US-Präsidentschaftswahlen 2016



Die Meinung dürfte die Mehrheit teilen (auch ich wobei Bush die Messlatte auch nicht sonderlich hoch gelegt hat) was aber den Friedensnobelpreis nicht rechtfertigt. Die Aufzählung von mir oben dreht sich auch vielmehr darum was Obama denn letzendlich geleistet hat und die Liste ist doch eher kurz.

Was Osama's Ende angeht war mehr auf den Part von Dir bezogen was internationale Zusammenarbeit angeht, wofür er meines Erachtens nach nicht stand, ich hätte auch Griechenland erwähnen können. Die Festnahme kann ich nachvollziehen beziehungsweise das Unterlassen der Info, die Exekution geht jedoch darüber hinaus. Ein anschließender Prozess wäre der richtige Weg gewesen.
 
ich denke es geht hier nicht wirklich darum, trump den friedensnobelpreis zu geben, sondern darum, wie unglaublich zynisch und weltfremd dieses komitee ist (welches zum glück wenig mit dem richtigen nobelpreis zu tun hat).. der preis hat überhaupt keinen wert, wenn er bloß aufgrund von wunschdenken und hörensagen vergeben wird und nicht aufgrund echter leistungen oder wenigstens bemühungen.. wenn das einzige argument dafür ist, dass der geehrte despot vielleicht möglicherweise dadurch angehalten wird, sich ein gewissen wachsen zu lassen, dann gehören jong-un kim, putin, assad und trump ganz oben auf die liste (in der reihenfolge) - weil schaden kann's ja nicht :T..
 
auch ich wobei Bush die Messlatte auch nicht sonderlich hoch gelegt hat
Auch wieder wahr.

Ein anschließender Prozess wäre der richtige Weg gewesen.
Also die Festnahme ist ok, die Tötung nicht? Wäre die Festnahme diplomatischer gewesen?

@Novgorod: Ich glaube was mich daran stört ist die Verharmlosung von Trump. Nein, Trump ist nicht Hitler, aber er ist eben auch nicht Obama. Dasselbe Symptom gab es ja schon im Wahlkampf, als Trump mit Clinton gleichgesetzt wurde. Entscheidung zwischen Pest und Cholera etc. Nein, das war es nicht.
 


Nur weil ich es nachvollziehen kann macht es die Aktion nicht okay. Ich kann auch nachvollziehen wenn jemand im Affekt jemanden wegen Rache tötet wegen was auch immer, deswegen ist die Aktion nicht okay oder gar legitim. Wahrscheinlich hätten die meisten Leute so reagiert, mit Lynchjustiz, deswegen eignen sich die meisten auch nicht als Staatsoberhaupt.
 
Ja, weil Obama 2008 für die Stärkung der Diplomatie, der internationalen Zusammenarbeit und internationaler Institutionen stand. Dazu kommt der Kampf gegen den Klimawandel, die Abrüstung von Atomwaffen und die Hoffnung auf ein bessere Zukunft. Das Nobel-Komitte zeichnet diese Art der Politik aus, daher hat Obama einen bekommen. Man kann auch sagen: Das Nobel-Komittee zeichnet gerne Politik aus, die global denkt.
Trump steht eben nicht für all diese Dinge.
Stimmt... Die Drohnenangriffe waren ja auch besonders klimaschonenend und ausgesprochen friedfertig.

Abhängigkeiten als Geschäftsmann ist der Punkt, nicht die Nullen auf seinem Konto. Mehrere Artikel dazu, wie Trump das schon jetzt beeinflusst, hatte ich oben verlinkt.
Obama hat seine Kohle mit Sicherheit nicht vom Baum gepflückt. Und ebenso wäre er vermutlich auch einer Reichensteuer unterlegen, wenn er sie denn hätte einführen wollen. Es sei denn, Reichtum fängt bei ihm (und dir) erst bei Vermögen von 1 Mrd. und mehr an. Wer etwas hat (hier Geld), gibt im Regelfall eher ungern davon ab. Da dürfte auch Obama keine Ausnahme bilden.
Ob das vorwerfbar ist, darüber könnte man streiten. Es ist aber ein Unding, sich in Lobhudelei über den einen zu ergehen und gleichzeitig den anderen für sein Vermögen zu verurteilen.

