[Sonstiges] Pakete sollen bald nicht mehr nach Hause geliefert werden

Die Paketdienste GLS und DPD wollen ihren Service zukünftig einschränken. Kunden sollen dann ihre Sendungen vermehrt selbst im Paketshop abholen. „Wir brauchen einen Bewusstseinswandel. Onlinebesteller müssen sich ihre Sendungen selbst abholen“, sagte der GLS-Paketdienst-Chef Rico Back der Zeitung. In Skandinavien ist dieses Vorgehen bereits gängige Praxis.

Die Pakete sollen gut eine Woche in den jeweiligen Paketshops liegen bleiben. "Onlinebesteller müssen sich schon beim Bestellen darüber klar werden, wohin sie ihr Paket haben wollen", sagte Back.
Wer das Paket bis zu seiner Haustür geliefert haben möchte, der muss entsprechend draufzahlen.

Quelle:
 
Zuerst wird geheult, dass das böse Internet die Versandhäuser wie Quelle zerstört und nun ist es plötzlich zu viel Ware, um sie ausliefern zu können.

Aufs Kleinste heruntergebrochen muss es doch eigentlich so sein:
Mehr Kunden - mehr Bestellungen - mehr Geld - mehr Arbeiter - mehr Umsatz.
Sollen die sich doch freuen. :unknown:

Freiwilliger Abholdienst mag ja eine gute Sache sein, aber nicht verpflichtend.
 
Ashampoo_Snap_2013.11.13_19h01m52s_001_.jpg

War gerade kürzlich bei jemand auf Facebook veröffentlicht, da kann man nur sagen das DHL vorbildlich ist, sogar ein Mitarbeiter aus einem anderen Land äußerte sich dazu. :T
 
Nur wird das keiner machen. Wer verzichtet schon freiwillig auf Bequemlichkeiten?

Welche Bequemlichkeit? Dafür wurde schließlich bezahlt (entweder vom Käufer oder halt wie bei Amazon vom Verkäufer). Wäre ja genauso, als wenn man z.B. etwas im Restaurant bestellt und nur die Zutaten in die Hand gedrückt bekommt. Kann man ja schließlich auch zu Hause machen. :rolleyes:
 
wird ohnehin alles bleiben wie es ist oder die sortieren sich halt damit selber aus. welcher händler bindet sich denn einen versandpartner ans bein, der die ware nicht zum kunden nach hause bringt? die händler werben mit kurzen lieferfristen nach hause und die lieferdienste leben davon. wer nicht mitmacht, macht gern dem nächsten platz.
 
Welche Bequemlichkeit? Dafür wurde schließlich bezahlt (entweder vom Käufer oder halt wie bei Amazon vom Verkäufer). Wäre ja genauso, als wenn man z.B. etwas im Restaurant bestellt und nur die Zutaten in die Hand gedrückt bekommt. Kann man ja schließlich auch zu Hause machen. :rolleyes:

Hervorragender Vergleich! Es wäre nicht eher naheliegend darauf abzustellen, ob das bestellte Gericht an den Tisch gebracht wird oder man es sich an einer Theke abholen muss? Und selbst dann würde dein Vergleich noch mehr hinken als ein besoffener Pirat...

Welche Bequemlichkeit? Die Bequemlichkeit das man heutzutage etwas, was vor 10 Jahren noch ganz normal war, als nicht hinnehmbaren Eingriff in den Alltagskomfort betrachtet, nämlich dass wenn man etwas kaufen möchte, man seine Wohnung verlassen muss.

"dafür wurde schließlich bezahlt" ist auch so ein tolles Argument, vor allem wenn man gar nicht selber dafür gezahlt hat, sondern der Verkäufer. Für ganz viele Sachen "wurde schließlich bezahlt", z.B. die rumänische Zwangsprostituierte (5,-),oder das T-Shirt von Primark (2,50,-).
Für etwas zu zahlen, entbindet leider nicht von Verantwortung, auch wenn das manche gerne hätten.

Außerdem, also ich bestelle i.d.R. dort wo ich keine Versandkosten zu zahlen habe, und ich denke da bin ich nicht der einzige. Zumal sich die Marktmacht von z.B. Zalando direkt auch daraus ergibt, das versandkostenfrei bestellt werden kann. Die machen daher (und wegen dem 100-Tage-Rückgaberecht) übrigens ein dickes Minus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau, weil bei versandkostenfreien Artikel, der Betrag nicht gleich auf den Artikel geschlagen wurde. :m

Sieht man z.B. sehr gut bei Amazon wenn man Hardware vergleicht, von wegen ab 20 Euro Versandkostenfrei, dann kostet der selbe Artikel bei Amazon sehr oft ca + - 5 Euro mehr als in einem Hardwareshop.

