Musikgeschmack im Wandel des Alters.....

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  • #41
Hab ich versucht, also Dubstep beim programmieren. Der Code wurde nicht besser. :D

Du spielst Okarina? Das ist interessant. Wozu passt das?
 
Zelda! :D

SCNR

Um das Threadthema noch mal aufzugreifen: Bei mir hat es über die Eltern angefangen mit den ganzen klassischen Rockgeschichten: Hendrix, Deep Purple, Led Zeppelin, Rolling Stones, usw. Daneben noch Pink Floyd, etwas Jethro Tull und andere progressivere Sachen. Meine bewusste Beschäftigung mit Musik startete dann mit Metal: Metallica, Slayer, Iron Maiden usw. In der Teeny-Zeit wurde das ganze dann erstmal abgelöst durch Punk, Grunge und Oi. Danach dann über neue Kumpels hin zum Gabber, Speedcore und letztlich Dark Drum'n'Base, Jungle und Breakcore. Ab da wurde der Musikgeschmack dann wieder breitgefächerter: Metal kam wieder hinzu, die alten Rocksachen, etwas Pop, Klassik und auch Dubstep. Seit Mitte zwanzig liegt aber mein wesentlicher Fokus deutlich auf Metal (der ohne Klargesang).
Mit anderen elektronischen Sachen (Techno, House, etc.) kann ich allerdings nix anfangen, ebenso wenig mit Hip Hop, Schlager oder Volksmusik.

Zur Diskussion Musik früher, Musik heute:
Was es heute in der Form nicht mehr gibt, sind diese fast allumfassunden Jugendbewegungen, die mit bestimmter Musik einhergehen. Es ist alles individueller geworden. Dazu kommt, dass mit den gestiegenen technischen Möglichkeiten das Musikmachen deutlich einfacher und kostengünstiger geworden ist. Dadurch ist halt auch das Angebot geradezu explodiert. Man muss sich demnach heute durch viel mehr uninteressantes hindurchwühlen, um auf die Perlen zu stoßen. Die Filter Massenmedien und Plattenfirma sind dank des Internets und Angeboten wie Bandcamp, Soundcloud, etc. irrelevant und wirkungslos geworden, man muss diese Vorauswahl jetzt eben selbst treffen. Ich glaube auch nicht, dass früher die Musik einfach besser war, man hat den Mist nur einfach nicht so mitbekommen.
 
Naja es ist aufgrund der technischen Entwicklung schon einfacher geworden eigene Aufnahmen herzustellen, so dass jetzt noch mehr Leute die grade so eine Gitarre halten können meinen, sie müssten die Welt auch noch mit ihren musikalischen Ergüssen beglücken. Also sprich noch mal ne Ecke mehr als der Mist den es früher schon gab. Ist jedenfalls meine Meinung. Und schau ich in den Popbereich, also ich weiß nicht. Das bekanntere 80iger Jahre Zeuch kann man sich ja meistens sogar anhören, wenn ich das mit den heutigen Charts vergleiche....ahm nö, das ist aufgrund von ewiger Selbstkopiererei teilweise so schlecht, dass man es kaum aushält.

Und ich habs am WE wieder gemerkt, wie sehr sich mein Geschmack doch verändert hat. Grave Digger sollten den meisten metallischen Anwesenden ja was sagen. Ich hab die Band wirklich mal gemocht und da es sich anbot geht man halt wieder aufs Konzert. War eigentlich wie früher, musikalisch hat alles gepasst, Show war auch gut und ich hab mich vor Langeweile an die Bar gesetzt. Hat mich sowas von 0 noch interessiert, hätt ich nicht gedacht. Zumindest die eine Vorgruppe war ganz interessant.
 
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Ich versuche ja zu vermeiden, Bands von früher heute anzuschauen. Hab Deep Purple auf Wacken gesehen. Also mir war es fast peinlich. Ossy Osbourne ist allerdings besser geworden. Mag ich immer noch gern.

Irgendwann habe ich mal so ein Bild gesehen. Freddy Mercury hat Bohemian Rapsody allein geschrieben, hat allein komponiert und arrangiert. Lady Gaga, da schreiben 20 Leute die Songs und sie trällert die dann nur noch. Ich meine, es gibt Leute, die hören sich sowas an. Mir ein ewiges Rätsel. Zum Glück habe ich keine Töchter in dem Alter. :D
 
Naja es ist aufgrund der technischen Entwicklung schon einfacher geworden eigene Aufnahmen herzustellen, so dass jetzt noch mehr Leute die grade so eine Gitarre halten können meinen, sie müssten die Welt auch noch mit ihren musikalischen Ergüssen beglücken.

