Situation im Irak, Syrien - IS, Kurden

Ich weiß auch nicht, wie diese Egoisten von Syrien auf Einwanderung und dann ihre Rente kommen. Wünschenswert ist doch, dass niemand mehr aus Syrien auswandern muss. Dazu müssen die Verhältnisse dort drastisch umgestaltet werden. Wie es aussieht, versuchen die beteiligten Staaten USA, Russland, Frankreich und andere das durch immer mehr Bomben zu erreichen. Sie profitieren dabei augenscheinlich von ihren positiven Erfahrungen mit dieser Taktik in Indochina und Afghanistan.
 
Wünschenswert ist doch, dass niemand mehr aus Syrien auswandern muss. Dazu müssen die Verhältnisse dort drastisch umgestaltet werden.

Natürlich. Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen. Die Bundeswehr mit ihren kaputten Waffen wird's richten.

Ich verstehe nicht, warum jemand in dieser Situation noch mehr abgestandene alte und erwiesenermaßen weltfremde Sprüche bringt.

Man kann nur die Syrer, die sich retten konnten, hier aufnehmen.
 
Ich verstehe nicht, warum jemand in dieser Situation noch mehr abgestandene alte und erwiesenermaßen weltfremde Sprüche bringt.
Du meinst, warum nicht noch mehr Leute in deine Tiraden mit alten, abgestandenen und erwiesenermaßen weltfremden Sprüchen mit einsteigen?

Dann sag doch mal, wie du in Syrien vorgehen würdest.
 
Du meinst, warum nicht noch mehr Leute in deine Tiraden mit alten, abgestandenen und erwiesenermaßen weltfremden Sprüchen mit einsteigen?

Dann sag doch mal, wie du in Syrien vorgehen würdest.

Manche träumen sie gerne in die Rolle des Weltenlenkers hinein.

Hast Du für die eine kleine Schwäche?

Unter solchen Allmachtsfantasien leide ich nicht.

Deutschland kann nur Flüchtlinge aufnehmen und zusachauen.
 
Also nur viel Blablah mit nichts dahinter. Du beschreibst zwar gerne, was andere für angebliche Fehler begangen haben, aber danach gefragt, was man hätte besser machen können, kommen von dir nur dumme Ausflüchte und Sprüche.
 
Also nur viel Blablah mit nichts dahinter. Du beschreibst zwar gerne, was andere für angebliche Fehler begangen haben, aber danach gefragt, was man hätte besser machen können, kommen von dir nur dumme Ausflüchte und Sprüche.

Das ist aber sehr antiquiert. Bei sehr vielen Menschen hat es sich inzwischen rumgesprochen, dass man nicht besser Klavierspielen oder überhaupt Klavierspielen können muss, um zu hören, wenn der Pianist einen falschen Ton erwischt. Bis zu Dir scheinbar nicht.

Aber geh doch einfach mal mit gutem Beispiel voran und zeige uns, wie Du das Syrienfiasko behandeln würdest. Wer hindert Dich daran? Niemand.
 
Bei sehr vielen Menschen hat es sich inzwischen rumgesprochen, dass man nicht besser Klavierspielen oder überhaupt Klavierspielen können muss, um zu hören, wenn der Pianist einen falschen Ton erwischt.
Schlechtes Beispiel. Schließlich weiß oder ahnt derjenige, der einen falschen Ton gehört hat, welches der richtige oder bessere Ton gewesen wäre. Du hörst aber nur andere Leute sagen, das da ein falscher Ton gespielt wurde, selbst erkennen tust du es aber nicht.

Aber geh doch einfach mal mit gutem Beispiel voran und zeige uns, wie Du das Syrienfiasko behandeln würdest. Wer hindert Dich daran? Niemand.
Was als erstes helfen würde? Im Sinne aller beteiligten? Bekämpfung des IS. Danach, da ich auch denke, das Assad das nächst schlimmere Übel für Syrien ist, müsste man versuchen, die oppositionellen Truppen zu stärken.
 
Was als erstes helfen würde? Im Sinne aller beteiligten? Bekämpfung des IS. Danach, da ich auch denke, das Assad das nächst schlimmere Übel für Syrien ist, müsste man versuchen, die oppositionellen Truppen zu stärken.

IS & Assad sind jeweils für sich schon übel. Aber noch größeres Übel ist daraus enstanden, dass keine der Parteien (IS & Assad & andere Oposition) das Machtmonopol in Syrien hat. Daran können nur die Syrer selbst was ändern. Sie müssten sich einigen auf einen Häuptling, der müsste dann die Bevölkerung oder wenigstens die Machtgruppen hinter sich haben. Ein solcher charismatischer Häuptling ist derzeit so wenig in Sicht wie der Frieden im Westeuropa des 30jährigen Krieges.

