Wie hartnäckigen Farn im Garten loswerden?


Wird hier so gemacht, gegen ein wenig mehr Giersch im Garten hätten wir sogar nicht mal was, würde den Weg in den Wald ersparen...
Gilt ja als gesund, naja jedenfalls haben wir bisher keinen Schaden davon getragentragentragentragen :D
Goethe soll ja Gründonnerstag auch auf seine "Grüne Neuner" Suppe/Soße beharrt haben, die unter Anderem Giersch enthält.
Aber Farn, tja...nee...den hat nicht mal Goethe gegessen...
 
@Cheg; Tiefgründiges geduldiges Ausgraben der alten Farne.

Dort wo neuer Farn wächst kannst du es mal mit Salz versuchen. Ruhig großzügig sein.
Sollte die neuen Wurzeln zerstören.

Gruß Matte
 
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  • #45
Erst schon mal besten Dank an alle beteiligten User, Bombenleger und Kampfmittelräumdienstler :T

Ich versuche das mal aufzudröseln:

Gift kommt wirklich nicht in Frage, da ich ein totales Weichei bin und Angst habe, dass auch bei punktueller Gabe Kühlwalda, die Molche und anderes
Getier mit den zarten Bäuchen damit in Berührung kommen könnten. Wir haben die Fauna angelockt, jetzt soll sie es auch gut haben :)
Zusätzlich haben wir einen Zaunkönigsmann mit entsprechenden Damen, die hüpfen mir auch zuviel da drüber auf der Suche nach Heuschrecken.

Schafe und besonders eine Rotte Wildschweine wären auch eher kontraproduktiv :p

Bodendecker sind das ideale Versteck für sich heimlich entwickelnde Farne. Täääräää: Überraschung! Hier bin ich! Mit fetter, fester Wurzel.

Was die Brennnesseln (mit 2-6 N) betrifft: die bleiben artig in ihrem zugewiesenen Bereich rund ums Biotop. Finde ich auch erstaunlich nett von denen :T

Das fiese am Farn ist ja, dass er selbst im Babyalter eine extrem feste und hartnäckige Wurzel hat und dementsprechend auch komplette Platten und in
unserem Fall Steine im großen Stein/Steinpflanzenbeet verschiebt.

Ich werde also graben, graben, hacken und verzweifeln müssen. Allerdings werde ich das mit dem Eispray ins Grabeloch mal ausprobieren. Das scheint mir Sinn zu machen. Danke :)

Übrigens bin ich froh, dass ich den Sprengmeistern hier nicht von unserer Wühlmaus berichtet habe! Das Biest sind wir aber zum Glück durch konsequente Auffüllung der Gänge mit
gebrauchtem Katzenklostreu losgeworden. Ansonsten hätte ich wahrscheinlich auch zu Dynamit und Napalm gegriffen :mad:

Sollte jemand allerdings noch eine Farn-Fress-Pflanze kennen oder so was: immer weiter her mit den Tipps!
 
Ich werde also graben, graben, hacken und verzweifeln müssen.

NoName1954 war bis eben wieder am buddeln (und das am Feiertag) und hat nun endgültig das Handtuch geworfen.
Er lässt nun einen Gartenbauer kommen.
Genau dort, wo die Wurzeln stehen, soll nämlich eine Sitzgruppe hin.

@tophirsch: Allein wenn er "grie Soß" hört, wird NoName grün im Gesicht. Setzte es neben "Fisch" manchmal als Druckmittel ein. :D
 
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  • #48
Woohoo, 40 die Stunde :eek:

(Wer hatte noch mal die Rotte Mietwildschweine?)
 
Wie gesagt: Verdünnte Salzsäure direkt ins Rhizom spritzen... Hilft garantiert!

Und wenn man das vorsichtig macht, passiert auch der Umgebung nichts...


Wegen natürlicher Mittel frag mal nach.
 
"Nutzen sie unseren Service im Kampf gegen...Fortschritt, Technik, Infrastruktur"
 
Habe die Lösung: Ein Bekannter rückt mit seinem Minibagger an.

Doch es bleiben immer noch über 500 qm völlig verwilderter Gartenfläche übrig. :confused:
 
Verstehe immer noch nicht was man gegen einen Farn haben kann.:unknown:
Meiner hat mir noch nichts getan.
Vermehrt hat er sich auch nach Jahren nicht. Ist höchstens ein wenig größer geworden.
 
Ich würde es auch ähnlich wie Miss NGB mit gezielten Salz Attacken versuchen.
Es muss ja nicht unbedingt verdünnte Salzsäure sein, es reicht bestimmt schon, wenn man 100-200g Salz auf einen Liter Wasser einmischt und das dann in die Wurzeln gibt.

Solange du das Salz nicht pur verstreust, sollte in dem Boden nächstes Jahr auch noch was wachsen :D.
 
@Cybercat: Hätte ich etwas gegen Farn, hätte ich ihn nicht selbst gepflanzt.
Die beiden grössten sind aus unerklärlichen Gründen eingegangen. :unknown: Ihre großen Wurzelgebilde sind nun im Weg.
 
Ist klar. :) Doch Cheg ging es wie mir auch und insbesondere um die Wurzeln, denen man mit Salz nicht beikommen wird. :unknown:
 
Mit Salz hast du immer schnell den PH-Wert des Bodens versaut, du willst aber eigentlich nur den Wert der unerwünschten Pflanze verändern.
Ich befürchte, dass wenn man mit Salzsäure ( in nahezu jeder Verdünnung ) arbeitet, wird die sich nicht nur den Wurzeln des Farn hingezogen fühlen, sondern bestimmt auch dem meist eher leicht laugigem Boden.

Das letzte Mal als ich Blumen, Boden und Salz in den Ohren hatte, hat meine Frau Mutter die glorreiche Idee der Nachbarin aufgegriffen, die Schnecken mit Salz zu bekämpfen. ( Anscheinend wollte sie die Tiere wohl mit den Klumpen erschlagen :rolleyes: )
Was Wiederum darin endete, dass der halbe Garten auf wundersame Weise zerbröselte und sich langsam aber sicher in eine Einöde verwandelte, die einer Wüste am Toten-Meer glich.
Was dann folgte, waren 3 Tage Sauarbeit, 3 cbm neue Erde, fahren ohne ( den richtigen Führerschein / Anhänger ) Führerschein, sehr viele Blasen an den Griffeln und 2 überzogene EC-Karten :dozey:...

Deswegen finde ich, sollte man erstmal mit normalem Salz experimentieren und dann bei sichtbarem Erfolg, langsam die Dosis steigern.
 
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