Situation im Irak, Syrien - IS, Kurden

Was verstehst du an ich bin raus nicht?
Guck dir die Bilder von den ermordeten Kindern an. Deren Blut klebt dir als Erdoğan Anhänger auch an den Händen.
 
Die Moderatorin hat doch geschrieben, das wir höflicher und sachlicher miteinander umgehen sollen. Was hast du daran nicht verstanden?

Zu behaupten, ich würde irgendwie Blut an den Händen haben, ist nicht gerade sachlich und höflich. :X
 
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Videomaterial von "friedlichen" PKK Demonstrationen aus Schweden.


Viel Spaß damit in Europa. Ich will gar nicht wissen, was die Türkei durchmachen muss.
 
Harley, was willst du mit solchen Videos sagen? Dass die PKK die Bösen sind und die amtierende türkische Regierung die Guten? Bei sowas gibts doch immer solche und solche. Auf beiden Seiten! Verstehe hier die Intention nicht wirklich. Mir scheints als wollten die einen die anderen als das Böse schlechthin darstellen, was die Realität nun mal in keinster Weise wiedergibt.
 


Du hast absolut recht. Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. Die Türkei hat auch ihren Anteil, aber in Deutschland herrscht vermehrt ein Türkei-Bashing in den Medien. Die Medien weigern sich noch immer die PKK als Terrorgruppe zu bezeichnen. Sehen so friedliche Menschen aus, die in SCHWEDEN bei Demos auf Polizisten einschlagen und Bomben werfen? Ich versuche mit solchen Videos zu zeigen, dass die die "armen" und "unterdrückten" Kurden, gar nicht solche Unschuldslämmer sind und auch ganz schön primitiv sein können.

Damit man auch ein bisschen Verständnis für die Türkeiseite hat und eine Balance hergestellt wird.
 
Da musst du aber vorsichtig sein. Ich denke so ein Vorgehen (Posten von Videos) geht dann eher in die Richtung die Kurden bzw. die PKK als pauschal schlecht darzustellen. Drum schaukeln sich hier auch die Diskussionen mit immer den selben Argumenten immer wieder auf die gleiche Art und Weise hoch.
 


Ja stimmt, ich hätte direkt im Beitrag das Allgemeiner ausdrücken können, aber wo warst du bitte, wenn die andere Fraktion hier im Thread einseitig die Türkei basht und als die Bösen darstellt? Ist auch nicht so konsequent von dir. Ich bin ohnehin hier die Minderheit, die gegen eine Gruppe angeht und wenn ich das selbe mache, was die hier seit 10 Seiten zelebrieren(ein Tropfen auf dem Stein), werde ich dafür angemahnt? ist das für dich fair? Lies dir mal so durch, was Devrim hier vom Stapel lässt.
 
Was sehen wir denn auf dem Video. Wie türkische Nationalisten eine friedliche PKK Demo zu einer Auseinandersetzung mit der Polizei ausnutzt? :unknown:

Essen- Hamburg- Hannover- Stockholm?
 
Ich mahn dich nicht an. Bin ja hier auch kein Mod, ist nur meine persönliche Meinung. Und ich lese in dem Thread auch nur sporadisch mit. ;) Das einseitige flamen gegen die Türkei, was hier von einigen kommt finde ich genauso wenig zielführend. ;)
 


Über was reden wir hier denn bitte. Egal wie sehr sich die PKK Kurden provoziert fühlen. Ich sehe davon zwar nichts im Video, aber nehmen wir es einfach als Beispiel, das man sie provoziert hat, dann ist das doch lange kein Grund die Polizei anzugreifen? Was soll daran friedlich sein?

Das ist genau so primitiv, wie wenn ISIS Anhänger bei einer Demo durchdrehen, weil jemand Karikaturen zeigt.

Mal davon abgesehen:

Diese PKK Demonstranten laufen da mit Apo Öcalan Flaggen durch die Gegend. Ein verurteilter Terrorist, der viele türkische Menschen auf dem Gewissen hat, aber Türken provozieren die Kurden? Das ist so, als würden Al Quaida Mitglieder eine Demo in New York machen mit Osama Bin Laden auf der Flagge. Würdest du dann auch schreiben "Muslime wurden von New Yorkern provoziert?"
 
Wie erkenne ich denn, daß das in dem Video keine türkischen Nationalisten sind, die sich mit der Polizei prügeln, weil die das Demonstrationsrechte der Kurden schützen will?
 