Es gibt auch keine funktionierenden Institutionen wie in Tunesien.
 
Saddam Hussein war ja in den Augen des Westens und der USA auch ein großes Übel.
Wie sieht denn das das Resümee aus?
Ich denke fast, den Menschen im Irak geht es jetzt noch schlechter.
 
Saddam Hussein war ja in den Augen des Westens und der USA auch ein großes Übel.
Wie sieht denn das das Resümee aus?
Ich denke fast, den Menschen im Irak geht es jetzt noch schlechter.

Unbedingt. Die Ausschaltung Saddams hat dem IS erst den Weg geebnet. Wenn man sich wie ein Kolonialregime aufführt, erreicht man das Gegenteil des Bezwekchten.
 
daher halt auch die Frage inwieweit sich eine westliche Macht überhaupt einmischen sollte.
So krass es sich anhört, manche Länder dort unten können doch aktuell auch nur mit einer Diktatur funktionieren.
Eine Demokratie kann man nicht per Wahl oder per Knopfdruck einführen.

Allerdings, was reden wir darüber überhaupt, Europa will keine Flüchtlinge mehr aus der Region, die USA verfolgen eher geopolitische und wirtschaftliche Interessen, wie Russland halt auch.
Jedes westliche Land das über Demokratie redet oder darüber dass man doch was machen muss, das es den Menschen dort unten besser geht, ist doch einfach nur unglaubwürdig.
In Wirklichkeit juckt es doch keine Regierung was dort unten passiert.
Beweis?
In Afrika herrschen seit Jahrzehnten noch schlimmere Zustände.
Wirtschaftlich und politisch eher uninteressant für den Westen, Flüchtlingszahlen sind auch erträglich, Medien juckt es auch kaum, also macht man auch nichts und hält schön das Maul.

So funktioniert Politik und die Welt an sich.
Daran wird sich wohl leider auch nichts mehr ändern, scheint die egoistische Natur des Menschen zu sein.
 
In der Flüchtlingsfrage dürfen wir also Nachschub erwarten. Der Zustrom reißt so schnell nicht ab. Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
Die, die hier Wind sähen schützen sich mit Zäunen und Marine mit Schießbefehl vor der Ernte...:rolleyes:

Beweis?
In Afrika herrschen seit Jahrzehnten noch schlimmere Zustände.
Wirtschaftlich und politisch eher uninteressant für den Westen, Flüchtlingszahlen sind auch erträglich, Medien juckt es auch kaum, also macht man auch nichts und hält schön das Maul.

So funktioniert Politik und die Welt an sich.
Daran wird sich wohl leider auch nichts mehr ändern, scheint die egoistische Natur des Menschen zu sein.

Du hast noch vergessen dass man sich früher in Nordafrika ein paar "gute Leute" warm hielt, die dafür sorgen dass sich die Flüchtlinge - buchstäblich - in Grenzen halten, ein solcher war zB Gadaffi.
Keine Ahnung warum man den abgesägt hat, eigentlich hatte man doch schon im Irak gesehen wohin es führt einen Diktator zu beseitigen
 
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Die, die hier Wind sehen schützen sich mit Zäunen und Marine mit Schießbefehl vor der Ernte...:rolleyes:

Wenn die Ernte ein Sturm ist, ist das doch normales instinktgesteuertes Verhalten.

Du hast noch vergessen dass man sich früher in Nordafrika ein paar "gute Leute" warm hielt, die dafür sorgen dass sich die Flüchtlinge - buchstäblich - in Grenzen halten, ein solcher war zB Gadaffi.
Keine Ahnung warum man den abgesägt hat, eigentlich hatte man doch schon im Irak gesehen wohin es führt einen Diktator zu beseitigen

Vielleicht eine List der Geschichte, damit mal etwas Bewegung in die verkrusteten Strukturen kommt. Außerdem ändern sich die Länder. Nordafrika besitzt eine unglaublich junge Bevölkerung, und von der Bevölkerung hängt alles ab.



daher halt auch die Frage inwieweit sich eine westliche Macht überhaupt einmischen sollte.
So krass es sich anhört, manche Länder dort unten können doch aktuell auch nur mit einer Diktatur funktionieren.

Weißt Du nicht, dass sie die Europäer seit 400 Jahren in Afrika eingeschaltet haben, und dass die Diktaturen dort das Ziehkind der europäischen Kolonialherren sind?
 
