Zusammenfassung des Geschehens. R.I.P. gulli ALT

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Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

Ich vermute mal stark das Gamigo in die Verträge dann bestimmte Klauseln reinbringen will, durch welche man dann unliebsame Mitarbeiter leichter los wird ;)

Das ist bei Freiberuflern aber ohnehin meist kein Problem... wäre allenfalls im Falle der Festangestellten relevant, was derzeit wohl nur missmarnip sein dürfte...
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

War die Software zum Zeitpunkt der Übernahme aktuell? Und wer hat denn da geschludert?
Die im g:b eingesetzte vBulletin-Version 4.1.12 ist die aktuelle Version des 4.1-Versionszweigs, der auch noch unterstützt (bloss nicht mehr weiterentwickelt) wird. Die hier eingesetzte Version 4.2.1 erschien erst im April diesen Jahres, da hätte man mittelfristig umsteigen können. Auf die 4.2.0 (und allgemein auf .0-Versionen) umzusteigen, wäre IMHO keine gute Idee gewesen, da diverse neue Features eingeführt wurden, die ich erst mit der jeweils nächsten Version als stabil betrachte.

Ob man auf vBulletin 5 umsteigen möchte, scheint mir fraglich - die Codebasis mag sauberer sein, die Entwicklung, noch mehr Social-Networking-Aspekte noch weiter zu integrieren, geht IMHO deutlich in die falsche Richtung. Da man ohnehin einen überwiegenden Teil er Anpassungen neu implementieren müsste, würde ich eher XenForo vorziehen - eine komplett neue Boardsoftware einiger ehemaliger vBulletin-Entwickler - allerdings auch erst, wenn sie etwas älter und ausgereifter ist.
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

Ich befürchte das Gulli:Board wird dann endgültig weg sein. Die Kompetenz der Gamigos und deren ITler wird nicht ausreichen größere Anpassungen vorzunehmen. An Styles ist eh nicht mehr zu denken, Stefan hat ja schon an einer Stelle erwähnt das nur noch einer gepflegt wird. Und wenn Kugelfisch die mal nicht mehr unterstützen würde wäre eh schon die hälte des Boards unbrauchbar. Ich schätze die Herrschaften auch nicht so ein das sie erstmal alles in einer Testumgebung ansehen sondern die werden direkt ins Livesystem eingreifen.
Wir sollten schonmal die letzten Screens vom G:B machen. Zur Erinnerung an alte Zeiten.


MfG KLDKO
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

Man sollte Fugu hier mehr auslasten... Dann kommt er nicht mehr auf "dumme Ideen"... :D
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

@Bruder Mad: Nachvollziehen kann ich es auch nicht, dass Fugo da hilft aber er wird seine Gründe haben. Deswegen würde ich es nicht kritisieren ;)
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

@Bruder Mad:

Nun ja der Fisch kann halt nicht aus seinen Schuppen :D

Nein Spaß beiseite. Ich versteh schon das Kugelfisch einfach nicht tatenlos zusehen kann wie sein ehemaliges Hobby von solchen Dilettanten verhunzt wird. Leider haben die Amigos nie gelernt das man auch mal auf andere hören sollte die es besser wissen.
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

Meine Sorge gilt eher den dort nach wie vor gelagerten teilweise sensiblen Daten der Nutzer. Sollte das Board erfolgreich angegriffen und Daten gestohlen werden, betrifft das in erster Linie nicht Gamigo, sondern die Nutzer, deren Daten gestohlen wurden. Daher die Hinweise auf von mir gefundene Schwachstellen.
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

Ach auf einmal gibts doch eine Roadmap? Wo sie sich vehemmt dagegen gewehrt haben, etwas in der Richtung zu veröffentlichen? :unknown:

Verträge für die Redakteure:
Da die Redakteure seit Jahren alle ohne Vertrag für Gulli.com gearbeitet haben und somit die Konditionen und andere Dinge nicht zugesichert waren, möchten wir diesen Umstand ändern, einfach auch um den freischaffenden Redakteuren die Sicherheit über Bezahlung und Konditionen zu geben.

Aua. Da dürften sie sich rechtlich auf sehr dünnem Eis bewegen mit dieser Aussage.

Die News-Redaktion wurde schon immer bezahlt. Dreist ist allerdings, dass jetzt so getan wird, als hätte InQnet die Freiberufler über den Tisch gezogen. Es gab zwar tatsächlich keine schriftlichen Verträge (außer für die Festangestellten, was zuletzt JoanZ und ich waren, bis zu seinem Rücktritt als Chefredakteur auch Ghandy), aber die Honorare wurden zuverlässig und pünktlich gezahlt und auch sonst wüsste ich von keinem Fall, in dem Abmachungen die Arbeitsbedingungen und Bezahlung betreffend nicht eingehalten wurden... Ist ja löblich, dass Gamigo die Sache nun auch formal korrekt machen will, aber die Seitenhiebe gegen die ehemaligen Betreiber sind ebenso deplatziert wie gegenstandslos...

