Du versimplifizierst ein hoch komplexes Thema mit so einem total simplen Vergleich. Du kannst es besser.
Stell dir vor ein deutscher Diplomat wird in die USA eingeladen und muss neben den US Diplomaten auf dem Boden sitzen, statt auf selber höhe auf dem selben Stuhl. Eigentlich total die lächerliche Banalität, aber es gäbe trotzdem Konsequenzen, weil die Welt eben so funktioniert.
Man muss die Gegenpartei unter allen Umständen respektieren, sonst ist der Aufschrei groß. Wenn der deutsche Diplomat dann rumweint, könnte man das auch als kindliche Trotzreaktion abtun. Der Boden ist doch warm gewesen? Was will er denn?
Wenn man die Türkei verbessern will, muss man mit ihr auch richtig kommunizieren und sie motivieren besser zu werden, damit es sich auch lohnt. Ständige Ablehnung erzeugt Ablehnung. Ganz einfache Psychologie.
Und das Erdogan nicht der reifste im Kopf ist und zu Überreaktionen neigt, weiß man ja auch nicht erst seit gestern.
Die Ablehnung gegenüber Türken in Europa ist ja nicht nur wegen der Demokratie, sondern wegen kultureller Vorurteile und das merken Türken und fühlen sich verprellt.