O2-DSL-Drosselung auf 2 MBit/s ab dem 3. November

Wenn ein 50.000er Anschluss verkauft wird, dann darf der Käufer den auch nutzen.
Du kaufst einen Anschluss, bei dem im Vertrag eindeutig steht, dass dieser nach einem bestimmten Datenvolumen gedrosselt wird. Nun beschwerst Du Dich, weil das in der Tat passiert. Wo ist der Fehler?

Auch wenn das von o2 sicher nicht die feine Art ist, ist doch jeder selbst schuld, wenn er die Konditionen akzeptiert. So ist das halt nunmal in der freien Wirtschaft. Ich darf auch den Inhalt meiner Abfalltonne für 100€ verkaufen. Kaufst Du den und ärgerst Dich später darüber, bist Du selbst schuld. Nicht aber ich, denn ich habe vertraglich festgelegt, dass es mein Abfall ist.


Grüße
Thomas
 
Auch wenn es nix hier zum Thema tut..

@accC: Der Cheeseburger bei McD für einen Euro war und ist sehr wohl nicht haltbar, da er eben keinen Gewinn erwirtschaftet (hat). Ziel dieses Produktes war es lediglich Gäste in das Restaurant zu bekommen. Foodcost, Papercost, Personal, Reparaturen, Miete, Franchisegebühren, Steuern um nur ein paar Kosten aufzuzählen, lassen sich mit einem solchen Produkt nicht tragen und erst recht kein Gewinn erwirtschaften. Da musst du schon Pommes und Getränke verkaufen, damit was hängen bleibt.

Alleine die Foodcost beläuft sich auf ~70%.
 
Drosseln die auch Firmen-DSL? Eben mal in den Router geguckt, hatten gerade mal das sechsfache an Traffic, bei dem O2 drosseln würde...
 
Wer bei einer Firma einen Vertrag mit so einer Klausel unterschreibt, der ist selbst Schuld. Und wenn man als Firma gar nicht erst reinguckt, ob es so eine Klausel gibt, noch mehr.
 
Es ist doch eigentlich vollkommen egal, was ein durchschnittlicher Nutzer verbraucht. Wenn ein 50.000er Anschluss verkauft wird, dann darf der Käufer den auch nutzen.
Wieso regst du dich nicht über 3g -"Flatrates" auf, wo nach 500MB der Internetzugang ausgeht?
Ganz behindert wirds bei LTE - toll, bis zu 150 Mbit/s für ne Viertelstunde, dann is Traffic alle.
Oder dass man bei Kabelanschlüssen auf einmal keinen vollwertigen Internetzugang mehr bekommt dank DS-Lite und CGN?

Da ist die "Drossel" von o2 n Witz gegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dafür gibts ja Business Vertaege die sowieso mehr kosten. Da wird sicher keine Drossel bei sein. Und wer als Firma einen Privatanschluss mietet ist ja dann selbst schuld.
 
Du kaufst einen Anschluss, bei dem im Vertrag eindeutig steht, dass dieser nach einem bestimmten Datenvolumen gedrosselt wird. Nun beschwerst Du Dich, weil das in der Tat passiert. Wo ist der Fehler?
Das hat der Verbraucherschutz schon bei den Drosselplänen der Telekom gerichtlich klären lassen. Der Kunde versteht unter "Flatrate" eben "Flatrate" und nicht "Volumetarif" und auch keine "gedrosselte Flatrate". Klar, es mag vorbildliche Anbieter geben, die das entsprechend kommunizieren, aber auf Seite 82 der 263 seitigen Vertragsbestimmungen in Schriftgröße 2,5 sehe ich nicht, als offene Kommunikation.

Auch wenn das von o2 sicher nicht die feine Art ist, ist doch jeder selbst schuld, wenn er die Konditionen akzeptiert. So ist das halt nunmal in der freien Wirtschaft.
A. Ohne Auswahl habe ich wohl keine andere Wahl, wenn ich nicht gerade auf's Internet verzichten kann.
B. Schon mal was von sozialer Marktwirtschaft gehört? Über die freie sind wir glücklicher Weise schon einige Zeit hinaus.

Ich darf auch den Inhalt meiner Abfalltonne für 100€ verkaufen. Kaufst Du den und ärgerst Dich später darüber, bist Du selbst schuld. Nicht aber ich, denn ich habe vertraglich festgelegt, dass es mein Abfall ist.
Es mag richtig sein, dass du den Inhalt deiner Abfalltonne verkaufen darfst, wobei ich mir bei diesem speziellen Fall nicht sicher bin, allerdings kannst du nicht einfach tun und lassen was du willst. Vielleicht hast du schon mal was von Vertragsrecht gehört? Du kannst in deinen Vertrag jeden Käse rein schreiben und selbst wenn ich diesen Vertrag 10x unterschreibe und er notariell beglaubigt wird und der Papst höchst persönlich Gottes Segen darauf gibt, von dem Vertrag gilt nur das, was im Rahmen des Gesetzes ist und alles andere ist ungültig, im Zweifelsfall wird der komplette Vertrag dadurch ungültig, dass du Mist rein geschrieben hast. Das Gesetz überschreibt im Zweifelsfall jede AGB / Vertragbestimmungen / Abmachungen, die du und ich getroffen haben.
 
Der Kunde versteht unter "Flatrate" eben "Flatrate" und nicht "Volumetarif" und auch keine "gedrosselte Flatrate".
Genau, deswegen ist in den neuen Vertragsbestimmungen und Tarifnamen von o2 auch an keiner Stelle von einer DSL-Flatrate die Rede. werden sogar oben die Kondiktionen ganz klar angepriesen:

DSL-Surfen mit bis zu 8.000 KBit/s – 100 GB mit Maximal-Geschwindigkeit, danach unbegrenzt surfen mit bis zu 2.000 KBit/s
Also nicht irgendwo auf Seite 326.


A. Ohne Auswahl habe ich wohl keine andere Wahl, wenn ich nicht gerade auf's Internet verzichten kann.
Du hast die Wahl:
  • Einen größeren Tarif bei o2 kaufen, der eine DSL-Flatrate beinhaltet.
  • Zu einem anderen Provider gehen, der noch Flatrate-Pakete verkauft.
Von einem "auf's Internet verzichten" kann keine Rede sein. Nur gibt es eben nicht mehr eine o2-Flatrate für 9,99€ oder whatever.


...von dem Vertrag gilt nur das, was im Rahmen des Gesetzes ist und alles andere ist ungültig, im Zweifelsfall wird der komplette Vertrag dadurch ungültig, dass du Mist rein geschrieben hast.
Das ist richtig. Nur hier bewegen wir uns imho innerhalb des gesetzlichen Rahmens.


Grüße
Thomas
 
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