Harley, was willst du mit solchen Videos sagen? Dass die PKK die Bösen sind und die amtierende türkische Regierung die Guten? Bei sowas gibts doch immer solche und solche. Auf beiden Seiten! Verstehe hier die Intention nicht wirklich. Mir scheints als wollten die einen die anderen als das Böse schlechthin darstellen, was die Realität nun mal in keinster Weise wiedergibt.

Joa, damit hast du ziemlich gut erfasst was sie mit solchen Videos machen will. Zum einen fehlen ihr die Argumente, zum andern versucht sie auf Schlachtplätzen zu punkten die keine sind.

Niemand hier hat je bestritten dass die PKK Terrorismus anwendet, oder eine terroristische Organisation ist. Da sie in der tatsächlichen Diskussion nicht weiß was sie sagen soll, versucht sie so zu tun als wären wir in dem Punkt nicht ihrer Meinung, da dass der einzige ist den sie gewinnen könnte (wenn man ihr da widersprechen würde, was aber niemand hier tut oder getan hat).

Die Türkei hat auch ihren Anteil, aber in Deutschland herrscht vermehrt ein Türkei-Bashing in den Medien. Die Medien weigern sich noch immer die PKK als Terrorgruppe zu bezeichnen. Sehen so friedliche Menschen aus, die in SCHWEDEN bei Demos auf Polizisten einschlagen und Bomben werfen? Ich versuche mit solchen Videos zu zeigen, dass die die "armen" und "unterdrückten" Kurden, gar nicht solche Unschuldslämmer sind und auch ganz schön primitiv sein können.

Damit man auch ein bisschen Verständnis für die Türkeiseite hat und eine Balance hergestellt wird.

Buhu, die arme Türkei, mir kommen gleich die Tränen. Die böse deutsche Lügenpresse!

Mit diesen Videos versuchst du ganz billig Stimmung zu machen, und jeder hier merkt es. Übrigens ist das Video an sich eine absolute Lachnummer. Da ist jede 08/15 Antifademo brutaler. Eine alte Oma die versucht Steine zu schmeißen und ein paar Halbstarke die mit Fahnenstangen auf ein Polizeiwagen hauen. Hohen Unterhaltungswert haben auch die Videoanmerkungen :D
Noch witziger ist nur dass du diese auch noch in deine Aussagen übernimmst, und was von "Bomben werfen" erzählst :T

Was ist übrigens mit den diversen Demos die unlängst in Deutschland stattgefunden haben? Beispielsweise die, wo ein Türke einen Kurden lebensgefährlich mit einem Messer verletzt hat (Hannover)? Oder die Beteiligung der grauen Wölfe an diesen Demos, deren Programm eine Mischung aus Islamismus und nationalistischem Größenwahn ist, und die ein Großosmanisches Reich bis nach China fordern? Deren Mitglieder in der Türkei machen übrigens seit Jahren Jagd auf Koreaner in der Türkei, weil sie die mit Chinesen verwechseln.

Warum postest du nicht auch was dazu, wenn dir doch an der Balance soviel gelegen ist? :unknown:

Ja stimmt, ich hätte direkt im Beitrag das Allgemeiner ausdrücken können, aber wo warst du bitte, wenn die andere Fraktion hier im Thread einseitig die Türkei basht und als die Bösen darstellt? [...] Ich bin ohnehin hier die Minderheit, die gegen eine Gruppe angeht und wenn ich das selbe mache, was die hier seit 10 Seiten zelebrieren(ein Tropfen auf dem Stein), werde ich dafür angemahnt? ist das für dich fair?

Klassischer Harley, herrlich! :beer:

PS: Am aller besten ist aber wie das Video aufhört. :coffee:
 
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Lies dir mal so durch, was Devrim hier vom Stapel lässt.

Sag mal was stimmt mit dir nicht. Wenn ich sage ich bin raus, dann heisst es nicht das du noch tagelang mich mit in die Geschichte einbringst.

Dein lieber Erdogan hat vorgestern noch gesagt das die toten Kinder in Cizre sich keinen Schutz bei der PKK hätten suchen sollen.
Was das heisst wird dir wohl klar sein.
 
Die Türkei hat auch ihren Anteil, aber in Deutschland herrscht vermehrt ein Türkei-Bashing in den Medien. Die Medien weigern sich noch immer die PKK als Terrorgruppe zu bezeichnen.

Der Eindruck trügt nicht, aber das liegt nicht speziell an Feindschaft gegen die Türkei.

