GEZ-Gebühr als Nebenkosten, Vermietung

Man muss einfach unter dem Radar der Drecksäcke fliegen und alle Auskünfte der Einwohnermeldeämter verhindern.
Und wie willst du das verhindern? :m
Die Daten werden abgefragt und Sperrvermerke bringen absolut gar nichts.
Das Ding ist, dass eine Sanmelanmeldung rechtlich grenzwertig ist.
Was soll denn eine Sammelanmeldung sein und was soll daran rechtlich grenzwertig sein. Nicht zu vergessen - warum?
Das einzige, was an dem vorgeschlagenen Bezahlmodell rechtlich evtl. nicht ganz in Ordnung ist, ist die Tatsache, dass die Kosten für den Rundfunkbeitrag auch auf die umgelegt werden sollen, die eigentlich befreit sind.

Rechtlich gesehen könnte man tatsächlich die Schien fahren, dass der Vermieter für die (Zweit)Wohnung zahlt. Die Beitragspflicht richtet sich schließlich nach der Wohnung und nicht danach, wer bezahlt. Dann sollte man aber wirklich auf etwas Schriftliches bestehen und sich ggf. auch Zahlbelege etc. aushändigen lassen. Im Zweifel wird die GEZ nämlich ganz sicher den Wohnungsinhaber (der der darin wohnt) heranziehen. Insofern ist der Begriff "Zweitwohnung" auch nicht ganz korrekt, denn der Vermieter bewohnt die Wohnung ja nicht.
Das Konzept ist einfach unfair.
Richtig, soll lieber wieder jeder zahlen, dann aber auch wirklich jeder, egal ob mit oder ohne TV. Profitiert ja schließlich auch jeder potentiell (und idealerweise) davon. ;)
 
Geht es hier um eine Studenten-WG?
Warum meldet dann nicht nur derjenige seinen Wohnsitz da an, der befreit ist, und alle anderen lassen ihn bei den Eltern zu Hause?
 
Weil ein Wohnsitz in den meisten Fällen auch für andere Dinge erforderlich ist (sofern die Eltern in einer anderen Stadt wohnen).
 
Abgesehen davon dass es eine Meldepflicht gibt (Hauptwohnsitz = Lebensmittelpunkt):

  • Entfall Zweitwohnsitzsteuer
  • Wohngeld
  • Behördengänge
  • Teilnahme an Wahlen
  • Vergünstigungen im ÖPNV
  • Parken als Anwohner
  • tw. Vergünstigungen bei Unternehmen in der Stadt
  • usw.

Aber wir schweifen hier ab.
 
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