Prepper/Preparedness

Solange die Energieversorgung von Gaußkanonen und Ähnlichem nichtmal auf einen Kampfpanzer passt, wird man sich darüber keine Gedanken machen...
(Zumindest ist der Aufwand extrem unverhältnismäßig)

Außerdem haben solche Waffen nur im Weltraum einen Vorteil, wo man durch den geringen Luftwiderstand die Vorteile (viel höhere v0 als konventionelle Waffen überhaupt erreichen können) auch nutzen kann.
Was bringt eine v0 von 10km/s wenn das Geschoß im Flug verglüht?
 
Ich bin überzeugte Trekkie und habe gerade eine Ebene-1-Diagnose meiner Phaser-Bänke gemacht.

Wenn jetzt noch weiter vom ursprünglichen Thema abgekommen wird, dann gebe ich den Befehl: Ran an die Waffen, laden und schießen ;)

Also BTT und: Energie!
 
Meiner eigenen aufgeschnittenen Hand einen Druckverband anlegen? Da müsste ich echt überlegen, wie ich das mache

Dafür brauchst du eine Hand und 4 Schneidezähne. Wie man eine Arterie richtig abbindet muss man auch mal wissen, da reicht irgendwie rumwickeln und Knoten reinmachen nicht aus.
 
So! Beim Survival lernt man eventuell auch "lesen" bzw "deuten", Sprache der Vögel z.B., kann sehr nützlich sein.
Ich hab mir selbst einen Erste-Hilfe-Kasten zusammengestellt, einen normalen erweitert mit , gescheites Messer, bisschen Survivalzeug wie Angelhaken, Schnur, , Feuerstarter usw.
Nehm ich immer zum Wandern mit.
 
Wie man eine Arterie richtig abbindet muss man auch mal wissen, da reicht irgendwie rumwickeln und Knoten reinmachen nicht aus.

Stimmt, musst noch irgendnen Mist drunterklemmen.

Wer aber nicht ganz praktisch unbegabt ist, kommt auch mit dem KFZ-Erste-Hilfe-Kurs einigermaßen aus und ne Anleitung gibt's ja auch in den gängigen Verbandskästen...
 
Naja wenn wir an Apokalypse denken, denken die meisten erst mal an Zombies oder Atomkrieg oder ähnliches. Das erste ist doch eher unrealistisch und beim zweiten brauchen wir uns keine Gedanken um ein Überleben danach zu machen. Bei den Atomwaffen, die zur Zeit zur Verfügung stehen, können wir unser komplettes Sonnensystem für ewig und 3 Tage unbewohnbar machen.

Was aber durchaus realistischer ist und tatsächlich zu Katastrophen führen könne, sind, durch Explosionen auf der Sonne ausgelöste, EMPs. Die könnten, würden sie die Erde treffen, zumindest mal einen Bärenanteil der weltweiten Elektronik mit einem Schlag vernichten. Da sich Elektronik durch alle Branchen und unser komplettes Versorgungssystem zieht, wäre das natürlich erstmal katastrophal. Sind wir mal ehrlich, dass wir bisher noch nicht direkt von einem entsprechend starken EMP getroffen wurden, ist doch eher Glück.


Ich halte jetzt auch nichts davon sich einen Bunker anzulegen mit riesigen Lebensmittel-, Trinkwasserbeständen für mehrere Jahrzehnte anzulegen.
Was wohl prinzipiell interessant sein dürfte, ist Leben ohne technische Hilfsmittel. Für einige ist es ja mittlerweile schon pures Survival sich eine Tiefkühlpizza aufzubacken geschweige denn eine frische Pizza zu backen.


