Situation im Irak, Syrien - IS, Kurden



Im Titel steht Kurden. Kurden wohnen auch in der Türkei.

ja richtig.
Und wenn hier zu ist, dann halt der "[Sammelthread] zeigt her eure Food-Pics" weil Kurden, Iraker und Syrer essen ja auch.
:m

Ich frage mich aber unabhängig davon warum das Thema Türkei und Erdogan bei einer/einem deutschen Ruby und einem/einer bosnischen Harley so die Emotionen hochkochen lässt.
 

Psst... schau mal was passiert, wenn du Armenien in den Thread brüllst.... ;)
Prophezeiung:
Eine wird schreien, dass die bösen Türken den Völkermord noch nicht anerkannt haben.
Eine wird schreien, dass die bösen Armenier ja auch nicht frei von Fehlern waren und versuchen das irgendwie zu relativieren.
 


Es ist eher wie bei einer Discothek, bei der man nicht reinkommt, weil man schwarze Haare hat. Wenn man 50 Jahre versucht reinzukommen und ständige fadenscheinige Begründungen hört, geht man halt dann nicht mehr hin und besucht stattdessen Bonn 17
 

Also wie bei der pubertären Trotzreaktion wo man immer zu den Coolen gehören will, bis man so frustriert ist und zum Antagonisten wird?
okay, weiterer Beweis, dass sie nicht reif genug sind
 


Keine Angst, bei mir kocht nichts hoch. Nicht mal die Milch kocht über.

Es ist aber ein interessantes Thema, weil wir - als Bürger Deutschlands - also auch ich - direkt von dem Deal mit dem Erdogan betroffen sind. Wenn ich in einem anderen Land wohnen würde, würde mir die Sache möglicherweise am Arsch vorbei gehen.
 


Es ist eher wie bei einer Discothek, bei der man nicht reinkommt, weil man schwarze Haare hat. Wenn man 50 Jahre versucht reinzukommen und ständige fadenscheinige Begründungen hört, geht man halt dann nicht mehr hin und besucht stattdessen Bonn 17

Fadenscheinige Begründungen?
Wach mal auf.
Als Bosnier der Fan der Türkei ist könntest du du wenigstens wissen wie die Zustände in der Türkei sind.
Da ist nix fadenscheinig.



warum genau?
Weil dich das Gelaber in den Medien und Foren betrifft?
Das ist für dich bereits eine persönliche Auswirkung?
 


Du versimplifizierst ein hoch komplexes Thema mit so einem total simplen Vergleich. Du kannst es besser.

Stell dir vor ein deutscher Diplomat wird in die USA eingeladen und muss neben den US Diplomaten auf dem Boden sitzen, statt auf selber höhe auf dem selben Stuhl. Eigentlich total die lächerliche Banalität, aber es gäbe trotzdem Konsequenzen, weil die Welt eben so funktioniert.

Man muss die Gegenpartei unter allen Umständen respektieren, sonst ist der Aufschrei groß. Wenn der deutsche Diplomat dann rumweint, könnte man das auch als kindliche Trotzreaktion abtun. Der Boden ist doch warm gewesen? Was will er denn?

Wenn man die Türkei verbessern will, muss man mit ihr auch richtig kommunizieren und sie motivieren besser zu werden, damit es sich auch lohnt. Ständige Ablehnung erzeugt Ablehnung. Ganz einfache Psychologie.

Und das Erdogan nicht der reifste im Kopf ist und zu Überreaktionen neigt, weiß man ja auch nicht erst seit gestern. :D

Die Ablehnung gegenüber Türken in Europa ist ja nicht nur wegen der Demokratie, sondern wegen kultureller Vorurteile und das merken Türken und fühlen sich verprellt.
 


Du versimplifizierst ein hoch komplexes Thema mit so einem total simplen Vergleich.

sagte der/die der/die die Aufnahme in die EU mit dem Einlass in eine Disco verglichen hat.
ich lieg hier vor Lachen am Boden.

Du bist peinlich und lächerlich. Um es mal direkt raus zu sagen.

und dann der nächste Hammer von dir:
Wenn man die Türkei verbessern will, muss man mit ihr auch richtig kommunizieren und sie motivieren besser zu werden, damit es sich auch lohnt. Ständige Ablehnung erzeugt Ablehnung. Ganz einfache Psychologie.

nein, die Türkei ist kein kleines bockiges Kind.
Meine Fresse.
 
Es ist eher wie bei einer Discothek, bei der man nicht reinkommt, weil man schwarze Haare hat.
Das ist ein komplexes Thema, was nur vordergründig was mit der Haarfarbe zu tun hat sondern eher daran liegt, dass Diskotheken darauf achten, dass es nicht zu einem Männerüberschuss kommt. Und die Männer bestimmter Kulturkreise bringen zu selten Frauen mit.
 


