Petition 46483

Nein du ***** ich, habe es mir hart erarbeitet in dem ich 200 Stunden im Monat reiße, mich in meiner Freizeit fortbilde und nebenher noch ein Vollwertiges Studium absolviere.

Und trotzdem noch Zeit, neben der Arbeit hier zu posten.

Also entweder die Arbeit ist doch nicht so stressig, oder mach langsamer. Sonst bist Du mit 40 reif für den Herzinfarkt.

Attraktive Arbeitgeber, die ausbilden, haben übrigens keine Priobleme bei der Rekrutierung von Personal. Außerdem gibt es noch den europäischen Arbeitsmakt, dort kann man sich auch umschauen, wenn man Spezialisten braucht.

Irgendwas läuft in den Firmen mit Prsonalproblemen falsch.

Äh, warum schreibst Du eigentlich immer "Wort"?

Wenn schon Englisch, dann "Word".
 


Ich kann hier posten, weil meine Hauptarbeit nebenher abläuft.

Bei Telefonate, Listenbearbeitung und Zeichnungen rendern kann man nebenher auch mal posten.

Und ich mache das nebenher damit ich eben einen kleinen Ausgleich habe, dafür mache ich keinen Mittag und keine Frühstückspause sondern ess nebenher ein Brötchen.

Du redest von Ausbilung? Wir schalten in sämtlichen Zeitungen Annoncen das wir Azubis suchen, aber es bewerben sich fast nur untaugliche, weltfremde und faule. Ernsthaft, die kommen mit einer Erwartungshaltung her, dass man meint man müsste noch für sie arbeiten statt umgekehrt.

Ich sagte Wort weil das für mich das Wort zum Freitag war und "Word zum Freitag" irgendwie nicht so ganz passt hmmm?
 
Ich habe als Student in den Semesterferien mal beim Brunnenbau gearbeitet. Kleine Bautrupps, drei Mann und ich als Helfer. Das war vor langer Zeit, damals, als es auf Baustellen noch keine Ausländer gab. Guter Verdienst.

Die Kollegen waren freundlich, aber einer soff. Wenn er gesoffen hatte, musste man aufpassen, weil er schnell jähzornig wurde.

In einer friedfertigen Phase habe ich ihn dazu gebracht, mir seine Lebensgeschichte zu erzählen. Wie gesagt, es ist sehr lange her, aber für mich unvergesslich geblieben.

Er ware verheiretet gewesen und damals Installateur. Er hat jede Menge Überstunden geschoben, denn die Wohnung sollte picobello werden und wurde es auch. Aber dann kam er eines Tages vorzeitig heim und seine Frau lag mit einem anderen Mann im Bett.

Sie wollte halt einen Mann und keine Möbel und neues Bad etc. und hat sich in ihrer Einsamkeit getröstet.

Plötzlich war die tolle Wohnung verwaist, geblieben ist dort keiner. Mein Kollege hatte sich irgendeine Bude gesucht, mit dem Saufen angefangen und war als Hilfsarbeiter und verkommenes Subjekt bei Brunnenbau gelandet.

Diese Geschichte war mir eine Lehre fürs Leben: Verheirate dich nie mit einem Job, sonst steht du am Ende vor einem Scherbenhaufen.
 
Aber dann kam er eines Tages vorzeitig heim und seine Frau lag mit einem anderen Mann im Bett.
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Diese Geschichte war mir eine Lehre fürs Leben: Verheirate dich nie mit einem Job, sonst steht du am Ende vor einem Scherbenhaufen.

Oder aber: Heirate nie eine Betrügerin? Für mich gibt es keine Ausrede seinen Partner zu betrügen... das ist aber ein anderes Thema.

Was aber ein Punkt ist: Ich habe mir meinen Job hart erarbeitet und es war eben kein Glück.

Und das ist eben ein Preis den man für einen guten Job mit gutem Gehalt bezahlen muss, man bekommt nix geschenkt.

Das ist es, was mich an der Harz 4 Debatte ein wenig stört.

Klar sollte ein Herzkranker keine Achterbahnen bauen müssen!
Aber allgemein man kann auch mal die Zähne zusammenbeissen und sich durchkämpfen auch wenn einem etwas nicht gefällt.

Aber heute wird oft(!) so schnell aufgegeben, Dinge als unmöglich abgestuft und es sich ganz unten bequem gemacht, den der Weg nach oben ist halt anstrengend. Aber unten kommen halt nur die Reste an, das sollte einem klar sein bevor man sich fallen lässt.
 
Shodan, so schlimm sind wir nicht :)

Wir haben eine eigene Abteilung mit Maschinen für die Ausbildung, bei uns lernen die Azubis nicht nur die Maschine zu bedinen und Zeichnungen zu lesen, sondern auch das Programmieren von Fräsprogrammen usw. also schon aus Eigeninteresse eine gute Ausbildung, da wir die Azubis eigentlich immer übernehmen.

Über die Bezahlung kann ich nix sagen dürfte aber im Durchschnitt liegen.

Also gehen wir ja schon auf Messen, schalten Zeitungsanzeigen usw.

Die meisten gehen heute ja eh studieren und die guten gehen direkt zu den großen Unternehmen die jeder kennt.
Als Mittelständler bekommt man meist nur die, die sonst wo keine Stelle bekommen haben, ist echt schwierig.
 
Was aber ein Punkt ist: Ich habe mir meinen Job hart erarbeitet und es war eben kein Glück....der Weg nach oben ist halt anstrengend. Aber unten kommen halt nur die Reste an, das sollte einem klar sein bevor man sich fallen lässt.

Ich möchte nicht in Deiner Haut stecken, wenn Du doch mal arbeitslos wirst und älter bist und nichts findest, das ist schon ganz anderen passiert, die sich auch für unverzichtbar hielten.

Dann fällt Deine eigene Einstellung zur Arbeitslosigkeit nämlich ganz böse auf die Füße, Du wirst die als Versager fühlen und als der letzte Dreck.

Zum Beispiel wenn Firmen wie Deine vom Markt verschwinden:

Die meisten gehen heute ja eh studieren und die guten gehen direkt zu den großen Unternehmen die jeder kennt.
Als Mittelständler bekommt man meist nur die, die sonst wo keine Stelle bekommen haben, ist echt schwierig.

Siehst Du, auch für die Arbeitgeber kann es schwierig werden, nicht nur für die Arbeitnehmer
 


Ich bin nicht unverzichtbar, niemand ist unverzichtbar.

Wenn jemand wirklich unverzichtbar ist, hat das Unternehmen was falsch gemacht.

Ich halte mich auch nicht für unbesiegbar oder what ever, vielleicht mache ich mal einen riesen Fehler und werde deswegen gefeuert.

Aber ich werde mich sicher nie als Versager fühlen, weil ich für meine Verhältnisse schon viel erreicht habe und zudem nach der Einstellung lebe "Arbeit schändet nicht".

Selbst wenn ich nicht mal einen Job als Kellner bekäme, dann mach ich mich halt anders nützlich und miste ehrenamtlich Käfige im Tierheim aus oder mähe alten Damen den Rasen oder helfe als Hausmeister im Kindergarten oder einfach an einem der 1.000.000 Ort um einen rum wo Leute dankbar für eine helfende Hand sind.

Nur weil ich jetzt am studieren bin und ein paar Stufen auf dem Treppchen nach oben geschafft habe, heißt es nicht, dass ich mir zu fein für was bin.

Ich hab's zwar schon geschrieben aber ich habe schon Obst&Gemüse verkauft, auf dem Bau gejobbt und was weiß ich alles gemacht.
 
Ich bin nicht unverzichtbar, niemand ist unverzichtbar.

Wenn jemand wirklich unverzichtbar ist, hat das Unternehmen was falsch gemacht.

Genau so ist es, und das darf man nie vergessen. Der Job ist kein Bund fürs Leben.

Aber ich werde mich sicher nie als Versager fühlen, weil ich für meine Verhältnisse schon viel erreicht habe.

Es zählt immer der Augenblick, für vergangene Leistungen und Verdienste kann man sich nichts kaufen.

Selbst wenn ich nicht mal einen Job als Kellner bekäme, dann mach ich mich halt anders nützlich und miste ehrenamtlich Käfige im Tierheim aus oder mähe alten Damen den Rasen oder helfe als Hausmeister im Kindergarten oder einfach an einem der 1.000.000 Ort um einen rum wo Leute dankbar für eine helfende Hand sind.

Das ist eine gute Einstellung, man darf sich nie völlig abhängig machen von Erfolg und Aufstieg, sonst überlebt man die Misserfolge und Abstürze nicht. Und die kommen immer.
 
@Nero
Ich möchte nicht in Deiner Haut stecken, wenn Du doch mal arbeitslos wirst und älter bist und nichts findest, das ist schon ganz anderen passiert, die sich auch für unverzichtbar hielten.
Niemand ist unverzichtbar, aber umso höher dein KnowHow, deine Ausbildung, deine Berufserfahrung und eventuell dein Kundenstamm desto geringer ist die Chance gleichwertigen oder besseren Ersatz zu finden...
Wenn man will und sich bemüht kann man schon vieles erreichen, und dafür brauch man noch nicht mal einen Arbeitsplatz. Es soll schon Leute gegeben haben, die ein eigenes Unternehmen gegründet haben!

@Nerephes
Darf mal fragen aus welcher Region du kommst ?!
Ich habe noch nie diese sonderbare Verwendung des Wortes "wo" gesehen:
Aber die wo sich bewerben sind ja nur Idioten.
 


