Partner die rauchen, wie steht ihr dazu?

Bin nachdem ich endlich davon losgekommen bin zwar nicht zum militanten nichtraucher geworden,
aber ich finde es klasse das es z.B in Restaurants nicht mehr erlaubt ist und beim Partner würde das für mich nun auch gar nicht mehr gehen
 
Meine nichtrauchende Freundin hält mich als Raucher schon einige Jahre aus. Großartige Probleme hat sie damit nicht, außer mit den langfristigen gesundheitlichen Folgen für mich. Wenn ich sie kurz nach einer Zigarette küssen möchte, muss ich mir eben manchmal den einen oder anderen milden Spruch anhören ;) Find ich aber auch vollkommen okay. Generell würd ich mich als sensiblen Raucher bezeichnen. Ich sehe zu dass ich in unangebrachten Situationen nicht zur Kippe greife (beim Essen bspw.) und halte meine Kippe in Menschenmengen so zwischen den Fingern, dass ich niemandem Brandflecken reinprügle.
Ein zentrales Thema ist das Rauchen in der Beziehung zu meiner Freundin nicht. Sie sieht es nicht gerne, mahnt mich aber nicht mit bösen Blicken oder verbal wenn ich mir nen Sargnagel drehe. Ich weiß Bescheid wie sie drüber denkt, nehme da Rücksicht drauf, und höre spätestens auf wenn die Familienplanung realisiert wird ;)

Man sollte das Thema nicht so hochjubeln. Es spielt sich von selbst ein. Ein Partner, der mir militant das Rauchen verbieten wollen würde (mit, zugegebenermaßen, sicherlich sehr guten Argumenten), würde mich nur nerven.
 
:m Tut mir leid, was für ein Schwachsinn. Das ist auf dem Niveau von Aussagen wie "Wer Fleisch isst, kann auch kleine Kinder fressen". Vielleicht solltest Du mal einen Aschenbecher auslecken..
Einfach Dummfug. Ich sehe keinen Widerspruch darin guten Atem etc auch als Raucher zu haben, vielleicht achten die Leute die Du damit betiteln willst generell nicht auf ihre Hygiene.
Selber Dummfug. Raucheratem hat ja erstmal nichts mit Hygiene zu tun. Nach einer Zigarette riecht (ich will hier nicht sagen "stinkt", weil es ja wertend wäre) er nun mal - das ist ja für sich noch nicht unhygienisch.
Aber es bleibt dabei, dass man sich - zumindest als Nichtraucher - vom Geschmack her was Schöneres vorstellen kann, als einen Raucher nach Genuss des Glimmstengels intensiv zu küssen. Hatte ich mal vor langer Zeit, gefiel mir nicht. Welcher Raucher putzt sich schon nach jeder Zigarette die Zähne oder gurgelt Lysterine.

Für mich ist das jedenfalls ein Abtörner. Nicht mehr und nicht weniger. Da man sich ja üblicherweise nicht aus einem einzigen Grund für oder gegen eine Beziehung entscheidet, ist das halt ein Con - überwiegen die Pros trotzdem ... wieso nicht, das muss der Einzelfall entscheiden.
 
Also mein Problem ist eher das ich 18 Jahre schwerst Nikotin abhängig war und nun Angst davor hätte durch einen Partner der selbst stark raucht wieder rückfällig zu werden.
Ich werd in meinem Bekanntenkreis niemand missionieren und keinem reinquatschen wenn er eine rauchen will,
aber ich würde nicht mit einem raucher zusammen in derselben Wohnung leben wollen.
 
Also ich kanns nicht ab, wenn mein Partner raucht. Das ist für mich ein ziemliches KO-Kriterium.
Die Bude stinkt, überall setzt sich so ein Nikotinschleier drüber, Küssen schmeckt wenn man Pech hat nach Aschenbecher und meine Gesundheit ist auch dagegen.
Wenn man weg geht, dann rennt der Partner ständig raus (Rauchverbot), es kostet ein Heidengeld (wird ab gemeinsamer Haushaltkasse richtig interessant als Thema) und so weiter...
 
Also auf dem Balkon rauchen ist ja noch schlimmer. Das zieht teilweise zurück in die Wohnung und dann kriegen die Nachbarn auch noch alles ab. Na schönen Dank auch. Hab auch so einen Nachbarn gehabt. Ist alles bei mir rein, weil der unbedingt seine Stinkerdinger auf dem Balkon quarzen musste, damit nur die Hälfte bei ihm drin landet. Abgesehen davon, was immer für eine Rauchschwade raus kommt, wenn die Wohnungstür auf ist oder sie im Treppenhaus rauchen, was auch sehr nett ist. Bäh.

Erst einmal rauche ich persönlich nicht.
Bin dem Sport zugetan und da wäre das nicht förderlich.
Aber auf meinem Balkon darf rauchen wer will, da ich als einzige im Dachgeschoss wohne
und sich so wohl auch niemand gestört fühlen kann.
 
