel gelangen konnten. Hätten sie AltCoins gehabt, dann hätten sie sich den staatlichen Repressionen entziehen können.
"Ihr wollt 30% meines Guthabens als Sondersteuer abschöpfen? Klar, bitte doch, von den 100€ auf dem Konto gerne. Bei den 100.000€ in AltCoins schaut ihr aber in die Röhre, weil ihr an die nicht ran kommen könnt.