Ich denke mir, es wäre wohl etwas anderes, würde man ESO direkt mit Freunden von Anfang an zusammenspielen. Freunde, die im gleichen Tempo spielen wie man selbst, so dass kein Leistungsdruck oder so entsteht, sondern alle sich ausreichend umsehen können, alles lesen können - einfach zusammen Tamriel entdecken. Wenn man z.B. so eine kleine Gruppe von 3 Leuten oder so ist, ist das sicher ganz unterhaltsam zusammen zu questen.
Aber immer nur mal fremden Gruppen joinen oder so - oder in Gilden rumhängen, wo man kaum jemanden kennt oder die Leute in anderen Bündnissen sind, die ja alle strikt von einander getrennt sind, das ist auf Dauer wohl weniger überzeugend.
Ich wurde beispielsweise dauernd spontan in Gruppen eingeladen, wenn ich auf dem Weg zu einer Quest war - und die anderen sind da meist so derbst schnell durchgerannt - kein Buch gelesen (nicht mal hingerannt), nur Gegner erledigt, die ohnehin auf dem Weg waren, nichts eingesammelt - einfach nur durchgerannt und fertig.
Das war nur oll. Und einmal hab ich mich deshalb besonders geärgert - ich hätte dem anderen Spieler sagen können "ah komm f*ck dich, ich schaff dat och alleene" und aus der Gruppe wieder austreten - aber wie das so ist mit der Höflichkeit. Man zieht es durch und stellt am Ende fest, man kommt in die ganzen Abschnitte nicht mehr rein um wenigstens noch die fehlenden Bücher nachzuholen. Und man hasst sich und man hasst die anderen und man hasst das Spiel.
Da kommen wohl einfach viele so "Kleinigkeiten" zusammen - an die denkt man dann im einzelnen vllt. nicht mehr, aber insgesamt trübt sich die Freude Stück für Stück, bis man das Spiel irgendwie Banane findet.