Also die Festnahme ist ok, die Tötung nicht? Wäre die Festnahme diplomatischer gewesen?
Ja natürlich. denn sie wäre zumindest nicht endgültig gewesen. Man hätte einen Fehler zumindest korrigieren können.
Dass die USA, auch unter Obama, außerhalb von Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht agiert, darüber muss man wohl nicht großartig diskutieren.


Ja. Und Gandhi hat für seine friedlichen Bemühungen und Rudolf Hess für seine Friedensbemühungen keinen Preis gewonnen.
Umso schlimmer...
 
Obama hat seine Kohle mit Sicherheit nicht vom Baum gepflückt. Und ebenso wäre er vermutlich auch einer Reichensteuer unterlegen, wenn er sie denn hätte einführen wollen. Es sei denn, Reichtum fängt bei ihm (und dir) erst bei Vermögen von 1 Mrd. und mehr an. Wer etwas hat (hier Geld), gibt im Regelfall eher ungern davon ab. Da dürfte auch Obama keine Ausnahme bilden.
Ob das vorwerfbar ist, darüber könnte man streiten. Es ist aber ein Unding, sich in Lobhudelei über den einen zu ergehen und gleichzeitig den anderen für sein Vermögen zu verurteilen.
Abhängigkeiten als Geschäftsmann ist der Punkt, nicht die Nullen auf seinem Konto. Mehrere Artikel dazu, wie Trump das schon jetzt beeinflusst, hatte ich oben verlinkt.
 
Stimmt... Die Drohnenangriffe waren ja auch besonders klimaschonenend und ausgesprochen friedfertig.
Da Drohnen soviel ich weiß mit Propellern angetrieben werden, sparen sie jede Menge CO2 pro Totem :D

Obama hat seine Kohle mit Sicherheit nicht vom Baum gepflückt. Und ebenso wäre er vermutlich auch einer Reichensteuer unterlegen, wenn er sie denn hätte einführen wollen. Es sei denn, Reichtum fängt bei ihm (und dir) erst bei Vermögen von 1 Mrd. und mehr an. Wer etwas hat (hier Geld), gibt im Regelfall eher ungern davon ab. Da dürfte auch Obama keine Ausnahme bilden.
Ob das vorwerfbar ist, darüber könnte man streiten. Es ist aber ein Unding, sich in Lobhudelei über den einen zu ergehen und gleichzeitig den anderen für sein Vermögen zu verurteilen.
Hat denn schon mal eine Partei ernsthaft so eine Politik auch durchgezogen wenn sie in der Regierung saß?
Man denke nur mal an Rot-Grün unter Schröder...
 
Hat denn schon mal eine Partei ernsthaft so eine Politik auch durchgezogen wenn sie in der Regierung saß?

doch doch, das gibt es hin und wieder, sogar im zentrum des hyänenkapitalismus wie dem amiland :eek: - das nannte sich "new deal" und dafür war sich selbst der alte F. D. Roosevelt nicht zu schade, bevor er alle japaner in ghettos steckte ;)..
es geht schon, aber nur wenn die gesellschaft hinreichend am arsch ist.. damals in der US-wirtschaftskrise in den 20ern haben sich reihenweise banker aus dem fenster gestürzt - heutzutage sind es bloß chinesische kinderarbeiter, also geht's uns noch recht gut :T..
 
ich glaube trump wird der erste us-präsident, der hinschmeißt vor ende seiner amtsperiode.
ist noch jemandem der gedanke gekommen bisher?
 
