trinkgeld pizzabote

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Dann gibts halt kein Trinkgeld. Doofe Frage.

Ein paar Münzen hat man aber eigentlich immer rumfliegen.
 
ich kenne viele studenten die gerade weil sie kein geld zuhause haben mit paypal bezahlen
 
als ich noch für Joeys tätig war, gabs entweder Bares oder aber per EC-Karte, wobei sie dort aufrunden konnten oder aber das TG bar dazulegen konnten. In jedem Fall floss es in meine Tasche. Im Durschnitt waren es um die 1,20€ pro Fahrt. Alles über 1€ war "lohnenswert".
 
ich kenne viele studenten die gerade weil sie kein geld zuhause haben mit paypal bezahlen

Bin auch Student du Messi du.:p
Ein paar Pfennig hast immer da. Und wie schon gesagt wenn nix da is dann auch nicht per PayPal an den Asi-chef zahlen.
 
du bist mir schon son Hefeteigdienstleister :p
 
Ich bestelle meine Pizza seit Neuestem immer online, da das Anrufen etwas umständlicher ist.
Das erste Mal als ich Pizza online bestellte, war ich mir nicht mal sicher das diese geliefert wird. Allerdings erwies sich zu meiner Verwunderung das Gegenteil und seit dem bestelle ich immer online, da dies von den entsprechenden Bestellseiten viel zu komfortabel gestaltet und um einiges verlockender ist als anzurufen.
Das Trinkgeld für den jeweiligen Pizzaboten liegt bei mir immer zwischen 2 bis 6 Euro. Wobei 6 Euro das absolute Maximum ist, da manche Restaurants bis spät um 23 Uhr liefern und ich nach der Spätschicht nach Hause komme und kurz vor dieser Zeit bestelle. Bezahlt wird natürlich immer in Bar.

Da lohnt sich das Trinkgeld für die angenehme Warte- + Lieferzeit von 20 Minuten :coffee:
 
Bei Restaurantbesuchen gebe ich grundsätzlich allermindestens 10% Trinkgeld. Sollte ich mit Begleitung im Restaurant sein, gleiche ich insoweit aus, dass 10% Trinkgeld erreicht werden. Das aber unter der Bedingung, dass der Service normal war. War die Bedienung unfreundlich, so bleibt das Trinkgeld aus. Ich orientiere mich dahingehend an den USA, wo 20% Tip Gang und Gäbe sind. Das betrifft auch andere Dienstleistungen. Wenn ich zufrieden war, so möchte ich das gern honorieren - und das geht - neben ein paar netten Worten - eben am besten mit Trinkgeld. Dieses kann auch mal 30% betragen, wenn wir vom Service überzeugt sind. Ich persönlich würde mich im Übrigen auch sehr über ein üppiges Trinkgeld freuen, würde ich in einer entsprechenden Branche tätig sein - weniger des Geldes wegen, sondern deshalb, weil ich meine Kunden zufriedenstellen konnte.
 
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Wenn wir hier bei mir in locker-lustigen Runde sitzen, dann wird immer Pizza bestellt. Denn ab einer bestimmten Urzeit schiebt die Psychopathen-Runde mächtig Kohldampf. Da die Bestellung eigentlich immer fast gleich ist bekommt der Teigfladen-Trucker auch immer dasselbe Trinkgeld. Da runde ich 84-86€ auf 90€ auf. Denn der bringt die teigigen Leckerlappen immer recht schnell. Nehme mal stark an, dass er auf dem Weg zu uns den einen oder anderen Kranken-/Leichenwagen in den Straßengraben abdrängt, damit wir unser Essen beizeiten bekommen.
 
es sind die armen leute, die das trinkgeld geben.

das kann ich nur bestätigen. habe selber über Jahre Pizza ausgefahren. Das meiste Trinkgeld habe ich von Leuten bekommen, bei denen man es am liebsten wieder zurück gegeben hätte mit den Worten: "Ich glaube Sie benötigen das Geld wohl eher".