Was erzählst du denn? Seit wann müssen türkische Diplomaten hier auf dem Boden sitzen oder haben nicht einen guten Stellenwert?

Komm mir langsam vor wie bei Harleys alltägliche Spinnestunde. Mag zwar manchmal lustig sein, aber es nervt auch irgendwann.

Abgesehen davon wurden bereits ein deutscher Journalist in der Türkei mies behandelt und durfte den Flughafen nicht verlassen. Was sagst du denn dazu?

Es ist doch so, wenn der Erdogan nicht kriegt, was er will, heult er rum und macht einen auf Diktator. Das ist auf die Dauer sau gefährlich - nicht nur für uns und die Leute in seinem Land, sondern auch für alle drumherum und vor allem auch für die Kurden.
 
Es gibt viele deutsche Türkeiexperten die das so wie ich sehen. Ist keine Randmeinung, die ich vertrete. Die EU hat sehr viele Fehler im Umgang mit der Türkei gemacht.



Also alles andere als eine Spinnestunde.

Hier zitiere ich mal: Günter Verheugen

"Ich glaube, dass die Menschenrechtslage und die Probleme bei der Demokratieentwicklung in der Türkei etwas zu tun haben mit dem Verlust der EU-Perspektive"

Seiner Erfahrung nach gelinge die notwendige demokratische Transformation in einem Kandidatenland nur, wenn die europäische Haltung eindeutig sei.

Ex EU Erweiterungskommisar. Na, wenn er keine Erfahrung hat. :unknown:

Ich vertrete hier eine absolute Mainstream-Meinung und keinen irren Hokus Pokus
 

Also im Klartext:
Weil sie nicht mit Europa spielen dürfen, scheißen sie auf Menschenrechte?

Ja, das zeugt von kultureller Reife.

Es wird andersrum ein Schuh draus:
Kulturelle Reife führt zu einer Chance auf Mitgliedschaft.

(Auch wenn wir da im Osten nicht so streng waren, wie mir lieb gewesen wäre - ich bleib dabei: Ein Despot mehr, macht die Lage nur noch beschissener - brauchen wir nicht)
 


Dann lies doch mal genau was Verheugen sagt. Er redet von "Kandidatenland". Damit meint er alle, die in die EU aufgenommen wurden bzw. werden sollen.

Kultur hat damit nichts zu tun. Jedes Land verhält sich so.
 
"Ich glaube, dass die Menschenrechtslage und die Probleme bei der Demokratieentwicklung in der Türkei etwas zu tun haben mit dem Verlust der EU-Perspektive"
Das sagt nichts darüber aus, wie es zum Verlust dieser Perspektive kommen konnte. Also ob die EU mit ihrer restriktiven Haltung "Schuld" ist oder die Türkei die erforderlichen Anpassungen nicht geleistet hat.
 

Wow, das erklärt, warum es außerhalb von Europa und vor der EU keine Demokratien gibt/gab .... wait!
 


Er geht ja noch weiter darauf ein und kritisiert das die EU keine eindeutige Haltung hat. Ob man die Türkei will oder nicht.

Das hat nichts mit einer kindischen Trotzreaktion, sondern mit Vertrauen und Ehrlichkeit zu tun.

Wenn man Verträge miteinander eingeht, erwartet man Ehrlichkeit und die gab es nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Harley Quinn:

Die EU hat seit dem Assoziierungsabkommen 1963 eine eindeutige Position. Damit hat sie ihre grundlegende Bereitschaft zur Aufnahme gezeigt und wartet seither, dass die Türkei liefert. Und sie wartet nicht tatenlos sondern schliesst weitere Verträge, verhandelt mit schier endloser Geduld usw. Erst nächste Woche fährt Merkel schon wieder hin.
 


Das ist die offizielle Version.

Hier ein Ausschnitt aus dem Wahlmanifest der CDU/CSU.

„Eine Vollmitgliedschaft der Türkei lehnen wir aber ab, weil sie die Voraussetzungen für einen EU-Beitritt nicht erfüllt. Angesichts der Größe des Landes und seiner Wirtschaftsstruktur wäre zudem die Europäische Union überfordert.

Merkel und die CDU lehnen die Türkei kategorisch ab. Mit dem letzteren Teil. Sowas nennt man ein doppeltes Spiel.

Auf der einen Seite sagt man, die Türkei müsse nur die Voraussetzungen erfüllen und auf der anderen Seite lehnt man sie kategorisch ab.
 
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