Gesperrt für kritische Amazon Rezension?

Entenhausem ...? Also ich sag eigentlich immer Dummland ... aber wir schweifen ab !
 
Dasselbe Problem wie mit Facebook - Sperren sind willkürlich, denn nach geltendem Recht müsste immer ein Richter dies festlegen, also NACH einer Klage mit entsprechendem Urteil.

"Hausrecht"?
Warum sollte eine Firma einen Richter brauchen um zu entscheiden mit wen Sie auf ihrer Plattform was machen lässt?
Oder hast du gedacht Facebook ist eine offene Plattform zur freien Meinungsäußerung für alle?
 
Och, Shell und Esso hatten auch mal so gedacht. Bis Brent Spar :D
Selbst bei Riesen gibt es irgendwann mal einen Punkt, wo der Verbraucher sagt: nu is jut.
 
Amazon geht mittlerweile recht rabiat gegen gekaufte Bewertungen vor. Es gibt ja diverse Plattformen, die einem Artikel vergünstigt oder kostenlos (per Paypal-Cashback, damit Amazon es nicht so leicht bemerkt) zusenden im Tausch gegen Produktreviews. Hast du irgendetwas in der Richtung mal gemacht?

Wäre die einfachste Erklärung. Alternativ bist du vielleicht der Kollateralschaden des Algorithmus, der diese Leute aussiebt. Vielleicht hast du Reviews für einen Verkäufer geschrieben, der auf die Blacklist geflogen ist und man hat angenommen, dass deine Reviews eben auch gekauft waren.

Machen kann man dagegen nicht viel, außer sich neu anzumelden mit neuer Adresse und neuer Bankverbindung. Ist dann allerdings schon eine ziemliche Grauzone...sollte aber funktionieren. Oder halt einfach damit leben, dass man keine Reviews mehr schreiben kann.
 
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  • #25
Amazon geht mittlerweile recht rabiat gegen gekaufte Bewertungen vor. Es gibt ja diverse Plattformen, die einem Artikel vergünstigt oder kostenlos (per Paypal-Cashback, damit Amazon es nicht so leicht bemerkt) zusenden im Tausch gegen Produktreviews. Hast du irgendetwas in der Richtung mal gemacht?

Wäre die einfachste Erklärung. Alternativ bist du vielleicht der Kollateralschaden des Algorithmus, der diese Leute aussiebt. Vielleicht hast du Reviews für einen Verkäufer geschrieben, der auf die Blacklist geflogen ist und man hat angenommen, dass deine Reviews eben auch gekauft waren.
Ich finde es ja sehr gut, dass sie dagegen vorgehen aber nein ich habe nichts in der Richtung gemacht.
Die einzigen Dinge, die mir dazu einfallen sind:
- ich habe öfter Dinge über eine Weiterleitung von MyDealz auf Amazon bestellt
- ich nutze das Chrome Addon um eine Hand voll YouTuber zu unterstützen - dieses Addon fügt ein "tag=<username>" ans Ende jeder Amazon URL die dann somit wie Ref-Links funktionieren und diesen Partnern etwas vom Kaufpreis abgeben

Machen kann man dagegen nicht viel, außer sich neu anzumelden mit neuer Adresse und neuer Bankverbindung. Ist dann allerdings schon eine ziemliche Grauzone...sollte aber funktionieren. Oder halt einfach damit leben, dass man keine Reviews mehr schreiben kann.
Naja viele Leute haben Zweitaccounts - auch bei Amazon.
Damit kann man bei manchen Rabattaktionen mehrfach teilnehmen o.ä. aber bei Amazon habe ich das noch nie gemacht.

Für mich ist es mit dem Amazon Konto wie bei vielen Online Konten heutzutage: Das ist mein persönliches Konto mit meinen alten Bestellungen, meinen (Wunsch-)Listen usw. - ich möchte nicht auf ein anderes umsteigen.
Auch müsste ich mir dann ggf. vor einem Kauf überlegen, ob es sein könnte, dass ich irgendwann eine Rezension zu diesem Produkt schreiben will das ist quatsch.

Grüße, psp
 
Zuletzt bearbeitet:
Manche Rezensionen enthalten auch Tipps zu Zubehör oder Handhabung, die man so weder in der Anleitung noch sonstwo im Netz finden würde.

Das sind für manche nur Kleinigkeiten, aber wenn ich weiß, dass ich die Schuhe besser in 39 bestelle und sie passen dann, ist das gut für mich.