Prinzipiell finde ich, dass sich die Gesellschaft immer mehr darauf fokusiert nur noch Einzelaufgaben durchführen zu können. Früher konnten Leute noch vom Rind bis zum Schnitzel auf dem Teller alles selbst machen - und das ist gar nicht so lange her. Mittlerweile versteht der Metzger schon nichts mehr von Fiehzucht. Natürlich "bringt uns das weiter", wenn es für verschiedene Gebiete Fachidioten gibt und sich die anderen Mitglieder auf die Leistung anderer Instanzen verlassen können. In einem funktionierenden Gesellschaftssystem ist das wunderbar. Bricht das zusammen, stehen allerdings die aller meisten mit leeren Händen da. Besonders Leute, die zur Zeit in "hohen" Positionen sitzen und sich zur Elite zählen dürfen, wären ganz schön aufgeschmissen und dazu zähle ich mich zumindest in Grundzügen selbst. Was bringt mir Hardwareprogrammierung, wenn es plötzlich keinen Strom mehr gibt und ich keine Butter mehr für auf's Brot habe, geschweige denn Brot selbst oder wenigstens Mehl, aus dem ich mir ein Brot backen könnte.
Ich finde jetzt natürlich nicht, dass man alles können sollte, von "ich stecke den Samen in die Erde" bis "so baue ich einen Microprozessor", aber zumindest sollte man nicht ganz aufgeschmissen sein, wenn der Pizzabote mal nicht innerhalb von 15 Minuten mit einer heißen Fertigpizza angefahren kommt.
 
Zum Überleben braucht man Waffen. Was hat man von Lebensmittel und Wasser, wenn andere mit einem Gewehr vor dir stehen und andersherum auch, wenn du Waffen hast, kannst du dir was zu beißen besorgen.
 
Wie waere es denn mal mit Medizin? Finde ich jetzt wichtiger als 'ne M16 zu besitzen
Mein erster Weg wuerde mich in die Apotheke fuehren um Mengen an Antibiosen, Schmerzmittel etc zu "entwenden".

Dann kann ich mir ueber Waffen gedanken machen.
 
Zum Überleben braucht man Waffen. Was hat man von Lebensmittel und Wasser, wenn andere mit einem Gewehr vor dir stehen und andersherum auch, wenn du Waffen hast, kannst du dir was zu beißen besorgen.
So stupide kurzsichtig kann man doch nicht ernsthaft denken, oder?

Denken wir den Gedanken doch mal zu Ende: Waffen sind das Mittel der Wahl zum Überleben, weil man sich damit ja schließlich Nahrung von anderen klauen kann. Also kümmert sich keiner um Nahrung, sondern nur darum möglichst viele Waffen zu horten. Jeder sitzt dann also da auf seinem Haufen Armeeausrüstung. Bei wem willst du jetzt Nahrung holen? Aber selbst wenn du unterstellst, dass es bestimmt ein paar Leute gibt, bei denen du dir Nahrung klauen kannst, irgendwann ist die aufgebraucht und dann? Stellst du dich dann mit deinem M16 vors Feld und bedrohst es, bis fertig gebratene Schnitzel an Bäumen wachsen?
Herzlichen Glückwunsch, mit dieser äußerst bescheuerten Einstellung hast du erfolgreich den ersten Schritt in Richtung Selbstausrottung gemeistert! Bitte gib mir mal deine RL Daten, damit ich dich für die Darwinawards in der Kategorie Dummheit-Sichert-Überleben anmelden kann.
Übrigens möchte ich mal sehen, wo du nach einer Apokalypse hightech Munition für deine M16 herbekommst.

Auch Medizin ist erst mal zweitrangig, wenn auch noch weit wichtiger, als Waffen.

Mein erster Gedanke wäre immer noch mir ein kurzfristiges Überleben sichern zu können, mit Nahrung. Wenn ich kein Trinkwasser habe, bin ich in 3 Tagen verreckt. Da bringt mir Antibiotika herzlich wenig und eine M16 noch weniger.
 
Hm also accC ich gebe dir schon Recht, aber ich denke bei diesem Thema geht es vielen auch einfach darum, eine gute und verlässliche Ausrüstung möglichst ohne "geplante Obsoleszenz" zu haben, die auch was aushält.
Den Preppern geht es nicht immer einfach ums Überleben sondern auch darum, vorbereitet zu sein auf den Fall, sich z.B. auf einer Wandertour zu verlaufen (eventuell dummes Beispiel...).

