Ausschreitungen in der Ukraine



(...)

Prinzipiell wurde die Regierung nicht gewaltsam gestürzt...
War es nicht so:
1. Janukowitsch Kiew verlassen hat
2. Parlamentspräsident zurückgetreten ist
3. Parlament mit mehr als einer 2/3 Mehrheit den Präsidenten abgewählt hat
In dem Sinne hätten Parlamentarier, auch die der Partei der Janukowitsches, der Abwahl zugestimmt, ergo ein demokratisches Verfahren...

(...)
Da möchte ich Dich noch ein mal auf das Telefonat zwischen Paet und Ashton, .

Wieviel ist eine Abstimmung wert, wenn Abgeordnete vorm Parlament versprügelt werden, zu Hause "Besuch" bekommen und unter Druck gesetzt werden?
 

Wenn das so wie in dem Zitat beschrieben ist, dann war es nicht das ordnungsgemäße Verfahren, dann geb ich dir da Recht!

2. du vergisst, dass das Parlament ausgetauscht wurde. Ist doch ein durchaus erwähnenswerter Fakt.
Hast du dazu ne Quelle ? Hab zu diesem Punkt nichts gelesen...
3. du vergisst, dass keine nach der ukrainischen Verfassung notwendige Untersuchung gab.
Diese hätte es nie gegeben entweder, weil Janukowitsch oder eben seine Abgeordneten nicht zugelassen hätten

wurde in dem Telefonat doch auch erwähnt, dass man der Dame einen Posten als Gesundheitsministerin angeboten hat.

Der nächste Skandal.
Wie kann eine europäische Beauftragte Posten in der ukrainischen Regierung vergeben?
Diese Aussage ist doch völlig aus dem Zusammenhang gerissen.

Sie haben dieser Olga und einigen anderen aus der Zivilgesellschaft Angebote gemacht, sich an der Regierung zu beteiligen, aber Olga hat zum Beispiel gesagt, dass sie bereit ist, in die Regierung zu gehen, aber nur in dem Fall, dass sie ein Team internationaler Experten mitbringen kann, um richtige Gesundheitspolitikreformen durchführen zu können
Hier wurde seitens der Zivilgesellschaft Offerten unterbreiten und nicht von EU Beauftragten

Dieses ist kein Angebot, maximal ein Hinweis, dass sie,Olga, später von Nöten ist.
Und ich habe zu Olga gesagt, dass du vielleicht jetzt nicht Gesundheitsministerin wirst, aber dir überlegen musst, in Zukunft Gesundheitsministerin zu werden, weil Leute wie du gebraucht werden, um sicherzustellen, dass Reformen durchgeführt werden

@Felsen
Danke für den Artikel, hab bis jetzt noch keine Übersetzung gelesen.

Wieviel ist eine Abstimmung wert, wenn Abgeordnete vorm Parlament versprügelt werden, zu Hause "Besuch" bekommen und unter Druck gesetzt werden?
Da hast du Recht, anderseits wie viel ist eine Abstimmung wert, wenn ca 16.000 Soldat hinter dir stehen ?!
 
@felsen

die präsidentenfrage sehe ich rechtlich ja auch kritisch. die argumente die Wladimir Malinkowitsch in meinem link
sind nicht so einfach von der hand zu weisen. da waren wir aber schon bei post #194
alle anderen beschlüsse sind aber davon nicht betroffen und wurden überwältigender mehrheit von einem frei gewählten parlament - das auch von russland als solches anerkannt wird - getroffen worden.
das nachgeschobene hilfe ersuchen - mit datum 1.3.2014 !!! - also 10 verspätet nachdem die russen in ihren kostumen schon längst angefangen hatten - ist eine peinlichkeit.
nur in diesem punkt ist die präsidentschaftsfrage relevant. mit mehrheit kann und konnte die rada jederzeit die regierung abwählen und eine anderen wählen.
 


Sehr wohl, Sie widerspricht sich selber. Zunächst behauptet Sie in einem CNN Interview nochmals sie habe Demonstranten sowie Militärs gesehn und behandelt.



Aber in einem Interview mit dem britischen "Telegraph", Damien McElroy sagt Sie dann Sie habe nie dem Militär geholfen.


Also hat Sie ihre Aussage widerrufen bzw. sich selbst widersprochen, nichts vonwegen anhand von Schussverletzungen....

