[Politik und Gesellschaft] Neue Studie zum Alkoholkonsum von Jugendlichen in Deutschland

Laut einer neusten Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind etwa 17 Prozent der zwöf bis 17-Jährigen in Deutschland mindestens einmal im Monat im Vollrausch.
Im Jahr 2010 waren es ähnlich viele (18%).

Dies sei Grund genung, um ein gesellschaftliches Umdenken einzuleiten, meint Marlene Mortler - Drogenbeauftragte der Bundesregierung.

Quelle:
 
Menschen mit einer guten Erziehung handeln meistens rational oder tendieren dazu. Sie haben eine ordentliche Selbstdisziplin (die sie einer guten Erziehung verdanken) und stehen nicht darauf, keine Kontrolle über sich zu haben. Ihr Suchtpotenzial ist meistens niedriger. Wenn noch ein ordentlicher IQ dazukommt...

Schnapsleichen haben keine Weltkriege angefangen und keine Vernichtungslager gebaut.

Hätte Hitler sich doch totgesoffen.

Aber nein, der Führer raucht und trinkt nicht. Es sind immer die anderen, die das machen.

Aus Deinem Bild vom gelungenen Menschen müsste man schlussfolgern, die Inhaber von Kommandogewalt wären in der ganzen Weltschicht nur von Suff benebelte Penner gewesen.

Es waren aber keine, sondern genau die Typen, die Du für gelungen hätst.
 

Ach Nero...
Manchmal frage ich mich, ob du den Kontext nicht verstehst oder einfach nicht verstehen willst, um eine Diskussionsgrundlage zu schaffen. Aber da ist keine.

Menschen, die ich meine, haben auch Nobelpreise bekommen. Menschen, die ich meine, haben auch großartige positive Dinge geleistet. Sie waren effizient. Ob sie gut oder schlecht sind ist immer eine Sache des Kontexts und der jeweiligen gesellschaftlichen Werte. Aber das weißt du sicher.
 
Menschen, die ich meine, haben auch Nobelpreise bekommen.

Dafür hat erst mal der Erfinder des Dynamits ihn stiften müssen.

Menschen, die ich meine, haben auch großartige positive Dinge geleistet. Sie waren effizient.

Zu effizient vielleicht.

Ob sie gut oder schlecht sind ist immer eine Sache des Kontexts

Eben deshalb ist es falsch, für Leistungsfähigkeit allgemein zu plädieren, mach dem Motto: "Auch gegen die Wand, Hauptsache mit Karacho."

Vielleicht sind die Leistungsverweigerer im Recht und die Leistungsträger, die Du forderst, im Unrecht.
 
Dazu die Passage aus einem aktuellen Roman, Titel habe ich vergessen.

Junges Mädchen in ihrem Zimmer am Fenster, in der Wohnung zanken sich mal wieder die Eltern.

Sie steckt sich eine Zigarette an und denkt:

"Rauchen soll schädlich sein? Ohne Zigarette hätte ich mich schon längst aus diesem Fenster gestürzt!"
 
Dann sollte dieses Mädchen mal über eine Psychotherapie nachdenken, wenn sie unbedingt rauchen muss, damit sie nicht springt, nur weil die Eltern einen Streit haben.

Wegen Suff und negative Wirkungen:

 
Vielleicht sind die Leistungsverweigerer im Recht und die Leistungsträger, die Du forderst, im Unrecht.

Auch unter Leistungsverweigerern gab es Mörder und schlimmeres. Robert Steinhäuser zB zeichnete sich nicht durch seine Effizienz aus. Wäre er effizienter gewesen, hätte er sein Abi geschafft und niemanden umgelegt. Wäre Hitler ein effizienterer Maler oder Architekt gewesen, hätte es kein NS-Regime gegeben. Dein Argument kann in die und in die Richtung angewendet werden und ist somit ein Nichtargument.
 
Menschen mit einer guten Erziehung handeln meistens rational oder tendieren dazu.
So ein Quatsch. Ich kann mich im Sternerestaurant auch gut benehmen wenn es der Zweck erfordert. Genau so kann ich aber auch die Sau raus lassen wenn ich Lust drauf habe. Das eine hat mit dem anderen ja nichts zu tun. Genau so sieht es im Freundeskreis aus. Da wird der Talar eben über das St.Pauli-Shirt angezogen wenn es danach noch in die Stadt geht. Ein Kumpel (promovierter Chemiker) hat mir neulich erst ein Foto geschickt als er besoffen 350€ am Novoline-Automaten gewonnen hatte. Von dem her ist das alles doch totaler Blödsinn. Als ob nur das Lumpenprekariat saufen würde :rolleyes: Nur weil du augenscheinlich einen eher gesittet-introvertierten Freundeskreis hast trifft das noch lange nicht auf alle Menschen zu. Wenn du wüsstest wie auch in obersten Führungsetagen gesoffen und rumgehurt wird.

