Feminismus - Notwendig oder ein Druckmittel für Männer?



Da ähnelt sich aber Deine Sichtweise der, der GenderSprachDingens (wie nennt man die?).
Die wollen auch nicht den Zuschauer z.B. als homogene Masse.
Liebe Zuschauer reicht nicht.
Liebe Zuschauer, liebe Zuschauerinnen, liebe Andersgeschlechtliche, liebe Buben liebe Mädchen, liebe Neger.....

Wenn man dann eingeschränkt, welche Männer man mit einem ehemals plakativen Satz gemeint hat, dann ist der Satz schon ins Leere gelaufen und die Wirkung verpufft.

Außerdem heißt jemand, der Vergewaltigung weniger ekelig findet, diese nicht gut. Das hat etwas mit der Wahrnehmung zu tun. Eine Vergewaltigung ist in der Regel (kein Wortspiel) nur eine Vorstellung und liegt außerhalb des Erfahrungsbereichs. Die Periode und ihre Auswirkungen begegnet einem zu weil gegenständlich.
Über ne benutze Binde haben sich sicher schon viele aufgreget, wenn in der Zeitung von einer Vergewaltigung gelesen wird, dann bringt das kaum jemand in Wallung.
 
@C2p
Diese Einstellung wie du sie beschreibst ist mir bisher, als echte Meinung bei einer Frau, noch nie untergekommen, und in keiner von mir bisher bestrittenen Diskussion eine echte Position. Männer die diese als solche verkaufen denken beim Wort "Feministin" auch an irgendeine bärbeißige Alte mit unrasierten Beinen und einem unbändigen verlangen allen Männern den Penis abzuschneiden. Das mag es geben. Der Großteil der Frauen die sich für Ihre Rechte einsetzen ist aber nicht so.


@KaPiTN
Sehe ich nicht so. Auf der Agenda der GenderSprach-transformierer steht vor allem das Bewusst-machen von Vielfältigkeit, und deren Aktionen/Handeln ist gegen die Diskriminierung durch Verschweigen gerichtet.
In dem von mir angesprochenen Fall geht es aber nicht um Aufmerksamkeit schaffen, sondern um falsche Semantik und glasklaren Sexismus.

Nochmal:

Es gibt Männer und Frauen, unsere Sprache verwendet oft (gerade bei z.B. Berufsbezeichnungen o.ä.) nur die männliche Form. Um diesen Umstand bewusst zu machen, wird dafür gekämpft dass im Sprachgebrauch männliche wie auch weibliche Bezeichnungen verwendet werden. Das ist durchaus legitim, (auch wenn ich persönlich nicht denke dass man eine Sprache gewollt verändern kann, aber das ist für dieses Beispiel egal).

Im Gegensatz dazu steht der zuvor von mir geschilderte Sachverhalt:

Einige Männer vergewaltigen Frauen, also spreche ich alle Männer als Vergewaltiger an. Einige Männer verachten Frauen, also spreche ich alle Männer als Frauenhasser an. Einige Männer morden, also sind alle Männer Mörder.

So funktioniert das nicht, kann niemand gutheißen so ein Vorgehen, egal ob das dann plakativer wirkt oder Standpunkte klarer macht, es ist absolut falsch und exakt das selbe wie wenn ich sage „Frauen an sich sind/können nicht/wollen… blablabla.“

Alles widerlicher Populismus der polarisieren soll. Was im Punkto GLEICHberechtigung aber völlig fehl am Platze ist.

Deine Haarspalterei ab wann ich nun jemandem wirklich und vollkommen unterstelle Vergewaltigung gut zu finden ist eher nebensächlich. Für mich ist Vergewaltigung abstoßend und verachtenswert, ohne sie selbst je ausprobiert zu haben. Vollkommen klar das so etwas Abstoßender und Verachtenswerter ist als ein natürlicher Vorgang wie die Regel der Frau.

Wie kommt man überhaupt auf so eine beschissene Idee? Die Dame die da durch die Stadt zieht und ihre neunmalklugen Social Justice Warrior Sprüchlein auf Binden verteilt ist eine glühende Sexistin, und ihre Aktion ist Verachtenswert. Und der Wahl der englischen Sprache für ihre Zettel könnte man jetzt auch die so wesentlich höhere tumblr/instagram/twitter-Kompatibilität und Reichweite unterstellen. Top.
 
Einige Männer vergewaltigen Frauen, also spreche ich alle Männer als Vergewaltiger an.

NUR Männer vergewaltigen Frauen. Also wenn man den oder die Täter nicht kennt, sagt man "Männer". Das stimmt immer.


Ick kapiere gar nicht, was Du eigentlich willst. Kein Mensch hat behauptet, dass alle Männer Vergewaltiger sind. Aber es sind immer Männer.
 



Auch wenn es nur die BILD ist(war der erste Link...), aber damit ist der Gegenbeweis erbracht...

EDIT:
Ja ich bin stolz drauf :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Statt BILD lesen lieber Verstand einschalten.

Den Männer wir doch nachgesagt, dass sie welchen hätten. Aber vielleciht ist es nur ein Gerücht.
 
obvious-troll-wedding.jpg
 
Man stelle sich nur mal vor Frauen würden den Mord an Neugeborenen so ernst nehmen wie ihr 5% niedrigeres Einkommen.
 
Es sind sogar nur 2%.


Wenn man dann eingeschränkt, welche Männer man mit einem ehemals plakativen Satz gemeint hat, dann ist der Satz schon ins Leere gelaufen und die Wirkung verpufft.
Ich will eine Diffamierung nicht erst relativiert bekommen, ebenso wie Frauen das offensichtlich nicht wollen, wenn es um ihr weibliches Geschlecht geht.
 
Männer sollten nur endlich mal für ihre eigenen Rechte und Bedürfnisse kämpfen, statt aus falsch verstandener Solidarität zu Feministinnen zu werden. Sonst könnte es tatsächlich passieren, dass sie zu Beginn des Matriarchats mit leeren Händen dastehen.
 
Das ist schlichtweg falsch. Es gibt durchaus Vergewaltigungen von Frauen an Frauen, Frauen an Männern, Frauen an Kindern.
Dass das nicht die Mehrzahl ist, ist denke ich unstrittig. Das ändert aber nichts an dem grundsätzlichen Umstand.

Der grundsätzliche Umstand: Vergewaltigung ist das gewalttätige Einführen des Penis in die Scheide.

Also kann jemand, der keinen Penis besitzt, auch nicht vergewaltigen.

Er kann sich der verschiedensten Arten sexueller Nötigung schuldig machen, aber vergewaltigen kann er nicht.
 
@Nero:

Deine Meinung oder eine Definition, die man wie die hier recherchieren kann:


Diese nachträglich aufgeblähten Definitionen verwässern alles, weil sie Unvergleichbares ins Sexualstrafrecht integriern wollen. Demnach wäre es Vergewaltigung, wenn jemand Dir ein Stuhlbein in den Hintern schiebt.

Ist aber was anderes, nämlich Folter, und der Täter ist kein Vergewaltiger, sondern ein perverser Sadist, dem das Quälen Lust bereitet.

Ein solcher muss der Vergewaltiger nicht sein. Er will die Lust, mit einer Frau zu schlafen, das ist normal. Schlimm ist nur, dass er es gegen ihren Willen möchte und dabei zu Mittel der Gewalt greift. Aber sonst ist er, im Unterschied zu perversen Sadisten, normal.

Zur Vergewaltigung gehört als Tatwerkzeug der Penis. Ohne ihn handelt es sich um Sadismus oder eine Knutscherei.
 

Schluss jetzt. Was du glaubst oder nicht glaubst, was eine Vergewaltigung ist oder nicht ist, ist unerheblich.
Die Meinung mit dem "Penis-Zwang" hast du jedenfalls exklusiv und nur weil das in deiner persönlichen Sicht der Dinge so sein sollte, entspricht das noch lange nicht der Realität, auch wenn du das schlichtweg einfach immer weiter behauptest.

-->
[...]der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder an sich von ihm vornehmen läßt, die dieses besonders erniedrigen, insbesondere, wenn sie mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind (Vergewaltigung) [...]
Nix Penis.

Damit ist die Debatte bezüglich "was ist eine Vergewaltigung?" an dieser Stelle in diesem Thread beendet. Und wenn nicht, ist dieser Thread bald beendet.
 
Schade, dass diese Form des Feminismus die Debatte bestimmt.

Ich zitiere mich mal selbst. Grund dafür ist dieser, meiner Meinung nach äußerst geschmacklose Artikel in der EMMA:



Tenor des Artikels: Mit einer Frau im Cockpit wären die Toten des GermanWings Flugs noch am Leben.
 
Bemerkenswert, dass das mal erwähnt wurde: "Die Selbstmordquote, so hörte ich bei meinem Radio- und TV-Marathon seit der Katastrophe in den französischen Alpen, ist bei Männern viermal so hoch wie bei Frauen. "
Aber nein, man fordert nicht etwa, die Gründe dafür zu ermitteln und etwas dagegen zu unternehmen sondern begründet noch damit die Forderung nach einer Frauenquote
 
Was ich ja eigentlich so interessant an dem Artikel finde, ist die Voraussetzung, dass es Heer an weiblichen Bewerben geben würde. Ein Kommentar auf der Emma Seite sagt, dass es unter den Bewerbern allerdings nur 20 % Frauen gibt. Die Kommentare unter diesem Artikel empfinde ich in Summe als sehr gut. Das ist ein Zeichen für mich, dass es unter den Emma Lesern offensichtlich viele gibt die noch geradeaus denken können. Ganz im Gegensatz zur Autorin des Artikels.
 
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