In Deutschland begeistert man sich immer für Separatisten, das war im Jugoslawienkrieg nicht anders. Damals waren kroatische Klerikalfaschisten und muslimische Bosniaken die deutschen Schützlinge, obwohl die beiden für sich genommen wie Feuer und Wasser sind.

Fast. Was beide eint: Die Muslime hatten in WK2 eine ganze SS-Division gestellt, die Kroaten waren bei der Judenverfolgung fast noch gieriger als die SS.

Woher die Sympathie für Separatisten kommt? Ich weiß es nicht, vielleicht folgt die der Devise "Teile und herrsche", vielleicht aus Mißgunst, weil die staatliche Einheit Deutschland so spät kam und so schwer erkämpft wurde.

Ein Trost ist, dass die Kurden von heute viel gemäßigter geworden sind. In den 90ger Jahren haben sich noch junge Mädchen selber angezündet und sind vor laufenden Kameras verbrannt. Solche widerlichen Aktionen der Selbstverstümmelung gibt es heute nicht mehr.
 
Ok, wir fassen mal die ganze Situation zusammen, damit wir ein stimmiges Bild bekommen:
  • Syrien/Irak - IS: Die breiten sich dort gerade aus, um ihren Staat zu errichten bzw. haben ihn schon errichtet. Jeder, der kein Sunnit ist, nicht 5x am Tag betet und/oder sonst irgendwie einen Schrödingers-Katze-Effekt auslöst, wird einen Kopf kürzer gemacht. Das hat folgende Vorteile: Das Überbevölkerungsproblem wird konsequent angegangen. Wenn in wenigen Jahren kein Andersdenkender mehr lebt, dann kann man auch irgendwann mal Meinungsfreiheit proklamieren. Beschränkt sich dann ja eh auf islamistische Lobeshymnen auf bestimmte pädophile Kameltreiber und Religionsgründer.
  • Syrien - Assad: Hat zwar nur noch einen Bruchteil seines Landes. Nüchtern betrachtet muss er aber dem IS sogar dankbar sein, da er ohne die Terroristen (IS, Al-Nusra-Front, andere islamistische Splittergruppen) wohl auch schon lange abgesägt und hingerichtet worden wäre. Betrachtet man die ganzen Gruppen, die da um die Macht buhlen, ist Assad wohl neben den Kurden (PKK lassen wir mal außen vor) die einzige gemäßigte Macht in Syrien. Damit bewahrheitet sich auch wieder die Erkenntnis, dass die ganzen arabisch/islamischen Staaten in Nordafrika und dem Nahen Osten genau 3 politische Staatsformen kennen/können: (Militärischer) Diktator, Islamistischer Gottesstaat, Monarchie. Der Arabische Frühling führte bei den meisten Ländern zu einem Wechsel von der Diktatur zum islamischen Gottesstaat und zerstörte damit das letzte bisschen Freiheit und Stabilität.
  • Kurden: Volk ohne Land. Durch die expansive Politik der umliegenden Völker in den vergangenen Jahrhunderten und die europäische Kolonialpolitik des 20. Jh. ( ) siedeln die Kurden auf dem Gebiet von mind. 3 Ländern und werden mehr oder weniger immer unterdrückt. Natürlich hätten sie gern ihren eigenen Staat, müssten dazu aber vom Irak, von Syrien und von der Türkei ein Stück Land abzwacken. Im Irak ging es ihnen in den vergangen Jahren erstaunlich gut. Das Kurdengebiet war stabiler als der gesamte restliche Irak und dank des Erdöls kam sowohl eine wirtschaftliche als auch politische Stabilität ins Land. In der Türkei wurde es bis zum Wahlerfolg der immer ruhiger. Solange sie in der Türkei keine Macht hatten, wurden sie geduldet.
  • Türkei: Eigentlich lief es für den Erdogan richtig klasse in den vergangenen Jahren. 