--- [2014-03-07 19:42 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Ja, ist etwas übereilt reingestellt worden da meine Zeit gerade etwas knapp war. :)
 
etwas unübersichtlich, der zwote link. korrigiere mich, wenn ich etwas übersehen habe, aber in ihren zitierten passagen sagt sie genau das, was ich schrieb:
Olga Bogomolets said she had not told Mr Paet that policemen and protesters had been killed in the same manner.

"Myself I saw only protesters. I do not know the type of wounds suffered by military people," she told The Telegraph. "I have no access to those people."

But she said she had asked for a full forensic criminal investigation into the deaths that occurred in the Maidan. "No one who just sees the wounds when treating the victims can make a determination about the type of weapons. I hope international experts and Ukrainian investigators will make a determination of what type of weapons, who was involved in the killings and how it was done. I have no data to prove anything.

"I was a doctor helping to save people on the square. There were 15 people killed on the first day by snipers. They were shot directly to the heart, brain and arteries. There were more than 40 the next day, 12 of them died in my arms.

"Our nation has to ask the question who were the killers, who asked them to come to Ukraine. We need good answers on the basis of expertise."

Mr Paet's assertion that an opposition figure was behind the Maidan massacre was not one she could share.

"I think you can only say something like this on the basis of fact," she said. "Its not correct and its not good to do this. It should be based on fact."

She said the new government in Kiev had assured her a criminal investigation had begun but that she had not direct contact with it so far.

"They told me they have begun a criminal process and if they say that I believe them. The police have not given me any information on it."
im ersten link, im video redet sie über die verwundeten, nicht die getöteten. erkennbar an ihrer aussage, daß sie allen geholfen habe, die sie um hilfe gebeten haben.
 


"Myself I saw only protesters. I do not know the type of wounds suffered by military people," she told The Telegraph. "I have no access to those people."


Genau diese Passage meine ich, es gab sicherlich auch Verletzte auf Seiten des Militärs. Und die Aussage im Interview bedeutet für mich Sie ist ihrem hypokratischem Eid gefolgt und hat Militär sowie Zivilisten geholfen.

--- [2014-03-07 20:29 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

m folgenden Video sieht man wie Schergen mit Baseballschlägern vorgehen. Während einer Stadtversammlung in Vasilkov ausserhalb von Kiew drangen Mitglieder des faschistischen "Rechten Sektor" in den Saal ein und übernahmen die Diskussion oder machten sie unmöglich. Sie forderten die Mitglieder der Partei der Regionen auf zurückzutreten.


Nur mal so zur Info:
Beim Anführer handelt es sich um Igor Mosiychuk, der zu sechs Jahre Gefängnis wegen Planung eines Sprengstoffanschlags verurteilt wurde. Er kam am 24. Februar aus dem Gefängnis durch ein Dekret des neuen Regimes. Solche Nazi-Typen haben Merkel und Co. an die Macht gebracht und solche SA-Methoden herrschen jetzt in der Westunkraine.

Das muss man sich mal in Deutschland vorstellen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Der New Yorker hat einen guten auf der Krim veröffentlicht. Die sind laut eigener Aussage geradezu überwältigt von der plötzlichen russischen Bruderliebe für die Region.
 
Der New Yorker hat einen guten auf der Krim veröffentlicht. Die sind laut eigener Aussage geradezu überwältigt von der plötzlichen russischen Bruderliebe für die Region.

Ungewisse Zukunft - mag sein. Sicher aber ist, dass die Krimtartaren eine sehr bewegte Verhangenheit hatten.

In der frühen Neuzeit waren die Krimtataren für den intensiven Sklavenhandel bekannt, der den Hauptteil ihrer Wirtschaft ausmachte.[2] Die reiche Beute an Menschen machten sie während ihrer häufigen Raubzüge in die Ukraine, nach Südrussland und 1656 bis nach Masuren. An diesen im Tatarischen „Ernte der Steppe“ genannten Raubzügen mussten sich die meisten männlichen Krimtataren beteiligen, die ein gewisses Alter erreichten. Die Sklaven wurden anschließend auf die Krim gebracht, wo sie vor allem von Kefe aus in das Osmanische Reich oder den Nahen Osten verkauft wurden. Zur bekanntesten von ihnen wurde die spätere Frau des osmanischen Sultans Roxelane. Der Historiker Andrew G. Bostom schätzt, dass vom 15. Jahrhundert bis zum frühen 18. Jahrhundert bis zu drei Millionen Männer, Frauen und Kinder auf diese Weise aus den Grenzgebieten verschleppt und in die Sklaverei verkauft wurden.[3]