Das sollte die InQnet denen vielleicht auch mal sagen. Ich würde solch einen Seitenhieb jedenfalls nicht zulassen, wenn ich an deren Stelle wäre.

Ich vermute mal stark das Gamigo in die Verträge dann bestimmte Klauseln reinbringen will, durch welche man dann unliebsame Mitarbeiter leichter los wird ;)

Das vermute ich auch stark. Die Aussage könnte durchaus so durchklingen, dass es ab jetzt Knebelverträge gibt, die es sicher auch geben wird. :m

Na dann... :coffee:
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

Die haben leider das unverschämte Glück, dass es Inqnet ja nun offensichtlich nicht mehr gibt.


Grüße
Thomas
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

Oh okay. :eek: Das wusste ich nicht.


Wegen Kullerchen: Ich an seiner Stelle würde da nicht mehr helfen. Denn wenn wirklich was schief geht, wäre er doch sicher der Erste, auf den die Amigos zeigen.
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

Wenn Gamigo selbstständig auf die neueste Version geht ist das keineswegs Kugelfisch seine Schuld bzw. kann man dann nicht auf ihn zeigen. Bzw. wenn sie es tun gehören sie in die Klaps.
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

@Destiny666: Ich kann die Sorge vom Fisch nachvollziehen. Er hilft ja so gesehen den Usern, nicht Gamigo. Gamigo profitiert nur davon.
Ich habe das Bild von den Vogelkindern des Kuckucks im Kopf, die in einem fremden Nest schlüpfen, sich dann mit durchfüttern lassen und nach und nach alle anderen Nestbewohner einfach rausdrängen.
Und der Fisch füttert eben fleißig, wie es sich gehört und solange noch andere Vogelbabies im Nest hocken. Der Kuckuck tuts ja nicht.
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli



Wir haben nie behauptet, gesagt oder angedeutet das es bisher zu Schwierigkeiten in der Bezahlung oder Handhabung gekommen ist. Wir wollen lediglich das, was bisher sowieso schon immer lief, auch vertraglich regeln - eben weil durch die Übernahme auch Unsicherheiten im Redaktions-Team entstanden sind.

Die Aussage von Annika kann ich persönlich nicht nachvollziehen, da ich persönlich gerade mit ihr mehrmals das Thema besprochen hatte und wir beide der Ansicht waren das Verträge sinnig sind.

Alles andere sind Spekulationen, auch das wir "Knebelverträge" erstellen oder ähnliches.
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

Weil Verträge so sinnig sind, hat Annika auch keinen bekommen. Ja, das verstehe ich natürlich, mein lieber Stefan.
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

Unsicherheit durch die Übernahme selbst oder wie ihr dann mit Moderatoren bzw. Redakteuren umgesprungen seid, mhh?
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

Verträge an sich sind ja nichts verkehrtes, aber noch macht auch der Ton die Musik, und wer dann davon redet, den "Umstand (zu) ändern, einfach auch um den freischaffenden Redakteuren die Sicherheit über Bezahlung und Konditionen zu geben", muss sich auch nicht wundern, wenn ein leichter Unterton von wegen "der vorherige Beitreiber war da nicht zuverlässig genug" (freundlich ausgedrückt) mit rumschwirrt.
 
Re: Zusammenfassung des Geschehens R.I.P. Gulli

Ich schreibe für diverse Auftraggeber, bisher gab es in keinem Fall einen Vertrag. heute.de, teltarif.de, CHIP Online, iRights.info & Co. sind nicht gerade klein. Trotzdem gab es deswegen nie Probleme. Auch bei Aufträgen mit einem größeren Budget sind wir stets ohne Vertrag ausgekommen. Soweit zur Praxis in diesem Bereich.

Zudem gab es von Wien eine klare Ansage, ab wann das Geld an die Honorarkräfte von der Gamigo Advertising GmbH bezahlt wird. Auch was das betrifft, sehe ich keine Unklarheiten. Ich war 7 Jahre als Freiberufler dabei, nicht ein Mal kam es zu Differenzen mit der InQnet und auch nicht zu Zahlungsverzögerungen, von daher wäre ein Vertrag überflüssig gewesen. Auch hat keiner der Freiberufler von 2006 bis 2013 mit einem Wort erwähnt, dass er einen Vertrag benötigt. Bei Bedarf haben wir aber gerne ein Zeugnis ausgestellt.

Ich verstehe nicht, wieso ihr Hamburger nachtreten müsst. Ihr habt gulli.com jetzt und gut ist. Ich fand's schon ekelig genug, wie ihr mit Annika verfahren habt. Jemandem 3 Monate lang Hoffnungen zu machen um ihn dann nicht zu übernehmen, erscheint mir fragwürdig. Und dann am Ende auch noch die Unwahrheit im Forum zu schreiben, es hätte an Annika gelegen, ist wirklich daneben.
 
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