[Threadspiel] Kleinigkeiten die euch nerven...

/me wirft Schreiberlinge in den Raum ... wahrscheinlich zu einfach :beer:
 
@drfuture:
Bei der Liste handelt es sich vielfach um Variationen der selben Sache, andere beziehen sich vielmehr auf die sexuelle Orientierung, andere auf den Charakter.
Unterm Strich bleibt es bei den großen drei:
männlich
weiblich
non-binary - sprich, wer sich nicht vollends zu männlich oder weiblich zugehörig fühlt

Am Ende also doch nicht so komplex und ausufernd.
 
Klar, das war schon absichtlich - aber auch hierbei gilt: Warum fühlt sich ein non-binary von *innen mehr angesprochen? Sind die eher Weiblich oder fühlen die sich als *
Und wenn ich non-binary bin - ist es mir dann nicht doch wichtig als "geschlechtslos" angesprochen zu werden - da es mir wichtig ist nicht zugehörig zu sein?

Wo fange ich an und wo höre ich auf?
 
Die Leute verwechseln oder schmeißen halt Sexus und Genus durcheinander.

Die Fachkraft z.b. ist fem.vom Genus und beliebig vom Sexus.

Ups. Was das jetzt etwa generisches Femininum?

Es gibt für mache i.ü. auch Grenzen des Gendern
Steuerzahler*innen ist gut, aber Steuerhinterzieher*innen will man dann doch nicht.
Weibliche Nazis gibt es auch, aber das will man jetzt auch nicht sprachlich unterstreichen.
 
Klar, das war schon absichtlich - aber auch hierbei gilt: Warum fühlt sich ein non-binary von *innen mehr angesprochen? Sind die eher Weiblich oder fühlen die sich als *
Und wenn ich non-binary bin - ist es mir dann nicht doch wichtig als "geschlechtslos" angesprochen zu werden - da es mir wichtig ist nicht zugehörig zu sein?
Bei der Form des Genderns geht es um non-binary ja überhaupt nicht, so weit sind wir noch lange nicht.

Es ist das alte Ding: mit der vorherrschenden männlichen Form als Anrede für alle, rückt die Existenz der Frauen in den Hintergrund und ist damit ein kleiner Punkt auf der ewig langen Liste der Unterdrückung und Ungleichbehandlung, die es bis heute gibt. Das soll aufgebrochen werden.

Um so inklusiv wie möglich zu sein, wäre natürlich die idealste Lösung, so geschlechtsneutral wie möglich zu sein.

Wo fange ich an und wo höre ich auf?
Durchaus berechtigte Frage und sicher nicht leicht zu beantworten. Klar ist: Gar nicht erst anfangen ist definitiv nicht die Lösung.
 
Bei der Form des Genderns geht es um non-binary ja überhaupt nicht, so weit sind wir noch lange nicht.
Ich hoffe doch auch stark, dass nicht versucht wird, dieses Ziel über sprachliche Wege zu erreichen.

Es ist das alte Ding: mit der vorherrschenden männlichen Form als Anrede für alle, rückt die Existenz der Frauen in den Hintergrund
Sorry, aber das ist Käse. Ich bin für die absolute Gleichberechtigung nicht nur der Frauen. Die Verbiegung der Sprache unter diesem Vorwand finde ich blödsinnig. Was ist denn die Begründung für die Verlaufsform, die sich alternativ zu den Sterncheninnen auch gern zum Gendern verwendet wird, also Studierende statt Studenten, Lernende anstatt Schüler und Mitarbeitende anstatt Mitarbeiter?

Um so inklusiv wie möglich zu sein, wäre natürlich die idealste Lösung, so geschlechtsneutral wie möglich zu sein.
Das geht dann konsequenterweise nur mit Abschaffung der Artikel und jeglicher Geschlechtsform bei Substantiven. Im Grunde genommen hätten wir dann wieder den generischem Maskulin, der dann eben nicht maskulin ist. Und bei den Artikeln könnten wir uns an der englischen Sprache orientieren oder an den slawischen Sprachen, die gar keine Artikel kennen.

Klar ist: Gar nicht erst anfangen ist definitiv nicht die Lösung.
Man könnte auch einfach mal aufhören, überall eine Unterdrückung sehen zu wollen, wo keine ist.

Bei mir hab ich festgestellt, dass ich die gendernde Verlaufsform früher unsinnig fand, aber das noch weitestgehend ignorieren konnte. Mittlerweile bin ich aber durch das Übermaß an Sternchen und Verlaufsformen an dem Punkt angekommen, dass es mich bewusst nervt und ich das auch nicht mehr ausblenden kann.

Und weil man es nie oft genug empfehlen kann:
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist das alte Ding: mit der vorherrschenden männlichen Form als Anrede für alle, rückt die Existenz der Frauen in den Hintergrund und ist damit ein kleiner Punkt auf der ewig langen Liste der Unterdrückung und Ungleichbehandlung, die es bis heute gibt. Das soll aufgebrochen werden.

Das mögen einige so sehen - die Mehrheit tut das aber wie gesagt scheinbar nicht.
Die Frauen fühlen sich dann bei "Busfahrer" ebenso angesprochen. Ganz einfach, da der Busfahrer als generisches maskulin gar keinen (aus Sicht der Sprache, nicht aus Sicht des Gefühls eines lesenden) Bezug zu Mann oder Frau hat.

Das gesprochene Busfahrer*innen hört sich dann für die nächsten zu weiblich an. Also müsste man als nächstes nur noch Busfahrende schreiben. Blöd nur das auch die Passagiere Busfahrende sind man hier schön sieht das die Sprache dadurch oft einfach oberflächlicher und unspezifischer wird.

Richtig wäre, wie bei anderen Themen im Land auch, dafür eine Lösung zu erarbeiten > einen Minister zu überzeugen > das als offizielle Rechtschreibung zu ratifizieren. ... so im groben. Nur dann würde es vermutlich schon bei "eine Lösung erarbeiten" scheitern.
Also stellt man alle, die nicht im Subtext nach Diskriminierung und Benachteiligung suchen als genau jenes hin - und alle Publizierer und publiziererinnen möchten ebenso "nicht von gestern sein" und machen mal bei irgendwas mit.
 
Busfahrende.
Die anderen sind die Fahrgäste.

In meinem Unternehmen sind alle jetzt Mitarbeitende. Das finde ich gut :T
 
Kann mir mal jemand erklären, warum immer nachweislich neue Produkte (durch Updates) schlechter werden?

als Bsp.
Microsoft Outlook.
 
Was ist denn an Outlook schlechter geworden? Nutze ich beruflich und auch privat und kann da keine Verschlechterung feststellen. Außer die Android App - die ist für den Hugo.
 
Stabilitätsprobleme bei Verbindung über Mobilfunknetz.
 
Also doch die App? Ja, die ist Mist. Mit nem Exchange dahinter oke, alles andere funktioniert nur so lala.
 
Nene, schon mit dem Laptop, aber über das Mobilfunknetz.
 
Oke, dabei kann ich nicht mit Erfahrungen dienen. Ich weiß nur, dass mich Outlook auch nervt. Aber eben nur wegen der App. Ich habe die lange benutzt, mittlerweile kann ich mich aber darüber nicht mehr per SMPT auf meinem eigenen (!) Emailserver verbinden. Fehlgeschlagen, Ende. Privat einen Exchange aufsetzen ist die Sache halt nicht wert. Eventuell liegt es auch an Zertifikaten, aber mit jeder anderen App habe ich keine Probleme damit.

Das normale Outlook find ich klasse. Gibt nichts besseres.
 
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