Alan Fisher schreibt in seinem Artikel Muscovy and the Black Sea Slave Trade:[4]

„Die erste Tortur der Gefangenen war der lange Marsch auf die Krim. Oft in Ketten und immer zu Fuß, starben viele der Gefangenen bereits unterwegs. Da die Tataren oftmals Versuche der Kosaken zur Befreiung der Gefangenen befürchteten, zwangen sie die Sklaven mit Gewalt zur größtmöglichen Beeilung. Kranke und verwundete Gefangene wurden gewöhnlich eher getötet, als dass man ihnen erlaubte, die Prozession zu verlangsamen. Der bekannte Russlandreisende Siegmund von Herberstein schrieb: ‚die alten und schwachen Männer, für die nicht viel Erlös beim Verkauf zu erzielen war, wurden den tatarischen Jugendlichen überlassen, die sie entweder steinigen, ins Meer werfen oder auf jede andere Weise töten konnten, die sie unterhaltsam fanden.‘ Ein osmanischer Reisender aus dem 16. Jahrhundert, der Zeuge von einem solcher Märsche aus Galizien wurde, beklagte, dass die Sterberate aufgrund der schlechten Behandlung der Sklaven so hoch war, dass sie den Preis für potenzielle Käufer, wie ihn, unnötig in die Höhe trieb.“

....


Die deutschen Besatzungstruppen des Zweiten Weltkrieges wurden daher 1941 auf der Krim freundlicher empfangen als an anderen Orten der Sowjetunion. Die relative Sympathie der Krimtataren für die deutschen Besatzer schlug später aber aufgrund des brutalen Besatzungsregiments um. Die angegebenen Quellen beziffern die krimtatarischen Einheiten im Dienste der deutschen Besatzer auf etwa 15.000−20.000 Mann in den sogenannten Einheiten des Selbstschutzes.

....

Seit der Orangefarbenen Revolution, die von den Krimtataren unterstützt wurde, versucht die Regierung in Kiew zunehmend, durch die Krimtataren Einfluss über die Krim mit ihrer russischen Bevölkerungsmehrheit auszuüben und unterstützt teilweise ihre nationalen Anliegen.

Die Mehrheit der Krimtataren ist sunnitisch. Heute sind vermutlich etwa 280.000 oder fast 12 Prozent der 2,5 Millionen Bewohner der Krim Krimtataren; 150.000 Krimtataren leben noch in Usbekistan, eine große Zahl auch im südrussischen Bezirk Krasnodar.


Tolle Sympathieträger sind die eigentlich nicht. Umso erstaunlicher, dass sie im Westen alle um sie sorgen.
 
Ich glaube so groß sind die Sorgen des Westens was die Krimtataren angeht nicht. Im Moment kommt wieder der ganze alte Ost-West/Gut-Böse Blödsinn auf und da fand ich die Sicht auf eine Gruppe, die es unter beiden Seiten schwer hat und zumindest in jüngster Vergangenheit immer den Kürzeren zu ziehen scheint, ganz interessant. Dass das in der aktuellen Situation um die Krim instrumentalisiert wird, auch in diesem Artikel, um jetzt quasi die nächste Minderheit vor einer scheinbaren Bedrohung zu retten ist mir bewusst, aber ich bilde mir ein an dieser öffentlichen Hysterie um "Cold War II: Die Krim" nicht teilnehmen zu müssen, weil ich da nichts investiert und von beiden Seiten nichts zu befürchten habe. Es ist zwar ein bisschen traurig, aber gute Berichte zu den ganzen versprengten Völkern, die in irgendwelchen Ländern als Mitbewohner geduldet werden, gibt es ja oft erst dann wenn das jeweilige Land in der Krise steckt.
 
die krim tartaren werden jetzt zu einem thema weil kasachstan und die türkei ihnen unterstützung zugesagt haben.
 
Ein Zeitungskommentar hat mir heute gefallen:

"Manche säbelrasselnde Stimme etwa aus dem Kreis der Grünen vermittelt in diesen Tagen den Eindruck, am besten sollte die Bundeswehr intervenieren. Wenn etwas in dieser Krise deeskalierend wirkt, dann wirtschaftliche Nähe. Verwundert reiben sich Unternehmer die Augen, die auf die Parolen von Partnerschaft vertrauten. Unversehens finden sie sich als Opfer eines ideologischen Grabenkampfes wieder, der nicht nur vom kühlen Despoten Putin befeuert wird, sondern auch durch Betonköpfe im Westen. Als notorische Russland-Hasser sehen sie sich in ihrem Weltbild bestätigt oder haben sich auf eine Allianz mit zwielichtigen ukrainischen Oppositionellen eingelassen. Logisch ist es jedenfalls nicht, den Rechtsbruch bei einem dubiosen Regimewechsel in Kiew zu bejubeln, zugleich aber ein Referendum auf der Krim zu verurteilen. Die EU ist selbst schuld, dass sie sich mit ihrem Vorstoß, die Ukraine aus Russlands Einflussbereich zu lösen, eine blutige Nase geholt hat",

befindet die NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG.


Die KriKri (Krim-Krise), was ist das?

Es ist die neue Sau, die durchs Dorf rasen musste, um die alte Sau zu verjagen, ich meine das Gezeter wegen NSA.

Komisch, von der NSA und Snowden spricht keiner mehr.

Jetzt sollen die USA die Krimtartaren retten. Ist das nicht witzig?
 
die krim tartaren werden jetzt zu einem thema weil kasachstan und die türkei ihnen unterstützung zugesagt haben.

Unterstützung bei was?
Türkischstämmige Deutsche die in Bayern wohnen erhalten auch Unterstützung ihres Heimatlands.
Trotzdem wird die Türkei nicht in Bayern einmarschieren weil Bayern sich von Deutschland abgespaltet hat.
Auch sonstige "Sanktionen" gegen Bayern würde es nicht geben.
Nichts anderes liegt hier vor.
 
@elgitarre. na was wohl..... unterstützung gegen jegliche veränderung des status der krim.



hier kannst du dich mal bilden.

Die Entsendung russischer Truppen widerspricht daher Art. 2 Abs. 4 der UN-Charta, der die Androhung und Anwendung militärischer Gewalt verbietet. Allein die Entsendung von Truppen, selbst wenn sie bislang keine Kampfhandlungen durchgeführt haben, ist zumindest eine Androhung militärischer Gewalt. Zweifellos ist sie eine massive Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine (Art. 2 Abs. 7 UN-Charta) und verletzt deren territoriale Integrität, eine wichtigen Komponente der Souveränität (Art. 2 Abs. 1 UN-Charta).
In der Tat betrachtet Moskau die russischstämmigen Einwohner der Krim, die 58 Prozent der Bevölkerung auf der Halbinsel ausmachen, als russische Staatsangehörige und hat jüngst 143.000 Einwohnern der Krim russische Pässe ausgestellt. - den gleichen Beschiss haben sie in Georgien auch gemacht um schnell eine bedrohte Mehrheit zu erfinden. -

An der Spitze dieser Verwaltung steht neuerdings ein pro-russischer Premierminister Aksyonov, der am 1. März ebenfalls um russische Hilfe bei der "Sicherung des Friedens" bat. Dieses Hilfeersuchen rechtfertigt allerdings ebenso wie das von Janukovish eine russische Intervention nicht, da es nicht von einer demokratisch legitimierten Regierung kommt. Aksyonov hat vor wenigen Tagen mithilfe von Moskau die Macht auf der Krim übernommen.

parallel dazu empfehle ich dir die russsische Argumentation bei der Autonomie des Kosovo´s genau anzuschauen.
da haben sich die russen explizit drauf berufen dass eine Sezession in form eines votums eines lokalen parlamentes NICHT zulässig ist und ignoriert werden muss.
dass das völkerrecht solche unabhängigkeitsbetrebungen ausschliesst.
im falle des kosovo hat die un anders entschieden weil im gegensatz zur krim im kosovo eine jahrzehnte lange verfolgung und unterdrückung der albaner vorlag.


am ende ist das völkerrecht nur das ventil für die verlierer und machtlosen um ihren frust abzubauen. entscheidend ist allein die militärische macht.
weshalb sich putin auch entschieden hat das völkerrecht zu ignoriern.
militärisch konfliktreiche jahre liegen jetzt vor uns.
 
@elgitarre. na was wohl..... unterstützung gegen jegliche veränderung des status der krim.

wenn aber eine Region Unabhängigkeit oder Abhängigkeit anstrebt, wer hat denen das dann zu verbieten?
Eine Minderheit die in der Region lebt? Westliche Staaten die das gleich mal gar nichts angeht?
Oder eine Ukraine die dem Bürgerkrieg nahe ist und deren Regierung von einer Bande radikaler Nationalisten übernommen wurde?

