Die "Erfolge" der AfD

ich kann das nicht sehen, dass "der" Islam extremer auf Angriffe reagiert als andere Religionen.
Hast du da ein konkretes Beispiel?
 

Ka,
Westergaards Karikatur des Propheten Mohammed mit einer Bombe als Turban – eine von zwölf Karikaturen zum gleichen Thema, die die dänische Tageszeitung Jyllands-Posten am 30. September 2005 unter dem Titel Das Gesicht Mohammeds veröffentlicht hatte – löste eine internationale politische Kontroverse mit weltweiten Demonstrationen aus, da viele Muslime und muslimische Staaten sich beleidigt fühlten.

Sind das etwas alles Islamisten gewesen?

Dazu:


Ich vermisse die weltweiten Proteste der Katholiken ;)

Den Islam unreflektiert in Schutz zu nehmen ist genau so kurzsichtig, wie ihn unreflektiert zu verurteilen..
 
mag sein.
Allerdings weiß ich auch nicht in wieweit es auch bei anderen Religionen und auch bei Christen in anderen Ländern zu diversen Demonstrationen in ähnlichen Fällen kam.
Womöglich hat da einfach nur keiner darüber berichtet weil der Islam sich halt besser als Thema verkauft.

Ich kann mir durchaus auch solche Proteste in Südamerika vorstellen.

Aber insgesamt wird es schon so sein, dass "der" Islam da extremer reagiert.

Die Frage ist nur warum?
Ist der Islam tatsächlich vom Glauben her aggressiver?
 



Hier hatte ich schon mal was in eine ähnliche Richtung geschrieben.

Ich denke, dass hat viel mit Säkularität zu tun:
Der Papst hat gegen dieses Cover Klage vor einem weltlichen Gericht eingereicht! - der Papst.
Keine Kirchenbulle, oder Katholische Fatwa. Er hat es nicht öffentlich verdammt, oder seine Anhänger zu irgendwas aufgerufen.
Er hat ganz ordinär einfach Klage eingereicht.

In islamischen Ländern sind die Autoritäten häufig Geistige UND weltliche Führer.
Sie begründen ihre Macht in der Religion, nutzen sie jedoch für weltliche Zwecke.

Grade in der arabischen Sprache ist der Islam fest verwurzelt:
Wie hier in DE man noch mal sowas sagt wie "Gott sei dank", haben viele Arabische Sätze einen Göttlichen Bezug.

Du kannst also nicht mal ein normales Gespräch führen ohne 20 Mal Allah und Mohammed zu erwähnen.
Das macht säkulares Denken sehr schwer.

Auch das 5 Mal am Tag beten und die Essensvorschriften
Damit wird die Religion in deinen Alltag eingewoben.

Wo Christen einmal in der Woche in die Kirche gehen und den Rest der Woche faktisch atheistisch Leben.
Haben Moslems 45mal gebetet.

Das die Religion so stark in den Alltag verwurzelt ist, erhöht natürlich auch extrem ihren Stellenwert im Leben.
Wo Christen sich denken "ach da hat irgend ein Spinner mal wieder was über Jesus gesagt"
Greifst du bei den Moslems nicht nur ihr wöchentliches Ritual an - du greifst den Mittelpunkt ihres Lebens an.

Damit ist klar, dass du eine viel stärkere Reaktion bekommst.

Edit: Nachtrag:
Bis 2003 war übrigens die Terrorreligion Nr.1 der Hinduismus
 
Zuletzt bearbeitet:
Und bis die Trennung von Kirche und Staat für Muslime normal ist
Das werden wir vermutlich nicht erleben. Wenn der Islam in einem Land die dominante Religion ist, dann ist er auch Staatsreligion.

Das einzige Gegenbeispiel ist war die Türkei. Atatürk verordnete bei Staatsgründung die Sekularität. Allerdings driftet die Bevölkerung permanent in Richtung Islam ab. Die Regierungen versuchten immer und immer wieder den Islam stärker in die Politik einzubringen. Das Militär als "Hüter der Säkularität" rückte die Situation durch Putsche immer gerade, wenn die Politik der Sharia zu nahe kam. Doch dann kam Erdogan und entmachtete erst das Militär, bevor er begann, den Islam immer mehr zu stärken bis irgendwann mal wieder der Zustand der Staatsreligion erreicht sein wird.

Ich kann mir durchaus auch solche Proteste in Südamerika vorstellen.
Ich war schon ein paar Mal in Südamerika unterwegs. Auch wenn es so scheint, wirst du dort aber nie Proteste wegen religiöser Beleidigung erleben. Die Menschen haben dort andere Sorgen. Und die Religion ist weit weniger wichtig, als es vielleicht auf den ersten Blick erscheint.

Aber insgesamt wird es schon so sein, dass "der" Islam da extremer reagiert.

Die Frage ist nur warum?
Ist der Islam tatsächlich vom Glauben her aggressiver?
Im Koran wird an mehreren Stellen explizit dazu aufgerufen, Ungläubige zu töten. Der Koran spiegelt die Lebensweise auf der arabischen Halbinsel zur Entstehungszeit der Religion wider und gibt im Gegensatz zur Bibel den Gläubigen konkrete Anweisungen des täglichen Lebens (z.B. Meidung Schweinefleisch). Dem Islam fehlt eine Reformation, eine Überarbeitung, die diese Religion vom frühen Mittelalter in die heutige Zeit überführt.
 
Steuergeschenk - wieder so ein dämliches Wort:
Reiche Menschen zahlen im Jahr wahrscheinlich mehr Steuern, als du in deinem ganzen Leben.
Aber anteilig nicht mehr als ich.

Tja, mit Scheuklappen sieht man halt nicht viel....
Oh - argumentativ pfeifst du ja ziemlich schnell auf dem letzten Loch. ;)

So, mach mal die Scheuklappen ab und schau mal in die Nachbarländer.
Der Arbeitsmarkt ist Kacke und daraus folgt, dass die Bedingung für Arbeiter kacke werden:
Arbeitskraft ist eben auch etwas, dass Angebot und Nachfrage unterliegt.
Dazu muss ich nicht in die Nachbarländer schauen. Der Arbeitsmarkt ist auch hier schon kacke, besteht nämlich zu einem viel zu großen Anteil aus Billiglohn-Arbeitsverhältnissen.
Aber da ist dann wieder das berühmt-berüchtigte "Sozial ist, was Arbeit schafft."

Mein Cousine 3. Grades hat züchtet Zirkusflöhe in Bangladesh und verdient nur ganze 7 € die Stunde!
Sie dürfte dort zu den Großverdienern gehören. Denn im Gegensatz zu den meisten Arbeitern dort, hat sie eine durchschnittliche Monatsmiete schon nach nicht mal einem Arbeitstag drin.
Ganz schön scheiße, wenn man neoliberales Geschwätz nachplappert und das dortige Verhältnis Lebenshaltungskosten/Löhne außer Acht lässt und mit europäischen Maßstäben vergleicht. ;)

Wow, du brauchst also einen Kabarettisten um das zu wissen? Traurig.
Nein, brauche ich natürlich nicht. Aber im Rahmen meiner Meinungsfreiheit, für die du dich in einem anderen Thread doch so stark machst, darf ich ihm doch wohl zustimmen - oder?
Die Mühe, auf die restlichen dummen Sprüche wie "Wasser ist übrigens nass" einzugehen, erspare ich mir.

Punkt 1:
...
Punkt 3:
Weil wir angeblich in einer "sozialen Marktwirtschaft" leben - und in einem Sozialstaat. Gewisse Bereiche wie Bildung gehören ebensowenig unreguliert in private Hände wie bspw. die Wasserversorgung. Der Kapitalismus wird immer dafür sorgen, dass es zu einer Maximierung der Gewinne kommen wird, was automatisch bedeutet, dass Aspekte wie Qualität und/oder günstiger Preis auf der Strecke bleiben werden. Starke Lobbygruppen, die ja insbesondere die Reichen sind, werden bevorzugt und genießen idR. die Vorteile des aktuellen Systems, während der Großteil der übrigen Bevölkerung die negativen Konsequenzen derartiger Wirtschaftspolitik zu tragen hat.
Lesenswert in dem Zusammenhang:

Oder falls es mit dem Lesen hapert:
Ist als Videovortrag allerdings auch nur "kabarettähnlich" verkürzt dargestellt.

Sozialstaat heißt im Übrigen auch - wie ich Nero schon mal zu erklären versucht habe, dass wir in einer Solidargemeinschaft leben, in dem der Starke für den Schwachen zu sorgen hat (bspw. Krankheit etc.) und alle in gleicher Art und Weise nicht nur die Vorzüge unseres Staates (Schulen, Straßen, öffentl. Personenverkehr allgemein, Bäder, Kultureinrichtungen, Polizei, Feuerwehr) genießen darf, sondern auch gleichermaßen dafür zu zahlen hat.
Gerade das ist aber bei vielen Unternehmern bzw. Unternehmen mittlerweile längst nicht mehr der Fall. Selbst Staatsunternehmen (also Unternehmen, an denen Staat u. Kommunen beteiligt sind, nutzen , um Steuern zu vermeiden.

Und jetzt stell dir vor. Das alles habe ich ganz ohne Pispers und Hermann herausgefunden. Ich stimme allerdings beiden zumindest grob inhaltlich zu. Ich gehe nämlich tatsächlich ganz ohne Scheuklappen aber mit offenen Augen durch die Welt.
Vielleicht fängst du damit auch langsam mal an.
PS: Nicht wieder darüber lamentieren, du hättest ja angeblich klar gestellt, dass das alles gar nicht deine Meinung sei. So wie du dich hier äußerst, handelt es sich eher um ein Glaubensbekenntnis (Pispers: "Daran muss man glauben..." ;)) als um einen Kommentar.
 

Ja, Meinungsfreiheit bedeutet das Pispers nachplappern darfst, sie bedeutet aber auch das ich Sagen darf, dass das unreflektiert und dämlich ist.
Ich bezog mich in den Ausführungen über Meinungsfreiheit nicht darauf das Meinungen kritikfrei sein soll, ich argumentierte für Straffreiheit und gegen den staatliche Einmischungen.
Meinungsfreiheit bedeutet genau das hier: Wir haben unterschiedliche Ansichten, die wir uns gegenseitig begründen und mitteilen - der Prozess der Meinungsfindung - die Grundlage der Demokratie...
Ich find das toll :T


Ich sage auch nicht, das Kabarettisten generell Unrecht haben:
Ich treffe nur viel zu häufig Leute, die einmal Pispers gucken und diese Meinung als die Wahrheit verkünden und plötzlich denken sie hätten Ahnung.
Da diese Menschen einfach unreflektiert etwas nachplappern und vergessen, dass es eben pointiert, verkürzt und überspitzt ist.

So aber nun zu Sache:
Der Arbeitsmarkt in DE hält sich im Vergleich zu unseren Nachbarländern noch relativ gut.
Das liegt daran, dass wir die ganze Miesere mit einem ausgebauten Sozialsystem und guten, starken Gewerkschaften begonnen haben.

Der vergleich zu Griechenland/Spanien/Frankreich/Italien zeigt, dass es bei uns zwar scheiße wird - aber nicht so schnell und so stark wie bei den anderen.
Das es aber mehreren Ländern, die nah bei einander liegen und ähnlichen Lebensstandard hatten gemeinsam Berg ab geht. - Ist ein gutes Indiz dafür das es ein internationales Problem ist.
Eins das man also Lokal/National nur schwer lösen kann.

VWL ist kein einfaches Brot, dass ist ein bisschen wie in alten Grandstrategie spielen:
Du hast vor 200 Runden mal eine falsche Entscheidung getroffen, die fliegt dir jetzt gewaltig um die Ohren.
Leider geht es hier nicht um Pixel, es geht um unsere Lebensqualität.

Der Grund, warum ich den Blick so stark auf das Ausland richte:
Woher willst du wissen, ob etwas scheiße ist, wenn du keine Referenz hast?
Woher willst du wissen, ob es hausgemacht, oder von außen kommt?

Die jetzige Situation ist zum Teil hausgemacht, deswegen weigere ich mich immer nur auf andere zu Zeigen:

Ich geb dir mal einen ganz kleinen Denkanstoß:
Wieso kostet eine volle Dönertasche mit Fleisch, Salat, hausgemachter Sauce! und hausgemachtem! Zaziki und selbstgebacken! Brot.
Genau so viel, wie ein lieblos zusammen gematschtes belegtes Brötchen vom Bäcker, mit Lidl-Wurst und Aldi Remoulade.

Der Grund ist ganz einfach:
Sozial ist schön und gut, die Leute wollen es, aber scheinbar nicht:
Wenn man arbeitslos ist, ist man froh über Sozialleistungen, wenn man arbeitet will man aber nicht für die Schmarotzer zahlen.

Jedes mal, wenn du Preise vergleichst setzt DU die Arbeitnehmer unter Druck:
Jedes mal, wenn du zu Lidl gehst, machst du dich mit Schuldig.

Die Menschen wollen wohlhabender sein, als sie sind.
Deswegen kaufen sie billig und treiben damit die Spirale weiter nach unten.

Es ist sehr sehr Leicht, dass immer auf die Bösen anderen zu schieben.
Wenn man das eigene Verhalten nicht korrigiert sondern nur schimpft, ist man nur eins - ein Maulheld.

Denn im Endeffekt bist du es, der sein Geld in die Kassen der wirft.
Das typische Phänomen, die Großkonzerne anklagen, aber dennoch von ihnen profitieren. -Bigotterie

Du kannst nicht über Nike meckern, aber trotzdem ihre Schuhe anziehen.
Also du kannst schon, du bist nur sehr sehr bigott.
 

die Frage ist da halt nur, ist die Religon schuld, oder sind die Anhänger und Führer der Religion einfach ungebildeter, ärmer oder sonstwas als die des z.B. Christentums.

Ich meine, die Basis des Islams ist doch der Koran.
Ich kann mit kaum vorstellen, dass in Bezug auf anderen Menschen töten oder verletzen im Koran was anderes steht als in der Bibel.
Und mit Bibel meine ich die 10 Gebote und das neue Testament, denn das ist die Quintessenz. Sich irgend eine Stelle aus der Bibel aus dem Zusammenhang rauspicken und danach handeln ist so nicht richtig.
 
Meinungsfreiheit bedeutet genau das hier: Wir haben unterschiedliche Ansichten, die wir uns gegenseitig begründen und mitteilen - der Prozess der Meinungsfindung - die Grundlage der Demokratie...
Ich find das toll :T
Ich hatte dich schon mal gefragt, was für Argumente du hast, dass nach deiner Auffassung das Grundrecht der Meinungsfreiheit höher zu beurteilen ist als zum Beispiel das Grundrecht, dass die Ehre des Menschen unantastbar ist.
Die Strafbarkeit verschiedener Meinungsäußerungen wie Beleidigungen, Volksverhetzung und Verleumdungen entsteht ja unter anderem durch dieses Grundrecht und wird in der Abwägung als höher stehend angesehen.

Wenn du nun aber die Strafbarkeit auch solcher Meinungsäußerungen abschaffen willst bzw. als falsch empfindest, dann beschneidest du andere Grundrechte zugunsten der Meinungsfreiheit.
Dafür hatte ich gerne eine Erläuterung, warum dir das eine wichtiger ist als das andere.
Warum wir in diesen Fällen das Grundrecht der Meinungsfreiheit einschränken haben wir, glaube ich, schon hinlänglich erklärt.
Mir fehlt die Gegenerklärung.
 
die Frage ist da halt nur, ist die Religon schuld, oder sind die Anhänger und Führer der Religion einfach ungebildeter, ärmer oder sonstwas als die des z.B. Christentums.
Ich meine, die Basis des Islams ist doch der Koran.
Das ist die Frage.
Ich denke das das Problem komplexer ist, als dass man es auf so wenig Faktoren Eindampfen können.
Da hängt IMO ein komplexerer soziologischer Prozess hinter.


Ich kann mit kaum vorstellen, dass in Bezug auf anderen Menschen töten oder verletzen im Koran was anderes steht als in der Bibel.
Und mit Bibel meine ich die 10 Gebote und das neue Testament, denn das ist die Quintessenz.
Wie in der Bibel, ist auch der Koran teils sehr widersprüchlich.
Tötet die Ungläubigen steht dort genau so drin, wie das du nicht töteten sollst.
Unehelicher Sex ist genau so verboten, wie das ficken der eigenen Sklavin erlaubt.

Diese Widersprüche führen eben dazu, dass die Leute sich aussuchen, was sie grade brauchen.
Ich kann Mord mit der Bibel genau so rechtfertigen, wie ich ihn verurteilen kann - das gilt für fast alles Böse.

Übrigens würden "neues Testament und 10 Gebote sind die Quintessenz" jeden Bibel gelehrten aufschreien lassen. :D

Sich irgend eine Stelle aus der Bibel aus dem Zusammenhang rauspicken und danach handeln ist so nicht richtig.
Das Verbot von Homosexualität und das Verbot von Schalentieren stehen auf der gleichen Seite.
Hast du schon mal jemand mit einem "God Hates Shellfish" Schild gesehen? ;)
 
Ich kann Mord mit der Bibel genau so rechtfertigen, wie ich ihn verurteilen kann - das gilt für fast alles Böse.

wie gesagt, wenn man sich aus dem Zusammenhang einzelne Zeilen aus einer Geschichte rausreißt klar.
Aber genau das machen Extremisten und Sekten.

Die, die die Religion verstanden haben wissen, dass die 10 Gebote eben über allem stehen.
Und sie wissen, dass das neue Testament sozusagen eine Klärung strittiger Punkte ist, und genau das darstellt nach dem man sich richten sollte.

Beispiel:

altes Testament, Auge um Auge:
„Und wer seinen Nächsten verletzt, dem soll man tun, wie er getan hat, Schade um Schade, Auge um Auge, Zahn um Zahn; wie er hat einen Menschen verletzt, so soll man ihm wieder tun.“ (Lutherbibel 1912, 3.Mo 24,19–20)

Aufklärung im neuen Testament:
„[Jesus lehrte und sprach:] Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn.‘ Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar.“ (Lutherbibel 1912, Mt 5,38–39)"

Und wer jetzt nach dem alten Testament handelt und seine Handlungen durch das alte Testament rechtfertigt, der hat womöglich seine Religion nicht verstanden und sollte sich nicht "Christ" nennen. Ich denke das was in dem Punkt Christus gesagt hat sollte als Christ auch mehr Wert haben als das was im AT steht.

Genauso läuft es bei extremistischen Islamisten.
Man zieht sich eine Zeile raus, was aber der Prophet dazu gesagt hat wird dezent ignoriert.
 
Man zieht sich eine Zeile raus, was aber der Prophet dazu gesagt hat wird dezent ignoriert.
Nene, so einfach ist das auch nicht.
Auch Mohammed hat so manches niedergeschrieben, was als Aufforderung zu (tödlicher) Gewalt anzusehen ist.

Das Problem bei dem ganzen Zeugs, und da im Koran noch spezieller, ist, dass es eigentlich in sich schon keinen Sinn macht.

Da mag im AT stehen, Auge um Auge, Zahn um Zahn und im Koran eine andere Aufforderung zur Gewalt stehen, beides kann da ganz klar stehen, ist aber eben doch niemals wirklich klar.
Soll derjenige, der den Nächsten verletzt hat jetzt von eben dem Verletzten zurück verletzt werden oder kann das auch ein Dritter tun, wenn der Verletzte dazu nicht mehr in der Lage ist?
Wenn es auch ein Dritter tun kann und ich den Mann verletze, der mein Kind verletzt hat und meine Frau von dieser Strafe nichts mitbekommen hat und den Täter daher von sich aus Verletzt, nach dem sie von der Verletzung unseres Kindes gehört hat, ist dann diese doppelte Bestrafung gerechtfertigt oder darf der Täter nun meine Frau wieder zurück verletzen?
Genau so kann man sich auch Fragen, wie das denn im Koran jetzt ganz genau gemeint ist.
Ungläubige darf man in bestimmten Situationen bekämpfen.
Heißt das jetzt, sobald man auf einen Ungläubigen trifft, sobald sich die Situation ergibt, sobald der Ungläubige sich in welcher Form auch immer daneben benimmt?
Und woran erkenne ich den Ungläubigen genau?
Diese Dinge führen gerade den Islam ins Absurde, weil der Koran ja eben nicht interpretierbar sein soll, direkt aus Gottes Mund über den Engel zu Mohammed diktiert worden sein.
Dennoch, auch, wenn er nicht interpretiert werden soll und darf, muss man eben interpretieren, weil es anders nicht geht, was den Glauben aus sich heraus schon als Quatsch entlarvt.

Und deshalb picken sich die Idioten eben immer nur die Stellen raus, die sie dann auch noch nur in ihrem Sinne verstehen und die Religion kann als Rechtfertigung missbraucht werden.

Daher, um zum Thema zurück zu kommen, halte ich die Kritik vieler AfD-Fans an eben dieser mangelnden Interpretationsmöglichkeit des Korans für genau so großen Quatsch, weil das eben nicht Möglich ist.


Fakt ist, wir, die wir im Westen aufgewachsen sind, leben seit Jahrzehnten friedlich mit einer Unzahl von Moslems zusammen.

Einige davon sind mit mir befreundet, Religion war selten Thema. Weder zwischen uns noch in deren Alltag.
Seit dem das Islambashing aber Salonfähig wurde, reagieren auch diese Freunde etwas aggressiver, als Reaktion darauf, dass ihnen auch aggressiver begegnet wird.

Ich glaube, dass ist auch einer der Punkte, warum es zu mehr Terror aus der islamistischen Szene kommt, weil die Aggressionen sich gegenseitig hochschaukeln und die ganz besonders leicht beeinflussbaren dann eben auch zu extremen Mitteln greifen.

Womit ich nicht sagen will, dass AfD-Freunde und sonstige Islamophobe eine Verantwortung für die Extremisten haben, sie liefern denen aber Gründe, ihre kranken Hirngespinnste weiter zu spinnen.
 
Ich hatte dich schon mal gefragt, was für Argumente du hast, dass nach deiner Auffassung das Grundrecht der Meinungsfreiheit höher zu beurteilen ist als zum Beispiel das Grundrecht, dass die Ehre des Menschen unantastbar ist.
Würde, nicht Ehre. - wichtiger Unterschied:
Ehre erwirbt man durch Leistung.
Würde hat man durch Geburt.


