Was uns die Grünen alles verbieten wollen

Es gibt sicher ne Menge Themen über die Ambitionen der einzelnen Parteien. Aber der TS wollte nunmal den Grünen was am Zeuge flicken. :D
 
Es ginge um einen Gehirnfurz, wenn ernsthaft jemand gedacht hätte, mit dieser Forderung würde man bei der Durchsetzung einen nennenswerten Anteil an der CO2 Vermeidung bewirken.
 
So rechnen die Ökos aber nicht.

Sie wollen alle Methoden einsetzen, bei denen das Klima geschont wird und rechnen nicht in jedem Fall aus, wieviel CO2 eingespart wird.

Global gesehen hat ein Fleischverzicht auch eine soziale Komponente. Es ist leichter, die Armen zu ernähren.

Wenn man jetzt aber anfängt zu rechnen, läuft das wahrscheinlich darauf hinaus, daß ein Fleichverzicht weder den Klimawandel noch die Zunahme der Weltbevölkerung aufhalten wird.
 
@KaPiTN:
Kleinvieh macht eben auch Mist. Und wenn man sich auf deine, oder die Sicht von z.B. Nero zurückziehen würde, wäre auch in hundert Jahren kein Schritt in Richtung Umweltschutz getan worden.
 
Ja, Mist mag man dadurch erzeugen, aber um wieviel Picosekunden wird sich eine Klimaerwärmung im Jahre 2100 dadurch verzögern, sofern dies meßbar sein sollte?
 
Wenn dadurch auch nur ein einziger Regenwaldbaum weniger umgehackt werden müsste, wäre das schon besser als der Status Quo.
 
@ KaPiTN,

Dabei geht es nicht nur um "Mist" sondern um die erzeugten Kalorien für die Ernährung der Bevölkerung pro Ackerfläche. Und das Verhältnis ist in der Tat sehr ungünstig für die Fleischproduktion.

Andererseits ist es eine Strohhalmpolitik, weil sie sich global nicht in dem Maße durchsetzen läßt wie sich die anderen Probleme auftürmen.

@ loopzone,

Dein Glaube in allen Ehren, aber es handelt sich um zwei Prozesse mit der Fragestellung, welcher von beiden Prozessen schneller abläuft. Im günstigsten Fall tritt also die Katastrophe später ein. Sie wird aber nicht verhindert.
 
Die Charakteristik von Prozessen ist aber nunmal, dass sie sich entwickeln. Es gibt keinen Masterplan, der umgesetzt wird und dann zur Zufriedenheit aller funktioniert.

Und genau das trifft auch beim Umweltschutz zu. Der große Wurf kann nicht sofort gelingen. Kleine Schritte führen zum Ziel. Und dieses Ziel heißt Nachhaltigkeit.
Als Beispiel führe ich gerne die Hybridfahrzeuge an. Ohne sie ist es schlicht nicht möglich, weg vom Öl, hin zum Elektroantrieb zu gelangen.
 
Ich dachte bei Mist jetzt weniger an Scheiße, sondern an Dinge wie unnötigen bürokratischen Aufwand.

Ökologisch würde eine Verzicht der Grünen auf den Fahrdienst des dt. Bundestages möglicherweise mehr bringen. Das allerdings wäre ergebnisorientiert .
 
@ loopzone,

Wir können jetzt natürlich die ganzen tollen Bemühungen aufzählen, die die Menschheit retten sollen. :D

Es gehört aber auch zur Tagespolitik, daß diese Aktivitäten immer großartig vorgestellt und gelobt werden. Dazu gehört auch das Trommeln mit dem Begriff "Nachhaltigkeit". Welche Partei könnte es sich leisten, nicht für die Zukunft der Menschheit einzutreten? :p

"Nachhaltigkeit" ist natürlich völlig richtiges Denken. Aber leider gibt es dazu keine einzige nachprüfbare Bilanz sondern eben nur diese hübsche Forderung.

Nachhaltig waren übrigens einige unserer Vorfahren, die sehr schnell erkannten, daß man nicht mehr Bäume fällen darf als nachwachsen. Aber diese Erkenntnis gab es eben nur in der Waldwirtschaft und nicht im sonstigen Kapitalismus.

"Nachhaltigkeit" erfordert eine Bilanz wenn es kein Geschwätz sein soll.

Die ganze Situation ist geprägt von der Kunst viel Sand in die Augen zu streuen.
 
Eben drum ist für mich Nachhaltigkeit die große Kür, das Ziel. Und ich sehe z.Zt. keine andere Partei als Die Grünen, die dieses Ziel anvisiert.

@KaPiTN: Es menschelt immer, leider. Du hast aber Recht, dass diese Fahrbereitschaft durch Die Grünen nicht genutzt werden sollte.
 
Ohh doch,

die Piraten auch; aber eher gesamtpolitisch und weniger nur ökologisch.
 
Ich kenne mich bei den Zielen der Piraten weniger aus. Wenn du da etwas mehr Bescheid weißt, würde ich mich über einen separaten thread freuen.
 
Nöööööö ...

die Kinder sind nicht meine Freunde. :D

Die kriegen nichtmal ihre eigene Parteiorganisation gebacken.

Nachtrag:

Kleines Beispiel zum Thema "Nachhaltigkeit": Die Spanier haben seinerzeit nahezu ihre gesamten Wälder für ihre Armada (gegen Britannien) und die Eroberung Südamerikas abgeholzt.

Sie leiden heute noch darunter durch Versteppung und Verwüstung ihres Landes. Es gibt keinen Plan, diesen Fehler zu korrigieren.
 
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Wenn dadurch auch nur ein einziger Regenwaldbaum weniger umgehackt werden müsste, wäre das schon besser als der Status Quo.

Regenwaldbäume werden nicht abgehackt, um Schweine zu mästen, damit wir Schnitzel essen können. Sie weichen Anbauflächen für Mais, Zuckerrohr, Getreide, Ölpalmen, überhaupt für alles, was dort wächst und woraus man Bio-Sprit machen kann. Dessen Anteil in Brasilien am Gesamtverbrauch: Ca. 50 Prozent.

Global gesehen hat ein Fleischverzicht auch eine soziale Komponente. Es ist leichter, die Armen zu ernähren.
Die armen Autos?

Öko ist doch ein einziger Selbstbetrug. Sonntagsfahrverbote - das würde was bringen. Da würde richtig Energie gespart. Das könnte sogar Bäume retten. Und gesund wäre es auch. Eine Studie neulich: Hauptkrankmacher ist für die Bundesdeutschen Bewegungsmangel, nicht falsche Ernährung.

Aber Auto ist tabu. Lieber einen Tag in der Kantine verkochtes Gemüse schlabbern als die Karre einen Tag lang stehen lassen. Okay, verhungern wir keiner, die Bundesdeutschen essen nicht zu viel Fleisch, sie essen ganz einfach viel zu viel, vor allem vor der Glotze.
 
Zuletzt bearbeitet:



Edit:
hier steht nix für das man mich später bannen könnte, habs grad noch so geschafft einfach gar nix zu antworten und es gibt ja ne ignore funktion.....*freu*
 

Kein Ding ich mach das den ganzen Tag für dich. Sogar unabhängig von allen deinen Beiträgen.

Und wenn gewisse Regenwälderstellen weichen, damit wir da Biospritmäßige Dinge betreiben können, bleiben eventuell andere Stellen frei auf denen wir Nahrung für Arme oder Armenier oderÄhnliches anpflanzen können.
 
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