US-Präsidentschaftswahlen 2016

Wenn alles in Ordnung wäre, bräuchte man ja keine Opposition. Aber nicht nur die Politik macht Fehler, sondern auch das System ist nicht überall optimal.

Die Frage ist, welche Schlüsse man daraus für sich zieht. Versucht man etwas zu ändern. lebt man damit, oder aber, lehnt man evtl. das ganze System als Ganzes ab?

Schätze, man muss sich damit abfinden, dass der Mensch nun mal ein unvollkommenes Wesen ist. Außerdem, dass sich die Bedingungen, unter denen er lebt, dauernd ändern. Schließlich, dass ihm die Gabe fehlt, in die Zukunft zu sehen. Alles zusammen genommen dürfen wir dankbar sein, zu richtigen Zeit auf dem richtigen Kontinent zu leben. Vielen Menschen ist das nicht vergönnt.

Ein kleiner Ausgleich für die beiden Weltkriege?
 
Wenn die 30.000 Mann US-Armee aus Südkorea und die 38.000 Soldaten aus Japan abgezogen werden, könnte Kim Jong Un das als günstige Gelegenheit zum Einmarsch in Südkorea verstehen.
Ob der Jong-Un das tatsächlich machen würde, ist sehr fraglich:



Die Militär-Opis und der Jong-Un sind ja nicht blöd. Jong-Un hat in der Schweiz studiert, kennt also durchaus die Welt außerhalb "seiner Welt". Ein Angriff auf Südkorea und/oder Japan würde seinem Land den Rest geben und ihn das Leben kosten, selbst wenn die Invasionen/Angriffe erfolgreich wären. Eine Öffnung Nordkoreas würde ihm ebenfalls die Macht kosten. Der gesamte Staatsapparat in Nordkorea kann sich nur durch die "dauerhafte Bedrohung seines Landes" an der Macht halten. Siehe dazu auch: .

Würde Trump sämtliche amerikanische Militärpräsenz hingegen tatsächlich aus Südkorea und Japan abziehen lassen, dürfte das durchaus eine größere Herausforderung für Kim Jong-Un darstellen. Er muss ja irgendwie das Bedrohungsszenario aufrecht erhalten. Klar würde der Abzug im nordkoreanischen Fernsehen erst mal als großer Sieg Kims gefeiert werden.

Wesentlich gefährlicher ist an der Stelle die Expansionspolitik der Chinesen. Die würden sich nach und nach die ganzen Gebiete im Chinesischen Meer unter den Nagel reißen. Ok, das machen sie sowieso schon.
 
Der gesamte Staatsapparat in Nordkorea kann sich nur durch die "dauerhafte Bedrohung seines Landes" an der Macht halten. Siehe dazu auch: .

Die gefühlte Bedrohung muss aber keine tatsächliche sein. Orson Welles hat ein gereicht, um die USA in Aufregung zu versetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein. macht er nicht.
Für Dich:
Es wäre nachvollziehbar, einen Kandidaten zu präferieren, der von der Weltpolizistenrolle Abstand nehmen möchte.
Klingt seltsam, ist aber so.
Weiter nach einer Maus.

komisch was du immer interpretierst.
Nero hat ganz klar behauptet alle die hier Amerikas Vormachtstellung in der Welt nicht gut finden präferieren Trump.
Und das halte ich für Schwachsinn.
Und ja, er hat genau das gesagt.

Leider hat er uns ja immer noch nicht erklärt warum er so ein großer USA Fan ist und die USA als tollstes Land der Erde fanatisiert.
Einhergehend dann damit, dass er alles gut findet was die USA macht.
Selbiges gilt bei ihm bei Israel.

Ich glaube fast, das ist auch wieder eine eingebrannte Meinung aus Zeiten des 2.WKs wie fast alles bei ihm.

Ich weiß nicht, ob jemand der bei jedem 2. post seine persönlichen Traumatas und wirren Weltvorstellungen offen legt wirklich ein geeigneter Diskussionspartner in einem Forum ist.
 
Die gefühlte Bedrohung muss aber keine tatsächliche sein. Orson Welles hat ein gereicht, um die USA in Aufregung zu versetzen.

Nein, hat es nicht. Aus dem Wiki-Artikel:
Einige Beschreibungen einer landesweiten Massenpanik sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Die jüngere kommunikationswissenschaftliche Forschungsliteratur stellt die allzu gerne geäußerte kopflose Hysterie in Frage. Heute wird davon ausgegangen, dass sie eine Erfindung der Tagespresse war, hinter der zum einen Sensationsgier gesteckt haben mag, zum anderen die Absicht, das Konkurrenzmedium Radio als verantwortungslos zu brandmarken.[SUP][2][/SUP] Gegen die vor allem von der Boulevardzeitung New York Daily News verbreitete Darstellung einer Massenpanik spricht auch, dass Welles’ Programm einer zur Zeit der Ausstrahlung durchgeführten telefonischen Erhebung zufolge eine Einschaltquote von gerade einmal 2 Prozent erreichte, was immerhin rund 2.6 Millionen Hörern entsprach. Allenfalls einige wenige (28 %) dieser Zuhörer sollen auf das Hörspiel hereingefallen sein; das Anrufaufkommen im Sender CBS war zwar höher als sonst, aber Berichte über Suizide oder auch nur die Behandlung von Schockpatienten ließen sich nicht verifizieren. Neben den sensationalistischen Presseberichten ist für die Legende von der Massenpanik eine 1940 veröffentlichte Studie des Demoskopen Hadley Cantril verantwortlich, die zahlreiche methodische Fehler aufweist.[SUP][3][/SUP]
 
Ich weiß nicht, ob jemand der bei jedem 2. post seine persönlichen Traumatas und wirren Weltvorstellungen offen legt wirklich ein geeigneter Diskussionspartner in einem Forum ist.

Hmm...
Ich finde jemanden, der Nero auf Pro-Amerika und Pro-Israel reduziert ist nicht wirklich besser.

Es fällt mir momentan ein wenig schwer Nero zu verteidigen (da er grade ein klein Krieg gegen mich führt), gemein hin steckt in seinen Beitragen mehr als "Amerika FUCK YEAH" - in den meisten Fällen sind es Dinge, über die man zumindest mal nachdenken sollte und den man häufig mindestens teilweise zustimmen kann.


Während er eindeutig Pro-Amerika ist, dämonisiert unser eins Amerika ständig - das ist ebenso dämlich, wie falsch.
Grundsätzlich macht Amerika das, was jedes Land tut - es verteidigt seine eigenen Interessen.

Diese haben aufgrund der Stellung Amerikas leider einen großen Impact auf das Weltgefüge und laufen meinen Wertvorstellungen und Interessen zuwider - das ist alles.
 
Nero hat ganz klar behauptet alle die hier Amerikas Vormachtstellung in der Welt nicht gut finden präferieren Trump.

keinbenutzername leidet unter einer Leseschwäche. Der Beitrag, die Antwort auf einen Beitrag von Aslot, lautete:

Die Westliche Welt fürchtet ein isolationistisches Amerika wie in den ersten Wilson-Jahren, den Abzug der amerikanischen Truppen.

Meine Konklusion:

Damit ist Trump der favoriseite Kandidat derer, die hier immer über die amerikaniche Hegemonie jammern.

Wird interessant, welche Verfehlung sie den USA dann anhängen.

Jammern werden sie, das steht jetzt schon fest. Offen ist nur, worüber.



Nein, hat es nicht. Aus dem Wiki-Artikel:


Vielleicht doch.

Was Genaues weiß Wikipedia auch nicht. Mitschnitte wurden damals nicht gemacht. Ganz genau werden wir es nie wissen.

Das Hörspiel führte Zeitungsberichten zufolge zu heftigen Irritationen bei der Bevölkerung von New York und New Jersey, die teilweise das Hörspiel für eine authentische Reportage hielt und einen tatsächlichen Angriff Außerirdischer befürchtete. Dies lag daran, dass Welles eine neue Art der Einspielung benutzte: Er nahm das Hörspiel am Tag vorher auf und ließ es dann mit Musik unterlegen. Dadurch wirkten die Aufnahmen wie das normale Radioprogramm, in dem der Moderator ab und zu unterbricht, um die neusten Nachrichten zur Invasion zu verbreiten. Die Berichterstattung über diese Vorfälle machte die Sendung und damit auch den jungen Orson Welles weltberühmt. Einige Beschreibungen einer landesweiten Massenpanik sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Die jüngere kommunikationswissenschaftliche Forschungsliteratur stellt die allzu gerne geäußerte kopflose Hysterie in Frage. Heute wird davon ausgegangen, dass sie eine Erfindung der Tagespresse war, hinter der zum einen Sensationsgier gesteckt haben mag, zum anderen die Absicht, das Konkurrenzmedium Radio als verantwortungslos zu brandmarken. Gegen die vor allem von der Boulevardzeitung New York Daily News verbreitete Darstellung einer Massenpanik spricht auch, dass Welles’ Programm einer zur Zeit der Ausstrahlung durchgeführten telefonischen Erhebung zufolge eine Einschaltquote von gerade einmal 2 Prozent erreichte, was immerhin rund 2.6 Millionen Hörern entsprach. Allenfalls einige wenige (28 %) dieser Zuhörer sollen auf das Hörspiel hereingefallen sein; das Anrufaufkommen im Sender CBS war zwar höher als sonst, aber Berichte über Suizide oder auch nur die Behandlung von Schockpatienten ließen sich nicht verifizieren. Neben den sensationalistischen Presseberichten ist für die Legende von der Massenpanik eine 1940 veröffentlichte Studie des Demoskopen Hadley Cantril verantwortlich, die zahlreiche methodische Fehler aufweist.