Nordschwarzwald, bin Schwabe :D

Mein Wortgemetzel und die Grammatikvergewaltigung kann aber daher kommen dass ich als Schwabe mich mit einer Kölnerin (meine Verlobte :D) rumschlagen muss. :D

Vielleicht ist der Dialektmix den wir daheim sprechen daran schuld :)
 
Das meiste kommt mir für meine Person irgendwie bekannt vor. ;) Aber aufpassen, solltest du irgendwann mal wohlhabender sein, musst du aufpassen, dass du dich dafür nicht noch entschuldigen musst. ;)
 

Interessant hätte eher auf den bayrischen Raum getippt ;)
Ein Schwabe und ne Kölnerin :D ich glaubs net! Wie sah denn bei euch das erste Date aus ihr habt euch doch gar net gegenseitig verstehen können, oder ? :P
 
Dieser Blumenstrauß sollte aber nur innerhalb Deutschlands zugestellt werden. Nach Florida wird mir kein Strauß verschickt!11

Alternativ könnte man den Strauß auch vom Harzer abholen lassen und das nicht-abholen sanktionieren.

Zwischen Noten und Können ist oft ein solcher Unterschied dass man sich fragen könnte ob da eigentlich ein Zusammenhang besteht oder gar ein gegenproportionaler...

In technischen Studien haben meist solche Studenten nur 1er, die ganze Skripten auswendig können aber nichts davon verstanden haben.
Gute Techniker die einfach nur zu faul zum lernen sind haben oft wesentlich schlechtere Noten.

Ich bekam auch schon mal von einem Personalchef gesagt, dass Zeugnisse das Papier nicht wert sind auf das sie gedruckt werden und dass bei ihm nur noch die Diplomarbeit herangezogen wird.
 


Meine Freundnin wird schon dafür sorgen, dass ich mir keine Gedanken machen muss, was wäre wenn ich wohlhabend wäre :D

@NecroniX

Es ging, da wir beide Moderatoren in einem Online-Radio waren, waren wir es gewohnt langsam und deutlich zu sprechen :D

--- [2013-11-29 16:36 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Wolltest Du nicht sagen "desto größer"?

Ne so machts keinen Sinn :confused:
 
Zwischen Noten und Können ist oft ein solcher Unterschied dass man sich fragen könnte ob da eigentlich ein Zusammenhang besteht oder gar ein gegenproportionaler...

In technischen Studien haben meist solche Studenten nur 1er, die ganze Skripten auswendig können aber nichts davon verstanden haben.
Gute Techniker die einfach nur zu faul zum lernen sind haben oft wesentlich schlechtere Noten.

Ich bekam auch schon mal von einem Personalchef gesagt, dass Zeugnisse das Papier nicht wert sind auf das sie gedruckt werden und dass bei ihm nur noch die Diplomarbeit herangezogen wird.

Das mit den Noten seh ich ähnlich. Man merkt recht schnell, ob jemand was kann oder ob er noch eine Anleitung zum Bedienen der WC Spülung braucht. ;) Was ich aber irgendwo nicht nachvollziehen kann, ist deine Aussage mit den technischen Studiengängen. Gerade dort muss man es eigentlich verstehen, Formeln auswendig lernen aber nicht anwenden können, bringt einem eigentlich 0,0, um es mal trivial auszudrücken.
 


Das ist schon richtig, bei Studenten, Gymnasiasten und wegen mir sogar noch Realschülern.

Wer ein 4er Schnitt in der Hauptschule hat, der muss schon extrem faul sein oder extreme Verständnisprobleme haben.

In beiden Fällen aber als Azubi ungeeignet.
 
Ich wusste nicht dass das auf die Hauptschule bezogen war.
Im Gymnasium muss die einfach nur die Allgemeinbildung so auf den Sack gehen dass du nur das nötigste lernst um durchzukommen.

So sollte es eigentlich sein...
Die Realität sieht leider (zumindest bei mir) anders aus.

Das schlimmste sind mündliche Prüfungen, wo Glück und Gemütszustand von Prüfer und Student sowie Rhetorik und selbstbeherrschung des Studenten problemlos über 5 Notengrade entscheiden können.
 
Selbst das würde ich nicht mal unbedingt sagen, kommt natürlich auf das Berufsfeld an. Wenn ich so an meine Realschulklasse zurückdenke, da waren einige dabei, die schlußendlich nur mit einem ziemlich schlechten Hauptschulabschluß rausgegangen sind. Heute ist zumindest einer davon ein begnadeter Handwerker mit eigener Firma. Aber man sollte nicht vergessen, selbst wenn die Noten damals schlecht waren, richtig Schreiben und Lesen, sowie 8x5 im Kopf ausrechnen, konnten die damals alle. Heute kann man ja nicht mal mehr das erwarten.

So sollte es eigentlich sein...
Die Realität sieht leider (zumindest bei mir) anders aus.

Das schlimmste sind mündliche Prüfungen, wo Glück und Gemütszustand von Prüfer und Student sowie Rhetorik und selbstbeherrschung des Studenten problemlos über 5 Notengrade entscheiden können.

Hmm, dann muss sich im Vergleich zu meiner Zeit aber einiges geändert haben. Mit Auswendiglernen ist bei unseren Mathevorlesungen keiner durchgekommen. Aber irgendwo hast du schon Recht, ich brauch nur an unseren "Superstudenten" von der BA zu denken, wo wir die Betreuung damals gemacht haben. Nicht mal in der Lage eine simple Überschlagsrechnung zu machen um festzustellen, dass seine Ergebnisse nur blanker Unsinn sein können.
 
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