Kenobi van Gin
Brillenschlange
dass die Kinder am ernstesten sind, wenn sie spielen dürfen.
Das ist mir durchaus bekannt. Die Frage ist aber, ob man hier nicht konsequenterweise quasi zwischen "gutartigem" und "bösartigem" Spielen unterscheiden sollte. Wenn ein Kind mit Autos spielt oder im Sandkasten oder sonstwo, dann fördert das die Kreativität und regt die Fantasie an. Das beansprucht spezielle und große Teile des Hirns. Wenn Kindern (genau wie Erwachsenen) aber fertige Reize vorgesetzt werden, z.B. in Form von Filmen und Videospielen, dann ist das was anderes. Und wenn diese Spiele darauf abzielen, dass das Kind am Ball bleibt, was dadurch erreicht wird, dass die zu erreichenden Ziele möglichst niedrig gesteckt werden, dann halte ich das mit Blick auf die Entwicklung des Kindes für ziemlich fragwürdig.

