Was uns die Grünen alles verbieten wollen

gerechtigkeit0 schrieb:
Erstmal: War der Reim gewollt? :D

Was heißt denn "ungeschoren lassen"

Normalerweise reime ich nicht. :D

Ich wundere mich nur, daß hier ein ganzer Thread den Grünen gewidmet wird. Das könnte man mit jeder Partei machen; insbesondere mit der Kanzlerin und ihrer Parte. Da wäre NSA nur ein Punkt von vielen.

Sollte man nicht sowieso diejenigen vorrangig kritisieren, die das Heft in der Hand halten?

Mir kommt das hier vor wie ein persönlicher Rachefeldzug. :cool:
 
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Ich wundere mich nur, daß hier ein ganzer Thread den Grünen gewidmet wird. Das könnte man mit jeder Partei machen; insbesondere mit der Kanzlerin und ihrer Parte.

Die Kanzlerin und ihre Partei (mitsamt Schwester) würde nicht einfach so Forderungen an die Bürger stellen. Da gäbe es Prämien.
In dem Falle würde dann das v. Menü subventioniert z.B. die Hälfte kosten.
 
Die Kanzlerin und ihre Partei (mitsamt Schwester) würde nicht einfach so Forderungen an die Bürger stellen. Da gäbe es Prämien.
In dem Falle würde dann das v. Menü subventioniert z.B. die Hälfte kosten.

Haha genial, genau die staatliche Förderung eines Veggie-Tages war ja angedacht. Es ging nie um ein Verbot oder eine Reglementierung. Gehe doch mal in die Archive der Grünen ein paar Tage zurück. "Drahtzieher" der Idee ist ja eigentlich der VEBU (Vegetarier und Veganer-Bund). Ich kenne im Übrigen ziemlich viele traditionelle Lokale, die überhaupt kein vegetarisches (von vegan ganz zu schweigen) Gericht anbieten. Was soll denn diese Bevormundung? Das ist eure Logik!
 
Wer ist den "Ihr"? Wenn Du Dich in den Archiven so gut auskennst, dann poste mal bitte einen Link. Es ist ja nicht sinnvoll, daß jetzt jeder sich jetzt mit ungewissem Ausgang irgendwo( Anfang?) durchwühlt um Deine Argumentation verstehen zu können.
 
Ich kenne im Übrigen ziemlich viele traditionelle Lokale, die überhaupt kein vegetarisches (von vegan ganz zu schweigen) Gericht anbieten.
Was machst Du denn dort? Inspektion?

Du meinst es sicher gut, aber glaub mir, Du machst nur Negativreklame für Deine Partei. Je mehr Du eiferst, in ein desto schlechteres Licht rückst Du sei.

Wenn Du Dich in den Archiven so gut auskennst, dann poste mal bitte einen Link.
Ich finde, dass es keine Rolle spielt, was in den Archiven steht. Keine normaler Mensch guckt sich diese Archive an. Wichtig ist, was öffentlich propagiert wird. Künast äußerte sich nur begeistert, von einem Anreiz durch Subventionen hat sie nichts gesagt.

Es ist nicht meine Pflicht als Bürger, Quellenstudium zu betreiben, sondern es ist der Job eines Politikers, seine Botschaft so rüberzubringen, dass jeder sie verstehen kann.
 
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Bildschirmfoto vom 2013-08-09 20:19:45.png

Siehe Anhang. Ein BILD-Schreiberling hat sich das Programm durchgelesen und sich genau die Passage rausgepickt um einen Hetzartikel zu formulieren. Der Ursprung der Debatte lässt sich wirklich auf diese eine Passage zurückführen. Von Bevormundung kann keine Rede sein, das ist nur eine Forderung und Forderungen haben alle Parteien.

@Nero, und nochmal für dich zum mitschreiben: Die Grünen sind nicht meine Partei. Auf Springer-Propaganda reagiere ich aber empfindlich und springe nicht, wie du, einfach auf den Zug.

