Bedingungsloses Grundeinkommen

Außerdem schrieb er nicht von Jobs erfinden, sondern daß man keine findet, wenn es durch Automatisierung weniger geben wird.

Völlig unnötiger front.
 
Völlig unnötiger front.

Warum ist das traurig? Hört sich ziemlich arogant an, aber vielleicht meinst Du es ja auch irgendwie anders.
Ja, war kacke/zickig formuliert und ich hatte seinen Beitrag nicht richtig gelesen, sry.


Mir geht die glorifizierung von Arbeitsplätzen so auf den Sack, dass ich da manchmal nen bisl. Beißreflexe.

Grade hier in deutschland ist es besonders schlimm, dass wir alles und jedes hinnehmen um die gloreichen Arbeitsplätze zu beschützen,
dabei garnicht mehr fragen, ob die Arbeitsplätze überhaupt benötigt/Sinnvoll sind.

Man sieht es ja auch bei Corona wieder:
Die Leute müssen kaufen, damit produziert werden kann.

Anstelle sich zu freuen,
dass die Leute weniger verbrauchen, verteufelt man es.
Als wäre "das schaffen" der einzige Lebenszweck.


Wie gesagt, sry, hatte falsch gelesen und dann unnötig zickig reagiert, sorry.
 
Das wird in der Höhe wohl nur Hartz IV ersetzen oder wie sol es finanziert werden? Idee ansich ist ja nicht schlecht, da die KI bald noch mehr Millionen Jobs überflüssig machen wird und die Menschen nicht alle einen neuen Job finden werden.

Die KI wird gar nichts überflüssig machen, denn es wird massenweise neue Jobs geben. Irgendwer muss die ganzen arbeitslosen ja beaufsichtigen, ihren Müll wegräumen und für die Sicherheit und das allgemeine Wohlbefinden sorgen. Fängt jetzt ja schon langsam an dank Pandemie, siehe Hilfskräfte die Kontrollieren ob man Masken trägt und so weiter. Fallen die Kassierer weg muss jemand kontrollieren daß keine Selbstbedienung herrscht usw. Nicht immer alles so negativ sehen. Bei den Leistungen geb ich dir recht. Woher sollen die kommen? Hoch werden sie sicherlich nicht sein. Warten wir mal ab.
 
Die KI wird gar nichts überflüssig machen, denn es wird massenweise neue Jobs geben. Irgendwer muss die ganzen arbeitslosen ja beaufsichtigen,

Also wird es keine Arbeitslosen geben, weil durch Arbeitslose Jobs entstehen?

Dagegen wirkt ein 'Perpetuum mobile' als Konzept ja direkt vernünftig.
 
Also wird es keine Arbeitslosen geben, weil durch Arbeitslose Jobs entstehen?

Dagegen wirkt ein 'Perpetuum mobile' als Konzept ja direkt vernünftig.

Es gibt jetzt auch schon arbeitslose, und? Die hatt es schon immer gegeben und wird es auch immer geben. Worauf willst du hinaus? Der Arbeitsmarkt wird massiv umstruktruiert werden (müssen), das ist klar. Da wo jetzt schon Personal fehlt trotz millionen joblosen wird als erstes zugegriffen. Neue Regeln erfordern neue Tätigkeiten. Denke im Sicherheitsbereich wird massiv aufgestockt werden zum Beispiel. Es fehlen schon seit Jahrzehnten flächendeckend Fachkräfte in vielen Bereichen ganz ohne KI. Klar wird es Verlierer geben die ihren ach so tollen Job verlieren werden. Das ist aber die Chance für Leute die arbeiten wollen (jetzt) aber nix finden. Das war jetzt nicht so schwer zu verstehen oder?
 
Besuche mal London riesen Supermärkte eine Kasse mit Mensch, Rest ist Computer und ein Aufpasser, der checkt ob es klappt mit dem selbstscannen. In 10 Jahren übernehmen Roboter das checken, ob alles klappt bzw,. die Roboter scannen die Waren.
 
Da ist es wieder:
Es wird verlierer geben, es müssen neue tätigkeiten gefunden werden.

Warum?