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Weißt Du nicht, dass sie die Europäer seit 400 Jahren in Afrika eingeschaltet haben, und dass die Diktaturen dort das Ziehkind der europäischen Kolonialherren sind?

arg weit hergeholt.
Klar sind das heute noch die Auswirkungen.
Allerdings solltest du mal aufhören ständig vergangenes als Grund zu nehmen.
Man sollte aktuell Dinge ändern und nicht alles auf Geschichten schieben bei denen von uns noch keiner geboren war.
 
Eine Demokratie beruht doch darauf, dass die Bevölkerung selbst entscheidet was passiert. Unter den aktuellen Umständen lässt sich das schwerlich umsetzen wenn der eine Teil der Bevölkerung dem anderen Teil den Tod wünscht. Option 1: Warten bis sich eine Partei als stärker rausgestellt hat. Option 2: Eine Partei unterstützen und hoffen, dass sie sich behauptet. Option 3: Jeden der aufmuckt erschießen und eine eigene Regierung einsetzen.
1 währe wohl am bessten für alle braucht aber Zeit, die keine in kauf nehmen will.
2 wird immer wieder in Bürgerkrieg und Aufständen ausarten.
3 ersetzt das alte totalitäre Regime durch ein neues westliches, auch nicht besser.

Bleibt eigentlich nur abwarten und zusehen. So wie sich die Lage aktuell darstellt gibts imho keine Lösung für ein Problem in Syrien. Wir müssen mit den Flüchtlingen umgehen lernen (was auch Ausweisung bedeuten kann) und zusehen, dass der IS da bleibt wo er ist. Hört sich egoistisch an, alles was man machen könnte um dem zu begegnen ist meiner Meinung nach jedoch mit mehr negativen Konsequenzen behaftet als es Lösungen schaffen würde.
 
Vielleicht eine List der Geschichte, damit mal etwas Bewegung in die verkrusteten Strukturen kommt. Außerdem ändern sich die Länder. Nordafrika besitzt eine unglaublich junge Bevölkerung, und von der Bevölkerung hängt alles ab.

Weißt Du nicht, dass sie die Europäer seit 400 Jahren in Afrika eingeschaltet haben, und dass die Diktaturen dort das Ziehkind der europäischen Kolonialherren sind?
Tunesien wird zeigen, ob im arabischen Raum eine Demokratie möglich ist. Bisher ist das kleine Land das einzige mit einer halbwegs positiven Entwicklung. Die Anschläge in diesem Jahr haben das Land aber wieder ganz weit zurückgeworfen. Dadurch bleiben Touristen aus, die das dringend benötige Geld bringen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Klappt das nicht, kommen mit der Armut auch wieder die islamischen Fundamentalisten und machen aus dem Land einen Failed State, wie sämtliche andere Länder in der Region (außer Marokko).

Im arabischen Raum (Nordafrika, Naher und mittlerer Osten) gibt es bisher 3 dominante Staatsformen:

  • Monarchie: Hängt vom Chef ab, wie angenehm das Land für die eigene Bevölkerung und die Ausländer ist. In Marokko klappt's ganz gut. In den Emiraten und in Saudi-Arabien stellen gerade die Wanderarbeiter eher Sklaven dar. Von Jordanien hört man nicht viel, um es bewerten zu können.
  • Diktatur: Eigentlich für die Europäer am angenehmsten. Korruption und Willkür dominieren die Politik. Aber wenigstens kann man von einer gewissen politischen Stabilität und Zuverlässigkeit ausgehen. Positiv (für uns Europäer) ist, dass reine Militärdiktaturen normalerweise den Islam in Zaum halten.
  • Islamischer Gottesstaat: Für Europäer (als Urlaubsgebiet) eher zu meiden. Ziehbecken für Selbstmordattentäter. Unterdrückung Andersgläubiger. Mittelalter

Die Übergänge sind dabei fließend. Saudi-Arabien ist wohl die Kombination aus allen 3 Teilen, die Türkei eine Diktatur mit wachsendem Anteil des Islamischen Gottesstaates.

Nero kann durchaus Recht haben, dass die Europäer durch die Kolonialzeit ihren Anteil an diesen Staatsformen haben. Aber nicht zu übersehen ist auch eindeutig, dass die arabische Kultur und Mentalität sowie der Islam diese Failed-State-Konstellationen stark begünstigen. Die Araber hatten ihre Blütezeit vom .Danach kam das dunkle Mittelalter. Und wenn sie die Dominanz des Islam nicht besiegen, bleiben sie auch weiter darin stecken.

Es heißt immer, dass man den Koran nur richtig verstehen kann, wenn man ihn im arabischen Original liest. Vielleicht haben die Typen im IS ja Recht, dass sie die Einzigen sind, die den Koran nicht interpretieren sondern einfach nur wortwörtlich leben (oder eher sterben). Die dunkelste Phase des Mittelalters haben sie damit auf alle Fälle schon erreicht.
 
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