10 Jahre Alleinherrschaft / Parteimonarchie brachten der Türkei wirtschaftliche Stabilität und Aufschwung. Erdogan konnte sich damit voll auf sein eigentliches Ziel konzentrieren, die Türkei vom laizistischen Staatsgebilde Atatürks in ein islamisches Sultanat nach dem Vorbild des Osmanischen Reichs umzugestalten. Das Kopftuch wurde wieder salonfähig, und der kleine Neo-Sultan zeigte der Welt ganz verzückt seinen , den er illegal in einem Naturschutzgebiet errichten ließ. Demokratie mag er nicht sonderlich (passt nicht zur absoluten Monarchie). Also den Pöbel einfach nieder. Doch dann passierte etwas, womit er nicht gerechnet hatte. Eine kleine Splitterpartei, die die ganzen Nichttürken, d.h. Kurden, Armenier, sonstige Minderheit vertritt, bekam auf einmal über 10% der Stimmen. Und der kleine Monarch musste daraufhin sogar eine Koalition eingehen. Wie beseitigt man diesen Missstand wieder am leichtesten? Klar, man lässt einen alten Konflikt (PKK) wieder aufflammen und hat somit die perfekte Möglichkeit, die Minderheitenpartei an den Rand der Illegalität zu treiben. Nach genügend Propaganda macht dann sogar das eigene Volk mit. Der IS stört in recht wenig. Immerhin haben sie ja ähnliche Interessen (Sharia, Kampf gegen die Kurden, Kalifat). Dumm nur, dass die Türkei in der Nato ist. Aber bisher schafft Erdogan diese Gratwanderung ziemlich gut, d.h. versprechen, den IS anzugreifen, dann aber mit geballter Macht auf die Kurden draufzuhauen.
  • Flüchtlinge: Warten zu Millionen in Zeltlagern in der Türkei, Jordanien und dem Libanon. Besonders letzteres eh schon instabiles Land bekommt aufgrund seiner geringen Größe ziemliche politische Probleme. Versorgt werden die Leute dort hauptsächlich vom UN-Hilfswerk. Und wenn niemand in den nächsten 10 Jahren den IS (und Assad) niederknüppelt, dann werden die Zeltstädte wohl auch dann noch existieren. Also brechen die Syrer auf zur Völkerwanderung nach Saudi-Arabien und den UAE (aufgrund der gleichen Religion und ähnlichen Kultur) ähm Europa, besonders gern Deutschland, aber auch Österreich und Schweden. In den großen Zug mischen sich jetzt aber auch gern noch andere Failed-State-Flüchtlinge aus dem Irak, Afghanistan, Eritrea, Nigeria, Niger.
  • Griechenland: Ist die erste Station auf der Balkanroute nach Deutschland. Nach dem Dublin-Abkommen müssten die Griechen eigentlich die ganzen Flüchtlinge registrieren. Aber gebeutelt durch ihre sind sie heillos überfordert und beschränken sich darauf, einen Teil der Menschen von den Türkei-nahen Inseln in Richtung Piräus zu bringen, damit sie das Land Richtung Norden recht zügig verlassen können.
  • Ungarn: Würde wohl am liebsten direkt eine Transitstraße nach Österreich eröffnen, damit die Flüchtlinge mit Ungarn gar nicht erst in Kontakt kommen. Orban ist im Zwiespalt: Nach dem Dublin-Abkommen müsste er eigentlich die Flüchtlinge registrieren und aufnehmen. Schließlich betreten die Flüchtlinge in Ungarn zum ersten Mal (ähm, was war noch mal mit Griechenland) zweiten Mal EU-Boden. Da Orban aber rechts von sich noch die hat, wird das ehemalig demokratischste Land des Ostblocks zum menschenverachtendsten Mitglied der EU. Um das Problem außen vor (=in Serbien) zu lassen, bauen sie eben einen Zaun. Hat im Ostblock bei den Russen immerhin ca. 50 Jahre lang gut funktioniert.
  • Deutschland: Erstaunlicherweise spielt Deutschland aus humanitärer Sicht die positivste Rolle in der ganzen Geschichte. Man sollte dabei aber nicht außer Acht lassen, dass viele Wendeverlierer im Osten den Zuzug der Billiglöhner Fachkräfte gar nicht so positiv sehen. Immer mehr Stimmen werden laut, dass die angereisten Flüchtlinge wohl gar nicht so oft zu den bedürftigen Volksgruppen gehören würden, da sie wohl sonst kaum die zig Tausend Dollar für die Schleuser hätten bezahlen können. Die sehen darin die Islamisierung des Abendlandes. (Wo ist eigentlich Herr Wilders?) Insgesamt gibt sich die deutsche Bevölkerung aber mitfühlend und versprüht eine Willkommenskultur. Ist die Frage, nach wieviel Monaten das dann in Frust, Ermüdung, Ernüchterung und latente Ablehnung umschlägt. Der Flüchtlingsstrom wird wohl nicht so schnell abflaufen, und die Flüchtlinge werden auch keine Vorzeigedeutschen werden, die am Wochenende in ihrer Gartenlaube Schweinefleisch auf den Grill schmeißen und zu Weihnachten in die Kirche gehen. Gewisse Kräfte wittern da schon wieder ihre Chance, nämlich die:
  • Salafisten: Die greifen die Flüchtlinge schon am ab. Ist ja auch irgendwie logisch. Wenn die Menschen vor dem radikalen Islam aus ihrem Land abhauen, dann kann man die damit im Exil damit gleich wieder zupflastern. Anfang und Ende der Flucht wären damit gleich - der Islam. Die Reise wird damit irgendwie zum Kreis.
  • Saudi-Arabien / Vereinigte arabische Emirate (UAE): Eigentlich fragt man sich doch, warum die ganzen Syrer (Moslems) über eine gefährliche Route den langen Weg in ein kaltes, ungläubiges Land gehen. Dabei liegen die Goldgruben (Saudi-Arabien / UAE) doch so nahe. Aber halt, haben ganz schnell ein Visa-Stopp gegenüber Syrern verhängt. Zeltlager gibt's dort auch nicht. Und die billigen Unterkünfte sind bereits mit asiatischen Wanderarbeitern belegt. Schließlich muss die Fussball-WM in Katar vorbereitet werden. Ach ja, außerdem könnten ja diese Staaten durch die Flüchtlingsaufnahme beim IS Missgunst erzeugen. Dafür zeigt sich Saudi-Arabien großzügig, und will Deutschland bei der Integration der Flüchtlinge mit dem Bau von unterstützen. Juhuu. schon wusste, dass mehr Religion die einzige Lösung für diese Probleme ist.
  • USA: darf natürlich auch nicht fehlen. Woher kam noch mal ein markanter Teil der Flüchtlinge? Aus Afghanistan und dem Irak. Na huch, wer hat denn dort die politische Instabilität geschaffen? In Syrien beschränken sie sich auf Luftangriffe und die Unterstützung von diversen . Die Erfolge sind bisher eher bescheiden. Immerhin zeigen sich die Amis großzügig und nehmen in den von ihnen durch 9/11 geschaffenen Konflikten auf. Danke George Doubleyou für den !
  • Russland: Ist schon dumm: Viele Verbündete sind nach dem Fall des Kommunismus nicht geblieben. Und viele Militärbasen auf der ganzen Welt mussten auch geräumt werden. Syrien war mit Assad noch einer der letzten Verbündeten im Nahen Osten und in Tartus der einzige im Mittelmeer. Das Zurückdrängen der Nato klappt eher mit mäßigem Erfolg. Damit Putin nicht noch mehr Einfluss in der Welt verliert, will er jetzt in Syrien eventuell eingreifen. In Afghanistan ist man in den 80ern gescheitert (nachfolgende Nationen haben daraus aber nichts gelernt). Das soll sich hier nicht wiederholen. Also hält sich Putin erst mal bedeckt. Nach dem Unwillen der Türkei und dem Scheitern der USA in ihren sämtlichen angezettelten Kriegen der letzten Jahre wäre Russland perfiderweise jetzt wohl noch die kompetenteste Macht, die den IS stoppen könnte. Der Preis dafür wäre, dass Assad sein Land wiederbekommt, was wohl dem ganzen Westen sauer aufstoßen würde, da sie sich ja schon beim Beginn der Proteste gegen Assad gestellt hatten.

Hab ich noch was vergessen?
 
Es sind nicht alle Syrer Moslems. (~ 70%)
Viele der Flüchtlinge flüchten nicht unbedingt vor dem IS, sondern vor Assad.

Auch Christen können im "IS" leben, sofern sie eine "kleine" jährliche Gebühr von ~300 Dollar bezahlen. (Dschizya)
 
Der irakische Premier will nun auch russische Luftschläge gegen den IS im Irak:


Die USA wollen den IS ja nicht bekämpfen, die Türken auch nicht, sind jetzt die Russen die Retter gegen die Islam-Faschisten?
 
@Felsen: Leider nein, denn die Russen und Assad haben auch kein Interesse an einer Zerschlagung des IS - zumindest vorerst. Insofern macht Putin den Erdogan, und bombadiert die Rebellen die zuvor den IS bekämpft hat. Das ist auch der geografischen Lage geschuldet, und - ein Schelm wer boeses dabei denkt - zu den ersten Zielen der russ. Luftwaffe gehoerten die Rebellen die von der CIA trainiert worden sind.
 
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