Re: Coronavirus
Es ist einfach erstaunlich.
Während bis gestern kaum einer eine Maske getragen hat, bis Samstag kaum jemand in den Läden und bis gestern auch nicht in jeder Gastronomie, haben heute auf einmal alle Leute Masken auf. Ist erst ab heute das Virus da?
Nein, es ist erst jetzt verpflichtend. Dann erst funktionieren solche Maßnahmen.
Soll heißen: man kann und darf sich nicht auf die Schwarmintelligenz verlassen.
Nachtrag: Ich komme deshalb zu dem Schluss, dass wir für bestimmte Dinge immer eine Obrigkeit benötigen. Und wenn ich das auf die freie Marktwirtschaft übertrage: da müssen weltweit mehr Regeln her, um den Unternehmen den Zahn zu ziehen, Steuern nicht zu zahlen, Mitarbeiter in diversen Ländern auszubeuten usw. Fuck you, Liberale.
Und sowas wie Krankenhäuser, Altenheime z.B. wäre verstaatlicht besser.
Du verknüpfst Dinge, die nicht zusammen gehören.
Ja, es gibt ein paar sehr wenige Sachen, da ist eine zentrale Ansage sinnvoll.
(Eine Pandemie sollte allerdings nicht der Normalfall sein, Ausnahmefälle sind schlechte Grundlage für Gesetze und Regeln).
Es ist auch kein Widerspruch zum Liberalismus, dass es einen Staat geben "darf".
Auf der Skala zwischen "gar kein Staat" und "alles ist Staat" sind wir m.E. momentan eher auf der "alles ist Staat" Seite
der Waagschale.
Und da die Leute selbstständiges handeln nicht gewöhnt sind, handeln sie entsprechend orientierungslos.
Welche klaren Ansagen hat denn die Regierung gemacht?
Die Maskenpflicht in Berlin ist eine andere als in Bayern.
Man gibt knapp die Hälfte seines Gehalts für Steuern und Abgaben aus und
dann sind:
1) nicht genug Masken da
2) die kriegen es eben nicht hin eine klare Ansage zu machen
3) Masken muss man sich selbst organisieren oder "basteln"
4) Die Informationspolitik zu den Masken war maximal irreführend. Man hatte keine, also waren die Masken "unnütz" und "schlecht" und die bösen Maskenkäufer sollten beschämt werden. Typisches Beispiel, dass man eher Tyrann als Helfer ist. Hauptsache irgendwer ist "schuld".