GreeZ psp
 
Naja wenn wir an Apokalypse denken, denken die meisten erst mal an Zombies oder Atomkrieg oder ähnliches. Das erste ist doch eher unrealistisch und beim zweiten brauchen wir uns keine Gedanken um ein Überleben danach zu machen. Bei den Atomwaffen, die zur Zeit zur Verfügung stehen, können wir unser komplettes Sonnensystem für ewig und 3 Tage unbewohnbar machen.
Viel bewohnbare Fläche gibt es im Sonnensystem aktuell sowieso nicht. :D
Unfälle mit Kernkraftwerken sehe ich mit an erster stelle.

aber zumindest sollte man nicht ganz aufgeschmissen sein, wenn der Pizzabote mal nicht innerhalb von 15 Minuten mit einer heißen Fertigpizza angefahren kommt.
Nun trägt die wahre Apokalypse einen Namen.

Aber du hast schon recht. Auch die Sache mit dem EMP. Wahrscheinlich ist es aber, dass es nur eine Seite der Erde oder Gebiete trifft. Da würde ich dann auch etwas Hilfe hoffen. Ich bin auch davon überzeugt, dass ich ziemlich aufgeschmissen wäre. Es ist gut sowas im Hinterkopf zu haben. Allerdings wenn man sich um jede gefahr Sorgen macht, vergräbt man sich am besten.
//Vulkane die den Himmel verdunken, Asteroiden und und und... ->



Was die Waffen angeht, es ist gut welche zu haben. Allerdings reicht kleines geschütz, wie Pfeil und Borgen oder die besagte Armbrust. Ich glaube auch nicht, dass es in einem solchen Fall "abgeht" wie in den ganzen Filmen. :m
Wir waren vor einem Jahr im Wald für ein paar Tage campen. Etwas Nahrung und eine Plane hatten wir mitgenommen. Aus dieser Erfahrung heraus, kann ich sagen man ist eigentlich den ganzen Tag sein Essen am zubereiten und hat teils dennoch Hunger.
 
So stupide kurzsichtig kann man doch nicht ernsthaft denken, oder?

Sagt es nicht mehr über dich, als über mich, wenn du den einzigen Wert von Waffen darin siehst, auf andere zu schießen? Waffen und Munition sind die perfekten Tauschmittel nach der Apokalypse, Geld gibt es nicht mehr, aber Waffen wird jeder brauchen, um sich zu schützen, gleichzeitig verderben sie nicht zu einfach und die Verfügbarkeit ist begrenzt. Nebenbei kann man mit einem Gewehr Tiere jagen.

Gerade weil die Wenigsten vorbereitet sind wirst du Waffen brauchen, was machst du sonst, wenn 80.000.000 Deutsche durst haben und du hast Wasser?
 
Warum glauben hier einige dass man zum Preppen unbedingt eine Waffe braucht? Da geht es in erster Linie um mentale und physische "preparedness". Waffen horten (auch wenn's nur eine ist) ist der typische amerikanische Schwachsinn mit dem die Inselaffen da drüben glauben die Welt verbessern zu können.
 
Wenn die staatlichen Strukturen aufgelöst sind, brauchst du ganz einfach Waffen. Aktuell schützt dein Staat dich auch mit Waffengewalt gegen die, die dir böses wollen, mit Polizei und Armee.
 


Das ist ungefähr wie 12 Jährige die über Sex reden.

Die kapieren einfach nicht das eine Knarre einfach nur ein "Ding" ist.
Weder "magisch" noch "heilig", noch "dämonisch", sondern einfach nur ein Ding.