Naja, das fällt für mich teilweise unter die genannten Filter. Nur weil einige Bands etc. ihre Machwerke damals nicht aufnehmen konnten, bedeutet das nicht, dass sie nicht existierten. Sicherlich ist das Musikmachen durch die technische Entwicklung einfacher geworden, man kann heutzutage am Laptop alleine komponieren, ohne dass es zwangsläufig nach Schrott klingt und ohne ein Instrument zu beherrschen. Dadurch sind aber auch mit Sicherheit einige Stücke entstanden, die absolut großartig sind und sonst nie das Licht der Welt erblickt hätten. Zur Entwicklung der Popmusik mag ich nicht mehr sagen, als dass schon vor zwanzig Jahren über den fehlenden Einfallsreichtum der neueren Musik geschimpft wurde. Das wird IMO auch noch ewig so weitergehen, wie das Meckern über die Verdummung und Verrohung der Jugend. Business as usual... :unknown:

@Beezle: Sänger und Sängerinnen, die einfach nur fremdes Liedgut präsentieren, sind IMO keine Musiker bzw. keine Künstler. Die kann ich dann auch als solche nicht ernst nehmen. Muss ich ja zum Glück auch nicht. :D
 
*stolpert mal mit bissl OT wieder dazwischen*

Ay shreddingskin, da stehst Du aber gerade auf dünnem Eis mit Deinem letzten Absatz. ;)
Was tun wir dann mit Coverversionen? Die sind nicht immer nur schlecht. Aktuell bei mir im Hintergrund laufend "Herbie Hancock - Don't give up" (feat. Pink + Lohn Legend). Das gabs auch bereits mal von Peter Gabriel & Bush. Die würde ich schon allesamt als Künstler bezeichnen.
 
Bei mir hat sich die Vielfalt im Laufe der Jahre etwas vergrößert.

Aber Schritt für Schritt:
Als unwissender Teeni im Alter von 12, 13 (das war so 1990/1991) habe ich den, damals modernen Pop, gehört (Ace of Base, Michael Jackson und wie sie damals alle hießen)
Allerdings habe ich damals schon gemerkt, dass der musikalische Teil der Musik irgendwie nicht so ganz meine Definition von Musik traf, es fehlten einfach gute Texte, mit denen ich mich identifizieren konnte
Also ging ich auf die Suche nach Musik mit den entsprechenden Texten. Alsbald wurde ich da auch fündig: Nirvana. Sicher nicht die besten Texte, allerdings war Nirvana immer ein wenig rebellisch, so wie man als Teenager auch ist. Ziemlich schnell kamen dann da auch Iron Maiden, Metallica und sie alle heißen, dazu.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich meine, bis heute favorisierte Musikrichtung gefunden: Rock und Metal.
Mit 16 durfte ich dann mein ersten Sepultura Album hören: Chaos A.D. und bin Max über alle Jahre in späteren Bands treu geblieben.
Mit 20 habe ich das erste Mal die Industrial Ecke näher beleuchtet, auch das höre ich heute (mit 35) immer noch rauf und runter.

Über all die späteren Jahre blieb ich also in der Metal Ecke, allerdings dann nur mit ausgesuchten Liedern.


Mit 30 kam dann auf einmal Jazz dazu, keine Ahnung warum :D

Was ich gar nicht mag ist Schlager, mit HipHop tue ich mich auch schwer und was absolut gar nicht geht ist moderne Chart Musik. Bei der habe ich das Gefühl, dass es da nicht um Musik geht sondern nur ums Geld... (die Bands sind ja meist nie länger als 2-3 Jahre aktuell, danach hört man nie wieder was von denen)

So.. meine liebsten Bands:

1. Pink Floyd
2. Slayer
3. Soulfly
 
@Levy: Ein einzelner Cover-Song macht den Kohl nicht fett, die von dir genannten haben ja auch alle etwas eigenes geschaffen. Außerdem, wenn es sich nicht um ein reines Cover sondern eine Neuinterpretation handelt, ist auch da wieder (wenn auch in geringerem Maß) eine kreative Eigenleistung vorhanden, die bei bezahlten Trällerelsen und dergleichen eben fehlt. Die mögen gute oder herausragender Sänger oder Sängerinnen sein, aber für meine Begriffe keine Künstler.

btt: was ich nicht verstehe ist, warum so viele Leute sich für ihren damaligen Musikgeschmack schämen. Klar, ich hab als Teeny auch einigen Mist gehört und würde manches davon heute nicht mehr mit der Kneifzange anpacken, aber peinlich ist mir das nicht. Es gehört halt zu der jeweiligen Lebensphase dazu.
 
Bis auf die Nummer mit der Industrialecke passt das ziemlich mit meiner Vitamin zusammen was tux da schreibt. Bin ich froh das man sowas auch mal von anderen liest, manchmal kommt man sich schon wie ein Fremdkörper in der Pop Gesellschaft vor. :-/
 
Das

Finde da jetzt keinen Fehler in der Aussage von wellen. Gerade mal nachgeschaut: Lady Gaga heißt Stefani Germanotta und ist bei jedem Song als erster Songwriter aufgeführt. :unknown:
Die Dame schreibt die Sachen vielleicht nicht alleine, scheint aber doch immer dabei zu sein.

Die Musik finde ich trotzdem furchtbar. :D
 
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  • #54
OK, vielleicht war dann Lady Gaga tatsächlich ein unglückliches Beispiel :) Will ihr da ja auch nicht unrecht tun. Aber im Prinzip hatte ich auch recht.
@wellen Sorry.
 
Naja, nehmen wir doch einfach Britney Spears, da scheint es zum überwiegenden Teil so gewesen zu sein (und deren Musik ist auch grausig).
 
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