This.
Ich checke bei Amazon immer gerne Retail Versionen von Spielen, in den häufigsten Fragen steht ganz oben IMMER, ob Steam-Zwang einher geht, was leider in der Beschreibung gerne nicht erwähnt wird, weswegen man sich selten sicher sein kann, ob nun ja oder nein.

Man muss natürlich wissen, wie man Bewertungen/Rezensionen zu lesen hat. Gekaufte Fake Reviews sind natürlich ein bekanntes Problem, Leute haben sich auch schon gegenseitig verklagt, weil sie mit einer Bewertung nicht zufrieden waren. Negativ-Bewertungen als Proteset sind bei Steam immer wieder großes Thema, weswegen der Epic Store von Devs dafür gefeiert wird, gar keine Reviews anzubieten. Den Kunden mundtot zu machen, halte ich aber auch nicht für die richtige Alternative.
 
"Hausrecht"?
Warum sollte eine Firma einen Richter brauchen um zu entscheiden mit wen Sie auf ihrer Plattform was machen lässt?
Oder hast du gedacht Facebook ist eine offene Plattform zur freien Meinungsäußerung für alle?
Es gibt durchaus mindestens ein Urteil, dass Facebook sein Hausrecht eben nicht beliebig ausüben darf, darauf bezieht Goetz sich vermutlich.


Ich hatte vereinzelt Kontakt mit dem regulären Amazon-Support und habe ziemlch gute Erfahrungen mit dem gemacht.
 
Gleichartige Fälle findet man mehrere über Google. So wird bei Büchern z.B. vermutet, daß mehrere Rezensionen von Büchern des selben Autors schon als verdächtig angesehen werden könnten.
 
Ich finde es ja sehr gut, dass sie dagegen vorgehen aber nein ich habe nichts in der Richtung gemacht.

Wie gesagt - dann bist du sehr wahrscheinlich einfach in das Raster des Algorithmus' gefallen, der Fake-Reviews bzw. Incentivized reviews aussortiert. Vielleicht hast du mehrere Reviews für einen Anbieter geschrieben, bei dem sich im Nachhinein herausgestellt hat, dass er Vergütungen angeboten hat. Auch wenn du keine Vergütung erhalten hast, wird da vielleicht etwas gröber aussortiert.

Abgesehen davon den Support anzuschreiben oder ein neues Konto zu erstellen, kann man da ohne unverhältnismäßigen Aufwand nichts weiter machen. Es hat für Amazon halt keine besonders dringliche Priorität und sie haben ohnehin das Hausrecht.
 
Was in der Sache recht spannend wäre: Man kann ja Auskunft über seine Daten erhalten, die Amazon über einen speichert. Da gibt es ja mehere Formen. In diesem auf dem 35C3 wurde das ja mal visualisiert. Die haben dann nach ewigem nachhaken u.a. ein Excel Dokument mit 15.000 Einträgen bekommen, wo jeder Klick mit Datum etc. vermerkt war (für 1 Jahr Accountexistenz). Vielleicht lässt sich aus einer solchen Sache noch was rauslesen, wenn alle Stricke reißen. Ansonsten bleibt nnur der Weg über den Support und da dies kein klassischer Fall ist, den man mit einem Monat gratis-Prime lösen kann, kann es schon schwer werden.
 
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  • #31
Wie in Post #11 von mir erwähnt könnte das eine gute Idee sein.

Leider finde ich von Amazon keine Mailadresse und meine bisherigen Supportfälle habe ich per oder Hotline gelöst.
Ansonsten dürfe doch dafür geeignet sein.

Ich muss zugeben ich habe ein bisschen Angst davor, dass Amazon darauf keinen bock hat, mir die Daten gibt und dann den Account einfach dicht macht - ein wichtiger Kunde bin ich für die sicher nicht :D

Grüße, psp
 
Bissl dickes Fell brauchst du da schon um 'ne sinnvolle Datenzusammefassung zu . Das Formular wird dort aber auch empfohlen.

Die Frage ist halt ob du mit dem Datensatz dann was anfangen kannst und ob da der Grund für die Sperre draus ersichtlich wird. Ich denke mal eher nicht. Da wirst du wohl auch mit den Skripten für die Auswertung arbeiten müssen.

Aber spannend kann das schon sein. Mach mal, würde mich auch interessieren. :-)
Ich überlege auch gerade aus Interesse das mal anzufordern...
 