Beziehung seit 13 Jahren, ich Raucher, sie nicht - wir sind inzwischen verheiratet.
Sie hat mich als Raucher kennengelernt. Ich hatte damals als Nichtraucher eine
Freundin die rauchte, aber das war für mich ehrlich gesagt nebensächlich.

Mir ist allerdings aufgefallen, dass Raucher/Nichtraucher eher mit Gleichgesinnten
zusammen(-)kommen. xD
 
Aber was ich interessant finde ist, dass für viele hier Rauchen anscheinend wichtiger ist als Liebe, Verständnis und guter Sex.
Also ich hätte lieber ne gute Freundin die raucht, als ne schlechte die nicht raucht.
Ich hätte lieber eine gute Freundin, die nicht raucht, als eine schlechte Freundin, die Menschen- und Drogenhandel betreibt. ;) Ist hier nur eben nicht gefragt.

Es geht doch nicht um die Frage "gute Freundin, die raucht vs schlechte Freundin, die nicht raucht".. Die Entscheidung ist "Freundin, die raucht, ja oder nein".
Dazu habe ich ja auch schon einige Punkte aufgezeigt, die der TS bei seiner Entscheidung berücksichtigen soll.
Es steht nicht zur Debatte Rauchen als gut oder schlecht dar zu stellen, obwohl jeder vernünftige Mensch - auch ein Raucher! - zugeben können sollte, dass es nicht gut ist. Ist ja nicht so, als sei das eine Glaubensfrage. Fastfood ist auch nicht gut und erst recht weit entfernt von gesund. Alkoholkonsum ebenfalls. Da braucht man nicht zu diskutieren, das ist schlicht Fakt. Die allgemeine Frage ist eher, ob man damit leben kann oder eben nicht.

Wie andere dazu stehen und warum sie so dazu stehen, wie sie es tun, ist vielleicht sogar interessant, weil man sich, wenn man noch keine Meinung dazu hat, vielleicht eine bilden kann, noch bevor man in die Situation des TS kommt. Sonst habe ich ja ein paar allgemeine Punkte angegeben, an denen man sich orientieren kann. Wenn du das liest, siehst du auch, dass ich die Frage nach der Entscheidung zwischen Akzeptanz aufgrund von Liebe gestellt habe, wenn auch indirekter formuliert (Punkt 4)..
 
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  • #49
Nun habe ich mich doch dazu durch gerungen nochmal etwas zu schreiben was spätestens seit dem vierten Beitrag klar ist, insofern man des Lesens mächtig ist...

Ich brauche weder Hilfe, noch werden Meinungen anderer meinen Standpunkt, mit welchem ich sehr zufrieden bin, ändern.
Die Intention des Threads ist einfach mal zu schauen wie andere dazu stehen und die Sache handhaben, was auch die meisten verstanden haben. Das ist auch bisher sehr Interessant.

Aber btt.
Ich habe immer das subjektive Gefühl wenn jemand eine kritische Masse Kippen pro Tag überschreitet, da kann man noch so hygienisch sein, dünstet der Geruch aus. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.
Ich finde stinken ist eine schlimme Sache in einem sozialen Gefüge.
Natürlich ist da eine große Grauzone vorhanden, das schlimme ist aber, dass Kettenraucher gar nicht Wahrhaben wollen, dass sie stinken wie eine verranzte Kleinkneipe am nächsten Morgen.
Das ist irgendwie ähnlich wie ein Alki, auch wenn seine Toleranz so hoch ist, dass man sich normal mit ihm unterhalten kann, ist die Fahne einfach untragbar.

Was natürlich auch stört ist, wie schon erwähnt, das ständige rausgerenne. Stellt euch vor ihr seid essen, draußen ist es arschkalt und der Partner ist alle 20 min draußen, ihr hockt alleine rum und müsst euch hinterher noch das Gejammer anhören das es ja so kalt ist.
Seit dem Erlebnis ist für mich alles Tabu was unter normalen Umständen nicht auch mal ohne Probleme einen Tag ohne Kippe auskommt.

Gruß DM
 
Dein Gedankengang war jetzt beispielsweise sehr interessant. Nun kann ich deine Antipathie viel besser nachvollziehen, danke!
Würde mich noch eine Kleinigkeit interessieren: Du lernst eine Nichtraucherin kennen und es entsteht eine langjährige Beziehung.
Ihr habt die gleichen Interessen und alles ist paletti. Doch leider erkrankt sie und bekommt Mundgeruch. Verlässt du sie deswegen?
 
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  • #51
Der Vergleich hinkt zwar etwas, da man sich das eine mit übermäßigem Zigarettenkonsum aussucht und das andere einfach passiert.
Aber um auf Deine Frage zu antworten, nein. Denn ich weis ja, dass sie nichts dafür kann. Allerdings würde ich immer dafür sorgen, dass der Pfefferminzsprayvorrat nicht ausgeht (Wobei sich das jetzt böser anhört als es gemeint ist).

Allerdings muss ich zugeben, dass es mir vermutlich schwerer fallen würde mich in jemanden zu verlieben der starken Mundgeruch hat, auch wenn die Person nichts dafür kann. Aber man kann das normalerweise mit gewissen Mittelchen, welche auch nicht schädlich sind, abschwächen. Wenn ich dann das Gefühl habe sie weis um den Mundgeruch und nutzt dann keine der Optionen das zu schmälern, würde mich das dann etwas irritieren.