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Achja, das gute Jahr 2000. Als das alles noch ein harmloser Spaß war.
 


Zumindest ein Wahlmann wird entgegen der Wahl gegen Trump stimmen.
Eventuell wird die Sache doch noch mal interessant falls er 37 gleichgesinnte findet :D
 
ich glaube trump wird der erste us-präsident, der hinschmeißt vor ende seiner amtsperiode.
ist noch jemandem der gedanke gekommen bisher?

Ich hatte den Gedanken, daß während seiner Amtszeit rauskommen wird, daß er mal wieder eine Pleite hingelegt hat und nur Präsident werden wollte, um sich mal wieder auf Staatskosten sanieren zu lassen.

Sollte das weniger als 4 Jahre dauern und er keinen Spaß sonst keinen Spaß an der Sache findet kann, könntest Du Recht haben.
 
nixon hatte ich glatt vergessen :D

ich kann mir gut vorstellen, daß es in den nächsten jahren zuhauf situationen geben wird, in denen trump sein ego nicht im griff hat. dann wird er leute brauchen, die ihn bremsen und/ oder die falten für ihn ausbügeln. in seinem team hat er die wahrscheinlich nicht, zumindest ist bisher davon nichts zu sehen. und daß der rest der welt auf seine gefühlslage rücksicht nimmt ist noch unwahrscheinlicher. als jemand, der grob austeilt aber auf kritik dünnhäutig wie ein kleinkind reagiert, wird ihm sein job nicht leicht fallen.
 


:D Wer in deiner Vorstellung soll denn die USA kritisieren oder Präsident Trump? :D

Frau Merkel? Herr Steinmeier? Ja selbst als die USA effektiv der EU und Deutschland geschadet haben, gab es nicht ein Wort der Kritik. Putin freut sich eher über Trump. Und es hat keine Sau interessiert was Peking zum Beispiel zur Krim sagte. Die Möchtegernlinken? Vielleicht aber die sind doch auch mit allem einverstanden, deren Führer ist nun nicht mehr schwarz aber unterm Strich egal.
 
Abhängigkeiten als Geschäftsmann ist der Punkt, nicht die Nullen auf seinem Konto. Mehrere Artikel dazu, wie Trump das schon jetzt beeinflusst, hatte ich oben verlinkt.
Wenn überhaupt, wäre wohl Interessenskonflikte die richtige Bezeichnung. Die unterstelle ich allerdings nicht nur Trump. Du offensichtlich schon. :rolleyes:

Hat denn schon mal eine Partei ernsthaft so eine Politik auch durchgezogen wenn sie in der Regierung saß?
Um die Antwort darunter aufzugreifen: Zu meinen Lebzeiten wohl nicht.
 
Die unterstelle ich allerdings nicht nur Trump. Du offensichtlich schon. :rolleyes:
Mehrere Artikel dazu, wie Trump das schon jetzt beeinflusst, hatte ich oben verlinkt. Da die anderen kein weltweites Firmengeflecht haben, sind sie natürlich nicht so anfällig wie Trump. Trump mit normalen Politkern gleichzusetzen ("Sind alle gleich korrupt", "Pest vs. Cholera" etc.) bleibt unsinn.
 
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Ehrlich gesagt nein hast Du nicht.

Wo genau hat Donald Trump das präsidale Amt ausgenutzt als sein Sohn mit Bruder zur Jagd in der Türkei ging?

Schraub mal deinen Hass auf Trump runter wenn Du nicht mal mehr bemerkst dass er nur als Vater im Artikel erwähnt wird und auch bei den restlichen Artikeln reden nur Leute wie z.B. Fuchs (warum half er eigentlich nur bis Anfang des Jahres beim betreuen der Beziehungen zwischen den USA und den Philipinnen ) darüber dass es sein könnte und nicht darüber wie es irgendwas beeinflußt.

Denke ma Du beziehst Dich damit auf #1191, sonst ist mir was entgangen.
 
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