Baut Volkswagen wirklich die besten Autos?

Egal ob ABS, Airbag oder ESP, allem stand man zunächst kritisch gegenüber.
In der nächsten Fahrzeuggeneration sind die Systeme dann selbstverständlich und akzeptiert.
 
Du vertraust einer Distronic Dein Leben an ? Ich nicht. Keiner Software, nix ist perfekt. Ich auch nicht, aber ich bin adaptiver als Programme :)
Richtig entwickelt sind solche Systeme aber einige tausend mal zuverlässiger als du.
Software/Hardware kann abstürzen - ein Watchdog und ähnliche Systeme können das erkennen, das System neu starten und den Fahrer benachrichtigen.

Dass du am Steuer einschläfst ist wesentlich wahrscheinlicher, und Menschen haben keinen Watchdog.
 
Richtig entwickelt sind solche Systeme aber einige tausend mal zuverlässiger als du.
Software/Hardware kann abstürzen - ein Watchdog und ähnliche Systeme können das erkennen, das System neu starten und den Fahrer benachrichtigen.
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Hmm. Ich entwickele seit 1991 hauptberuflich Software. No, i do not believe. Sorry.

--- [2015-02-11 01:03 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Egal ob ABS, Airbag oder ESP, allem stand man zunächst kritisch gegenüber.
In der nächsten Fahrzeuggeneration sind die Systeme dann selbstverständlich und akzeptiert.

Du darfst passive Sicherheitssysteme nicht mit aktiv eingreifenden Systemen vergleichen.

--- [2015-02-11 01:05 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Jetzt sind autnome Autos auf dem Vormarsch. Mal sehen wie sich das alles entwickeln wird.

Zu gähnender Langeweile und spektakulären Prozessen gegen die Hersteller.
 
Das wird sicher ein 'Krieg der Welten' werden. :T

Mensch vs. Auto..... wie stehen die Quoten!? ;)
 
Habe ich in meiner S Klasse. Nennt sich Distronic. Mittlerweile kein Gimmick mehr, sondern ein must Have.
Meine Erfahrungen beziehen sich hauptsächlich auch auf Distronic (Plus?), allerdings in der A-Klasse (aktuelles Modell). Im "Realbetrieb" hatte ich da nie den Eindruck, dass mir das System irgendwas abnehmen würde, da ich manuell immer den Abstand nachregeln musste um ein sinnvolles Folgen zu ermöglichen. Klar, bei beinah konstanter Geschwindigkeit funktioniert das, aber bei größeren Schwankungen krieg ich das selbst besoffen besser hin als das System.
Davon abgesehen bremst Distronic nicht mit voller Bremskraft (dürften laut Katalog so ~30% sein, wenn ichs richtig im Kopf habe), wenns wirklich hart auf hart kommt muss man nach wie vor selber reinlatschen.

Ias mag für deine Bedürfnisse zutreffen. Ich fuhr vor einiger Zeit einen MX-5. Das war Autofahren pur. Heckantrieb ohne ESP oder sonstige Helferlein.
Der Wagen machte sehr viel Spaß, vor allem bei schönen kurvigen Strecken. Wenn man damit aber mal 500 Km am Stück fahren musste, war man am Ziel ziemlich fertig.
Die selbe Strecke mit dem Passat und allen Helferlein sitze ich auf der linken Ar***backe ab und bin am Ziel ausgeruht und entspannt.
Da würde ich jedes Wort so unterschreiben! :D Wobei ich auch noch nie 500km am Stück gefahren bin in meinem MX, glaube da trägt man bleibende Schäden davon... :p

Richtig entwickelt sind solche Systeme aber einige tausend mal zuverlässiger als du.
Naja, was ist schon "richtig"? Das Problem ist doch, dass die Bandbreite an möglichen Szenarien in der realen Welt unendlich groß ist. Dafür eine robuste Auswertungssoftware zu entwickeln ist alles andere als trivial. Wenn man sich beispielsweise mal mit der Automatisierung optischer Auswertungen beschäftigt hat kann man die Skepsis sicherlich nachvollziehen.
Mag sein, dass Distronic (& Co) einige Spezialfälle deutlich besser ausführen können als ein Mensch, dafür bin ich als Fahrer (aus eigener Erfahrung) aber auch deutlich weniger Aufmerksam und habe eine längere Reaktionszeit bei Fällen, die mein Eingreifen erfordern. Bei dem jetzigen Entwicklungsstand ist sowas für mich persönlich nach wie vor nur Ein Gimmick.
 
Meine private Erfahrung mit dem VW Konzern:

Audi A3 - 1,6l, BJ 1998
- Reparaturkosten in Summe ca. 3.500 €. war alles dabei. Airbagsteuergerät, Zylinderkopfdichtung, einfallende Scheiben wegen kaputter Führungen, usw usw. Das beste war dann, dass im Stecker der Benzinpumpe Benzin stand. Die Kontakte waren butterweich und ein kleiner Funke hätte genügt damit die Karre in Flammen aufgeht. Hat weder Audi, noch die Werkstatt sonderlich interessiert. Da war das Auto 7 Jahre alt und hatte 150.000 km runter. Als die Zylinderkopfdichtung dann das zweite mal kaputtging habe ich die Karre verkauft, bei 160.000 km.

VW Golf V 1,9 TDI
- gekauft als Jahreswagen mit 7.000 km
- nach zwei Monaten ging der Kühlmittelbehälter kaputt, ständige Anzeige dass keine Kühlmittel vorhanden ist obwohl alles i.O. war
- nach 65.000 km Getriebschaden; Synchronkörper zweiter Gang kaputt
- bei ca. 100.000 km Differenzdrucksensor kaputt
- bei ca. 120.000 km Türschloss hinten kaputt
- bei ca. 140.000 km Klimakompressor kaputt
- bei 145.000 km Turboladerschaden mit einhergehendem Motorschaden
Das Auto war immer bei VW in der Durchsicht und Reparatur, es wurden fast nur Langstrecken gefahren (Autobahn), das Auto wurde immer warm- und wieder kaltgefahren, niemals auf Anschlag gefahren

VW Passat 2,0 TDI
- innerhalb von 2 Jahren wurde das gesamte Abgsassystem zwei mal komplett getauscht, jedes mal (obwohl Werksgarantie) war es ein Kampf dies ohne Zuzahlung zu erhalten, jeweilige Kosten wären 2.500 € gewesen
- Federbruch bei 90.000 km
- mit 109.000 km Auto verkauft

Meine geschäftlichen Erfahrung mit dem VW Konzern:
Ich arbeite für einen großen Zulieferer von VW. Die Geschäftspraktiken kann man nur als erpresserisch beschreiben. Die VW Mitarbeiter sind sich Ihrer Marktmacht bewusst und handeln entsprechend. Es geht um nichts anderes als um den Preis -> der billigste bekommt den Auftrag. VW ist kein deutsches Unternehmen, wie man es sich so romantisch vorstellt. Die meisten Anlagenbauer, die dort Fertigungsstrecken bauen, kommen aus dem Ausland, ganz besonders aus Osteuropa. Die meisten Teile kommen aus dem Ausland. Zulieferer bekommen kein Geld, weil die Abnahme verweigert wird und das obwohl der Grund dafür VW selbst ist (Details möchte ich nicht aufschreiben). Man muss sich VW als eine riesige Behörde vorstellen wo jeder einzelne Mitarbeiter seine Daseinsberechtigung sucht. Üblicherweise wird dieser fündig indem er Zulieferern teils haarsträubende Vorschriften macht.

Für mich ist dieser Konzern durch. Ich kaufe ganz bewusst keinen VW, keinen Sokda, keinen Seat, keinen Audi. Alles das gleiche: gesteuert aus WOB.
 
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Jetzt wärs aber auch noch interessant zu wissen, welches Auto du jetzt fährst, ob das Auto Probleme macht, Pro/Kontras und ob du zufrieden bist ;)
 


Toyota Corolla Bj 1998, 1,3l Benziner. Gekauft vor 3,5 Jahren mit 95.000 km. Hat bis heute bei mir keine Werkstatt von innen gesehen. Verbrauch zwischen 5,8 und 6,5 l. Allerdings wird uns jetzt der TÜV trennen, mit 140.000 km. Leider. Tolles Auto.

Pro: Geringe Unterhaltskosten, sehr zuverlässig
Kontra: recht lahm, nicht sonderlich hübsch, mitunter sehr teure Ersatzteile (Zündschloss kostet 400 €)

Das nächste Auto wird ein Koreaner
 
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Ich bezweifle dass andere Konzerne wesentlich heiliger operieren, letztlich gehts halt um den Profit. Der Rest ist Pech. Gibt halt auch genug die mit VW zufrieden sind und andere Montagswagen hatten.
Drum macht so ein Thread auch eigentlich recht wenig Sinn.
 
Aber sowas von. :D
Im Grunde könnt ich auch viel aus meinem näheren Umfeld erzählen. Das ginge dann aber von VW über Fiat bis zu Mercedes. Probleme gibbets halt überall, was bei der Komplexität von Fahrzeugen auch kein Wunder ist. ;)
 
Ich bezweifle dass andere Konzerne wesentlich heiliger operieren, letztlich gehts halt um den Profit. Der Rest ist Pech. Gibt halt auch genug die mit VW zufrieden sind und andere Montagswagen hatten.
Drum macht so ein Thread auch eigentlich recht wenig Sinn.

Es gibt Montagsautos. Da hast du recht. Aber irgendwie erwische ich die bei VW immer. Allerdings höre ich aus meinem Bekanntenkreis nicht wirklich andere Geschichten zu den VWs. Vielleicht liegt es an der Erwartungshaltung jedes einzelnen. Meine Erwartungshaltung an einen Golf, dessen Listenpreis bei 25.000 € lag, ist nunmal hoch. Und ich hätte eine Lebensdauer von jenseits 200.000 km und größer 10 Jahren erhofft.