Ich muss für mein Wohlbefinden auch nicht so oft duschen wie ich es tue, aber da ich schnell fettende Haare und Haut habe mache ich das für meine Mitmenschen trotzdem.

Gruß DM
 


verstehe ich nicht. Wo ist der Zusammenhang? Für das eine (Krankeit) kann der Partner nichts. Zudem hat man den Partner zu Beginn der Beziehung anders kennengelernt.
Das andere (das Rauchen) ist aber etwas, wofür der Partner sehr wohl was kann.
Und die Frage hier war ja auch nicht wirklich: "Was wenn Partner irgendwann in der Beziehung anfängt zu rauchen".
Sondern: "Partner, die rauchen, was meint ihr dazu?"
(und auch wenn ersteres die Fragestellung wäre, so ist immer noch nicht die Freiwilligkeit der Krankheit gegeben).

Das ist ähnlich wie Seedy unter #33, nur absurder.
 
Hier scheinen viele "nichtraucher" Ratschläge zu geben,
da wird immer von " Man muss ja nur mal überlegen geredet"
und eben das geht nicht, ihr verharmlost Tabak bzw. Nikotin viel zu sehr,
Raucher sind süchtig, ich selbst war 18 Jahre abhängig.
Das hat nix mit Gesundem Menschenverstand zutun wo man mal eben überlegt was das beste für einen sein könnte.
Klar raubt man keine Großmütterchen aus,schlägt nach dem rauchen seine Kinder oder Verkauft seinen Körper,
aber es wird dadurch nicht weniger zu einer Sucht.
 
Raucher sind süchtig, ich selbst war 18 Jahre abhängig.
Das hat nix mit Gesundem Menschenverstand zutun wo man mal eben überlegt was das beste für einen sein könnte.
.

doch, genau eben damit hat es was zu tun.
Wenn man sich über das Thema einfach mal umfassend informiert, dann wird man zwangsläufig aufhören müssen.
Und nein, viele Raucher haben kein umfassendes Wissen warum sie Sklaven der Tabakindustrie sind und wie Nikotin (vor allem psychologisch) wirkt.

Zum Thema:
Aus zweierlei Gründen könnte ich eine rauchende Partnerin nicht akzeptieren.
1. mir ist die Gesundheit meiner Partnerin ein absolut schützenswertes Gut, ich würde ja auch nicht zusehen wie sie jeden Tag blind über die Autobahn läuft nur weil ihr das nen Kick gibt. Somit könnte ich es nie akzeptieren dass sie raucht.
2. ich könnte den Gestank nicht ertragen.

Zudem würde ich aber als Nichtraucher nichts mit einer Raucherin anfangen. Rauchen macht eine Frau für mich unattraktiv.
Und das sage ich als wirklich langjähriger Raucher, ich glaube es waren fast 17 Jahre...
 
1. mir ist die Gesundheit meiner Partnerin ein absolut schützenswertes Gut, ich würde ja auch nicht zusehen wie sie jeden Tag blind über die Autobahn läuft nur weil ihr das nen Kick gibt. Somit könnte ich es nie akzeptieren dass sie raucht.

Tja, die Chance auf dem Weg zum Kiosk zu Sterben ist höher als mit dem Lottoschein tatsächlich zu Gewinnen...
 
Als ich meinen Freund kennengelernt habe, so vor 7 Jahren, war er 3 Jahre lang Nichtraucher & ich war am qualmen. Er hat dadurch dann sehr schnell wieder angefangen - war halt auch etwas willensschwach :D

Sind dann vor paar Jahren zusammengezogen, haben in der Hütte geraucht etc. stanken halt beide dann schön nach kaltem Rauch. Sind jetzt beide seit dem 22.07 "clean" (einfach aufgehört. Kein großes blabla... Kippen in den Keller, Aschenbecher in den Schrank, Zippos weggeräumt und gut war) ... nehmen wir an wir würden uns trennen und ich wäre auf Männerjagd müsste es zwingend ein Nichtraucher sein. Das Risiko wieder anzufangen wäre mir zu hoch - und das will ich mir gesundheitlich und vA finanziell nicht mehr geben.

Ob es ein Trennungsgrund wäre wenn mein Kerl wieder anfängt? Keine Ahnung. Denke nicht das ich dafür die Jahre wegwerfen würde. Allerdings darf er dann hübsch auf dem Balkon rauchen, mir egal ob da 10cm Schnee liegen oder wir -20° haben :p und rumknutschen gibt's erst nach Zähneputzen.

bb
 
Tja, die Chance auf dem Weg zum Kiosk zu Sterben ist höher als mit dem Lottoschein tatsächlich zu Gewinnen...

???
was genau hat das dann mit dem deutlich erhöhten Krankheitsrisiko zu tun dass man nach jahrelangem Zigarettenkonsum hat?
Sorry, aber dein Argument ist eines dass nur von einem süchtigen Raucher kommen kann.
 
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