Jetzt bin ich nebenberuflich in der familiären Gaststätte tätig. Man merkt dann spätestens beim Trinkgeld wer selber in der Dienstleistungsbranche tätig ist.

Den Schnaps aufs Haus nach dem Essen machen wir inzwischen aber nur noch vom Trinkgeld und der Höflichkeit der Gäste abhängig. Den bekommt nicht mehr jeder.

Bei uns ist es aber auch so, dass das Trinkgeld nicht der Servicekraft bleibt. Die Geldbeutel werden nach Feierabend abgegeben und täglich abgezählt. Trinkgeld kommt auf Seite gelegt und bei der täglichen Abrechnung entsprechend der Dienststunden auf alle Angestellten aufgeteilt. Der Spitzenkoch in der Küche würde sonst nie einen Cent sehen obwohl er ja den schwerwiegendsten Teil der Arbeit übernommen hat. Teller und Gläser schleppen kann fast jeder. Freundlich und Höflich mit den Gästen umgehen sollte in der Gastronomie Standard sein. OK, gut aussehen, das hat man nicht ganz selbst in der Hand, aber da kann man sehr wohl dran arbeiten.

Ich persönlich gebe aber auch immer und fast überall Trinkgeld. Je nach Service können das gerne mal bis zu 20% sein. Müssen wohl die leicht amerikanischen Wurzeln sein, die mir im Auslandssemester gewachsen sind ... ^^ ... Dort ist es halt eben üblich gewesen mind. 15% zu geben. Aber da leben die meisten halt vom Trinkgeld.

BTW. Weil de Zeit ja bald ist. Eine ehemalige Servicekraft von uns hat letztes Jahr beim Oktoberfest für eine große Brauerei gearbeitet. Es gab keinen Stundenlohn sondern nur 0,1% Umsatzprovision. Das Trinkgeld durfte sie behalten, musste es aber versteuern.
 
Warum macht man es eigentlich nicht so, dass man garkein Trinkgeld mehr gibt? Arbeitgeber drücken doch Löhne weil sie damit rechnen.
Das ist doch auch scheisse oder etwa nicht? Im Endeffekt kommt das Trinkgeld nicht der Bedienung, sondern dem Arbeitgeber entgegen.
 
naja, der durchschnittliche arbeitgeber drückt die löhne sicherlich nicht weil er denkt das die beschäftigten das locker durch trinkgelder ausgleichen können. viel mehr spielt da wohl je nach situation eher die eigene gewinnoptimierung oder die allgemeine finanzielle lage des unternehmens eine rolle.
 
Ich geb fast immer Trinkgeld, quatsch beim Zahlen kurz mit dem Lieferjungen und das wars dann auch.
Bekomme bei meinen Stamm-Lieferdiensten nun fast immer nen Getränk gratis und manchmal wird die Rechnung abgerundet und man will gar kein Trinkgeld mehr/gibt es zurück.
In letzter Zeit kommt es aber immer öfter vor ddas die Lieferung bei uns in Köln von so ner Firma übernommen wird die das für "alle" Imbisse macht/machen will,
man sieht keinen Lieferboten ein 2. mal und die Spinner stapeln den Salat zwischen den warmen Pizza Kartons,
die bekommen auch kein Trinkgeld mehr von mir.

btw: wie die Läden die bei Pizza.de jeden Tag diese 10-20% Angebote haben überhaupt noch was verdienen können ist mir schleierhaft.
Hab neulich direkt noch 6 Flaschewn Gerolsteiner Mineralwassr mit bestellt da es durch die -35% billiger war als im Supermarkt :confused:
 
In letzter Zeit kommt es aber immer öfter vor ddas die Lieferung bei uns in Köln von so ner Firma übernommen wird die das für "alle" Imbisse macht/machen will,
man sieht keinen Lieferboten ein 2. mal und die Spinner stapeln den Salat zwischen den warmen Pizza Kartons
ich leb hier in ner kleinstadt, aber hier gabs sowas vor 2 jahren auch schon mal. wir haben hier zwar nur 5 pizzabuden von denen 2 was taugen, aber etliche andere an sich gute gastrobetriebe mit lieferservice. da hats gereicht sich bei denen über die teils unmöglichen auslieferungen zu beschweren. nach nicht ganz einem jahr war dieser service weg und jeder liefert wieder selbst aus.
 
Warum macht man es eigentlich nicht so, dass man garkein Trinkgeld mehr gibt? Arbeitgeber drücken doch Löhne weil sie damit rechnen.
Kann mit gutem Gewissen sagen, dass wir da nicht dazu gehören. Unsere MITarbeiter (das "mit" ist absichtlich betont, weil ohne die würden wir es nicht schaffen) verdienen hier wirklich ganz gut. Wir zahlen etwa 10-15% mehr wie es in der Branche üblich ist. Nur mit dem haken, dass das Trinkgeld eben nach gerecht unter ALLEN an dem entsprechenden Tag eingeteilten Leuten geteilt wird. Selbst die Putzfrau bekommt davon nen ihren Teil. kein Gast sieht sie jemals aber auch sie hat Anteil daran, dass die Gäste zufrieden sind und sich wohl fühlen.

Warum ist es denn so schlimm zu sagen: "Passt so" oder mal etwas über der Rechnung zu geben? So kannst dem Gastronom ohne große Worte sagen: "Hey, war echt cool hier, hat mir gefallen. ach weiter so." Aber wie schon weiter oben erwähnt, sind es leider meist die Leute, die es sich vom Mund absparen müssen einmal im Jahr zum Essen zu gehen, die ordentlich Trinkgeld geben. Die leute die es sich leisten könnten geben nur sehr selten was und lassen es sich auch oft genug auf den Cent genau raus geben.

Einmal ist es mir über den Mund gerutscht. Kunde (ettliche Sonderwünsche, und unangenehm wie Sackläuse, aber man ist ja höflich geblieben) hatte ne Rechnung von 89,90€, er gab mir 90,- und grinst breit: "Passt so" ... Die 10 Cent habe ich ihm dann hingelegt mit den Worten: "Will nicht verantwortlich sein, dass sie deswegen verhungern." .....
 
"Will nicht verantwortlich sein, dass sie deswegen verhungern." .....

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Also ich finde Trinkgeld gehört einfach zum guten Ton dazu. Es soll ja Leute geben, die drücken dem Teigfladen-Trucker ein Stück Salami in die Hand und sagen:“Aber gib nicht einmal auf alles aus!“. Guter Service sollte belohnt werden, schlechter dagegen nicht.

Denke mit Grausen an das Erlebnis zurück. Die schwergewichtige Bedienung hatte metergroße Schweißflecke unter den Armen. Ich fragte nach Brot, sie ziemlich genervt dackelte davon und kam kurze Zeit wieder mit einem Brotleib unterm Arm geklemmt mit dem Messer in der anderen Hand zurück.

Dazu dieser böse Blick, den ich nie wieder vergessen werde. Muss dazu sagen ich habe drauf verzichtet, dass sie mir was abgeschnitten hat...vom Brot.

Trinkgeld habe ich da auch keins gegeben, denn ich hasse salziges Brot *würg*.
 
Protipp von mir: Wer gerne günstig nach Hause kommen will und dazu noch Hunger hat. Einfach eine Pizza vom Pizzaservice in der Nähe wo man gerade ist zu sich heim liefern lassen und mit fahren. Natürlich mit etwas extra Trinkgeld -;)
 
Hab ich in meiner Mafiatortenraxi-Zeit nicht nur einmal erlebt. Das ganze funktioniert im Prinzip sogar ... es gibt nur einen kleinen Haken an der Sache. Wennst erwischt wirst, legen das deutsche Richter schnell mal als Personenbeförderung aus ... und dafür brauchst du nen extra Schein.

Selbst erlebt, weil der Kunde im berauschten zustand bei der Kontrolle zu viel gequatscht hat. Für die Strafe konnte ich danach einige Monate die Teigfladen durch die Region fahren. :-P
 
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