Das merkt jeder mit 3 stelligem IQ der sich das mal nüchtern betrachtet spätestens
wenn er das "sagenumwobene Artefakt" dann mal in der Hand hatte.:unknown:

Gehört halt in die Kategorie der Dinge mit denen Idioten durch wildes herumfuchteln
Leute verletzen können und sich selbst eine massiv erhöhte Chance verschaffen verletzt
zu werden. Wie Messer oder Autos.

Nur haben Waffen für viele hier halt diesen mythischen Status der gefühlten Unerreichbarkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sry, für mich sieht es eher umgekehrt aus: Waffen sind für manche hier ein Symbol des bösen, dass unter keinen Umständen eine Daseinsberechtigung hat.
Natürlich ist es Blödsinn, nur Waffen zu horten.
In einigen Situationen die hier diskutiert werden wird es Anarchie geben, und das einzige Gesetz wird das Recht des Stärkeren sein...
Und wenn es zu Konflikten kommt wirst du wohl kaum die Polizei rufen, oder?
Auf das Argument im letzten bist du auch nicht eingegangen.

Nur haben Waffen für viele hier halt diesen mythischen Status der gefühlten Unerreichbarkeit.
Vielleicht für manche, aber objektiv verschaffen sie in Kampfhandlungen auf verschiedenste Entfernungen einen großen Vorteil - das wirst du doch nicht leugnen?


Und bevor ihr wieder den Vergleich mit 12jährigen und Sex rauskramt, ich habe schon mit sehr vielen Waffen geschoßen, von Pistolen über Revolver bis hin zu militärischen Präzisionsgewehren...
 
:rolleyes: Ein bisschen weniger Arroganz wäre nicht schlecht. Es ist aber auch klar wo die her kommt, wir leben in einer Welt in der Gewalt in der Regel ein sehr abstraktes Konzept ist. Tatsächlich ist noch keine Zivilisation in der Geschichte der Menschheit ohne Gewalt, oder Waffen ausgekommen. Das liegt daran, dass die Natur und damit der Mensch nicht so freundlich sind, wie es einem die Lebensumstände in unserer Gesellschaft vermitteln. Dein IQ bringt dir vielleicht in einer friedlichen, marktwirtschaftlichen Gesellschaft etwas, in der du andere dafür bezahlen kannst für dich bewaffnet zu sein und Gewalt einzusetzen. (Nichts andere sind Polizei und Armee). In einer Welt die allerdings um das Überleben kämpft, macht dein IQ ein paar kräftige Schritte zurück. Wenn es z. B. darum geht eine Trinkwasserquelle zu kontrollieren, wird dir dein IQ nichts nutzen, wenn die Gegenseite bewaffnet ist und du nicht. Das ist der Grund, aus dem wir Armeen brauchen. Je mehr Dinge du hast, die andere brauchen, oder wollen, umso mehr werden sie dazu neigen Gewalt einzusetzen, wenn sie keinen anderen Weg finden ihre Bedürfnisse zu decken. Bleiben wir beim Trinkwasser. Wenn eine Gruppe die Wahl hat zu verdursten, oder sich dein Wasser mit Gewalt zu nehmen, werden sie zur Gewalt greifen. Du wirst sie schwer zum sterben überreden können.

Dein IQ spielt dann eine Rolle, wenn es darum geht wie man die Waffen einsetzt, aber er kann sie schwer ersetzen. Eine Kugel ist genug deinen IQ dauerhaft auf 0 zu setzen.

Btw. sind Waffen gar nicht so unerreichbar wie du es darstellst. Wenn jemand in Deutschland eine Waffe haben möchte, dann kann er das auch.
 
Ich bin verwirrt. Wie war das Ursprungsthema noch mal :unknown:

Also: alle auf in den Wald mit ein paar Konserven und dem Taschenmesser zum Überlebenskampf ;)

(Oder ein Thema: Waffen in jedermanns Hand - Sinn und Zweck? eröffnen.)
 
Das Ursprungsthema ist "Preparedness" und wir wollen darüber reden, ob es Sinn macht sich mit Waffen vorzubereiten.
 
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