Stolz

Natürlich ist nicht jeder der Stolz auf seine Nation ist ein trauriger Tropf,


Da hab ich andere Erfahrungen gemacht, bislang kenne ich nur menschliche Scherzartikel die ernsthaft was von Nationalstolz labern. Die typischen Beispiele wären die Neo-Alki-Nazis und die Straßengangster.

Denn individuelle Leistungen kann jeder erbringen das hat nichts mit einem Land zu tun.

Wie ist ein Land überhaupt definiert?
Für mich ist es ein haufen Dreck auf dem die jeweiligen Gesetze gelten. Und die Gesetze werden regelmäßig von inkompetenten Trotteln die wir Politiker nennen verdreht, da seh ich nix wo man answatzweise Stolz drauf sein könnte, nicht im Umkreis von 20.000KM, manche Orte schaffens derzeit gerade mal geringfügig weniger Scheisse zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
ist halt auch ne Begrifflichkeit.

"ich bin stolz auf dich" heißt, "ich bin stolz für dich"
und
"ich bin stolz auf mein Land" heißt, "ich bin stolz für mein Land" oder "ich bin stolz für die Menschen die für das Land was geleistet haben"

Klar, "stolz für ..." ist gramatikalisch nicht richtig, aber vielleicht verstehst du so besser was gemeint ist.

Man ist nicht an Stelle von jemanden stolz.

Mal unabhängig von dem ganzen restlichen immergleichen inhaltsleeren revisionistischen Gefasel von Dir im Thread und auf die Gefahr hin, dass Du tatsächlich so ahnungslos bist wie du suggerierst:
Nein, ich bin nicht stolz "für" oder auf Dich.
Ich, als echter arischer Deutscher beherrsche meine Muttersprache, und ICH bin stolz auf Dinge, die in meiner Verantwortung stehen. Für mein "Land", meine Nationalität, meine Haut-/Haarfarbe oder anderen Quatsch kann ich nix.

Ich kann was dafür, in einem Internetforum auf einen merkbefreiten Troll was zu antworten. Das ist was, worauf ich stolz sein kann - oder eben nicht.
 


Übertreibung, ein rhetorisches Mittel. Nehme ich zumindest an. Es könnte aber auch sein, dass Dexter wirklich 2,50m groß ist, blond und zur Gänze aus gehärtetem Kruppstahl besteht.
 
Achso, dachte schon das hätte vielleicht etwas mit dem Orient zu tun und spielte auf die deutsche Freundlichkeit und Gastlichkeit an.
 
Man sollte vielleicht vor der Registrierung eine Prüfung vornehmen, ob neue User sarkastische Äußerungen verstehen?

:p
 
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  • #69
Tut mir Leid Leute, hatte bisher nicht wirklich Zeit weiter drauf einzugehen aber wie ich sehe hat sich hier ja eine schöne kleine Diskussion entwickelt gehabt.


und warum diskutieren wir dann hier?
weil unterschiedliche Menschen unterschiedliche Wörter nutzen um das gleiche zu sagen?
Oder willst du ne Nationalstolzdiskussion?
Oder was genau ist deine Frage?

Ne, mit Nationalstolz hat es nichts zu tun, sollte nur nen Beispiel dafür sein dass ich finde dass dieses "ich bin stolz auf dich" total sinnbefreit ist.
Und diese Meinung scheinen ja manche zu teilen.
Ich wollte nur mal sehen was ihr hier so dazu zu sagen habt da ich kurz vor Eröffnung des Threads mit einer Freundin darüber geredet hatte und ich mir dachte dass ich doch mal euch fragen könnte was ihr so dazu denkt.

Wenn du die Frage rational angehen möchtest,
gebe ich dir Recht, dass man nur zu Recht auf etwas stolz sein kann, wenn man selbst an den Vorgängen teilgenommen hat, die einen Stolz machen.

Da aber Stolz an sich von viel zu vielen Menschen als "Redensart" missbraucht wird, ohne die wirkliche Bedeutung zu kennen, verliert diese Redewendung in vielen Anwendungen die tatsächliche Bedeutung.

Und das finde ich teilweise recht nervig.
Wobei, naja, nicht wirklich nervig da es doch so manche sind die so reden aber ich ertappe mich halt dass ich sehr genau darauf achte dies in der in meinen Augen richtigen Art zu verwenden, so gibt es zum Beispiel eine andere Redewendung welche ich selber auch jahrelang verwendet habe und seitdem ich eine recht interessante Erklärung dessen mal gelesen habe auch anders als die meisten verwende.

Ich glaube Cracky wollte einfach nur ein paar kalibrierende Meinungen zu seiner Auffassung hören :D.

Könnte man so sagen :D
 
Solange kein Politiker versucht Euch einzureden, auf was Ihr "stolz" sein sollt oder sogar müßt, gibt es eigentlich kein Problem mit dem Gefühl des Stolzes.

:)
 
Stolz ist ein klar definiertes Wort. Stolz kann man auf Dinge sein, die man selbst erarbeitet hat. Punkt aus.

Was soll das für eine Definition sein?

Stolz drückt eine Zufriedenheit aus. Im Zweifelsfall braucht es dafür keine Leistung. Es kann auch das Gegenteil von Scham sein, in dem man zu etwas steht.
 
jetzt schreibe ich doch etwas dazu: stolz ist ein gefühl. man spürt es, oder eben nicht. hier im thread wird es 'gelegentlich' auf nationalstolz reduziert, die so fühlenden als eher dumm dargestellt, als nicht-leistungsträger, die sich mit dem lametta der anderen schmücken müssen.
das mit der eigenen leistung ist ja nicht wegzudiskutieren, der eigenanteil gehört dazu. aber wer bestimmt eigentlich, ab wann ich auf mein land oder meinen verein stolz sein darf?
wie gesagt, es handelt sich hier um ein gefühl. fragt die liebe etwa nach recht und erlaubnis? wird sie bestritten, diskutiert, muß liebe sich rechtfertigen?
es wird den einen oder anderen überraschen, dies gerade aus meiner tastatur zu lesen, aber ich bin stolz ein deutscher zu sein. mehr noch bin ich stolz auf meinen hanseatismus, jawoll! nicht im stumpf-nationalistischen, schon gar nicht im rassistischen sinne. im rahmen meiner möglichkeit trage ich aber dazu bei, daß dieser laden läuft. mal mehr, mal weniger; ganz so, wie ich es gerade schaffe.
ich bin stolz ein mensch zu sein, ein mann, ein europäer. die liste ließe sich fast endlos erweitern. wenn jemand anders fühlt, dann isses halt so. aber wer nimmt sich das recht heraus, mein gefühl zu beurteilen, einen maßstab anzulegen? das ist lächerlich.
 
Ich bin stolz drauf, dass ich nach 16 Jahren einfach von heut auf morgen das rauchen aufgehört hab und seitdem nicht mehr angerührt hab :T

Stolz, hier zu leben oder sowas? Nää. Eher froh drüber, hätte echt schlimmer kommen können, auch wenn alles hier immer am meckern ist (ja ich auch), aber rational betrachtet dürfen wir uns nicht wirklich beschweren :cool:
 
Der Kern der Diskussion ist doch IMHO eh Hirnrissig. Zum Glück sind wir alle selbstständig denkende und fühlende Wesen und bilden uns eigene Meinungen. Thema des Threads könnte auch "Zwiebeln" oder "Spinat" sein. Die einen mögen es, die anderen nicht, und die dritten sind die "Hardcore-Möger" bzw. "Hardcore-Nichtmöger" die neben ihrer eigenen keine andere Meinung stehen lassen wollen. :unknown:
 
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