@Mitch Ryder: Ich versuch noch mal zu erklären:
Es geht mir nicht darum zu sagen, dass Menschen die sich selbst kitzeln können automatisch eine neurologische/psychische Störung/Krankheit aufweisen.
Es geht mir eher darum, dass ich - da ich selbst ja auch nicht schizophren bin, ebenso wie nach eigenen Angaben besagter Freund und Cheg - denke, dass es bis zu einem gewissen Maß wohl doch möglich zu sein scheint, wenn auch ggfs. nur an den Füßen.
Nehmen wir mal einen Bericht von Psychologie heute, 2014:
Hier geht man sogar so weit zu behaupten -
Psychologie heute schrieb:
Es wäre untertrieben, zu sagen, sich selbst zu kitzeln wäre schwierig. Denn soweit man heute weiß, ist es unmöglich. Wir können uns nicht durch die Bewegung unserer eigenen Hand unfreiwillig zum Lachen bringen.
sich selbst zu kitzeln sei unmöglich. Selbst dann, wenn man für das Gehirn zum Schein den Körper tauscht.
Wie bei den meisten Berichten, wird hier aber nicht näher darauf eingegangen, wo genau man sich überall versucht hat selbst zu kitzeln.
Allgemein noch mal zur Verbindung mit der Schizophrenie (auch
@confuse): Ich schrieb vorhin schon jemandem per PN, dass die Möglichkeit, sich selbst kitzeln zu können, nicht automatisch bedeutet, dass man definitiv an Schizophrenie erkrankt ist oder ähnliches, darum geht es mir nicht. Ebenso bedeutet es nicht dass, nur weil man vielleicht Schizophrenie hat, man sich automatisch auch selbst kitzeln kann und, wenn man das nicht kann, man möglicherweise mit einer Fehldiagnose rumrennen würde.
Rein von der Logik würde ich sagen, damit ein an Schizophrenie erkrankter Mensch sich selbst erfolgreich kitzeln kann, müsste er das Positivsymptom der Ich-Störung aufweisen (in diesem Fall bezogen auf die eigenen Handlungen), da so das Kitzeln nicht als eigene sondern als eine fremde Handlung empfunden werden würde. Für mich ergibt das durchaus Sinn, lasse mich aber gerne korrigieren, wenn ich da daneben liege.
So, nun weist ja aber meiner Information nach, nicht jeder schizophrene Mensch auch alle Symptome einer Schizophrenie auf. Entsprechend gilt hier also auch: Alle Pudel sind Hunde, aber nicht jeder Hund ist ein Pudel.
Weitere Quellen:
Ich hab noch ein Blog gefunden, das neben der Problematik sich nicht selbst kitzeln zu können, auch auf den Zusammenhang mit der Schizophrenie eingeht:
Dazu eine - zugegebene recht veraltete (von 2000) - Abhandlung, auf die sich wohl auch der Blogbeitrag stützt: