Natürlich hat VW Mist gebaut und man muss den Fehler in den eigenen Reihen suchen. Nur die Art und Weise steht in keinster Weise im Verhältnis.
(...)es sei noch einmal betont, dass wir über geschönte Abgaswerte reden und nicht etwa über funktionslose Airbags, versagende Bremssysteme, über die die Fahrer nicht rechtzeitig informiert wurden, oder wissentlich defekte Zündschlösser, die zu zahlreichen Todesfällen geführt haben. So der Fall bei anderen Autoherstellern.(...)
Hier wird schön polemisch gezeigt, was ich meine. Denn das ist, wie er selbst sagt: "allerunterste Schublade".
und andere Autohersteller, die demnäxt hoffentlich auch noch ordentlich die Fresse poliert bekommen
Nachtrag:
Cynthia Giles schrieb:
Solche Mittel zu benutzen, um die Klimaschutzstandards zu umgehen, ist illegal und eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit.
Das ist eine schöne und sinnvolle Aussage, die ich so nicht abstreiten kann. Nur beißt sich das doch ein "wenig"
in Amerika.
Interessant hinter dieser ganzen Geschichte ist übrigens auch, dass die EPA nun ein Problem damit hat, dass es VW gelungen ist, deren eigenen Tests zu bestehen. Hätte diese Umweltbehörde den Test von Beginn an so gestaltet, dass reale Bedingungen vorherrschen, so hätte das falsche Ergebnis nicht nur auffliegen können, sondern auch müssen. Das hätte zur Folge gehabt, dass diese Autos gar nicht erst in den Verkauf hätten kommen dürfen.
Es ist auch nicht so, dass das die Möglichkeit des Betrugs auf diese Art und Weise der EPA unbekannt war. 1998 wurde genau das gleiche Konzept durch
exerziert. Da entsprechende Kenntnisse also schon längst vorlagen, frage ich mich ernsthaft, warum da solange mit hinterm Berg gehalten wurde, bis zig Millionen Autos auf den Straßen unterwegs waren. Wenn eine öffentliche Institution geschlagene 17 Jahre den gleichen, mangelhaften Test verwendet, ohne seine eigenen Messmethoden (nach außen) zu hinterfragen, dem unterstelle ich Vorsatz. M.E.n. wurde hier gewartet, bis die Kuh schlachtreif war. 1998 wurden bereits 1. mrd. USD an Strafen eingefordert. Dazu kamen 83,4 mio. USD Zivilstrafen. Auf solcher Basis lässt sich durchaus ein langfristiger Finanzplan erstellen. Den eigenen Präzedenzfall im Land gab es ja schon. Da muss man sich also nur auf damals verweisen, um die öffentlichen Kassen auf Kosten europäischer Konzerne prächtig zu füllen.