Man arbeitet um zu Leben,
wenn man zum Leben nicht mehr arbeiten muss, dann ist das doch gut.

Das Problem ist viel mehr die Psyche der Menschen,
die denkt das man seinen Wert irgendwie dadurch definieren muss, dass man irgendwas herstellt,
was keine brauch, weswegen man also Leute auch noch dazu überzeugen muss, dass sie etwas kaufen, was sie nicht brauchen.

Ich mach mir keine illusion darüber, dass der umbruch einfach und schmerzfrei geht,
aber die Menschheit wird lernen einfach zu sein.
 
@forthehunt:

Denk mal kurz drüber nach:
Wenn niemand arbeitet, weil es nix zu arbeiten gibt, weil alles da ist,
muss auch niemand bezahlt werden und wenn niemand bezahlt werden muss,
muss auch niemand bezahlen.
 
Und wer passt auf das alles gerecht verteilt wird? Ah, die Roboter stimmt ja. Und wenn ich dir jetzt alles wegnehmen will. Wer hindert mich daran? Ein Roboter? Fahrt ins Gefängnis vollautomatisch mit fahrenden Eiern von Google? In so einer Welt will ich leben, sorry. Ihr habt anscheinend zu viel Matrix, Terminator, Minority Report oder Star Trek geschaut. Denkst du die Machthaber geben Ihre Macht einfach so ab? Oder entwickelst du dann für uns alle die KI die alles vom Himmel fallen lässt (umsonst). Zeit genug hättest du ja, ok. Ich sehe das eher so wie der Unabomber. Und was ich gar nicht abkann ist, wenn mir jemand vorschreiben will was ich zum Leben brauche und was gut für mich ist. Klar ein Replikator wäre schon geil, aber ich glaub das wirst du nicht mehr erleben. Du hast vielleicht das Glück, dass du nicht arbeiten musst, weil du umsonst bei deinen Eltern wohnst und dein Lebensunterhalt vom Steuerzahler oder einem Gönner finanziert wird. Das ist aber nicht die Regel. Im Moment muss man noch arbeiten, finde dich damit ab. Wir können das jetzt natürlich durchexerzieren bis zu dem Punkt, an dem Ich sage überweise mir einfach pro Monat 2500 Euro, dann schmeiß ich meinen Job, hab keinen Druck vom Amt und kann schön abhängen. Können wir das so machen bis deine KI fertig programmiert ist?
 
Du hast nix gesagt außer:
"ARBEIT MUSS SEIN!!"
In einer Diskussion darüber, das Technik Arbeit überflüssig macht.

:unknown:
 
@forthehunt:

Denk mal kurz drüber nach:
Wenn niemand arbeitet, weil es nix zu arbeiten gibt, weil alles da ist,
muss auch niemand bezahlt werden und wenn niemand bezahlt werden muss,
muss auch niemand bezahlen.

Das nennt sich aber Utopie, was Du da gerade beschreibst. Der Punkt ist doch, dass eben heute nicht alles da ist und dass es von bestimmten Dingen einfach zu wenig gibt.
Ich kann sehr gut nachvollziehen was Dir forthehunt geschrieben hat. Wer will überhaupt, dass alles gerecht verteilt wird? Was bedeutet überhaupt "gerecht" in solch einem Kontext? Und es wird immer Menschen geben die aktiv dafür kämpfen, dass nicht alles fair verteilt wird, weil die Gier dafür sorgt, dass man immer mehr haben will als der andere.
 
Wo kommt das mit dem gerecht verteilen her?

Es geht doch nur um soweit um ein ("Ver"-)teilen, daß niemand zum Leben arbeiten muß.
 
Es geht doch nur um soweit um ein ("Ver"-)teilen, daß niemand zum Leben arbeiten muß.

Das "müssen" ist dabei interessant.

Arbeit wird ja nicht von jetzt auf gleich verzichten,
es wird fließend immer weniger zu tun geben, also branche für branche stück für stück eine Reduzierung von Arbeitsplätzen geben.

Dieser Umbruch kann katastrophal werden, wenn er nicht adressiert wird.


