[Politik und Gesellschaft] Berlin: Kein Cannabis-Verkauf in Kreuzberg

index.jpg In Berlin-Kreuzberg hätte der legale Verkauf von Cannabis bald möglich sein können. Die grüne Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann beantragte zwei Coffeeshops. Das Bundesinstitut für Arzneimittel hat dem Kreuzberger Antrag auf den Modellversuch jedoch heute abgelehnt.

Herrmann zeigte sich enttäuscht darüber, dass das Bundesamt auf die Hauptargumentation des Bezirks nicht eingegangen sei. Der Antrag sei vor allem mit dem Jugend- und Verbraucherschutz begründet worden. Als Scheitern will sie die Ablehnung dennoch nicht verstanden wissen. Allein dass eine Diskussion weit über die Bezirksgrenzen hinaus entstanden sei, sei ein großer Erfolg.

Innensenator Frank Henkel (CDU) begrüßte die Ablehnung. Diese Entscheidung sei vernünftig und verantwortungsvoll, sagte er. Der Staat darf nicht zum Dealer werden.‎


 
Ach, wenn wir diese Verbrechen tilgen, ist das nicht zum Wohle aller? Wegen bestehender Gesetzgebung? Was ist denn das für eine Argumentation? Der folge ich nicht.
 
Tja, da wär die Mauer zu was nütze gewesen. Drogies in den Westen und die nicht kiffenden, arbeitenden Musterbürger ab in den Osten.

Eigentlich nicht. Vielmehr wird dadurch deutlich, daß das Wirtschafts-/Gesellschaftssystem, in dem es Kiffer gab, das erfolgreichere war.
 
Ach, wenn wir diese Verbrechen tilgen, ist das nicht zum Wohle aller? Wegen bestehender Gesetzgebung? Was ist denn das für eine Argumentation? Der folge ich nicht.
Musst du ja nicht, da deine grundgesetzwidrigen Ergüsse, von der Freiheit der Meinungsäusserung gedeckt werden.
Schön, wenn man menschenrechtswidrige Vorschläge rausposaunen darf und dennoch weiterhin durch das geschützt wird, was man ablehnt.

Vollumfängliche Massenübrwachung plus Gehirnimplantate, die Schmerzen auslösen, damit man Kiffen eindämmt.
Echt, sowas Abgefahrenes muss man sich mal ausdenken können.
Haste Vorschläge, wie man den Urheberrechtsverstössen beikommen kann? Stromstösse in die Klöten? :D
 
Es bedarf nur einer geringen Änderung und schon steuern wir endlich auf ein gewalt- und verbrechensfreies Deutschland zu. Und wenn man diesem Beispiel folgt, dann auch Europa und später die Welt.

Das finde ich erstrebenswert.
 
Es bedarf nur einer geringen Änderung und schon steuern wir endlich auf ein gewalt- und verbrechensfreies Deutschland zu.
Davon hat ja nicht mal Mielke geträumt.
Da hast du dir echt was vorgenommen. aber kein Problem, sind ja nur ein paar geringe Änderungen. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Viel interessanter fände ich es, wenn einfach keiner mehr Drogen nimmt und auch keinen Zugang dazu hat.
Wieso arbeiten wir nicht einfach darauf hin?

Schärfere Gesetze müssen her, die Konsumenten für mindestens 3 Jahre in den Knast schickt. Und die Dealer für mindestens 10.

Dazu müsste man die Ursache bekämpfen, schärfere Gesetze bringen, wie man an anderen Ländern sieht erstmal wenig.
Aber warum nehmen die Menschen überhaupt Drogen?
 
Drogenmissbrauch ist menschenrechtskonform?
Jepp, solange man sich das Zeug selbst gibt ist das durchaus der Fall.

Jedoch könnte man ja mal Artikel 12 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Bezug auf die Verfolgung von Drogenkonsumenten behandeln. Auch mit Augenmerk auf Artikel 29 Absatz 2.
Und "zack" würde des Trolles Chip knistern......
 
Bitte, falls ihr euch zu dem allgemeinen Thema Drogenpolitik etc. ausrauschen wollt nehmt diesen Faden.

Das Thema ist auch noch nicht abgehakt, denn Bremen, Köln und Hamburg wollen das auch und analysieren gerade die Berliner Absage.

Gruß
Baer
 
Ich hoffe das es sich durchsetzen kann. Es würde den Konsum und die Abgabe deutlich verbessern. Gleichbleibender Preis, Weniger "drogen" dealer auf den Strassen die die Kid´s dazu brigen würde es zu Probieren und die Preise währen gleichbleibend und konnten versteuert werden.

mfg Saprox
 
Weniger "drogen" dealer auf den Strassen die die Kid´s dazu brigen würde es zu Probieren
Ich denke, das ist etwas zwiespältig zu sehen. Ein mir bekannter Dealer hat mir mal erzählt, dass die meisten tatsächlichen Dealer (also eben nicht die Leute, die in kleinem Umfang selbst anbauen und das an Freunde verkaufen, sondern die letztlich von der Mafia gestützten) Gras quasi nur als Goodie verkaufen, weil die Gewinnspanne wesentlich niedriger ist als bei anderen Drogen. Ich nehme an, es gibt hier zu wenig Möglichkeiten zu strecken bzw. der Preis ist allgemein zu niedrig, als dass sich das wirklich lohnen würde :unknown:

Wenn das stimmt, würde eine Legalisierung von Cannabis nur dafür sorgen, dass weniger Cannabis auf den Straßen angeboten wird. Das wäre natürlich auch schonmal gut und bewirkt vielleicht auch, dass diejenigen, die sowieso nur Gras rauchen wollen, gar nicht erst in Kontakt kommen mit anderen Substanzen. Who knows.
 
Hängt vielleicht auch davon ab, wo man wohnt (das heißt: wie komplex die Bezugswege für den Dealer sind) und wo man es dann her bekommt :unknown:
 
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