US-Präsidentschaftswahlen 2016


Das spricht allerdings eher für ein Weltbild, in dem die USA ja die guten sind und wir ja unseren Beitrag dazu leisten müssen.
Statt dem wie wir es sehen "die bauen Mist und wir müssen es Ausbaden"
 
Und wieder kann man sehen, was Trump von der Welt hält: Während die USA ja der große Verteidiger Europas und der Nato sein will, sollen dann aber alle anderen hinter den USA aufräumen, wenn sie wieder irgendwo geballert haben, denn dafür ist dann ja kein Geld mehr da...

So zumindest könnte man sein letztes Interview sehr gut interpretieren.
Ich hab das eher so verstanden, dass die Amis zwar weiterhin festlegen wollen, wo geballert werden soll. Im Gegensatz zu bisher sollen jetzt aber vor allem die Europäer ihre Leute an die Front schicken.

Was ich aber noch nicht so kapier:
Im Ukraine-Konflikt würden die Verbündeten der USA "nichts machen". Vor allem Deutschland müsse stärker in die Pflicht genommen werden.

"Die Ukraine ist ein Land, das uns viel weniger angeht als andere Länder in der Nato, und doch tragen wir die ganze Last", sagte Trump. "Warum kümmert sich nicht Deutschland innerhalb der Nato um die Ukraine?"
Ich wüsste nicht, dass die Ukraine derzeit irgendwas mit der Nato zu schaffen hat. Und "eigentlich" sollten auch keine Nato-Soldaten in der Ukraine unterwegs sein. Aber vielleicht weiß Trump da mehr als wir.

In Abhängigkeit der medialen Präsenz des Belgien-Anschlags wird Trump durchaus davon profitieren können. Und wenn die Muselmänner mit ihren Anschlägen so weitermachen, räume ich Trump auch realistische Chancen ein, Präsident zu werden. Trump ist jemand der polarisiert, präsent und populistisch ist. Clinton kommt irgendwie farblos rüber.
 
Zuletzt bearbeitet:
22. März 2016 Arizona, Idaho (D), Utah

In Abhängigkeit der medialen Präsenz des Belgien-Anschlags wird Trump durchaus davon profitieren können. Und wenn die Muselmänner mit ihren Anschlägen so weitermachen, räume ich Trump auch realistische Chancen ein, Präsident zu werden. Trump ist jemand der polarisiert, präsent und populistisch ist. Clinton kommt irgendwie farblos rüber.
So stark, wie Trump polarisiert, wirkt alles recht Farblos ihm gegenüber...

Aber immer, wenn ich was neues von Trump höre, möchte ich nur noch weiter kotzen, so auch jetzt wieder nach den von den Ereignissen von Brüssel überschatteten Auszählungen.

Während sich die beiden Demokraten Hillary Clinton und Bernie Sanders wie auch der moderate Republikaner John Kasich in ihren Reaktionen vor allem bestürzt zeigten und Besonnenheit anmahnten, versuchten Trump und Cruz die islamistischen Attacken in Europa mit scharfen Tönen offenbar für ihren Wahlkampf zu nutzen. So schlug Cruz vor, Stadtviertel mit einem hohen Anteil an muslimischer Bevölkerung von der Polizei besonders intensiv überwachen zu lassen. Trump erneuerte seine Forderung, Muslimen generell die Einreise in die Vereinigten Staaten zu verweigern. Vor allem aber drehten sich seine Äußerungen um das Thema Folter. Das „Problem“ sei, „dass wir nicht auf dem selben Level kämpfen“, sagte Trump in Bezug auf den „Islamischen Staat“. „Die können Köpfe abschneiden und Leute in schweren Stahlkäfigen ertränken“, während man sich selber an Gesetze halten müsse, empörte er sich. Deutlicher hätte er die Worte John McCains, dem Präsidentschaftskandidaten im Jahr 2008, nicht konterkarieren können: „Unsere Feinde agieren ohne Gewissen, wir dürfen es ihnen nicht gleichtun“, hatte der einmal gesagt.

Ganz anders Trump. Als Präsident würde er Verhörmethoden einführen, die „weiter als Waterboarding“ gehen würden, sagte Trump am Dienstag in vielen Interviews. Nein, die Praxis, bei der Verhörte das Gefühl haben, zu ertrinken, reiche ihm nicht. Hätte man den vor vier Tagen festgenommenen Pariser Attentäter Salah Abdeslam richtig „in die Mangel genommen“, so Trump bei Fox News, hätten die Anschläge von Brüssel möglicherweise verhindert werden können. „Mit Folter hätte er schneller geredet“, so Trump bei CNN.


:m



Bei den gestrigen Vorwahlen waren recht unterschiedliche Ergebnisse dabei. In Arizona hatten nach knapp 2/3 der ausgezählten Stimmen jeweils Clinton und Trump einen uneinholbaren Vorsprung vor den anderen Kandidaten. Utah geht hingegen mit hoher Wahrscheinlichkeit an Cruz bzw. Sanders. Auch in Idaho, wo nur die Dekokraten gestern abstimmten, konnte Sanders gewinnen.
 
Tump offeriert die publikumswirksameren Rezepte gegen den Terrorismus, das ist klar. Jeder Anschlag ist daher direkte Wahlkampfhilfe, so realistisch kann man sein. Vor allem, wenn sich erneut eine Verbindung zu Flüchtlingen zeigt...
 
Folter ist Menschenunwürdig, somit würde Trump die USA zu dem machen, was sie versuchen, aus der Welt zu vertreiben. Sehr sinnvoll...
 
Findet irgendwer den Ausschnitt in dem Rubio sagt:
Homoehe, Healthcare und Sozialismus sind nicht so schlimm, wie den Hass den Trump verbreitet.