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  • #33
Die Frage ist halt ob du mit dem Datensatz dann was anfangen kannst und ob da der Grund für die Sperre draus ersichtlich wird. Ich denke mal eher nicht. Da wirst du wohl auch mit den Skripten für die Auswertung arbeiten müssen.
Naja erstmal würde ich damit in dieser Sache weiterkommen wollen: Die Rezensionen gehören doch zu meinen Daten (?!) d.h. sind sie nicht dabei, müssen sie (offiziell) definitiv gelöscht worden sein und das bezweifle ich, da es sicherlich schon Fälle gab bei denen sie nachträglich wieder freigeschaltet wurden.

Danke für den Link ich werde versuchen, auch an diese Daten zu kommen.

Grüße, psp
 
Wäre die einfachste Erklärung. Alternativ bist du vielleicht der Kollateralschaden des Algorithmus, der diese Leute aussiebt.

Genau das ist mir mit EA passiert. System hat einen Algorithmus der deinen account als was auch immer markiert.
Der Support hat dann unter Umständen nicht direkt die Möglichkeit das wieder geradezuziehen.
 

Oder dagegen ankämpft, je nachdem wer gerade das Portemonnaie öffnet. :m

Übrigens: Stahl hilft nicht nur gegen die „Zensur“ durch Facebook, sondern auch, wenn Facebook, Twitter und Co partout nicht zensieren, pardon, löschen wollen – den „Erstschlag“ gegen unerwünschte Postings gibt es zum Festpreis von 99,90 Euro.

 
So, ich war brav und habe heute die Daten, die ich von Amazon bekam, kurz beschrieben. Nachdem ich nie eine Rezension verfasst habe, kann ich leider nicht sagen, wo die gespeichert wird, aber eigentlich müsstest du darüber deinen Text wieder bekommen.
 
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  • #39
Also ich habe die Amazon Anfrage am 01.05. gestellt und die Daten heute also ca. 3 Wochen später erhalten.
Sie sind ähnlich wie von beschrieben - ich glaube Amazon hat die Lesbarkeit sogar verbessert - zumindest bräuchte ich keine Scripte zum Auswerten.
2019-05-21 00_54_47-Privacy Central.png
Was ich besonders interessant fand:
- Von 2014 bis heute habe ich ca 550 Artikel dort bestellt
- Insgesamt habe ich ca 1300 Suchbegriffe eingegeben (ich suche wohl selten lange auf Amazon^^)
- In der "Order_history" sieht man alle bisher getätigten Bestellungen aller Amazon Seiten (auch z.B. amazon.co.uk) und kann die Gesamtausgaben viel einfacher zusammenrechnen als z.B. über DIESE Möglichkeit
- Sogar die verwendeten "unsichtbaren Couponcodes" (wenn man bei Aktionen auf "Coupon aktivieren" klickt) samt den Amazon-internen Namen der Promo-Aktionen werden aufgelistet

Zurück zum Thema:
Es waren keinerlei Informationen zu (meinen) Rezensionen vorhanden!
Die Dokumente lesen sich auch so, als wäre das nicht vorgesehen daher mein Appell an euch:
Wer mindestens eine Amazon Rezension verfasst hat und diese Daten anfordert: Bitte lasst mich wissen, ob eure Rezension in diesen Daten auftaucht.

Was mich stutzig macht:
1. Über die Google Suche konnte ich noch einige Kommentare unter Amazon Rezensionen anderer finden, die ich vor einigen Jahren gepostet habe - diese sind online, aber nicht in den DSGVO Infos enthalten.
(Auch Kommentare unter Rezensionen anderer darf ich nicht mehr verfassen!)
2. Meine "Likes", die ich zu anderen Rezensionen abgegeben habe (der Button "Nützlich") sind auch nirgends zu finden.

Sollte jemand, der Rezensionen verfasst hat diese nicht in seinen Amazon Daten finden, werde ich nachhaken - ansonsten ist an der Stelle Schluss und ich werde niemals erfahren, warum ich keine Rezensionen mehr auf Amazon verfassen darf :eek:
Ich gehe aktuell davon aus, dass Amazon meine Rezensionen tatsächlich gelöscht hat.
2019-05-21 01_00_24-Ihr Profil.png

Grüße, psp
 
Zuletzt bearbeitet:
Vorschlag meinerseits: ich verfasse demnächst eine Rezension und frage anschließend meine Daten ab. Kann halt etwas dauern, aber dann gibt es eine Vergleichbarkeit.
 
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