Die Strafbarkeit verschiedener Meinungsäußerungen wie Beleidigungen, Volksverhetzung und Verleumdungen entsteht ja unter anderem durch dieses Grundrecht und wird in der Abwägung als höher stehend angesehen.
Ich hatte mehrfach gesagt, dass Verleumdung und viele Beleidigungen keine Meinungsäußerungen sind.

Zu einer Meinung gehört eine persönliche Ansicht über einen Sachverhalt.

Wenn man versteht, dass ICH darin einen unterschied sehe - wirkt meine Meinung gleich gar nicht mehr so extrem.

Jemanden falsche Tatsachen zu unterstellen, ist keine Äußerung einer Meinung -sie enthält nicht den Aspekt der persönlichen Ansicht, sondern ist einfach nur das erzählen eines falschen Faktes.

Dafür hatte ich gerne eine Erläuterung, warum dir das eine wichtiger ist als das andere.

Würde ist etwas, dass dir schnell genommen werden kann.
Sie bedeutet für jeden etwas anderes.
Was für den einen Würdelos ist, damit verdient der andere sein Geld.

Ich hab mich, wie jeder andere, schon zich mal blamiert oder bloßgestellt....Ich Lebe noch.

Dinge, die einem wirklich die Würde nehmen, werden von anderen Paragraphen abgedeckt:
Nötigung, Verleumdung, Erpressung z.B.

Für den einen ist es würdelos sich nackt der Öffentlichkeit zu zeigen, der andere verdient damit sein Geld.
Der begriff der Würde ist sehr individuell.


Meinungsfreiheit jedoch ist es, was den Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie macht.
Diktatur nimmt dir jede Entscheidungsfreiheit - sie macht dich erst recht Würdelos.

Eine freie Gesellschaft lebt von ungewollten Ideen und Ansichten.
Sie festigt sich darin, dass sie diese Ideen und Ansichten moralisch und argumentativ schlägt.

Wenn sie diese Ideen aber verbietet, tritt sie als Diktatur auf und wird ihr eigener Feind.

Wenn jemand Anti-Semitisch ist und man ihn dafür bestraft:
Dann sieht es sich im Recht, denn die Jüdische Weltverschwörung unterdrückt ihn.

Wenn wir als Gesellschaft ihn jedoch brabbeln lassen und danach Zeigen, dass wir seine Ansichten nicht teilen.
Dann hat er seine Würde behalten und wir sind unserem freiheitlich demokratischen Grundprinzipien treu geblieben.

Dazu gehört aber auch, dass ich sagen darf das jemand ein Kotzbrocken ist.


Zum Thema Volksverhetzung:
Mir macht ein Volk, dass sich verhetzen lässt mehr Angst, als der Hetzer.
Hitler hat nicht jeden Juden persönlich ins KZ getragen.

Ich baue darauf, das die Gesellschaft dem Hetzer zeigt, dass er nicht willkommen ist.
Tut die Gesellschaft das Nicht, haben wir ein viel, ein SEHR viel größeres Problem, als diesen einen Hansel.

Die Ablehnung muss jedoch aus der Gesellschaft kommen.
Kommt sie von Staats wegen, tritt sie als Unterdrückung auf - damit schießen wir uns selber in den Fuß.

Klar soweit?
 
...
Soll derjenige, der den Nächsten verletzt hat jetzt von eben dem Verletzten zurück verletzt werden oder kann das auch ein Dritter tun, wenn der Verletzte dazu nicht mehr in der Lage ist?
Wenn es auch ein Dritter tun kann und ich den Mann verletze, der mein Kind verletzt hat und meine Frau von dieser Strafe nichts mitbekommen hat und den Täter daher von sich aus Verletzt, nach dem sie von der Verletzung unseres Kindes gehört hat, ist dann diese doppelte Bestrafung gerechtfertigt oder darf der Täter nun meine Frau wieder zurück verletzen?..

gar nichts davon, da Jesus ja ganz klar von einem Christen ein gewaltfreies Leben erwartet.

Zum Rest.
Nicht die Religion ist schuld am Terror, sondern diejenigen die die Religion für ihre Zwecke instrumentalisieren.
Wäre es nicht die Religion, wäre es halt was anderes, Rasse, Hautfarbe, von welchem Fußballverein man Fan ist, usw.
Scheint die menschliche Natur zu sein.
 
Würde, nicht Ehre. - wichtiger Unterschied:
Sorry, Flüchtigkeitsfehler.

Jein.
Ich kann ungefähr nachvollziehen, was du meinst, teile es aber nicht in diesem Sinne.
Die Amis sehen es ja auch eher wie du, ich finde unseren Ansatz besser, beide Sachen haben die letzten Jahrzehnte recht gut funktioniert, da kann man also drüber streiten, was wir ja auch hier tun.

@keinbenutzername
Mir ging es darum, wie man die Stelle als Ernsthaft nehmen soll, wenn man das NT außer acht lässt.
Um darauf zu verweisen, dass es eben nicht geht, noch weniger bei den Stellen im Koran.

Scheint die menschliche Natur zu sein.
Das fürchte ich auch, deshalb wollte ich auch im Bezug zum Thema aufzeigen, dass die Verurteilung des Islams nichts bringt, außer Steigerung des Agressionspotenzials.
Zur menschlichen Natur scheint es auch zu gehören, dass viele Menschen, trotz großem Unfugs in den Religionen, einen Hang zur Religiosität haben und daher auch ein Verbot von Religionen nichts bringt.
Daher meine ich, dass nur die Akzeptanz und gegenseitiges Verstehen wollen ein Weg ist, Konflikte zu minimieren.
 
Das leidige Thema Religion :D
Ich lass hier mal keine Hasstirade darauf los :mad:


Problem 1:
Religion baut eine parallele Gerichtsbarkeit auf
Da entsteht schnell ein Konflikt zwischen unseren Pflichten und deren Verboten.
Es entsteht auch ein Konflikt zwischen ihren Urteilen und unseren Gesetzen.

Problem 2:
Religion wird mit ihrem Recht Übergriff.
Ihr Recht kommt vom Gott, es gilt also auch für alle anderen.
Damit erheben sie einen Herrschaftsanspruch über andere.


Sie glauben an ein ewiges Leben, ein paar Jahre Gefängnis, oder sogar tot ist dagegen nur ein kleines Opfer. :unknown:
 
schaut man sich aber Europa an, wir wohl auch viel christliche Religion in unsere Gesellschaft + Gesetze eingeflossen sein.

Hier in Europa gibt es den Religionskonflikt mit dem Christentum<->Staat kaum.

Eine parallele Gerichtsbarkeit bzw. parallele Werte sind ja nicht verkehrt, so lange unser deutsches Gesetz über allem steht.

Ich sehe da allerdings eh nicht das Problem, ich glaube kaum, dass wirkliche Christen das Problem sind in Bezug auf Kriminalität und Gesetz.
Richtige Muslime aber halt auch nicht.
Probleme machen die Leute die ihre Religion nicht verstanden haben und/oder diese instrumentalisieren.

Ohne Religionen hätten wir auf der Welt auch nicht weniger Probleme.
Man würde sich dann das Hirn wegen anderer Zugehörigkeiten einschlagen.
Wie gesagt, das ist die Natur des Menschen.
 
ganz einfach, in keiner der großen Weltreligionen ist Mord, egal in welcher Form, gewünscht/erlaubt.
Auch der Mord an Andersgläubigen nicht.

Was im angeblichen Namen des Christentums alles schon gemacht wurde widerspricht auch den 10 Geboten und allem was Jesus gepredigt hat.
Da ist es doch ganz klar, dass diese Leute entweder ihre Religion nicht verstanden haben, oder die Religion nur für ihre Zwecke missbraucht haben.
 
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