Oder bei Ebay gibt es Händler mit dem selben Artikel in 2 Varianten:

12 Euro Versandkostenfrei
6 Euro + 6 Euro Versandkosten

Kannst Dir dann aussuchen welcher Artikel von dem Händler billiger ist. :p
 
Wenn du das Trinkgeld mit einbeziehst, dann bestimmt der Kerl von der DHL. Meißtens ist der ja auch noch von einer Fremdfirma, dann gibts noch mal weniger.
Die Aussage macht aber so keinen Sinn :unknown:
Oder gibst du dem Paketdienst Trinkgeld?

aber wenn es um Packetzustellungsmodalitäten geht?
Paket! Es heißt Paket!


Außerdem, also ich bestelle i.d.R. dort wo ich keine Versandkosten zu zahlen habe, und ich denke da bin ich nicht der einzige.
Wo ist für den Spediteur der Unterschied, ob den Transport der Kunde oder der Verkäufer zahlt?!
 
Hervorragender Vergleich! Es wäre nicht eher naheliegend darauf abzustellen, ob das bestellte Gericht an den Tisch gebracht wird oder man es sich an einer Theke abholen muss? Und selbst dann würde dein Vergleich noch mehr hinken als ein besoffener Pirat...

Ach die Theke ist 100 Meter+ entfernt von dem Esstisch? (Selbstbedienungsrestaurants anyone? Buffet? Sorry, gibts schon. :p )

Welche Bequemlichkeit? Die Bequemlichkeit das man heutzutage etwas, was vor 10 Jahren noch ganz normal war, als nicht hinnehmbaren Eingriff in den Alltagskomfort betrachtet, nämlich dass wenn man etwas kaufen möchte, man seine Wohnung verlassen muss.

Fortschritt ist halt nicht aufzuhalten. Also nicht wirklich. Heutzutage wird übrigens immer noch die Wohnung verlassen, wenn man gewisse Dinge einkaufen will. Ist ja nicht so, dass wir heute schon so weit sind, dass man alles nach Hause liefern kann.

"dafür wurde schließlich bezahlt" ist auch so ein tolles Argument, vor allem wenn man gar nicht selber dafür gezahlt hat, sondern der Verkäufer. Für ganz viele Sachen "wurde schließlich bezahlt", z.B. die rumänische Zwangsprostituierte (5,-),oder das T-Shirt von Primark (2,50,-).

Aha, hier wird also eine Onlinebestellung mit Zwangsprostitution verglichen. :m

Für etwas zu zahlen, entbindet leider nicht von Verantwortung, auch wenn das manche gerne hätten.

Welche Verantwortung?

Außerdem, also ich bestelle i.d.R. dort wo ich keine Versandkosten zu zahlen habe, und ich denke da bin ich nicht der einzige. Zumal sich die Marktmacht von z.B. Zalando direkt auch daraus ergibt, das versandkostenfrei bestellt werden kann. Die machen daher (und wegen dem 100-Tage-Rückgaberecht) übrigens ein dickes Minus.

Yoah, dann zahlt aber der Verkäufer die Versandkosten. Die Unternehmen arbeiten nicht kostenlos, auch wenn du das vielleicht glaubst.
 
Fortschritt ist halt nicht aufzuhalten. Also nicht wirklich. Heutzutage wird übrigens immer noch die Wohnung verlassen, wenn man gewisse Dinge einkaufen will. Ist ja nicht so, dass wir heute schon so weit sind, dass man alles nach Hause liefern kann.

Mittlerweile denkt ja selbst MCDonalds über einen Lieferservice nach, und z.B. bei REWE kann man doch auch online einkaufen? Nicht jede Art von Entwicklung ist Fortschritt.

Aha, hier wird also eine Onlinebestellung mit Zwangsprostitution verglichen. :m

Nicht direkt. Der Vergleich bezog sich auf die von mir zitierte Aussage "ist ja schließlich bezahlt". Ich wollte damit aufzeigen, das nur weil man etwas (günstig) kaufen kann, man dies nicht immer tun sollte.

Welche Verantwortung?

S.o. Durch die Umsetzung der EU-Richtlinie zum Verbraucherschutz, die die Regelungen zum Versandhandel in das BGB gebracht hat, wurde leider nicht nur gutes erreicht. Ich sehe diese "Kultur" (derer ich mich wahrscheinlich genauso oft wie ihr bediene) kritisch, angefangen von dem Aussterben des Einzelhandels, über die damit einhergehende Schaffung von Monopol- oder zumind. Oligopolstellungen der Versandhändler, den erbärmlichen Arbeits/Lohnbedingungen der Spediteure, den Auswirkungen auf die Umwelt (jaja, ist total uncool), und nicht zuletzt dieses gesamte Verständnis, alles muss immer einfacherer, bequemer, billiger werden.

Insofern trägt man durch regen Einkauf bei oben genannten Händlern durchaus zu den aufgeführten Punkten bei, genau wie man durch Konsum von z.B. Primark-Kleidung zur Ausbeutung in der dritten Welt und zur Umweltverschmutzung beiträgt. Da würde ich schon von Verantwortung sprechen.

Yoah, dann zahlt aber der Verkäufer die Versandkosten. Die Unternehmen arbeiten nicht kostenlos, auch wenn du das vielleicht glaubst.

Ach echt, das wusste ich nicht. Ich dachte die machen das weil sie nett sind?
 
Aber vielleicht solltest du einfach nur mal vor dem Posten erst mal das Hirn einschalten, dann verzapfst du (vielleicht) weniger Müll. ;)

Aber ist das wirklich so ein Schicksalsschlag für dich das du gleich ausfällig wirst? In einer emotional geführten Debatte kann ich das ja verstehen, aber wenn es um Packetzustellungsmodalitäten geht?
Gehässige Menschen würden jetzt vlt. die Mär vom meckernden Deutschen anführen, der alles relativieren kann, aber wenn man ihm das Nachtfischen und die Paketzustellung an die Haustür nimmt ist sein Leben in den Grundfesten erschüttert und er rastet aus :p

Was das Lesen vor dem Posten angeht:

Ich keine keinen Thread, weder hier noch drüben wo "bevoller" nicht ausfällig und beleidigend geworden ist.
Für solche Leute gibt es zum Glück die Igno-Liste.:T
 
Solch einen Typen haben wir vor kurzem auch in unserem Forum gehabt, denkt euch nix dabei, es gibt Leute ohne Hobbies, die eine Mücke zum Elefanten aufblasen müssen nur um zu stänkern... alles nix neues Flamewar ahoi!
 
Aber ist das wirklich so ein Schicksalsschlag für dich das du gleich ausfällig wirst?
Ausfällig? Ich? Wann und wo?


Was das Lesen vor dem Posten angeht:
Zitat von Seonendseounli Beitrag anzeigen
[...]auf Pakete beschränkt, die wirklich einfach zu tragen sind, und die Infrastruktur vorhanden ist[..]
Es soll Menschen geben, die locker 10-20 kg tragen könnten aber nicht dazu in der Lage sind, auch nur 100m "normales" Fußgängertempo am Stück zu gehen.
Wie ich bereits anmerkte... Du solltest nicht immer von deinen Voraussetzungen ausgehen.

Ich keine keinen Thread, weder hier noch drüben wo "bevoller" nicht ausfällig und beleidigend geworden ist.
Für solche Leute gibt es zum Glück die Igno-Liste.:T
Wem der Schuh passt... ;)

Ansonsten müsstest du ja bereits festgestellt haben, dass ich die deutliche Aussprache bevorzuge. So weiß wenigstens jeder, woran er ist.
Btw. Du langweilst... :unknown:
 
Der Plan hört sich zumindest momentan nach einer ziemlich ruinösen Geschäftsidee an, solange nicht alle Paketdienste das so machen, werden die Kunden einfach abwandern.

MfG
Mr. J
 
Ich hoffe nur das wenn es so kommt das Händler & Onlineshops solche Paketdienste meiden.
Fände sowieso besser wenn man als Käufer sein bevorzugtes Transportunternehmen wählen könnte, aber das ist dann wohl doch zu aufwendig.

Von den beiden genannten bin ich eh kein großer Fan, wobei ich mit DPD weniger Probleme hatte als mit GLS. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
seht das doch positiv!
der ärger über pakete, die beim nachbarn landen oder einfach unbewacht vor der wohnungstür auf ihre empfänger warten, gehören bald der vergangenheit an. dafür kann man sich endlich über anderes aufregen :T
 
Mittlerweile denkt ja selbst MCDonalds über einen Lieferservice nach, und z.B. bei REWE kann man doch auch online einkaufen? Nicht jede Art von Entwicklung ist Fortschritt.

Mäcces denkt über vieles nach. Und ReWe: keine Ahnung. Ich beziehe von dort keine Lebensmittel.

Nicht direkt. Der Vergleich bezog sich auf die von mir zitierte Aussage "ist ja schließlich bezahlt". Ich wollte damit aufzeigen, das nur weil man etwas (günstig) kaufen kann, man dies nicht immer tun sollte.