Es geht dabei weniger darum, dass alle 10 milliarden Menschen auf der Welt die Füße hochlegen können, dass ist nur der Utopische Endanschlag.
Es geht viel mehr darum, wie wir die Gesellschaft am Laufen halten, wenn mehr und mehr dieser 10 Milliarden nicht Arbeiten können, weil es keine Lohnarbeit für sie zu erledigen gibt.

Wenn man sich die Wirtschaftskriese der 20er Jahre anschaut, war ja nicht das Problem das es zu wenig waren gab,
sondern das es niemanden gab, der sie sich leisten konnte.

Auf der einen Seite sind menschen verhungert, weil sie kein Essen kaufen konnten und auf der anderen Seite haben Farmer Mais verbrannt, weil es günstiger als Kohle war.
Das ist ein Verteilungsproblem, etwas völlig anderes als ein echer Mangel an einer Ressource.

Genau das wird wieder passieren, diesmal nur langsam und dauerhaft, wenn wir uns nichts einfallen lassen.


Daher ist der Vorwurf "NUR WEIL DU NICHT ARBEITEN WILLST, MÜSSEN WIR NICHT ALLEN GELD GEBEN!!!!!" völlig dumm,
denn "AN WEN WILLST DU DEINE SCHEIßE VERKAUFEN, WENN NIEMAND GELD HAT UM ES ZU KAUFEN?"

Es geht nicht darum etwas umsonst haben zu wollen, weil man zu faul ist etwas zu tun.

Falls das jetzt noch nicht deutlich ist:


Das sind nicht nur 400.000 Menschen, die keine Arbeit mehr haben,
dass sind auch 400.000 Menschen die kein Geld mehr haben um sich die Autos zu kaufen,
die ihre verbliebenden Kollegen herstellen können.


Daher kann es dir auch völlig egal sein woher ich mein Geld bekomme,
vom Staat, von einem Gönner, von meinen Eltern, von meiner eigenen Leistung,
wichtig ist nur wo ich das Geld hinstecke, nämlich indirekt auf dein Konto, wenn ich deine Arbeitsleistung in Anspruche nehme.

Jeder Arbeitslose ist nicht nur jemand der Geld zum Überleben benötigt, was ihm die Gesellschaft aushändigt,
es ist auch jemand der nicht mehr in der Lage wirklich Geld auszugeben und dadurch die Nachfrage an den Produkten der verbliebenen Arbeiter ihre Arbeitsplätze zu erhalten.

Es ist eine Spirale nach unten, bei der mehr und mehr Leute arbeitslos werden, der Lebenstandard der Gesellschaft nach und nach sinken wird.
Wir können also entweder warten bis das Kind langsam aber sicher in den Brunnen rutscht, oder uns jetzt mal was einfallen lassen um das zu verhindern und BGE ist eine Möglichkeit diesen rutsch zu verlangsamen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer will überhaupt, dass alles gerecht verteilt wird? Was bedeutet überhaupt "gerecht" in solch einem Kontext? Und es wird immer Menschen geben die aktiv dafür kämpfen, dass nicht alles fair verteilt wird, weil die Gier dafür sorgt, dass man immer mehr haben will als der andere.

Das ist eine gute Frage. Hoffen wir mal nicht, daß es so weiter läuft wie bisher. Man sieht ja in der Politik ganz gut wo sich das jetzt schon alles hinentwickelt. Ausgewiesene Nichtskönner, Bücherwürme und sonstige Gestalten, die, kaum im Amt, sich sofort die Taschen vollstopfen. Ich denke da gerade an den guten Phillip A.. Nimmt ja langsam echt schon absurde Züge an. Auf ehemalige Taxifahrer, die par mal gezündelt haben und auf diversen Demos waren, kann ich, können wir ebenso verzichten. Pseudointellektuelle obdachlose "Maler" aus Österreich mag ich auch nicht wirklich. Eins ist jedenfalls klar. Die Arbeiterklasse scheint keinen Bock darauf zu haben den Arsch wieder hinzuhalten. Muss dann halt jeder schauen wo er bleibt, und wer nichts kann hat halt Pech, oder 2,3 Jobs bis Die ROBOTER kommen.
 
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