Und diese pauschalisierungen von den Assi-Besoffenen. Die sind doch auch assi wenn sie nüchtern sind. Normale Leute trinken auch normal. Und ein Alkoholiker ist man auch nicht wenn man pro Monat 5 Bier trinkt. So lange man sich unter Kontrolle hat, keinen anderen Schadet, will ich gerne noch selber bestimmen was ich mit meinem Körper und meiner Zeit anstelle.

Hat man früher so etwas mitbekommen oder gehört? Oder ist gar mit Bier so etwas passiert?
Äh hallo? Aber natürlich. GERADE früher war das gang und gebe. Zwar nicht mit 12 (wobei mir die Zahl doch arg klein vor kommt. Hier in der City sind die sicher keine 12, eher 15, 16 oder 17) aber sicherlich mit 15. Da wurde die komplette Bar der Eltern geleert wenn diese im Urlaub waren. Ordentlich Promille udn Kotzerei inklusive. Hätte wohl auch fürs KH gelangt, damals waren aber irgendwie nicht alle so sensibel. Du darfst mir aber gerne das Gegenteil mit Quelle beweisen das es da massig Tote gab.

Und noch mal zum obersten Abschnitt meines Beitrags: Trotzdem haben hier alle Studiert. Manche Promoviert. Haben das Staatsexamen o.Ä. Und das, oh Wunder, obwohl wir unsere Jugend so gelebt haben :unknown:

Klingt seltsam, ist aber so :D
 
Was genau hast du an meinem Beitrag denn nicht verstanden? Was hat "sich Besaufen" mit "schlechtem Benehmen" zu tun? Definierst DU wie man sich zu verhalten hat?

Aber gut. Wenn wir von "schlecht erzogen" reden, also über Erziehung, dann ist das Wort für mich sowieso schon absurd. Viele der da vermittelten Kompetenzen unserer westlichen Kultur sind ja eh grauenhaft. Was macht eine gute Erziehung denn aus? Ist es gescheiter den ganzen Tag total gesittet und nüchtern seiner Karriere nachzurennen oder Montags, nach dem versoffenen Wochenende einer Oma den Einkauf die Treppen hoch zu tragen?

Denk darüber mal nach bevor du solche Wörter nutzt...

Ganz ehrlich, für mich ist Deutschland sowie deren ach so korrekten Saubermänner und Frauen eher eine Farce. Wer das anstrebt, der ist irgendwie ja auch selber schuld. Außerdem hat die Erziehung auch mal rein gar nichts mit Alkoholkonsum, Drogen o.Ä. zu tun.
 
Ist es gescheiter den ganzen Tag total gesittet und nüchtern seiner Karriere nachzurennen oder Montags, nach dem versoffenen Wochenende einer Oma den Einkauf die Treppen hoch zu tragen?

Es ist gescheiter nüchtern und gesittet einer Oma den Einkauf die Treppen hochzutragen. Oder sind für dich die beiden Sachen nicht vereinbar?
 
Du hast wieder nicht verstanden was ich meine. Ok, noch mal ganz platt gesagt:

Du regst ich wohl drüber auf / findest es schlecht wenn man sich betrinkt. Die Gesellschaft regt sich aber viel weniger bis gar nicht drüber auf das hierzulande alle nur nach sich schauen. Ein viel größeres Problem wie ich finde.

Irgendwie ja auch leicht vermessen anderen deinen Lebensstil aufzudrücken und den auch noch als richtig darzustellen. Sowas finde ich verquer. Jeder sollte doch leben so wie er möchte.

Die Leute, die solche Berichte anfertigen, agieren hier irgendwie ähnlich. Anstatt entsprechenden Altersgruppen alternativen zum Trinken zu bieten werden lieber ganz tolle Berichte angefertigt die eh keinem was bringen. Außer das ich jetzt weiß das früher mehr gesoffen wurde :rolleyes:
 
Irgendwie ja auch leicht vermessen anderen deinen Lebensstil aufzudrücken und den auch noch als richtig darzustellen. Sowas finde ich verquer. Jeder sollte doch leben so wie er möchte.

Das nennt man Toleranz. Ich habe schon oft gesagt, dass ich nichts gegen jene habe, die einen anderen Lebensstil führen wollen. Es ist ihre Entscheidung. Es ist nur keine all zu gute Entscheidung in meinen Augen.
 
Ich würde aber auch gern wissen, warum gut erzogen und Alkohol nicht zusammenpassen sollen.
Erklär doch mal, was du genau unter einer guten Erziehung verstehst.
 
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