Neben dem Thema Qualität ist es nach meinem Kenntnisstand schon ziemlich einmalig wie VW mit Kunden und Zulieferern umgeht. Mein Schwager arbeitet bei einem Seat Autohaus. Der Kunde kam nach 2 Wochen mit seinem Neuwagen mit einem Getriebeschaden in die Werkstatt. Antwort Seat: Bedienfehler des Kunden. Das ganze geht jetzt vor Gericht. Sowas habe ich von anderen Herstellern noch nicht gehört.
Meine Firma arbeitet auch für andere Unternehmen. Z.B. Daimler oder Volvo. Glaub mir: es läuft anders.
 
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Entscheidend ist nicht (nur), ob es Montagsautos gibt sondern wie der Hersteller damit umgeht.

Das mit dem Benzin im Stecker der Benzinpumpe ist das letzte, durch die niedrige Boardspannung und deshalb großen Ströme in der Autoelektrik sind Funken und starke Erwärmung praktisch überall problemlos möglich, da reicht ein leichter Wackelkontakt.
Hätte den TÜV vermutlich auch interessiert...
 
Entscheidend ist nicht (nur), ob es Montagsautos gibt sondern wie der Hersteller damit umgeht.

Genau das meine ich. Und gerade die Koreaner sind da absolut vorbildlich. Es wird nicht lange gefragt warum das Teil kaputt gegangen ist. Es wird üblicherweise auch nicht versucht zu reparieren. Es wird ohne murren ausgetauscht. Die Qualität koreanischer Auto ist sicherlich nicht viel höher als die von VW. Wie VW mit Defekten allerdings umgeht, ist erschreckend.

Das mit dem Benzin im Stecker der Benzinpumpe ist das letzte, durch die niedrige Boardspannung und deshalb großen Ströme in der Autoelektrik sind Funken und starke Erwärmung praktisch überall problemlos möglich, da reicht ein leichter Wackelkontakt.
Hätte den TÜV vermutlich auch interessiert...

In der Werkstatt hat es wie gesagt niemanden überracht. Jedenfalls kam es mir nicht so vor. Meine mail an Audi wurde nicht beantwortet. Allerdings habe ich ab diesem Zeitpunkt immer Werbemails von Audi erhalten. Ganz toll :T
 
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Nunja kann gut sein, dass ihr da in allen Punkten recht habt. Ich kann nur ausgehend von meinen Erfahrungen sprechen und da nimmt sich das nicht viel. Wie es um die Kulanz behaftet ist hängt allerdings imho eher vom Händler als vom Konzern ab, oder nicht?
 
@Pleitgengeier: Kommt aber auch immer auf den einzelnen Händler oder die Werkstatt an. Bei meinem ersten Audi ist mir der Kühlwasserschlauch geplatzt. Bin gerade noch so zur Werkstatt gekommen. Nach dem Einbau wollte ich dann zahlen, die meinten aber nur das es schon so passe. Hab dann halt was in die Kaffeekasse geworfen. Gibt halt solche und solche.

Allgemein kann man aber mit allen Marken seine Probleme haben. Egal ob jetzt VW, Mercedes, Opel oder was weiß ich.
 
Es kommt auch immer darauf an ob man als normaler Kunde, Geschäftsmann oder als Freund dahin kommt. Ich kenne z.B den Meister eines VW Vertriebes und als ich mal da war wegen check von zündkerzen und Zündverteiler an nem Golf 3, hat er auch gesagt das alles passt und ich nichts zahlen muss. Natürlich nur für das anschauen und Fehler Diagnose. Einbau etc. Hätte was gekostet.
Es kommt wie ich es erlebt habe darauf an, ob man jemanden kennt oder nicht und wie die einzelnen Filialen sind. Jetzt sagen jeder Konzern ist so, passt finde ich nicht, man kann nur sagen das es einzelne schwarze Schafe unter den Händlern gibt. So sehe ich das. (mittlerweile auf bmw umgestiegen ^^)
 
Habe mir einen Seat Leon ST FR bestellt. Den kriege ich nächste Woche. Ich bin mal gespannt und habe auch schon viel Negatives über deren Kulanz gelesen. Bin nun etwas unsicher und hoffe, dass ich kein Montagsmodell erhalte. Ist zum Glück nur ein Firmenwagen. Da ist SEAT möglicherweise kulanter, wenn was sein sollte. Einige Fehlerquellen hat der Wagen durchaus, vor allem mit den LED Scheinwerfern.
Bei einer Kollegin mit der neuen C-Klasse war es aber auch nicht besser. Da hat bei voller Fahrt auf der Autobahn einfach mal die elektronische Parkbremse voll zugegriffen. Auto musste von der linken Spur mit dem Kran geborgen werden. :coffee:
 
... Da hat bei voller Fahrt auf der Autobahn einfach mal die elektronische Parkbremse voll zugegriffen. Auto musste von der linken Spur mit dem Kran geborgen werden. :coffee:

Eine elektronische Parkbremse ? Oha, ich werde alt ... wie soll man denn da einen Powerslide hinlegen ? :D
 
Kennst du die nicht? Sehen so aus:

mmc_golf_auto_hold_park_break.jpg

Was das soll? Keine Ahnung. Für mich keine Bereicherung. Ich steh auch lieber auf die gute alte Handbremse :)
 
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