Was machst Du denn dort? Inspektion?
Wieder ein wahnsinnig geistreicher Beitrag. Das es dort nur Fleischgerichte gibt, lässt sich von außen oft nicht erkennen.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Bild-Zeitung wieder hervorragende Arbeit im Sommerloch gemacht hat. Jeder politische Gegner der Regierung wird brav diffarmiert. Ich muss immer wieder erwähnen, ich bin kein Freund der Grünen, aber was da wieder für ein Fass geöffnet wurde.
 
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Ach, die Diffamierungen sind doch ein alter Hut.
In einem Wahlkampf zum Nationalrat in Österreich hatten die Grünen gefordert, dass "weiche" Drogen entrkiminalsiert werden sollen. Die ÖVP hat daraus "Hasch Trafiken" (Kioske) und allerlei andere Verleumdungen gemacht.
Da kann es keinen wundern, dass aus einem freiwilligen Veggie-Day, der Untergang der Fleischesser herbei geschrieben wird. Das dies schon vorher andere gefordert haben, ist dann schnell vergessen.
 
Ein BILD-Schreiberling hat sich das Programm durchgelesen ....

... welches ihm eine Steilvorlage für seinen Artikel geliefert hat. Der hat nur seinen Job gemacht. Aber die Leute, die das Kuddelmuddel über Fleischkonsum zusammengefummelt haben, hätten sich mal bisschen anstrengen und präziser formulieren sollen.

Was ich vermisse: Den Vorschlag der Grünen, das vegetarische Menue anzubieten und durch subventionierte Preise attraktiv zu machen, also die Idee von KaPiTN. Die ist nämlich wirklich gut.

Die ÖVP hat daraus "Hasch Trafiken" (Kioske) und allerlei andere Verleumdungen gemacht.
Wieso Verleumdung? Angst vor der eigenen Courage? Wenn man die Entkriminalisierung weicher Drogen gefordert hat, macht man keinen feigen Rückzieher und schreit "Verleumdung", sondern man sagt, vollkommen zu Recht: "Interessanter Vorschlag. Schön, dass sich auch die anderen an dem Projekt mit ihren Ideen beteiligen. Wir prüfen das."
 
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Öffentliche Kantinen solllen Vorreiterfunktionen übernehmen. Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein "Veggie Day" sollen zum Standard werden.

für mich klingt das so, als wollte man den öff. Kantinen vorschreiben, was sie zu servieren haben bzw. wann sie fleisch servieren dürfen.
aber wenn sie das ganze ja eh nicht über ein verbot/gesetz regeln wollen, brauchen wir sie ja auch nicht wählen. hinweisen können sie nämlich auch so dadrauf, dafür müssen sie nicht regieren.

hätten sie mal lieber die idee von kapitn ins programm aufgenommen :rolleyes:
 
aber wenn sie das ganze ja eh nicht über ein verbot/gesetz regeln wollen, brauchen wir sie ja auch nicht wählen.
Sag das mal der CSU die kein Arbeitsverbot für Mütter durchsetzen wollte, sondern nur eine "Herdprämie". Wenn schon, dann ein Gesetz/Verbot, nicht wahr? Sowas wie eine Förderung oder dergleichen ist purer Firlefanz.
 
Sag das mal der CSU die kein Arbeitsverbot für Mütter durchsetzen wollte, sondern nur eine "Herdprämie". Wenn schon, dann ein Gesetz/Verbot, nicht wahr? Sowas wie eine Förderung oder dergleichen ist purer Firlefanz.
Verstehe ich nicht.

Um eine staatlliche Leistung wie das Betreuungsgeld durchzusetzen muss man an der Regierung sein.
Um einen Gemüsetag durchzusetzen, muss man auch an der Regierung sein.
Aber um nur Ernährungsberatung zu machen, muss man nicht an der Regierung sein.
Die sprichst jetzt von "Förderung oder dergleichen". Was ist das? Wie geht das? Bring mal ein Beispiel.