Ich genieße lieber mit Vorsicht als dass in mit langweile.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem bei Trump ist, dass man nicht weiß, was bei ihm Wahlkampfgeklingel und was Ernst gemeint ist. Er ist nicht richtig berechenbar.

Obama kam 2009 authentisch rüber, ich habe ihm damals geglaubt, dass er Guantanamo schließen wird und vermute, dass das seinerzeit seine Absicht gewesen ist. Heute kommt mir bei Trump ebenso authentisch rüber, dass er eine neue Periode amerikanischen Isolationismus einleiten will. Aber auch ein US-Präsident, angeblich mächtigster Mensch der Welt, kann nicht machen, was er will.
 
Heute kommt mir bei Trump ebenso authentisch rüber, dass er eine neue Periode amerikanischen Isolationismus einleiten will.

Interessant.

Auf mich wirkt Trump wie der "Besuch der alten Dame" von Dürrenmatt. Er sieht mir aus wie ausgestopft. Dass er ein Toupet trägt, ist ja bekannt.

Aber ich kann auf mein Urteil hinsichtlich des äußeren Erscheinungsboldes leider rein garnichts geben. Hitler in alten Wochenschauen halte ich immer für einen schlechten Komiker.
 
Hitler in alten Wochenschauen halte ich immer für einen schlechten Komiker.

Interessanter vergleich... traurig und wahr, nur das Hitler aggressiver sprach und Trump mehr gewollten Humor hat.... ansonsten ziemlich treffender vergleich.
Heute währe DER Hitler nicht möglich, allein wegen dem Auftreten - die Definitionen von Charisma haben sich wohl geändert :unknown:
EIN Hitler wird immer irgendwie funktionieren, wenn die Zeit das zulässt.
 
Ich glaube, dass der Vergleich nur teilweise zutreffend ist. Jedenfalls war Hitler seinerzeit auch sehr "authentisch". Und ich bin ziemlich sicher, dass Trump auch innenpolitisch sehr gefährlich für die USA sein könnte.
 
Ich glaube, dass der Vergleich nur teilweise zutreffend ist. Jedenfalls war Hitler seinerzeit auch sehr "authentisch". Und ich bin ziemlich sicher, dass Trump auch innenpolitisch sehr gefährlich für die USA sein könnte.

Glaub ich nicht.

Trump ist keine spinnerte verkrachte Existenz wie Hitler, sondern erfolgreicher Geschäftsmann. Also muß er viel Resalitätssinn besitzen. Das sieht man auch jetzt an seiner Kampagne. Sehr clever, die Martlücke zu finden, die Trump besetzt.
 
@Nero: Ich hoffe, dass du recht behältst. Auch AH war nicht ganz ohne Vernunft und er hatte gute Medienberater, wie z.B. Ernst Hanfstaengl, späterer Berater von Franklin D. Roosevelt.
 
nur das Hitler aggressiver sprach und Trump mehr gewollten Humor hat.... ansonsten ziemlich treffender vergleich.
Heute währe DER Hitler nicht möglich, allein wegen dem Auftreten - die Definitionen von Charisma haben sich wohl geändert

Dein Bild ist zu sehr von bestimmten Filmaufnahmen geprägt, die nicht das Ausmaß seines Charisma wiedergeben. Ohne die vielen Unterstützerinnen oder sogar Verehrerinnen, gerade aus besseren Kreisen, hätte wahrscheinlich aus dem ungehobelten Tölpel niemand werden können, der durch das Bürgertum dermaßen protegiert wurde.
 
@KaPiTN:
Nein, es ist eher so, dass sich die Trends geändert haben.
was als charismatisch gilt unterliegt auch der Mode. ;)
 
Nein

EDIT: Du hast editiert, oder ?

Dennoch würde ich das verneinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Aslot:
das bist du auch :unknown:

--- [2016-05-29 23:06 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Nein

EDIT: Du hast editiert, oder ?

Dennoch würde ich das verneinen.

Ja ich hab es editiert, es ist dennoch wahr.
Wird aber eine OT diskussion, wenn du die führen möchtest :T
 


Nicht an dieser Stelle. Denn Hitler tritt diese Jahr nicht an und zu seiner Zeit war er wohl charismatisch genug, und wirke nicht so "spinnert", wie @Nero meint.
@Nero Das mit dem erfolgreichen Geschäftsmann ist bei Drumpf vor allem Selbstdarstellung und noch mehr Schein.
 
Zurück
Oben