Sag das mal der CSU die kein Arbeitsverbot für Mütter durchsetzen wollte, sondern nur eine "Herdprämie". Wenn schon, dann ein Gesetz/Verbot, nicht wahr? Sowas wie eine Förderung oder dergleichen ist purer Firlefanz.
Verstehe ich nicht.
Um eine staatlliche Leistung wie das Betreuungsgeld durchzusetzen muss man an der Regierung sein.
Um einen Gemüsetag durchzusetzen, muss man auch an der Regierung sein.
Aber um nur Ernährungsberatung zu machen, muss man nicht an der Regierung sein.
Die sprichst jetzt von "Förderung oder dergleichen". Was ist das? Wie geht das? Bring mal ein Beispiel.
Im Wahlprogramm der Grünen steht davon nichts, nur Blabla. Überhaupt denke ich, dieses Wahlprogramm hat ein Hiwi zusammengenagelt, Politikwissenschaftler im 5. Semester, und Korrektur gelesen hat es keiner. Ich meine damit den von EquiNoX zitierten Satz:
Öffentliche Kantinen solllen Vorreiterfunktionen übernehmen. Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein "Veggie Day" sollen zum Standard werden.
Zunächst wüsste ich gern, was eine "öffentliche Kantine" ist. Diese Einrichtung ist mir unbekannt, ich kenne nur Betriebskantinen.
In den Kantinen, die ich kenne, hat jedes, aber auch wirklich jedes Gericht so geschmeckt, dass man es auf keinen Fall daheim nachkochen möchte. Das gilt vor allem für Gemüsebeilagen (zerkocht) und Fisch. Von einem obligatorischen Veggie Day in der Kantine ist hinsichtlich des freiwilligen Gemüsekonsums daher am ehesten eine abschreckende Wirkung zu erwarten, auf keinen Fall aber eine Vorreiterfunktion.