Wenn die Einwohner und das Parlament der Krim für einen Anschluss an Russland plädieren, dann hat man das auch zu akzeptieren.

Interessanterweise akzeptiert der ach so menschenfreundliche und demokratieliebende Westen ja die illegale, gewaltsame Übernahme eines Landes wie der Ukraine.
Die legale, gewaltfreie und demokratische entschiedene Anbindung der Krim an Russland akzeptiert man aber nicht.

Spätestens hier muss doch auch noch der allerdümmste mal seine USA-Brille kurz absetzen können und die wirklichen Beweggründe der westlichen Länder sehen.

Das Schlimme ist, ganz krass gesagt, wem schadet die Scheiße?
Deutschland, Russland, der Ukraine.
Aber nicht den USA.
Warum rennt eine deutsche Regierung blind einer amerikanischen Propagandamaschine hinterher, wenn jegliche Sanktionen gegen Russland doch auch im mindestens gleichen Maße Deutschland schaden würden?

@hasennase

nochmal bez. Entsendung russischer Truppen.
Es ist nicht illegal Truppen in Enklaven oder Militärstützpunkte auf fremden Boden zu entsenden.
Und mehr ist nicht geschehen.
Für eine offizielle Entsendung russischer Truppen auf die Krim gibt es keine Belege.
Ich habe nur pro-russische Milizen gesehen die einfach auch durchaus Einwohner der Krim sein können.
 
elgitarre schrieb:
wenn aber eine Region Unabhängigkeit oder Abhängigkeit anstrebt, wer hat denen das dann zu verbieten?

Die jeweils gültige Verfassung.

Auch wenn ich das begrüßen würde darf Bayern auch nicht einfach aussteigen. :p

Das bedeutet in der Regel, daß die jeweilige Zantralregierung Gewalt anwenden darf um eine Abspaltung zu verhindern.

Das würde nur funktionieren, wenn eine neue Verfassung beschlossen wird; dazu müßten aber alle Beteiligten ihre Zustimmung geben.
 
Im Zusammanhang mit den pro-russischen Milizen und der Lage auf der Krim sei mal auf die Berichte von VICE News verwiesen:






Während unsere Qualitäts-Journalisten wohl den ganzen Tag nur in Kiew sitzen, Kaffe am Maidan-Platz schlürfen und nur Vermutungen anstellen, zeigt VICE wie`s geht..


Auch interessant:



[...] Everything was just like each time: the uniform and weapons are Russian, but no markings on anything. However, on the uniform of one of the soldiers we spotted a label, which was not torn off during the quick packing.

We found Arman Dosanov (anm. Namensschild, Bild) in social networks.

As we expected he turned out to be not the ‘activist of the self-defense forces of Russian population in Crimean” as they say, but a soldier serving at Special Forces of the Chief Investigation Department from Saratov region. [...]
 
@sars
welche Aussagekraft haben denn solche Videos?
Weil ein paar Typen in Uniformen behaupten sie seien russische Soldaten?
Das ist der Beweis, dass es offizielle russische Truppen sind?

Die Woche Montag und Dienstag haben das auch viele in Köln behauptet, trotzdem ist Köln wohl noch in deutscher Hand, oder?

Was in deinem letzen link steht ist ja schön und gut, aber ich sehe da auch nur Gelaber und eben kein russisches ABzeichen.
Es wird nur behauptet man hätte eines gesehen.
Die Amis behaupten vielleicht sie haben Putin persönlich bei den russischen "Invasionstruppen" gesehen. Und?
Das sind doch alles keine Beweise.

Mal im Ernst, sein kann alles.
2 Dinge sollte man aber bedenken:
1. nach der Irak Propaganda der USA wäre ich vorsichtig was ich an "Beweisen" glaube.
2. offensichtlich entschließt sich die Krim dazu Russland beizutreten. Völlig legal, demokratische entschieden.
Bedenkt man jetzt, welche Menschen gerade in der Ukraine illegal an der Macht sind und wie sie diese Macht erlangt haben, so ist es vielleicht verständlich warum Russland das nicht auch auf der Krim zulassen will.



Die jeweils gültige Verfassung.

und das von dir.
Wo doch die Verfassung für die "Revolution" in der Ukraine dann für dich wiederum egal war.

Das verstehe wer will.
 
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