Trotzdem ist der Vergleich völlig unpassend.

Dir bleibt es natürlich frei für den Paketdienst zu bezahlen und dann jedes Paket nach Hause zu schleppen. Aber gehe nicht davon aus, dass andere dafür zahlen wollen.

S.o. Durch die Umsetzung der EU-Richtlinie zum Verbraucherschutz, die die Regelungen zum Versandhandel in das BGB gebracht hat, wurde leider nicht nur gutes erreicht.

Zum Beispiel?

Ich sehe diese "Kultur" (derer ich mich wahrscheinlich genauso oft wie ihr bediene) kritisch, angefangen von dem Aussterben des Einzelhandels, über die damit einhergehende Schaffung von Monopol- oder zumind. Oligopolstellungen der Versandhändler, den erbärmlichen Arbeits/Lohnbedingungen der Spediteure, den Auswirkungen auf die Umwelt (jaja, ist total uncool), und nicht zuletzt dieses gesamte Verständnis, alles muss immer einfacherer, bequemer, billiger werden.

Der Einzelhandel stirbt nicht wegen dem Online Handel aus.

Insofern trägt man durch regen Einkauf bei oben genannten Händlern durchaus zu den aufgeführten Punkten bei, genau wie man durch Konsum von z.B. Primark-Kleidung zur Ausbeutung in der dritten Welt und zur Umweltverschmutzung beiträgt. Da würde ich schon von Verantwortung sprechen.

Zur Ausbeutung von Menschen und zur Umweltzerstörung trägt vieles bei. U.a. die bescheuerten Transportwege von A nach B nach C zu D.

Ach echt, das wusste ich nicht. Ich dachte die machen das weil sie nett sind?

:rolleyes:
 
Oder bei Ebay gibt es Händler mit dem selben Artikel in 2 Varianten:

12 Euro Versandkostenfrei
6 Euro + 6 Euro Versandkosten

Kannst Dir dann aussuchen welcher Artikel von dem Händler billiger ist. :p

Für diesen Käse kannst du dich bei E-Bay bedanken. Powerseller bekommen nämlich nur noch Rabatt auf die E-Bay Gebühren, wenn der Artikel auch mit kostenloser Versandoption angeboten wird. Ist quasi der zweite Versuch kostenlosen Versandzwang einzuführen, nachdem der erste vor ein paar Jahren grandios gescheitert ist.
 
Der Plan hört sich zumindest momentan nach einer ziemlich ruinösen Geschäftsidee an, solange nicht alle Paketdienste das so machen, werden die Kunden einfach abwandern.
Vergleiche mit der Drosselkom. ;)
Das große Problem ist nämlich die Bedingung, die du aufstellst.
War es nicht z.B. so, dass Congstar NIEEEEEEE drosseln wollte und plötzlich doch zurückruderte und auch davon sprach, Drosseltarife einzuführen?
So etwas funktioniert natürlich auch mit Paketdiensten. Fraglich ist natürlich, ob und wie ein Dienstleister seinen Service weiterhin gegen die Konkurrenz anbieten will, denn natürlich kostet die Lieferung mehr Geld als das abholen lassen.
 
Ausfällig? Ich? Wann und wo?
Du solltest nicht immer von deinem beschränkten Horizont ausgehen.[...]
Aber vielleicht solltest du einfach nur mal vor dem Posten erst mal das Hirn einschalten, dann verzapfst du (vielleicht) weniger Müll. ;)

Mäcces denkt über vieles nach. Und ReWe: keine Ahnung. Ich beziehe von dort keine Lebensmittel.



Trotzdem ist der Vergleich völlig unpassend.

Dir bleibt es natürlich frei für den Paketdienst zu bezahlen und dann jedes Paket nach Hause zu schleppen. Aber gehe nicht davon aus, dass andere dafür zahlen wollen.



Zum Beispiel?



Der Einzelhandel stirbt nicht wegen dem Online Handel aus.

Z.B.:
Dürftest du auch mal mitbekommen haben.

Die § 312 ff. BGB dienen der Umsetzung der EWG Richtlinie 85/577l, und der EG Richtlinien 97/7 und 31. Aus ihnen ergibt sich u.a. das man Online bestellte Ware ohne Grund innerhalb einer Frist nach Erhalt wieder zurückgeben darf, wobei der Unternehmer bei Kosten von über 40 € die Versandkosten zu tragen hat.
Ich denke weitere Erläuterungen dazu meinerseits sind überflüssig?
 
Zurück
Oben