Wo er faktisch sagt:
Wählt lieber Demokratisch als Trump?

Ich wollte das schon länger hier schreiben, finde aber die Quelle nicht mehr.
 
Aber immer, wenn ich was neues von Trump höre, möchte ich nur noch weiter kotzen, so auch jetzt wieder nach den von den Ereignissen von Brüssel überschatteten Auszählungen.
Vermutlich bist du aber in Amiland nicht wahlberechtigt. Und die Zielgruppe von Trump will genau den Dünnschiss hören, der aus Trump heraussprudelt.

Folter ist Menschenunwürdig, somit würde Trump die USA zu dem machen, was sie versuchen, aus der Welt zu vertreiben. Sehr sinnvoll...
Ich korrigier mal:
Folter ist menschenunwürdig. Somit würde Trump die bestehende Praxis der USA exakt beibehalten. Sinnvoll?
 
Hezu schrieb:
Folter ist menschenunwürdig, somit würde Trump die USA offiziell zu dem machen, was sie versuchen, aus der Welt zu vertreiben.
So vielleicht besser ausgedrückt.

Was sie jetzt vielleicht nur vereinzelt machen, würde dann einen Persilschein bekommen, und deren Anwendung massiv steigen, weil es dann ja legal wäre, und innenpolitisch kein Schwein die Anwender mehr anscheißen könnte.

--- [2016-03-23 17:49 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Kann es sein, das du das meinst?
 

Ne, das war ein youtube ausschnitt wo Rubio interviewt wurde.
War ziemlich krass - in kurz sagt Rubio, dass man lieber Demokraten als Trump wählen soll.

Da das allerdings ein hartes Brett für einen Republicaner ist, wollte ich das hier nicht ohne den Ausschnitt als Beleg Posten.
 
Das der Hass gegen Trump weiterverbreitet ist, als der Hass gegen Demokraten, hatte ich ja auch schon öfters geschrieben, daher ist ein republikanischer Kandidat namens Trump bei weitem keine Garantie auf einen Präsidenten Trump.
 

Ne es geht um den von Trump verbreiteten Hass,
den er schlimmer findet als einen demokratischen Präsidenten.

Egal ohne die Quelle, ist das nur heiße Luft die ich hier erzähle.
 
Ohne jetzt groß zu googlen, weiß ich nicht, ob die USA sich offiziell gegen Folter ausgesprochen haben. Soweit ich das noch dunkel in Erinnerung hab, ist wohl Folter auf US-amerikanischem Boden verboten. Deswegen praktizierten die Amis das dann vornehmlich außerhalb ihrer Staatsgrenzen, d.h. Guantánamo und die Militärgefängnisse in Europa, damals noch im Irak und anderen Ecken der Welt.

Trump könnte mit seiner Offenheit dafür sorgen, dass dann auch innerhalb der USA offiziell gefoltert werden darf. Weiß nicht, ob das jetzt für uns Nichtamerikaner so eine großartige Änderung bedeuten würde.

Und bei allen Diskussionen um Trump sollte man auch die republikanische Alternative mal betrachten:


Da nur noch Cruz und Trump bei den Republikanern im Rennen sind, sollten wir hoffen, dass die Demokraten gewinnen. Trump könnte übel werden für die Welt. Vor Cruz hab ich aber irgendwie noch mehr Angst.

Btw: Ich hatte schon 2000 so ein blödes, ungutes Gefühl beim George Dabbeljuh. Und was dabei rausgekommen ist, wissen wir ja:
  • Weltweiter Terror
  • Wirtschaftskrisen
  • Folter und Überwachung (1984)
Dieser Marionette von Cheney und der Waffen- und Erdöllobby haben wir indirekt auch den IS und damit die derzeitigen Flüchtlingsströme zu verdanken. Nicht auszudenken, wenn Cruz und Trump genausoviel Erfolg haben werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

G.W.B.
Kleine Randinformation:
Der hatte den kompletten Beraterstab seines Daddys.
Der hat auch quasi nur das gemacht, was daddy wollte:

Google bei Interesse mal Karl Rove!
 
Die Quinnipiac Polls sind draußen, wen man eher wählen würde.

Clinton (46%) vs Donald Trump (40%)
Sanders (52%) vs Donald Trump (38%)

Sanders ist vor Trump mit 14 Punkten. Clinton lediglich mit 6.

Clinton (45%) vs Ted Cruz (42%)
Sanders (50% vs Ted Cruz (39%)

Sanders mit 11 Punkten vor Cruz und Clinton lediglich 3.

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Als Vergleich ein CNN Poll:

Clinton (53%) vs Donald Trump (41%)
Sanders (58%) vs Donald Trump (38%)

Hier Sanders wieder mit einem sehr deutlichen 20 Punkte unterschied.

Clinton (48%) vs Ted Cruz (48%)
Sanders (55% vs Ted Cruz (42%)

Cruz und Clinton bei CNN gleichauf. Ziemlich abgefahren. Sanders schlägt Cruz wieder deutlich.

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Falls Clinton statt Sanders antritt, ist das rennen zwischen Cruz und Clinton offen, was meiner Meinung nach sehr gefährlich ist. :confused:
 
Mich wundert es extrem dass Sanders bei der Gesamtheit der Wähler angeblich so viel besser gegen eventuelle republikanische Kandidaten abschneidet.
 
Trump will den Schuldenberg der USA, stolze 19 Billionen Dollar, innerhalb von acht Jahren . Das ist völlig utopisch. Also das wird der einfachste Sieg der Demokraten seit Jahren.
 
Wieso? Kling doch gut. Seine Anhänger werden es nicht nachrechnen.
 
Werden sie nicht. Aber sie werden lesen, schauen und hören, wie andere die Behauptung in der Luft zerreißen.
 
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