Im Wahlprogramm der Grünen steht davon nichts, nur Blabla. Überhaupt denke ich, dieses Wahlprogramm hat ein Hiwi zusammengenagelt, Politikwissenschaftler im 5. Semester, und Korrektur gelesen hat es keiner. Ich meine damit den von EquiNoX zitierten Satz:

Öffentliche Kantinen solllen Vorreiterfunktionen übernehmen. Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein "Veggie Day" sollen zum Standard werden.

Zunächst wüsste ich gern, was eine "öffentliche Kantine" ist. Diese Einrichtung ist mir unbekannt, ich kenne nur Betriebskantinen.

In den Kantinen, die ich kenne, hat jedes, aber auch wirklich jedes Gericht so geschmeckt, dass man es auf keinen Fall daheim nachkochen möchte. Das gilt vor allem für Gemüsebeilagen (zerkocht) und Fisch. Von einem obligatorischen Veggie Day in der Kantine ist hinsichtlich des freiwilligen Gemüsekonsums daher am ehesten eine abschreckende Wirkung zu erwarten, auf keinen Fall aber eine Vorreiterfunktion.
 
Verstehe ich nicht.
Ich bezog mich auf die Aussage von EquiNoX, der meinte, dass man die Grünen nicht wählen braucht, da sie kein "Veggie-Gesetz" beschliessen wollen, sondern dies mit anderen Mitteln Steuern wollen.

Die sprichst jetzt von "Förderung oder dergleichen". Was ist das? Wie geht das? Bring mal ein Beispiel.
So, wie es in der Politik üblich ist. Steuerliche Begünstigung bzw. steuerliche Belastung, Subventionen usw.

Im Wahlprogramm der Grünen steht davon nichts, nur Blabla. Überhaupt denke ich, dieses Wahlprogramm hat ein Hiwi zusammengenagelt,
So wie bei allen anderen Parteien. Absichtserklärungen sind da zuhauf zu finden, konkretes nicht. Wie denn auch, da man blöde wäre, wenn man sich auf etwas festnageln lassen würde, was einem dann in der Koalition zum Nachteil gereichen würde.
 
Ob dies nun von den Ve*-Abteilungen der Grünen gekommen ist, oder einfach nur Aktionismus/Populismus, kann ich nicht sagen. Aber es fällt schwer einen glaubwürdiges ökologisches Motiv dahinter zu entdecken, ohne den Grünen mangelnde Konsequenz vorwerfen zu müssen.

Denn wenn ich ich aus ökologischen Gründen auf das Fleisch im Essen verzichte, dann sollte ich doch gleich auch dafür sorgen, daß das Gemüse regionales Saison-Gemüse ist
 
Korrekt. Sich über neuseeländisches Gemüse als Beilage für argentinisches Rind aufzuregen, ergibt keinen Sinn.
 
KaPiTN schrieb:
Aber es fällt schwer einen glaubwürdiges ökologisches Motiv dahinter zu entdecken, ohne den Grünen mangelnde Konsequenz vorwerfen zu müssen.

Der ökologische Zusammenhang ist einfach.

Für eine pflanzliche Ernährung benötigt man wesentlich weniger Ackerfläche.
 
Warum beantwortest Du eine Frage nach dem ökologische Zusammenhang, die hier niemand gestellt hat?
 
Ich hätte "ökologisches Motiv" schreiben sollen, wie Du geschrieben hast.

Oder was wolltest Du damit ausdrücken?
 
Warum nicht ein Thread eröffnen mit dem Namen "Große Koalition in Sicht, für die nächsten 4 Jahre wieder Reform-Stillstand". Die ganze Ökopolitik seitens der CDU sind geklaute Ansichten der Grünen. Wenn ich einer Partei zutraue in diesen Fragen die nötigen Antworten zu finden dann sind es die Grünen. Un d die sehe ich immer noch lieber in der Politik mitmischend als so manch andere Partei (FDP, Linke, Rechte e.t.c.)
 
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